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DE699461C - Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl. - Google Patents

Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl.

Info

Publication number
DE699461C
DE699461C DE1937W0101973 DEW0101973D DE699461C DE 699461 C DE699461 C DE 699461C DE 1937W0101973 DE1937W0101973 DE 1937W0101973 DE W0101973 D DEW0101973 D DE W0101973D DE 699461 C DE699461 C DE 699461C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handlebars
pin
accordions
cam disk
register
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937W0101973
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX SPRANGER FA
Original Assignee
MAX SPRANGER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX SPRANGER FA filed Critical MAX SPRANGER FA
Priority to DE1937W0101973 priority Critical patent/DE699461C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE699461C publication Critical patent/DE699461C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl. Bei Registerverstellvorrichtungen an Ziehharmoniken o. dgl. mit einer Druckleiste als Registerhebel am Griffbrett ist es bereits bekannt, die Verstellung der Registerschieber mittels eines schwingenden, mit der Registersteuerung gekuppelten Gliedes und mit zwei an. diesem schwingenden Glied angelenkte, von der Druckleiste aus abwechselnd verschiebbare Lenker zu bewirken. Diese Lenker selbst werden von der Druckleiste aus mittels eines Flachschiebers verschoben, der mit ihnen in .einer gemeinsamen Ebene liegt, was zu baulichen und funktionellen Umständlichkeiten führt. Uni aneinander vorbeikommen und ihre gegenläufigen Hubbewegungen ordnungsmäßig ausführen zu können, müssen die an ihren freien Enden mit breiten Ansätzen versehenen - Lenker übereinander, außerdem auf den sie steuernden Flachschieber hinaufgleiten. Die Lenker müssen hierzu federnd und die an ihren freien Enden befindlichen Ansätze entsprechend ausgebildet sein. Andererseits erfordert der in der Verlängerung der Lenker angeordnete Flachschieber eine lange, breite Führung, was dem für Ziehharmoniken zu beachtenden Erfordernis möglichster Einschränkung der Raumeinnahme zuwiderläuft und zu Störungen Anlaß gibt.
  • Durch die Registerverstellvorrichtung nach der Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt -werden. ° Die Erfindung geht aus von eine Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken mit .einer Kippleiste am' Griffbrett, durch die ein schwingendes, mit der Registersteuerung gekuppeltes Glied und zwei dem schwingenden Teil angelenkte, von der Kippleiste aus abwechselnd erfaßbare Lenker verschoben werden, und sie besteht. in einer quer zu den Lenkern angeordneten schwenkbaren Nockenscheibe zum Steuern der Lenker, die mit der Kippleiste so gekuppelt ist, daß sie" sich parallel zu den Lenkern verschieben und quer zu den Lenkern drehen kann, und in die eine auf der Welle eines Schwenkgliedes sitzende Feder eingreift, die bei jeder Drehung dieser Welle die schwenkbare Nockenscheibe umsteuert.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. r ist ein Querschnitt durch einen Gehäuseteil einer Handharmonika oder eines ähnlichen Instrumentes und durch den Rah, men des Druckschiebers.
  • Fig. 2 zeigt in einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i den Druckschieber und den von ihm betätigten Registerschieber sowie die Kanzellensohle, während die Kanzelleri " selbst der Deutlichkeit halber weggelassen sind.
  • Fig. 3 zeigt in einem der- Fig. 2 ähnlichen Schnitt den Druckschieber in einer Zwischenstellung, während die Druckleiste noch in Tätigkeit ist.
  • Fig.4 ist ein Teilschnitt durch eine Anzeigevorrichtung, die die jeweils eingeschaltete oder ausgeschaltete Anzahl von Stimmsätzen von außen erkennen läßt.
  • Fig. 5 zeigt in einem Schnitt an der Stelle V-V der Fig. 2 eine Aufsicht auf die segmentartige Nockenscheibe in einer Arbeitslage.
  • In der Decke i des Gehäuses ist der vorzugsweise aus Metall gefertigte Rahmen 2 des Drut@kschiebers durch Schrauben 3 an einer mit der Decke i verbundenen Leiste ¢ befestigt, während ein zylindrischer, durchbohrter Ansatz 5, der eine Führung für den Betätigungsstift 6 bildet, in die Gehäusedecke i eingelassen ist. Eine zwischen einer Ansatzfläche 7 des Stiftes 6 und zwischen einer senkrechten Zwischenwand 8 des Rahmens 2 gespannte Spiralfeder 9 drängt den Stift 6 nach außen (Fig. i bis 3). Wird der Stift 6 nach_ unten gedrückt (Fig. i), so wird die Feder 9 zusammengedrückt, und das verjüngte Ende i o des Stiftes schiebt eine auf dem abgesetzten -Zapfen i i drehbar gelagerte Nockenscheibe 12, die an der Bewegung des Stiftes in beiden Richtungen teilnimmt, nach unten (Fig.3), während bei einer Rückwärtsbewegung des Stiftes 6 unter dem Einfluß der Feder 9 die Nockenscheibe 12 in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird. Je nach der Lage, in die die Nockenscheibe 12 geschwenkt worden ist, bewegt diese einen Lenker 13 oder 14 durch Eingriff mit