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DE699382C - Abstimmanlage fuer Wettkaempfe - Google Patents

Abstimmanlage fuer Wettkaempfe

Info

Publication number
DE699382C
DE699382C DE1938A0087647 DEA0087647D DE699382C DE 699382 C DE699382 C DE 699382C DE 1938A0087647 DE1938A0087647 DE 1938A0087647 DE A0087647 D DEA0087647 D DE A0087647D DE 699382 C DE699382 C DE 699382C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
donor
display device
opinion
display
lamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938A0087647
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Fried Amberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF FRIED AMBERGER
Original Assignee
JOSEF FRIED AMBERGER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF FRIED AMBERGER filed Critical JOSEF FRIED AMBERGER
Priority to DE1938A0087647 priority Critical patent/DE699382C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE699382C publication Critical patent/DE699382C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Abstimmanläge für Wettkämpfe. Bei Wettkämpfen d--r verschiedensten Art äußerte sich bisher die Anteilnahme der Zuschauer Sam Spielverlauf durch Zurufe an die kämpfenden Parteien, was häufig zu Störungen der Veranstaltung führte, abgesehen davon, daß es 'sich vielfach um die mit besonderer Stärke vorgebrachte Meinung nur weniger Personen handelt. Um einen würdigen Verlauf der Veranstaltung' zu -sichern und die Meinungsäußerung auf eine breite und einwandfreie Grundlage zu stellen, dient erfinduqgsgemäß seine Abütimmanlage als Mittel, um bei Wettkämpfen der Meinung der Zt.-sehauer über die Exfolgsaussichten der kämpfenden Parteien vor Beginn des Kampfes und während. des ganzen Spielverlaufs beliebig änderbaren, sichtbaren Ausdruck zu verleihen, wobei jedem Zuschaueroder :einem Teil derselben je Beine Gebereinnchtung zur Benutzung bereitgestellt wird, welche an sich bekannte Mittel besitzt, um wahlweise ,auf Aiizeigaeinrichtungen, welche die verschiedenen Meinungen zur Darstellung bringen und allen Zuschauern sichtbar sind, einzuwirken und eine Änderung der Einstellung der Gebereinrichtung außer der neuen Einwirkung auf eine Anzeigevorrichtung auch die Rückgänggmachung der Wirkung der vorhergehenden Einstellung auf eine' Anzeigeeinrichtu ng herbeiführt und 'die einzelnen Anzeigeeiavschtungen die auf sie erfolgenden Einwirkungen zu einem einheitlichen Bild vereinigen.
  • An sich sind AbstimmanIagen, z. B. für Parlamente, mannigfach bekannt, welche die Äußerung von drei verschiedenen Meinungen (ja, Nein, Enthaltung) ermöglichen und zur Anzeige bringen. Bei diesen Anlagen ist es jedoch wesentlich, da.ß in dem für die Abstimmung maßgebenden Zeitraum eine Änderung der einzelnen Meinungen nicht mehr vorgenommen werden kann, während es für die vörliegende Erfindung von Bedeutung ist, daß der Meinung der Zuschauer über die Erfolgsaussichten während des ganzen Spieles ein beliebig änderbarer, sichtbarer Ausdruck verliehen werden kann. Bei: den bek ten Abstimmanlagen besteht zwar unter bestimmten Voraussetzungen auch die Möglichkeit, die Meinung zu ändern. Dies ist aber während der Abstimmung ausgeschlossen. Bei der Anlage gemäß der Erfindung steht es im Belieben des Zuschauers, jederzeit, solange der Wettkampf dauert, eine andere Meinung zur Anzeige zu bringen. Um aber eine Fälschung des Gesamtbildes zu vermeiden, bewirkt eine Änderung der Einstellung der Gebereinrichtung außer der neuen Einwirkung auf .eine Anzeigeeinrichtung auch die Rückgängigmachung der Wirkung der voxhergehernden Einstellung.
  • Für die Ausführung der Erfindung kommen noch .einige zweckmäßige Maßnahmen in Betracht. Jede Betätigung eines Geberorgans der Gebereinrichtung- muß auf die zugehörige Anzeigevorrichtung eine Wirkung im additiven Sinne und jede Löschung oder Einstellung eines Geberorgans eine Wirkung im subtraktiven Sinne ausüben. Waren z. B. auf einer Anzeigevorrichtung 5o Lampen zum Aufleuchten ,gebracht und wird nun ein in ihr entsprechendes weiteres Geberorgan betätigt, so veranlaßt dieses das Aufleuchten @ein-er weiteren, d. h. der 51. Lampe. Ändert nun der Zuschauer seine Meinung und betätigt ein anderes Geberorgan für eine -andere Anzeigeeinrichtung, so tritt dreierlei ein: Erstens wird auf dieser Anzeigeeinrichtung eine weitere Lampe zum Aufleuchten gebracht; zweitens wird das vorher betätigte Geberorgan gelöscht, und drittens bewirkt dieses Geberorgan bei seiner Löschung auch .ein Verlöschen der 51. Lampe der ersterwähnten Anzeigevorrichtung. -Ferner ist es zweckmäßig, die Anzeigevorrichtungen durch Schrittschaltwerke zu steuern, wie .solche mannigfach z. B. als Anrufsucher in der Selbstanscblußtechnik bekannt sind. Die Schrittsehaltwerke sind dabei so auszubilden, daß ihre Einstellung zu- bzw. abnehmen kann, entsprechend der Betätigung bzw. Löschung von Geberorganen. Derartige in beiden Richtungen schaltbare Schrittschaltwerke sind ebenfalls bekannt. Die Schritt- . schaltwerke der verschiedenen Anzeigeeinrichtungen schalten die Lampen von farbigen Lampenreihen, so daß sie der Reibe nach aufleuchten und in umgekehrter Reihenfolge verlöschen, ohne Rücksicht darauf, von welcher Gebereinrichtung der Stromstoß ausgeht, der die Schaltung des Schrittschaltwerks bewirkt. Bei bekannten Abstimmanlagen dienen Lampentafeln dazu, anzuzeigen, welche Gebereinrichtung betätigt würde. Derartige Lampentafeln rufen ,auch bei - gleicher Anzahl der leuchtenden Lampen nicht immer den gleichen Eindruck hervor, da dieser von der Verteilung der leuchtenden Lampen auf der Leuchttafel abhängt. Werden dagegen Lampenreihen verwendet, deren Lampen unabhängig von den Nummern der Gebereinrichtungen stets eine nach der anderen zum Aufleuchten gebracht werden, so sind Unterschiede in der Länge der leuchtenden Lampenreihen, insbesondere wenn sie in mäßigem Abstand nebeneinander angeordnet sind, leicht zuerkennen. An .der Länge der leuchtenden Reihen kann ein Zuschauer sehen, welche Meinung unter den Zuschauern in b@ezug rauf die Erfolgsaussichten der kämpfenden Parteien besteht.
  • Statt der Anzeigetafeln können ,auch kreisförmige Scheiben ' nach Art der Uhrzifferblätter verwendet werden, die mit großen Zeigern versehen sind. Unter Verwendmig bereits bekannter Ausführungen ist @es möglich, durch den ,einzelnen Zeiger jeweils festzustellen, wievief Teilnehmer aus dein Publikum für die blaue oder rote Partei ihre Meinung abgeben und welche den Ausgang des Spieles als noch offen beurteilen: Eine solche Vorrichtung kann z. B. als elektrisches Meßinstrument ausgebildet werden. Bei Betätigung der Druckknöpfe oder Schalter an den Publikumsplätzen werden dann Wi.derstandsverändermgen in den drei Stromkreisen, die den Farben Rot, Weiß und Blau zuge-,ordnet sind, vorgenommen und von dein Meßinstrurnent zur Anzeige gebracht. Das Instrument kann auch als Spiegelinstrument mit Lichtzeigerablesung rausgeführt werden.
  • Eine große Anzahl von Ausführungsarten ist unter Zugrundelegung der Erfindungsidee möglich. So können an weithin sichtbarer Stelle des Kampfplatze drei Standarten aufgestellt werden. Die Standartentücher sind in der Grundstellung gleich hoch an den Stangen angebracht. "Durch geeignete Vorrichtung ist es möglich, daß durch die Schließung jedes Stromkreises vom Publikum her die einzelnen Standarten um ein bestimmtes Längenmaß hochgezogen werden. Je mehr der Teilnehmer deshalb auf die eine oder die andere Standarte setzt, desto höher steigt die Standarte an der Stange hoch. Da- i durch ist es sehr leicht möglich, auch auf dem größten Kampfplatz und bei Tageslicht die Publikumsmeinung über den Spielausgang zu beobachten. Ähnliche Äüsführungen sind möglich, indem man eine Waage anbringt, deren i Waagschalen sich heben und senken. Wieder andere Ausführungsarten bestehen darin, daß man nach Art der Barometer Zylinder mit entsprechend gleitenden Skalen verwendet u. dgl. mehr. i

