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DE701024C - Potentiometer oder Regelwiderstand mit Fluessigkeitskontaktgabe - Google Patents

Potentiometer oder Regelwiderstand mit Fluessigkeitskontaktgabe

Info

Publication number
DE701024C
DE701024C DE1937S0127508 DES0127508D DE701024C DE 701024 C DE701024 C DE 701024C DE 1937S0127508 DE1937S0127508 DE 1937S0127508 DE S0127508 D DES0127508 D DE S0127508D DE 701024 C DE701024 C DE 701024C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
potentiometer
rheostat
track
tracks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937S0127508
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Steffens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DE1937S0127508 priority Critical patent/DE701024C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE701024C publication Critical patent/DE701024C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/30Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
    • H01C10/32Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
    • H01C1/12Arrangements of current collectors
    • H01C1/125Arrangements of current collectors of fluid contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Potentiorneter oder Regelwiderstand mit Flüssigkeitskontaktgabe Bei Regelwiderständen oder Potentiometern ist für eine gute Kontaktverbindung zwischen dem beweglichen Kontakt und dem zugehörigen festen Anschlußkontakt Sorge zu tragen, damit durch die sonst auftretenden, nicht kontrollierbaren Kontaktübergangswiderstände keine Störungen entstehen. Besonders wichtig ist diese Forderung dann, wenn als Abtastorgan für die Widerstandsbahn ein Flüssigkeitskontakt Verwendung findet, weil die durch den Flüssigkeitskontakt erzielte Verbesserung unter Umständen durch Kontaktschwierigkeiten zwischen beweglichem Teil und Anschlußpunktvöllig zunichte gemacht werden kann.
  • Von den vielen bekannten Lösungsvor schlägen wird besonders die spiralig ausgebildete, mit dem festen und dem beweglichen Teil fest verbundene Stromzuführungsleitung verwendet. Dieser Ausführung haftet jedoch ein nicht zu verkennender Nachteil an. Durch die in mehreren Windungen geführte spiralige Zuleitung wird eine gewisse Induktivität erzeugt, die bei hohen Frequenzen eine Verwendung solcher Regehviderstände oder Potentiometer verbietet.
  • Eine andere bekannte Anordnung benutzt eine räumlich parallel zur Widerstandsbahn vorgesehene Leiterbahn, auf welcher ebenfalls ein Stromabnehmer gleitet, der mit dem Stromabnehmer der Widerstandsbahn zusammen einen Brückenkontakt bildet. Die Stromzuführung zum Abtastkontakt der Widerstandsbahn erfolgt an der parallelen Leiterbahn.
  • Bei einer solchen Ausführung wird die Induktivität der Anordnung im Gegensatz zu einer spiraligen Stromzuführung vermindert, jedoch ist der Aufwand durch zwei getrennte Stromabnehmerarme und zwei getrennte Schleifkontaktstücke für die Anwendung bei einfachen, billigen Widerständen untragbar, und weiterhin ergeben sich noch erhebliche konstruktive Schwierigkeiten, wenn man die parallele Leiterbahn, die als Stromzuführung dient, möglichst eng zu der eigentlichet;s Widerstandsbahn anordnen will, um dadurch geringste Eigeninduktivität zu erreichen.
  • Die Erfindung betrifft nun ebenfalls einen Potentiometer oder Regelwiderstand mit einer vorzugsweise kreisförmigen, ortsfesten Widerstandsbahn und einer parallel dazu angeordneten ebenfalls ortsfesten Gegenbahn, bei dem die Bahnen durch einen drehbar gelagerten, als Brückenkontakt ausgebildeten Scnleifkontakt verbunden werden. Gemäß .der Erfindung sind jedoch die beiden Schleifbahnen in jeder Regelstellung über eine einzige zusammenhäng@nde Kontaktflüssigkeit verbunden.
