DE7005206U - Behaelter zum verspruehen von aerosolen. - Google Patents
Behaelter zum verspruehen von aerosolen.Info
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Description
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.· 2,'Februar 1970
Die Erfindung betrifft einen Behälter mit Auslaßventil zum Versprühen von Aerosolen mit einem über seinem Auslaßventil
zu dessen Schutz angeordeneten Stülpdeckel, insbesondere zum Versprühen von pharmazeutischen, kosmetischen
und chemischen Produkten.
Derartige Behälter zum Versprühen von Aerosolen besitzen als Auslaß ein Sprühventil, welches manuell zu betätigen
ist, insbesondere durch Drücken, Ziehen oder Drehen.
Da nun solche Behälter zum Versprühen von Aerosolen transportiert werden können und müssen, insbesondere von Herstellungs-
oder Abfüllbetrieb zum Händler und vom Verbraucher selbst und da die in dem Behälter abgefüllten Stoffe
zum Teil aggressiv oder klebrig sind, ist es erforderlich, um Schaden durch unbeabsichtigtes Betätigen des Ventils
zu vermeiden, dieses gegen eine solche unbeabsichtigte Betätigung zu sichern.
Eine Ausführungsform solcher Behälter zum Versprühen von
Aerosolen besteht z.B. aus einer Aluminium-Flasche mit gerundeter Schulter, ähnlich der bekannten Form einer Druckgasflasche.
Am oberen Rand besagter Aluminium-Flasche ist ein Sprühventil angeordnete Die befestigung des Ventils an der Aluminium-Flasche
erfolgt z. B. durch einbördeln.
Es ist bekannt, zur Sicherung des Sprühventils einen Stülpdeckel über die kräftige Wulst der Bördelung zu drücken.
Dieser Schutz ist jedoch nur dann gewährleistet, wenn der Stülpdeckel zuverlässig fest sitzt.
Dieser Stülpdeckel muß wegen der weiten Fertigungstoleranzen des Außendurchmessers der Wulst eine entsprechend hohe Dehnbarkeit
aufweisen. Besitzt der Stülpdeckel diese erforderliche hohe Dehnbarkeit nicht, so ist die Klemmung des Stülpdeckels
im oberen Toleranzbereich der Wulst zwar sehr groß, es besteht jedoch die Gefahr, daß der Stülpdeckel wegen
Überdehnung reißt und als Folge davon nicht mehr fest genug sitzt. Im unteren Toleranzbereich der Wulst ist durch den
kleinen Unterschied zwischen Wulstdurchmesser und Stülpdeckel-Innendurchmesser nur eine geringe Klemmung zu erreichen.
Die bisher bekannten Ausführungsformen des Stülpdeckels
sind einfache Zylinder, deren Innendurchmesser genau dem Außendurchmesser der Wulst entsprechen muß, unter Berücksichtigung
eines gewissen Untermaßes für die Klemmwirkung.
Diese einfache zylindrische Ausführungsform des Stülpdeckels
hat den Nachteil geringer radialer Dehnbarkeit, da zum wirksamen Schutz des Sprühventils für den Stülpdeckel
ein steifes Material verwendet werden muß, welches naturgemäß nur geringe Dehnbarkeit besitzt. Sie kann demnach
nur einen Teil der vorkommenden Maßabweichungen der Wulst ausgleichen. In der Folge muß mit einem hohen Produktionsausschußgrad
gearbeitet werden.
Weitere bekannte Ausführungsformen des Stülpdeckels weisen
am unteren Rand der Innenseite des Zylinders schmale Stege oder Noppen auf, die die Wulst untergreifen sollen, jedoch
wird auch dadurch keine größere radiale Dehnbarkeit des zylindrischen Stülpdeckels erreicht.
Der Erfinder liegt die Aufgabe zu Grunde, durch Erhöhung der radialen Dehnbarkeit bei gleichzeitiger Beibehaltung
der achsialen Steifigkeit des Stülpdeckels die Fertigungstoleranzen des Außendurchmessers der Wulst auszugleichen
und dadurch im unteren Toleranzbereich des Wulstdurchmessers eine gute Klemmung zu erzielen, im oberen Toleranzbereich
eine Zerstörung des Stülpdeckels zu vermeiden und weiterhin um den durch Über- oder Unterschreiten der zulässigen
Toleranz des Wulstdurchmessers entstehenden hohen Produktionsausschußgrad erheblich zu reduzieren.
