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Die Erfindung betrifft eine Heckklappe
eines Kraftfahrzeugs mit einer Trägerplatte für Zubehörteile.
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Es können zahlreiche Zubehörteile an
der Heckklappe eines Kraftfahrzeugs befestigt werden, insbesondere
wenn es sich um eine mit großen
Abmessungen ausgeführte
Rückwandtür handelt.
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So kann die Heckklappe neben ihrem Schließ- und Verriegelungssystem
einen Scheibenwischer-Elektromotor, ein Kennzeichenschild und die zugehörigen Beleuchtungssysteme
tragen, darüber hinaus
aber gegebenenfalls auch die vorschriftsmäßige dritte Bremsleuchte oder
auch vollständige
Signalleuchteneinheiten oder Teile solcher Leuchteneinheiten.
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Alle Zubehörteile, die natürlich unabhängig von
dem Karosserieteil hergestellt werden, aus dem die Heckklappe besteht,
müssen
daher bei der Fahrzeugmontage an dieser Heckklappe angebracht werden.
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Die große Zahl von Zubehörteilen
bringt eine Verlängerung
der Montagezeiten mit sich und hat zahlenmäßig deutlich mehr Montagefehlerrisiken
zur Folge.
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Im übrigen besteht die Notwendigkeit,
für die einzelnen
elektrischen Zubehörteile
einerseits die entsprechende Stromversorgung und andererseits die
Steuermittel zur Betätigung
dieser Zubehörteile und
schließlich Überwachungsmittel
vorzusehen, die es insbesondere ermöglichen, entweder den Fahrer, beispielsweise über entsprechende
Kontrolleuchten am Armaturenbrett, oder eine Zentraleinheit für die elektronische
Steuerung des Fahrzeugs in bezug auf den Betriebszustand der Zübehörteile zu
informieren.
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Diese zahlreichen Anschlüsse, die
an der Montagestraße
des Fahrzeugs ausgeführt
werden müssen,
stellen ebenfalls mögliche
Fehlerquellen dar, so daß die
Notwendigkeit besteht, sie im Anschluß an die Montage zu überprüfen.
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Die zahlenmäßige Zunahme der an der Heckklappe
des Fahrzeugs angebrachten elektrischen Zubehörteile kann, wie man sieht,
zu einer erheblichen Verlängerung
der Gesamtzeit für
die Montage dieser Heckklappe führen.
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Die EP-A-0.506.514 beschreibt eine
zusammengesetzte Heckklappe mit einem Rahmen, der eine Öffnung begrenzt,
von der ein oberer Teil dazu bestimmt ist, von einer Glasscheibe
abgedeckt zu werden, und von der ein unterer Teil dazu bestimmt ist,
von einem Verkleidungsmodul abgedeckt zu werden, das sowohl die
Außenhaut
zur Verkleidung der Heckklappe als auch einen Teil der Zubehörteile trägt, die
in der Regel an der Heckklappe anzutreffen sind.
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Wie dies in der vorerwähnten Druckschrift dargelegt
wird, hat dieses Modul die Aufgabe, die Ausführung von Formvarianten der
Heckklappe zu vereinfachen, ohne die Tragstruktur dieser Heckklappe,
die durch den Rahmen gebildet wird, in Frage zustellen.
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Diese Druckschrift enthält jedoch
keine Angaben über
die Mittel zur Positionierung der verschiedenen Zubehörteile einerseits
im Verhältnis
zueinander und andererseits im Verhältnis zur Heckklappe. Außerdem finden
sich keine Angaben darüber,
wie die Positionierung des Moduls im Verhältnis zum Rahmen der Heckklappe
und im Verhältnis
zum Rest des Fahrzeugs erfolgen soll, um das äußere Erscheinungsbild der Heckklappe
im Anschluß an
die Montage nicht zu beeinträchtigen.
Ferner wird auch nichts über
die Mittel zum Anschluß der
Zubehörteile
an ihre Speise- und Sfeuerstromkreise dargelegt.