  • Die Anwendung einer Kontaktflüssigkeit gibt noch den Vorteil, daß geringe Verschiedenheiten der Widerstandsbahn zu der Kontaktbahn selbsttätig ausgeglichen werden, was bei einer ähnlichen Anordnung mit einem festen, beide Bahnen verbindenden Kontaktstück nicht ohne weiteres gegeben ist. Durch die Parallelanordnung der Widerstandsbahn und des für den veränderlichen Abgriff bestimmten Leiters läßt sich, wenn man die Anschlüsse zu diesen benachbart vorsieht, eine nahezu induktivitätsarme Ausführung erzielen, weil der Stromfiuß in der Widerstandsbahn und dem Zuführungsleiter für den veränderlichen Kontakt entgegengesetzt verläuft. Da außerdem durch die leitende Flüssigkeit selbst der feste Anschlußkontakt mit der Widerstandsschicht in Berührung steht, sind Stromzuführungen jeder Ausführung überflüssig, durch die häufig besonders hohe Induktivitätswerte erzeugt werden.
  • Die Erfindung gestattet weiterhin, in einfachster Weise die Drehachse und, wenn erforderlich, auch den Stromabnahmearm spannungslos zu gestalten.
  • An Hand der Zeichnung sei die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. i zeigt den Schnitt und Fig. z die zugehörige Draufsicht eines Regelwiderstandes, dessen Widerstandsbahn i kreisförmig auf einer isolierenden Unterlage 2 angeordnet ist. Der mit der Drehachse 3 über ein Isolierstück q. verbundene Kontaktarm 5 trägt an seinem Ende einen sog. Kontaktpimpel6, der in an sich bekannter Weise mit Hilfe der leitenden Flüssigkeit 8 das Widerstandselement i abtastet. Als leitende Flüssigkeit 8 kann vorteilhafterweise Quecksilber verwendet werden, das gegen Auslaufen aus dem Pimpel 6 durch die Dichtung 7, die, wie bereits vorgeschlagen wurde, aus Pappe, Leder, Filz, gemäß der Erfindung jedoch vorzugsweise aus ölgetränktem Filz bestehen kann, gesichert ist. Parallel zu der Widerstandsbahn i ist- eine Bahn 9 aus gut leitendem Material angebracht. Durch die sehr benachbarte Führung der beiden Bahnen i und 9 und die Ausgestaltung des Pimpels 6, der gleichzeitig beide Bahnen bestreicht, steht die Bahn 9 an jeder gewünschten Stelle mit cier Bahn i über die leitende Flüssigkeit 8 in Verbindung. Ein an einer beliebigen Stelle der Bahn 9 angebrachter Anschlußkontakt bildet dann den Angriff des Reglers.
  • Aus der Zeichnung, in der die Bahnen i und 9 vertieft in der isolierenden Unterlage 2 gezeichnet sind, ist bereits ersichtlich, daß bei dieser Ausführung großer Wert darauf gelegt werden muß, daß die beiden Bahnen und die dazwischenliegende Isolierfläche eine Ebene bilden müssen, damit keine leitende Flüssigkeit 8 verlorengeht. Es ist natürlich auch denkbar, daß man d;^ beiden Bahnen als Schichten auf das Isolierstück 2 anbringt und den Zwischerrauin mit einem weiteren Isoliermaterial auziüll+,.
  • In den Fig.3 und q. befindet sich die gut leitende Bahn 2o oberhalb der Widerstandsbahn i i auf einer isolierenden Unterlage 12. Der Pimpel 18, der durch die Achse 13 und die über das Isolierstück 16 darauf befestigten federnden Arme 14 und 15 bewegt wird, umfaßt ringförmig einen Dichtungszylinder 17 z. B. aus ölgetränktem Filz, in welchem sich die leitende Flüssigkeit i 9 befindet. Auch hierbei wird in gleicher Weise der Strom von dem Widerstandselement i i über die Kontaktflüssigkeit 19 zu der Bahn 2o, die in diesem Falle aus einem Blech bestehen kann, fließen. Eine als Anschlußkontakt ausgebildete Zunge 21 bildet die Stromzuführung.
