DE7015631U - Spritzform mit einem oder mehreren bodenstempeln zum anspritzen von zwei- oder mehrschichtigen laufsohlen aus polyurethan an schaefte. - Google Patents
Spritzform mit einem oder mehreren bodenstempeln zum anspritzen von zwei- oder mehrschichtigen laufsohlen aus polyurethan an schaefte.Info
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Description
α ι. ι.» ^h Snn 'H Diplom-Ingenieur
Gebrauchsmusteranmeldung
der Gustav Hoffmann
Gesellschaft mit beschränkter Haftung 419 Kleve, Gustav-Hoffmann-Allee 41-5
^/Spritzform mit einem oder mehreren Bodenstempeln zum Anspritzen von zwei-
oder mehrschichtigen Laufsohlen aus Polyurethan an Schäfte^
Es ist bekannt Laufsohlen aus Polyvinylchlorid sr Schäfte
von Schuhen in Spritzformen anzuspritzen. Polyvinylchlorid befriedigt aber als Laufsohlenwerkstoff wegen ssiner Sprödigkeit
und Härte nur bedingt, insbesondere weil das Fußbett nicht die ausreichende Nachgiebigkeit und Anpassungsfähigkeit
für den Fuß besitzt. Geeigneter Werkstoff für die Herstellung von Laufsohlen mit Fußbett ist Polyurethan,und zwar
deshalb, weil dieser Werkstoff als elastischer Schaumstoff
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verarbeitet werden kann. Hinzu kommt, daß Polyurethan ein
latenter und aufgrund einer Sautbildung auch optisch positiver
Werkstoff gerade für Laufsohlen ist, grundsätzlich also die
Herstellung fuigerechter Lauf sohlen ermöglichen wurde. Bisher 1st die Fertigung von Schuhen mit zwei· oder mehrsohlohtigen
Laufsohlen aus Polyurethan aber praktisch aufgrund des dem Polyurethan eigenen extremen Haftvermögens gescheitert. TatsMohlioh
besteht nlnlioh ein besonderes Problem in der Trennung
von Spritzfora und Polyurethan nach dem Spritzvorgang, insbesondere
von der Trennung des Bodenetempels der Spritzform nach der ersten Einspritzstufe, also nach Einspritzen der Polyurethanmasse
für die erste Sohlenschioht. Zwar sind grundsKtzlich
Trennmittel, wie z.B. Wachs, bekannt und auch bereits eingesetzt worden, diese Trennmittel haben jedoch den erheblichen
Raehtell, dad sie nicht an der Spritzform selbst sondern
vielmehr schließlich an der Sohlenschioht haften» Das bedeutet, daß nach dem ersten Einspritzvorgang eben dieses Trennmittel
unter der ersten Sohlensohioht haftet und die zweite
8ohlensonleht nicht mehr angespritzt werden kann, vielmehr
nach Vollendung des zweiten Einsprltzvorganges von der erstgespritzten
Sohlensohioht abfüllt. - Hler will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spritzform mit
einem oder mehreren Bodenstempeln zum Anspritzen von zwei- oder mehrschichtigen Laufsohle» aus Polyurethan an Schafte su schaffen,
in der die Lsufsohlenseblchten einwandfrei aneinander
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nicht aber an Spritzform und Bodensteepel haften und daher
nach den verschiedenen EinspritzvorgXngen der fertige Schuh ohne Schwierigkeiten der Spritzfora entnommen werden kann.
Die Erfindung betrifft eine Spritzform mit einem oder mehreren Bodenstempeln zum Anspritzen von zwei- oder mehrschichtigen
Laufsohlen aus Polyurethan an Schäfte von Schuhen. - Die
Erfindung besteht darin, daß zumindest der Bodenstempel eine
Trennmitte!beschichtung oder -auflage mit einem Haftvermögen
j aufweist, welches gegenüber dem Stempel größer als gegenüber
der Einsprltzmasse aus Polyurethan ist. Diese Maßnahmen der
Erfindung haben zur Folge, daß nach dem ersten Einsprltzvorgang die erstgespritzte Sohlenschieht frei von dem Trennmittel
bleibt, daher einwandfreies Anheften der in. dem zweiten Einspritzvorgang nach Absenken des Bodenstempels um Sohlenschlchtdloke
erzeugten zweiten Sohlensanioht *n der ersten
Sohlensohloht gewährleistet ist. Das gleiche gilt für weitere
Sohlenschichten, so daß mehrschichtige Laufsohlen st» Polyurethan ohne Schwierigkeiten an Schufte nach Lehre der Erfindung
angespritzt werden können. Ca die für die einzelnen Lauf3ohlensohlohter erforderliche Polyurethanmasse von unterschiedlicher
Farbe sein kann, besteht im Ergebnis die Möglichkeit, Schuhe mit mehrfarbiger Laufsohle herzustellen, welche
die dem Polyurethan als Werkstoff eigenen Vorteile aufweisen.
