DE7017690U - Elektrisches installationsgeraet. - Google Patents
Elektrisches installationsgeraet.Info
- Publication number
- DE7017690U DE7017690U DE19707017690 DE7017690U DE7017690U DE 7017690 U DE7017690 U DE 7017690U DE 19707017690 DE19707017690 DE 19707017690 DE 7017690 U DE7017690 U DE 7017690U DE 7017690 U DE7017690 U DE 7017690U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrical installation
- installation device
- screw
- legs
- installation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/18—Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Elektrisches Installationsgerät
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Installationsgerät wie
Schalter, Steckdose, Taster oder dergl. mit einer Einrichtung
zur Befestigung desselben in Unterputzdosen mittels einer Schraul|>und/
oder Spreizhalterung.
Elektrische Unterputzinstallatio\isge;räte werden in die Wand
mittels einer Dose eingesetzt, wo 4si«? je nach Belieben oder Vorschrifteentweder
mittels einer Schraub- oder mittels einer Spreizbefestigung gehaltert werden. Meistens sind die Unterputzgeräte
mit einem Tragorgan (Tragring) versehen, das Längslöcher zum Durchführen der Befestigungsschrauben besitzt, mit denen das
Gerat auf dem Rand der Dose festgeschraubt wird. Außerdem besitzen die Geräte noch eine Spreizeinrichtung, wobei die mit
Krallen versehenen Spreizen in von dem Tragorgan abgebogenen Armen geführt sind und wobei Stellschrauben die Spreizen bedienen.
Die Tragorgane können auf verschiedene Art und Weise am Gerät befestigt sein, z.B. mittels Bördelbüchsen oder mittels
Verklaaimerung oder durch Anformung an den Sockel. Während z.B.
in Deutschland aufgrund der Vorschriften sowohl eine Schraub- ■
als auch eine Spreizbefestigung zugelassen ist, und man sich hieif
vielfach der Spreizbefestigung bedient, gibt es Länder, in denen nur eine Schraubbefestigung erlaubt ist. Um den verschiedenen
Anforderungen und Wünschen Rechnung zu tragen, hat man die Gera- ;
te meist mit beiden Einrichtungen versehen. So zeigen die deutschen GM 1 880 786, 1 9o2 984 und 1 981 357 Unterputzgeräte
mit verschieden angebrachten Tragorganen, die jeweils sowohl für Schraub- als auch für SpreIzbefestigung ausgerüstet sind. Da nun :
in bestimmten Ländern nur noch eine Schraubbefestigung zugelas- j sen wird, genügt es, wenn im Prinzip die Geräte für diese Länder j
nur rait einer Einrichtung lediglich für Schraubbefestigung ver- i
- 2 - ■
701769018.11.71
! j
;sehen sind. In anderen Ländern dagegen ist es vorteilhaft, wenn
!sowohl eine Schraub- als auch eine Spreizbefestigungseinrichturjg
j vorhanden ist. Schließlich kann auch nur eine Spreizenbefesti- ■
igung allein gefordert werden. Bei Herstellung des Gerätes ist es;
jedoch ?,um größten Teil ungewiß, wo diese eingesetzt werden, d.h.
wie diese ausgerüstet sein müssen, so daß man sie meistens als ;
Univsrsalgeräte sowohl mit einer Schraub- als auch mit einer :
Spreizenbefestigung versieht; das ist aber vielfach ein unnötiger Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, mit einfachen Mitteln eine Möglichkeit zu schaffen, ein Installationsgerät je nach Belieben1
mit der einen oder anderen Befestigungsvorrichtung oder auch mit i
ι I
!beiden auszurüsten. Dies soll auch insbesondere nachträglich 'möglich sein.
|Die Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß gemäß der Erfindung die
Spreizhalterung als eine von einer Schraubhalterung getrennte auf zwei gegenüberliegenden Seiten Spreizen, Stellschrauben und ge- |
gebenenfalls Stellmuttern aufnehmende Einbaueinheit ausgebildet i
und unabhängig von einer Schraubhalterung an dem Gerät befestig-i
bar ist. I
Nach der Erfindung ist die Einbaueinheit U-förmig gestaltet, wo-j
bei die Schenkel des U die Spreizeinrichtung tragen. Die Schenkel besitzen ferner an sich bekannte Vorrichtungen, z.B. Ausnehmungen
zur Ra st verbindung mit dem Gerät, so daß z.B. am Gerät ange- .!
ordnete Rastnasen in die Ausnehmungen eingreifen. Außerdem v/ei- ;
sen die Schenkel Rückholfederglieder auf, welche die Spreizen j nach Lösen der Stellschrauben in ihre Ausgangslage zurückführen.
Erfindungsgemäß besteht die Einbaueinheit aus einem Isolierstoff,
insbes-ondere einem nichthärtbaren Kunststoff, dem die Rastvorrichtung
und die Rückholfederglieder angeformt sind. Die Einbau-: einheit kann aber auch aus Metall bestehen, dem allein die Rastvorrichtung angeformt ist. ■
Der die U-Schenkel der Einbaueinheü; verbindende Steg dient in
an sich bekannter V/eise als Stütze für das Gerät.