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Diese Druckschrift offenbart somit
zwar eine neue modulare Gestaltungsweise für den Aufbau der Heckklappe
an sich, sie schlägt
jedoch keine Neuerung hinsichtlich der Montage der Zubehörteile an dieser
Heckklappe vor.
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In der EP-A1-0.044.649 wird eine
Tür- oder Heckklappeneinheit
beschrieben und dargestellt, die aus einer Glasscheibe ohne Rahmen
und daher ohne eigene Struktur besteht, von der ein Rand direkt
an einer Heckklappenkante des Fahrzeugs über Gelenkmittel angelenkt
ist. Entlang dem gegenüberliegenden
Rand der Glasscheibe, auf einer Innenfläche dieser Platte, ist eine
Versteifungsplatte befestigt, insbesondere anhand einer besonderen
Montage des Schließmechanismus
der Heckklappe und des Scheibenwischermotors, der auf der Innenseite
der Versteifungsplatte befestigt ist.
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Diese Gestaltungsweise kann daher
nur bei einer Heckklappe zur Anwendung kommen, die aus einer Glasscheibe
besteht, wobei sie zudem den Nachteil aufweist, daß sie keine
Vormontage aller Zubehörteile
an der Versteifungsplatte ermöglicht,
da wenigstens ein Teil dieser Zubehörteile an der Befestigung der
Befestigungsplatte an der Glasscheibe mitwirkt. Darüber hinaus
weist diese Gestaltungsweise den Nachteil auf, daß sie wenigstens
ein Zubehörteil
auf der Innenseite des Elements, insbesondere den Scheibenwischermotor,
hervortreten läßt.
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Die DE-A1-3.815.442 hat ebenfalls
die Aufgabe, im Rahmen einer aus einer Glasscheibe bestehenden Heckklappe
die Anbringung von Zubehörteilen
auf einer Trägerplatte
zu offenbaren, die ihrerseits an der Glasscheibe angefügt ist.
Abgesehen von der Montagefreundlichkeit, bei der die Notwendigkeit
entfällt,
diese Zubehörteile
auf einem so anfälligen
Material wie Glas anbringen zu müssen,
ist es jedoch nicht vorgesehen, einen besonderen Vorteil aus der Möglichkeit
einer Vormontage von Zubehörteilen
auf der Trägerplatte
zu ziehen.
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So ist es insbesondere in dieser
Druckschrift in keiner Weise vorgesehen, daß die Trägerplatte Mittel zum Anschluß der Zubehörteile an
elektrische Stromkreisen des Fahrzeugs trägt. Von daher ist es nicht
möglich,
sämtliche
Zubehörteile
vor der Anbringung der Trägerplatte
an der Heckklappe in einfacher Weise testen zu können.
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Diese Druckschrift bezieht sich daher
ebenfalls nur auf die Möglichkeit
einer einfachen und zuverlässigen
Anbringung der Zubehörteile
an einer Heckklappen-Glasscheibe.
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Die Erfindung hat daher eine neue
Gestaltungsweise der Anbringung der Zubehörteile, insbesondere der elektrischen
Zubehörteile,
an einer Heckklappe eines Fahrzeugs zum Gegenstand, die eine erhebliche
Verkürzung
der Montagezeit der Heckklappe für
den Automobilhersteller ermöglicht, wobei
gleichzeitig eine optimale Montagequalität gewährleistet werden soll, die
durch vereinfachte Testverfahren überprüft wird.
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Dazu schlägt die Erfindung eine Heckklappe eines
Kraftfahrzeugs vor, wobei die Heckklappe eine Reihe von Zubehörteilen
und Anschlußmittel
für den Anschluß der Zubehörteile an
elektrische Stromkreise des Fahrzeugs für die Stromversorgung, die
Steuerung und die Überwachung
der Zubehörteile
trägt und
wobei wenigsten s ein Teil der Zubehörteile auf einer Trägerplatte
vormontiert ist, die an der Heckklappe befestigt ist (in der Art
gemäß der EP-A-0
044 649), dadurch gekennzeichnet, daß die Heckklappe aus einer
Außenverkleidung
und aus einem strukturellen inneren Verstärkungselement, insbesondere aus
einem inneren Verstärkungsblech
oder aus einer Rohrverbindung, besteht, und daß die Trägerplatte auf der Innenseite
der Außenverkleidung
der Heckklappe angeordnet ist.