auf diesen angeordneten Anschlägen oder Knaggen 15, 16 nach unten. In der in Fig.2 und 5 dargestellten Lage erfaßt die durch den Stift 6, 1 o, i i nach unten gestoßene Nockenscheibe 12 den Knaggen 15 am Schieber 13, schiebt letzteren nach unten und schwenkt einen doppelarmigen Hebel 17, der in 18 bzw. 19 gelenkig mit den Lenkern 13, 14 verbunden ist, um seine Drehachse, so daß der Lenker 14 gleichzeitig nach oben in eine Lage gebracht wird, die der Lage des Lenkers 13 in Fig. 2 entspricht. Mit dem Hebel 17 ist die Hebelwelle 2o fest verbunden, -und sie trägt eine lange federnde Zunge 21, die in eine Öffnung 22 der Nockenscheibe 12 derart eingreift, daß, sie bei einer Aufwärts-und Abwärtsbewegung der Nockensüheibe mit. dieser in Eingriff bleibt. Wird der Hebel 17 in der beschriebenen Weise in die zur Fig.2 entgegengesetzte Lage geschwenkt, so wird die Feder 21 aus der gezeichneten rechten Lage in die entsprechende linke Lage ge-':drängt und dreht hierbei die Nockenscheibe 12 aus der in Fig.5 gekennzeichneten Lage in ihre Gegenlage, in der sie zunächst gegen die vordere Fläche des Knaggens16 gedrückt wird. Wird der Stift 6 freigelassen, so drängt die Feder 9 ihn zurück, urid hierdurch wird auch die Nockenscheibe nach oben mitgenommen und schnappt, wenn sie ihre Ausgangslage erreicht hat, hinter den Knaggen 16 am Lenker 14. Bei einer erneuten Betätigung des Stiftes 6 wird nunmehr der Lenker 14 nach unten und der Lenker 13 nach oben in die in Fig.2 dargestellte Anfangslage verschoben. Durch den Hebel 17 wird die Hebelwelle 2o bei der Vonvärtsbewegung des Lenkers 13 entgegen dem Uhrzeiger und bei einer Abwärtsbewegung des Lenkers 14 im Sinne des Uhrzeigers gedreht. Die Rückführung des Stiftes 6 unter dem Druck der Feder 9 hat weder eine Bewegung der Lenker noch der Hebel 17 noch der Hebelwelle 20 zur Folge. Mit der Welle 20 sind ein oder mehrere Arme 23 verbunden, vorzugsweise derart, daß jeder Arm in geeigneter Weise, beispielsweise durch Gewinde oder Löten, mit einem Stellring 24 verbunden ist, der mittels einer Stellschraube 25 auf der Hebelwelle 2o einstellbar befestigt wird. Der Arm 23 greift in eine Öffnung 26 des Registerschiebers 27 ein und bewegt denselben relativ zu den Kanzellen, und zwar wenn der Lenker 13 nach unten verschoben -.wird, in der einen Richtung und wenn der Lenker 1 4. nach unten geschoben wird, in der entgegengesetzten Richtung, wodurch die zusätzlichen Stimmen entweder ein- oder aus. geschaltet werden. Fig.3 zeigt die Nockenscheibe 12 in Arbeitseingriff mit den Knaggen 15 des Lenkers 13 in einer Zwischenstellung, in der der Arbeitsstift durch den Spieler noch betätigt wird. -Ein weiterer, mit der Hebelwelle 2o durch Stellringe 24, 25 verbundener Arm 28 (Fig. 4) greift in eine Öffnung 29 eines mit entsprechendem Aufdruck oder einer Skala versehenen Plättchens oder Scheibe 3o aus Celluloid o. dgl. ein, die durch ein Schauloch 31 nach außen sichtbar ist und dem Spieler die jeweils ein- oder ausgeschaltete Anzahl von Stimmsätzen anzeigt.
  • Der Stift 6 wird durch eine um Zapfen 32 schwenkbare Druckleiste 33 betätigt, die mittels ihres in unmittelbarer Nähe des Drehzapfens angeordneten Armes 34 auf den Druckschieberstift 6 einwirkt und nach der Betätigung desselben durch eine Rückzugfeder 38 in ihre Ausgangsstellung selbsttätig zurückgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl., bei der durch eine Kippleiste am Griffbrett ein schwingendes, mit der Registerschiebersteuerung gekuppeltes Glied und zwei dem schwingenden Teil angelenkte, von der Kippleiste aus abwechselnd erfaBbare Lenker verschoben werden, gekennzeichnet durch eine quer zu den Lenkern (i 3 Und i q.) angeordnete schwenkbare Nockenscheibe(i2) zum Steuern der Lenker, die mit der Kippleiste (33) so ge. kuppelt ist, daB sie sich parallel zu den Lenkern verschieben und quer zu den Lenkern drehen kann und in die eine auf der Welle (20) eines Schwenkgliedes (i7) sitzende Feder (21) eingreift, die bei jeder Drehung der Welle die Nockenscheibe (12) umsteuert.
DE1937W0101973 1937-09-25 1937-09-25 Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl. Expired DE699461C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937W0101973 DE699461C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937W0101973 DE699461C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE699461C true DE699461C (de) 1940-11-29

Family

ID=7615663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937W0101973 Expired DE699461C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Registerverstellvorrichtung an Ziehharmoniken o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE699461C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2700913A (en) * 1950-12-23 1955-02-01 Pancotti Mario Muting device for musical instruments

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2700913A (en) * 1950-12-23 1955-02-01 Pancotti Mario Muting device for musical instruments

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