Der Gegenstand der Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig.1 und 2 zeigen das eine Beispiel und Fig.3 das
andere jeweils in vergrößertem Maßstab.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch ein Installationsgerät, welches mit einer aus Isolierstoff hergestellten Einbaueinheit versehen
ist.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Gerät nach Fig. 1, und
Fig. 3 ist ein Schnitt durch ein Installationsgerät, welches mit einer aus Metall hergestellten Einbaueinheit bestückt ist.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig.1 und 2) ist das Installationsgerät,
z.B. ein Wippenschalter 1, zunächst mit einem ' Tragorgan (z.B. Tragring) 2 versehen, der in an sich bekanrter ■
Weise durch eine einfache Klemmhalterung am Gerät 1 befestigt ist,
Das Tragorgan 2 ist mit Längslöchern 2a versehen, die zur Durch-'
führung der Befestigungsschrauben für eine Schraubbefestigung '
dienen. Das Tragorgan 2 liegt auf der Unterputzdose 3 auf, j während die nicht dargestellten Schrauben in die Ausnehmungen 3a
der Unterputzdose eingreifen. j
Ein Installationsgerät kann z.B. grundsätzlich mit einem Tragorgan
für Schraubbefestigung von Seiten des Herstellers aus. ausgerüstet sein. Soll das Gerät jedoch auf Wunsch eine Spreizenbefestigungseinrichtung
erhalten, dann kann es nachträglich mit einer die Spreizen aufnehmenden Einbaueinheit 4 versehen werden.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel besteht die Einbaueinheit aus einem nichthärtbaren Kunststoffmaterial, das im Schnitt etwa
U-förmig gestaltet ist. Das Gerät 1 wird von oben derart in die .Einbaueinheit 4 eingesetzt, daß es mit Rastnasen 1a in Rastaus-'
nehmungen 4b der Einbaueinheit verrastet. Es sitzt sodann auf : dem Boden 4b, das ist der Steg der Einbaueinheit, auf. Die
: Schenkel 4c nehmen die Stellschrauben 5, mit der Stellmutter 7 : und die Spreizen 6 auf.
7017690 i8.ii.7i
Nun kann das Gerät auch mittels der Spreizen 6 in der Dose 3 gehaltert
werden. Zum Bedienen der Schrauben 5 besitzt das Tragorgan 2 die Durchbrüche 2b.
Am Tragorgan sind noch Rückholfederglieder 4d angeordnet, wfelche
nach Lösen der Schrauben 5 die Spreizen 6 infolge ihrer elastischen Ausbildung wieder in ihre Ausgangslage zurückdrücken. Dies
ist erforderlich, wenn das Gerät aus der Dose wieder herausgenommen werden soll, bevor es in diese hineingesetzt wird. Die
Rückholfederglieder 4d und die Rastausnehmungen 4a sind vorteilhafterweise
dem Einbauteil 4 angeformt.
Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der Fig. 3 besteht die Einbaueinheit
i aus Metall. Auch diese ist U-rförmig gestaltet, wobei
auf dem U-Steg 8a das Gerät 9 aufsitzt und mit Rastnasen 9a in Ausnehmungen 8b der Schenkel 8c der Einbaueinheit einrastet.
Die Schenkel Sc nehmen die Stellschrauben Ic mit den Stellmuttern
12 sowie die Spreizen 11 auf. Eine Rückholfeder für die Spreizen kann zusätzlich angeordnet werden.
Die Einbaueinheiten 4 bzw. 8 können sowohl zusätzlich zu einem Tragorgan 2 für Schraubbefestigung als auch ohne ein solches
allein am Gerät 1 bzw. 9 angebracht werden, je nach Erfordernis
oder Wunsch. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung können die Installaticnsgeräte sowohl für Aufputz als auch für Unterputz
als auch für Reihenkombinationen Verwendung finden, wobei sie dann je nach Wahl entweder mit einem Tragorgan (z.B. Tragring)
für Schraubbefestigung oder mit einer Einbaueinheit für Spreizenbefestigung oder sowohl mit einem Tragorgan als auch mit einer
Einbaueinheit für Spreizenbefestigung ausgerüstet werden können.