Zn Kombination zu den beanspruchten Maßnahmen und nach einem Vorschlag selbständiger Bedeutung besitzt der Bodenstempel
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einen Polyäthylen- oder Polytetrafluoräthylentlbersug. Es hat
sich herausgestellt, daß Oberraachenderwelse gerade Poly.
Ethylen oder Polytetrafluorlthylen die Eigenschaften eines
eohten Trennalttela fllr Polyurethan besitzen. Verwendet
■an ein solohes Trennalttel, so läflt sloh unsohner eine Haftung
gegenüber der Spritsfora und den Bodensteapel erreichen, die grSAer eis gegenüber der Elnaprltsaasse aus Polyurethan
ist , nMallch x.B. auf Mechanischen Wege, Dazu kann der Polyäthylen'
oder PolytetrafluoräthylenObersug In beliebiger Welse
an der Spritxfora bzw. an de· Bodensteoipel befestigt »erden.
Von Bedeutung 1st die Tatsache, dafl diese Katerellen ein
besonders starkea Trennverabgen gegenüber Polyurethan besitzen.
- Nach einer besondere einfachen und deshalb vorteilhaften AusfOhrungsfors) ist der Bodensteapel suodndest la
Btreloh seiner Prelfltohe von einer Polyllthy lan- cder PolytetrafluorVthylenfolle
abersogen bsw. abgedeckt* Ba genügt nSalloh, allein den Bodensteapel alt einer Beschichtung oder
Abdeckung aus diesea Werkstoff su verseben, da allein der Bodensteapel la Zuge der Fertigung einer Laufsohle Mehrere
Einspritzvorginge voneinander trennen auf, ohne daS dabei
die entstehenden Laufsohlensehlohten an dea Bodensteapel heften
dürfen, wohl aber aneinander haften aQssen. dagegen fcaaa
für die Spritsfora selbst ein ObIiοhee Trennaittel Verwenduac
finden, weil hier nur elnaalige Trennung naoh Fertigstellung
der Laufsohle bsw. des Schuhes eben von diesea Schuh erforderlich
1st. Mach Lehre der Erfindung, der selbständige Bedeutung zukoaat, ist die Polyäthylen- oder Polytetrafluorätbylenfolie
su einer auf dea Bodensteapel bsw. seine Freifläche
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auf setsbaren Kapp« vorgeforat, z.B. tiefgesogen., kann also
nach Verschleiß oder Onbrauohbarlceit der Folien unschwer Austausch
vorgeaoaatn «erden. Ua den Folienaustaurch ebenso wie
die Befestigung der betreffenden Folien su erleichtern und su
vereinfachen, sieht die Erfindung vor, dal der Bodenstcapel eine Befestigungsvorrichtung, s.B. eine Uta- oder Sehraubvorrlehtung
alt Befestigungsring oder -segacnten fltr die
Polyethylen- oder Polyfcetrafluorgthylenfolle besltst.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind la wesentlichen darin su sehen, da8 eine Spritsfora mit suaindest
eines Bodensteapel iui Ansprltsen von swcl oder ashraehichtlgen
Lauf sohlen aus Polyurethan an SehMfte verwirklicht wird, welohe einerseits die einwandfreie Haftung der verschiedenen,
s.B. verschiedenfarbigen Iaufsohlensehleinten aneinander
gewlhrleistet, andererseits die einwandfreie Trennung von
Sprit«for« und Insbesondere voa Bodenateapel nach erfolgte«
Spritsvorgang. Dabei 1st dafür Sorge getragen, das der Bodensteapel
einwandfrei von Jeder einseinen Sohlenschioht derart getrennt werden kann, daβ diese Sohlenschiohten eben nloht an
dea Bodensteapel sondern aneinander haften und la Ergebnis eine praktisch hoaogene Laufsohle bilden. Dadurch lassen sieh die
vorteilhaften Eigenschaften von Polyurethan ala elastischer Schauastoff alt Hautbildung und von lelchtea Oewloht auch dann
su Mutze aaehen, wenn Schuhe alt «ehrsohlehtlgen und insbesondere
aehrfsrblgen Laufsohlen gefertigt werden sollen.