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Nach Ausführungsarten der Erfindung ist
folgendes vorgesehen:
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- – Die
Trägerplatte
umfaßt
Mittel zur Positionierung und Mittel zur Befestigung an der Heckklappe.
- – Die
Trägerplatte
umfaßt
wenigstens zwei Teile, die im Verhältnis zueinander verschiebbar
sind, die jeweils mit Mitteln zur Positionierung und zur Befestigung
an der Heckklappe versehen sind und die jeweils wenigstens ein Zubehörteil tragen.
- – Zwei
Teile der Trägerplatte
sind durch einen verformbaren Bereich der Trägerplatte verbunden.
- – Die
Trägerplatte
umfaßt
einen Hauptkörper
und einen Hilfskörper,
die durch ein verformbares Verbindungselement miteinander verbunden
sind.
- – Die
Trägerplatte
trägt einen
Scheibenwischermotor, der über
wenigstens einen Schwingungsdämpfer
an der Trägerplatte
befestigt ist.
- – Die
Anschlußmittel
der Trägerplatte
umfassen einen einzigen zentralen Verbinder.
- – Die
Anschlußmittel
der Trägerplatte
bilden eine Multiplexverbindung.
- – Die
Trägerplatte
trägt eine
elektronische Steuerschaltung zur Steuerung der auf der Trägerplatte
angebrachten Zubehörteile.
- – Die
Funktionsweise der vormontierten Zubehörteile wird vor der Montage
der Trägerplatte
an der Heckklappe über
die Anschlußmittel
der Trägerplatte überprüft.
- – Ein
Zubehörteil
wird im Hinblick auf seinen Transport auf der Trägerplatte vormontiert und später direkt
an der Heckklappe befestigt, nachdem die Trägerplatte an der Heckklappe
befestigt worden ist.
- – Die
Trägerplatte
trägt wenigstens
ein Zubehörteil, das
von außerhalb
der Heckklappe durch eine in die Außenverkleidung der Heckklappe
eingearbeitete Öffnung
zugänglich
ist.
- – Die
Trägerplatte
ist an der Außenverkleidung
der Heckklappe befestigt.
- – Die
Heckklappe umfaßt
eine Tragstruktur, die an der Karosserie des Fahrzeugs angelenkt
ist und an der die Außenverkleidung
befestigt ist, und die Trägerplatte
ist an der Tragstruktur befestigt.
- – Die
Trägerplatte
ist dazu bestimmt, auf der Innenseite mit einer Verkleidungsabdeckung
abgedeckt zu werden.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung,
zu deren Verständnis
auf die beigefügten Zeichnungen
verwiesen wird. Darin zeigen im einzelnen:
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1 eine
Außenansicht
einer Kraftfahrzeug-Heckklappe;
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2 eine
auseinandergezogene schematische Perspektivansicht zur Veranschaulichung
einer Trägerplatte
für Zubehörteile,
die zur Befestigung an einer Kraftfahrzeug-Heckklappe, an deren
Innenseite, bestimmt ist; und
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3 eine
vergrößerte Perspektivansicht der
Trägerplatte
von 2; und
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4 eine
Ansicht zur Veranschaulichung einer anderen erfindungsgemäßen Trägerplatte
nach ihrer Anbringung an der Heckklappe eines Kraftfahrzeugs.