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Abstimmanlage als Mittel, um bei Wettkämpfen der Meinung der Zuschauer über die Erfolgsaussichten der kämpfenden Parteien während des ganzen Spiel,-verlaufs beliebig änderbaren, sichtbaren Ausdruck zu verleihen, wobei jedem Zuschauer oder einem Teil derselben je eine Gebereinrichtung zur Benutzung bereitgestellt wird, welche an sich bekannte Mittelbesitzt, um wahlweise auf Arizeigeeinrich: tungen, welche die -.verschiedenen Meinungen zur Darstellung bringen und allen Zuschauern sichtbar sind, einzuwirken und eine Änderung der Einstellung der Gebiereinrichtung außer der neuen Einwirkung auf eine Anzeigevorrichtung auch die Rückgängigmachung der Wirkung der vorhergehenden Einstellung auf eine Anzeigeeinrichtung herbeiführt und de einzelnen Anzeigeeinrichtung@en die auf sie ,erfolgenden Einwirkungen zu :einem einheitlichen Bild vereinigen. a. Anlage nach Anspruch r, bei der jede Gebereinrichtung mehrere, z. B. drei Geberorgane -enthält, dadurch gekennzeichnet, daß jedes von ihnen bei der Betätigung in additivem Sinne und bei der Löschung in subtraktivem Sinne auf die dem Geberorgan entsprechende Anzeigeeinrichtung ,einwirkt- und durch die Betätigung eines Geberorgans ein vorher betätigtes anderes Geberorgan gelöscht wird. 3. Anlage nach Ansprüchen z und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtungen durch Schrittschaltwerke gesteuert werden, die durch von den Geber-,Organen veranlaßte Stromstöße geschaltet werden. q.. Anlage nach Ansprüchen r und z, dadurch gekennzeichnet, daß von den Schrittschaltwerken Lampen von verschiedenfarbi,-gen Lampenreihen geschaltet werden und den verschiedenen Farben j@e eine Meinung entspricht.
DE1938A0087647 1938-07-29 1938-07-29 Abstimmanlage fuer Wettkaempfe Expired DE699382C (de)

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DE699382C true DE699382C (de) 1940-11-28

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