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Ia folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausfahrungabeisplel darstellenden Zeichnung näher erlMutert;
ca zeigent
Flg. 2 den Gegenstand nach Flg. 1 in abgewandelter AusfOhrungsforn.
In den Figuren ist eine Spritzform 1 alt einem (Fig. 1) oder
mehreren (Fig. 2) Bodensteapeln 2 dargestellt, die sum Anspritzen
von Laufaohlen 3 aus Polyurethan an Schäfte 4 dient.
Zumindest der Boden*teapel 2 weist eine Trennmittelbeschichtung
oder -auflage 5 alt einem Haftvermögen auf, welches gegenüber
dem Steapel 2 größer als gegenüber der Einsprltzaasse aus Polyurethan ist. Dabei kann der Bodenstempel 2 einen Polyethylen-
oder PolytetrafluoräthylenUberzug besitzen. Dargestellt ist eine bevorzugte AusfUhrungRform, wonach der Bodenstempel
2 zumindest im Bereich seiner Freifläche 6 von einer Polyäthylen- oder Polytetrafluoräthyleitfolie 7 Oberzogen bzw.
abgedeckt ist. Dazu ist die Polyäthylen- oder Polytetrafluoräthylenfolle
7 zu einer auf den Bodensteapel 2 bzw. seine Prefiflache 6 aufsetzbare Kappe vorgeformt, z.B. tiefgezogen.
Zur Befestigung und zum Austausch einer solchen Kappe aus Polyäthylen- oder Polytetrafluoräthylenfolle 7 besitzt der
Bodenstempel 2 eine Befestigungsvorrichtung 8, z.B. eine Klemm- oder Schraubvorrichtung alt Befestigungsring 9 oder
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-segntenten. Die Preßfl&che 6 des Bodenstempels 2 kann In
übrigen profiliert ausgeführt sein, wie in flg. 1 dargestellt.
Es besteht aber auch die *f ,s;lichkeit, für die einseinen Laufeohlenschichten
mit profillosen Freiflächen 6 zu arbeitt
und erst für die letzte anzuspritzende Laufsohlensohieht einen
Bodenstempel 2 mit profilierter LaufsohlenunterflXche bzw.
Preßfläche 6 zu verwenden.
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Claims (5)
1. Spritzfora mit eines oder Mehreren Bodensteapeln zu» anspritzen
von zwei- oder mehrschichtigen Laufsohlen aus Polyurethan an Schäfte von Schuhen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
der Bodensti apel (2) eine Trennalttelbeschichtung oder
-auflage (5) nd.t einem Haftvermögen aufweist, welche« gegenüber
dem Steapel (2) größer als gegenüber der Kinspritzeasse aus
Polyurethan ist.
2. Spritzform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daft der
Bodenstempel (2) einen Polyäthylen- oder Polytetrafluorethylenüberzug
besitzt.
3. Spritzfora nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bodensteapel (2) zumindest la Bereich seiner PreßflMohe
(6) von einer Polyethylen- oder Polytetrafluor&thylenfolle (7)
überzogen bzw. abgedeckt ist·
4. Spritzform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dafl die Polyethylen- oder PolytetrafluorKthyleitfolie
(7) zu einer auf den Bodensteapel (2) bzw. seine Prefiflache (6)
a\Af setzbaren Kappe vorgeformt, z.B. tief gezogen ist.
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Paläntanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße 36
5. Spritzform naeh tnen d«r Ansprüche 1 bis 4» dadraoh
se lehnet, daß der Bodeneteepel (2) ein« Befestlgungevoa?riehtung (8), z.B. eine Kleoüs« oder Sohraubvorriohtun« mit BefestlsuBgsrlng (9) oder -eegaenten far die Poljlthylen- oder Polytetraflucräthylenfolle (7) bceitrt.
se lehnet, daß der Bodeneteepel (2) ein« Befestlgungevoa?riehtung (8), z.B. eine Kleoüs« oder Sohraubvorriohtun« mit BefestlsuBgsrlng (9) oder -eegaenten far die Poljlthylen- oder Polytetraflucräthylenfolle (7) bceitrt.
PAe Dr.Andrejewaki, Or.Honke
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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