Der Stülpdeckel muß also eine weitgehend materialunabhängige, elastische Konstruktion erhalten. Dadurch kann der Durchmesser
des Stülpdeckels so klein gewählt werden, daß er einerseits bei den kleinsten in der Produktion anfallenden
Wulstdurchmeeser schon eine gute Klemmung bringt und daß
er sich andererseits bei den größten anfallenden Wulstdurchmessern der Bördelung radial entsprechend weit dehnen läßt
ohne zu reißen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Stülpdeckel in tangentialer Richtung ein oder mehrmals
durch Zwischenräume unterbrochen wird. Man erreicht dadurch, daß sich der so gestaltete Stülpdeckel elastisch radial
nach außen verformen kann und sich den verschiedenen Wulstdurchmessern anpaßt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die den
Stülpdeckel in tangentialer Richtung unterbrechenden Zwischenräume durch Materialausbuchtungen überbrückt werden.
Eine einwandfreie Klemmung wird durch die federnden Eigenschaften der Materialausbuchtung erzielt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann man den Stülpdeckel
auch in anderen elastischen Formen ausbilden, z. B. als in tangentialer Richtung gewellter Zylinder. Die Wellung
kann regelmäßig oder unregelmäßig sein.
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Weiterhin kann der Stülpdeckel in Fällen, bei denen der Wulstdurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser
des Behälters, zur Erzielung eines gefälligen Äußeren einen nicht tragenden, angeformten Außenmantel mit etwa
gleichen Außendurchmesser wie der Behälter erhalten.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Stülpdeckel von seinem Boden zu seiner offenen Seite
hin konisch verjüngt sein.
Ein Ausführungsbeispiel ist in Figur 1 dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben:
Auf einer Aluminium-Flasche (1) ist ein Ventil (2) angebördelt. Die Wulst (3) der Bördelung dient zur Aufnahme
des Stülpdeckels (4), dem ein Außenmantel (5) angeformt ist.
Figur 2 zeigt den Grundriß eines Stülpdeckels (4), der durch zwei Zwischenräume unterbrochen ist.
Figur 3 zeigt den Grundriß eines Stülpdeckels (4), der durch mehrere Zwischenräume unterbrochen ist und bei dem
die Zwischenräume durch Materialausbuchtungni6) überbrückt
sind.
Figur 4 zeigt den Grundriß eines Stülpdeckels (4), der
in tangentialer Richtung gewellt ist.
Claims (5)
1. Behälter mit Auslaßventil zum Versprühen von Aerosolen mit einem über dem Auslaßventil zu dessen Schutz angeordneten
Stülpdeckel (4), insbesondere zum Versprühen
von pharmazeutischen, kosmetischen und chemischen Produkten, dadurch gekennzeichnet, daß der Stülpdeckel in tangentialer Richtung ein oder mehrmals durch Zwischenräume unterbrochen ist. (Fig.l)
von pharmazeutischen, kosmetischen und chemischen Produkten, dadurch gekennzeichnet, daß der Stülpdeckel in tangentialer Richtung ein oder mehrmals durch Zwischenräume unterbrochen ist. (Fig.l)
2. Behälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
diese Zwischenräume durch Materialausbuchtungen (6) überbrückt s ind. (Fig.3)
diese Zwischenräume durch Materialausbuchtungen (6) überbrückt s ind. (Fig.3)
3. Behälter nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Stülpdeckel (4) ein in tangentialer Richtung gewellter
Zylinder mit gleichmäßigem oder ungleichmäßgem Grundriß ist (Fig.4)
4. Behälter nach Anspruch 1, 2, 3 dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stülpdeckel (4) von seinem Boden zu seiner
offenen Seite hin konisch verjüngt. (Fig.l)
5. Behälter nach Anspruch 1, 2, 3, 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stülpdeckel (4) ein Außenmantel (5) angeformt
ist (Fig.l)
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19707005206 DE7005206U (de) | 1970-02-14 | 1970-02-14 | Behaelter zum verspruehen von aerosolen. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19707005206 DE7005206U (de) | 1970-02-14 | 1970-02-14 | Behaelter zum verspruehen von aerosolen. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7005206U true DE7005206U (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=6609451
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19707005206 Expired DE7005206U (de) | 1970-02-14 | 1970-02-14 | Behaelter zum verspruehen von aerosolen. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7005206U (de) |
-
1970
- 1970-02-14 DE DE19707005206 patent/DE7005206U/de not_active Expired
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