70176Sui8.li. 7
Claims (1)
- j S c_h_u_t_z_a_n_s_2_r_ü_c_h_e: 1 . ) ""Tisches Installationsgerät wie Schalter, Steckdose, .. "ter oder dergi. sait einer Einrichtung zur Befestigung ciesselben in Unterputzdosen mittels einer Schraub- und/oäer j Spreizenhalterung, dadurch gekennze? chnet, daß die Sproizenhalterung als eine von einer Schraubhalterung (2) getrennte, auf zv/ei gegenüberliegenden Seiten Spreizen (6;11), Stellschrauben (5; 10) ur-'l gegebenenfalls Stellmuttern (7; 12) aufnehmende Einbaueinht.ix (4;8) ausgebildet und unat" c'ngir; von einer Schraubhalterung an dem Gerät (1;9) befestigbar ist. ;;2.) Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaueinheit (4;8) U-förmig gestaltet: ist, wobei die Schenkel (4c;8c) des U die Spreizeneinrichtungtragen. j3.) Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 j und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4c;8c) an [ sich bekannte Vorrichtungen, z.B. Ausnehmungen (4a;8b), zur Rastverbindung mit dem Gerät (1;9) besitzten, so daß z.B. am Gerät angeordnete Rastnasen (ia;9a) in die Ausnehmungen ein-;greifen. i4.) Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 j bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sche>nkel (4c) Rückholfederglieder (4d) aufweisen, welche die Spreizen (6) nach. Lösen der Stellschrauben (5) in ihre Ausgangslage zurück- ', führen. i5.) Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaueinheit (4) aus einem Isolierstoff, insbesondere einem nichthärtbaren Kunststoff besteht, dem die Rastvorrichtung (4a) und die Rückholfederglieder (4d) angeformt sind. '·6.) Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaueinheit (8) aus Metall besteht, dem die Rastvorrichtung (8b) angeformt ist.- 6 - i701769lM8.il. 717·) Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, .."aß der die U-Sehenkel (4c;8c) verbindende Steg (4b;3a) in an sich bekannter Weise als Stütze für das Gerät (l;9) dient.7017690 13.11.71
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19707017690 DE7017690U (de) | 1970-05-12 | 1970-05-12 | Elektrisches installationsgeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19707017690 DE7017690U (de) | 1970-05-12 | 1970-05-12 | Elektrisches installationsgeraet. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7017690U true DE7017690U (de) | 1971-11-18 |
Family
ID=6611579
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19707017690 Expired DE7017690U (de) | 1970-05-12 | 1970-05-12 | Elektrisches installationsgeraet. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7017690U (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2616808A1 (de) * | 1976-04-15 | 1977-10-20 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einbaudose fuer elektrische installationsgeraete |
EP1333551A2 (de) * | 2002-02-04 | 2003-08-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Geräteeinsatz zur Elektroinstallation |
-
1970
- 1970-05-12 DE DE19707017690 patent/DE7017690U/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2616808A1 (de) * | 1976-04-15 | 1977-10-20 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einbaudose fuer elektrische installationsgeraete |
EP1333551A2 (de) * | 2002-02-04 | 2003-08-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Geräteeinsatz zur Elektroinstallation |
EP1333551A3 (de) * | 2002-02-04 | 2003-12-03 | Siemens Aktiengesellschaft | Geräteeinsatz zur Elektroinstallation |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69300860T2 (de) | Verbindungsstück für die Verbindung von einem Schaltschutz mit einem Schutzschalter. | |
DE2912208A1 (de) | Elektrisches geraet, insbesondere installationsgeraet | |
DE3217138C2 (de) | Betätigungsvorrichtung für Schalteinrichtungen | |
DE7522383U (de) | Verteilerkasten | |
DE2807061B2 (de) | Aus Einzeltasten zusammensetzbare Tastatur | |
DE3510207A1 (de) | Halter zur schnappbefestigung von elektrischen schalt- und installationsgeraeten auf normprofiltragschienen | |
DE102017129217A1 (de) | Adapter zur Montage elektrotechnischer Bauteile | |
DE7017690U (de) | Elektrisches installationsgeraet. | |
EP1798831A2 (de) | Elektrisches Installationsgerät | |
DE3603478A1 (de) | Elektrisches installationsgeraet fuer unterputz | |
DE102005052794B4 (de) | Halteelement zur Befestigung eines Abdeckrahmens eines Installationsgerätes | |
DE1135543B (de) | Einbau mehrerer nebeneinanderliegender elektrischer Installationsgeraete in eine Unterputz-Einbaudose mit Abdeckung | |
EP0917751B1 (de) | Vorrichtung zum verbinden eines elektrischen schaltgerätes mit einer sammelschiene und einer tragschiene | |
EP1376793B1 (de) | Adapter für die Installation von Anschlussleisten-modulen in elektrischen Verteilereinrichtungen | |
DE9310630U1 (de) | An einer Montagefläche befestigtes elektrisches Gerät | |
DE804220C (de) | Anordnung fuer Kontaktfedersaetze | |
DE2736545A1 (de) | Steckeinheit mit einer elektrische bauelemente tragenden leiterplatte | |
DE2427476C3 (de) | Elektrische Schaltausriistung | |
DE1071188B (de) | ||
DE1856177U (de) | Befestigungsanordnung fuer elektrische schutzschalter mit kipphebelbetaetigung an tragschienen. | |
DE2606903A1 (de) | Beschaltungseinheit | |
DE1440816A1 (de) | Kastenfoermiger,im Querschnitt rechteckiger,aus Isolierstoff bestehender Verteiler fuer Auf- oder Unterputz | |
AT229932B (de) | Elektrisches Mehrfach-Installationsgerät | |
DE1590850C (de) | Installationskombination für Unterputz anordnung | |
DE19501404A1 (de) | Leitungsverbindungsklemme der Elektroinstallation, insbesondere Verteilerklemme |