  • In den Fig. 5 bis 7 schließlich ist eine besonders vorteilhafte Bauart dargestellt, bei der der Kontaktpimpel 27, der innerhalb eines isolierenden und gleichzeitig dichtenden Behälters 28 die Kontaktflüssigkeit führt, von einem Draht 29 durchdrungen ist. Der Draht 29, der frei tragend oberhalb der auf dem Isolierteil 23 angebrachten Widerstandsbahn 22 angeordnet ist, ist an einer Schelle 30, die gleichzeitig die Stromzuführung bildet, befestigt. Die Ausgestaltung des Reglers ist im übrigen in gleicher Weise wie bei den vorhergehenden Beispielen durchgeführt. So wird der Pimpel 27 durch einen Arm 25, der über ein Isolierstück 26 mit der Drehachse 24 verbunden ist, geführt.
  • Die Ausbildung des Pimpels 27 ist in Fig. 6 und 7 noch näher erläutert. An der Ein-und Austrittsstelle des Drahtes 29 besitzt der Pimpel 27 zwei düsenähnliche Öffnungen 31 und 32, die mit Hilfe der dichtenden Einlage 28 den Draht 29 so dicht umspannen, daß ein Verlust von leitender Flüssigkeit nicht möglich ist.
  • Als Material für die gut leitenden Bahnen bzw. Drähte 9, 20, 29 kann z. B. ein schwer amalgamierbares Metall, wie Eisen, gewählt werden, wenn als leitende Flüssigkeit Quecksilber in Anwendung kommt. Aber auch andere Werkstoffe, wie amalgamiertes Kupfer, Neusilber usw., sind brauchbar.
  • Durch die erfindungsgemäße Stromübertragung von der-Widerstandsbahn über die leitende Flüssigkeit direkt auf den festen Anschlußkontakt kommen alle Stromzuführungen, die, wie eingangs erwähnt, zu Schwierigkeiten führen, in Fortfall.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Potentiometer oder Regelwiderstand mit einer vorzugsweise kreisförmigen, ortsfesten Widerstandsbahn und einer parallel dazu angeordneten, ebenfalls ortsfesten Gegenbahn, bei dem die Bahnen durch einen drehbar gelagerten, als Brückenkontakt ausgebildeten Schleifkontakt verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schleifbahnen (i, 9) in jeder Regelstellung über .eine einzige zusammenhängende Kontaktflüssigkeit (8) verbunden sind.
  2. 2. Potentiometer oder Regelwiderstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus Draht (29) bestehender paralleler Leiter den Behälter der Kontaktflüssigkeit (z7) durchdringt (Fig. 5 bis 7).
  3. 3. Potentiometer oder Regelwiderstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aus- und Eintrittsstelle des drahtförmigen Leiters düsenähnliche öffnungen (3i, 32) vorgesehen sind. q.. Potentiometer oder Regelwiderstand nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung gegen Auslaufen der Kontaktflüssigkeit aus ölgetränktem Filz besteht.
DE1937S0127508 1937-06-08 1937-06-08 Potentiometer oder Regelwiderstand mit Fluessigkeitskontaktgabe Expired DE701024C (de)

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DE1937S0127508 DE701024C (de) 1937-06-08 1937-06-08 Potentiometer oder Regelwiderstand mit Fluessigkeitskontaktgabe

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DE1937S0127508 DE701024C (de) 1937-06-08 1937-06-08 Potentiometer oder Regelwiderstand mit Fluessigkeitskontaktgabe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE701024C true DE701024C (de) 1941-01-07

Family

ID=7537504

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937S0127508 Expired DE701024C (de) 1937-06-08 1937-06-08 Potentiometer oder Regelwiderstand mit Fluessigkeitskontaktgabe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE701024C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973644C (de) * 1951-08-26 1960-04-21 Elektrowerk G M B H Stromabnahmevorrichtung fuer Schichtdrehwiderstaende

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973644C (de) * 1951-08-26 1960-04-21 Elektrowerk G M B H Stromabnahmevorrichtung fuer Schichtdrehwiderstaende

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