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In 1 ist
eine Außenansicht
einer Heckklappe 10 eines Kraftfahrzeugs dargestellt worden. Die
Heckklappe 10 ist beispielsweise dazu bestimmt, durch eine
horizontale Oberkante 12 an der (nicht dargestellten) Karosserie
eines Kraftfahrzeugs angebracht zu werden, und muß daher
im Bereich ihrer Unterkante 14, beispielsweise in mittlerer
Position, mit Mitteln zur Verriegelung der Heckklappe 10 an der
Karosserie versehen sein, damit sie in der Schließposition
gehalten werden kann. Eine solche Heckklappe kann natürlich an
der Karosserie um eine vertikale Achse herum durch eine ihrer Seitenkanten angelenkt
sein, wobei die gegenüberliegende
Kante dann die Verriegelungsmittel trägt.
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Die Heckklappe 10 trägt eine
Heckscheibe 16, die beispielsweise an der Heckklappe 10 durch ihre
horizontale Oberkante 18 angelenkt ist, so daß sie unabhängig von
der Öffnung
der Heckklappe 10 nach oben in eine geöffnete Position hochgeklappt werden
kann.
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Die Heckklappe 10 muß daher
mit einer Vorrichtung zur Verriegelung der Heckscheibe 16 versehen
sein, die beispielsweise mit der Unterkante 20 dieser Heckscheibe
zusammenwirkt.
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Die Vorrichtung zur Verriegelung
der Heckklappe an der Karosserie und der Heckscheibe 16 an der
Heckklappe 10 müssen
sich natürlich
von außen über zwei Betätigungsorgane 22, 24 betätigen lassen,
die vorteilhafterweise durch eine Abdeckkappe 26 teilweise
abgedeckt sind, die über
die Oberkante einer Anbringungsstelle 28 für ein Kennzeichenschild des
Fahrzeugs hinaus vorsteht. Diese Abdeckkappe 26 kann außerdem Beleuchtungsmittel 48 zur
Beleuchtung des Kennzeichenschilds aufnehmen.
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Im übrigen trägt die in den Figuren dargestellte
Heckklappe 10 eine Wischvorrichtung für die Heckscheibe 16,
die insbesondere ein Scheibenwischerblatt 32 umfaßt, das
um eine zur Ebene der Heckscheibe 16 und der Heckklappe 10 in
etwa senkrechte Achse A1 in einer Wischbewegung in Form einer Pendeldrehbewegung
angetrieben wird. Im dargestellten Beispiel nimmt der Scheibenwischer 32 eine
Ruheposition ein, in der er sich in etwa horizontal unterhalb der
Unterkante 20 der Heckscheibe 16 erstreckt, so
daß er
deren Öffnung
nicht behindert.
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Die dargestellte Heckklappe 10 trägt außerdem eine
auch als Bremslicht bezeichnete Bremssignalleuchte 34,
die vorschriftsmäßig zu den
(nicht dargestellten) Hecksignalleuchteneinheiten gehört, die im
vorliegenden Fall an der Karosserie des Fahrzeugs angebracht sind,
die aber ebenso gut, zumindest teilweise, auch an der Heckklappe 10 angebracht
sein können.
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Die dargestellte Heckklappe 10 umfaßt daher
eine Vielzahl von Ausrüstungen,
von denen einige im übrigen
Elektrikteile sein können,
so daß sie
einen Anschluß an
Speise-, Steuer- und Überwachungsstromkreise
erfordern, die zum Fahrzeug gehören.
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Gemäß den Lehren der Erfindung
werden die Zubehörteile,
die zur Anbringung an der Heckklappe 10 bestimmt sind,
auf einer Trägerplatte 36 vormontiert,
die zur Befestigung an der Heckklappe 10 bestimmt ist.
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Die Heckklappe 10 kann beispielsweise
in Form eines Teils aus tiefgezogenem Blech ausgeführt sein,
das sich gegebenenfalls aus einer Außenverkleidung und aus einem
inneren Verstärkungsblech
zusammensetzt, wobei die Trägerplatte 36 in diesem
Fall direkt an der Heckklappe, und zwar an der Innenfläche der
Außenverkleidung,
befestigt wird.
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Außerdem kann die Heckklappe 10 in
Form eines Trägerrahmens
ausgeführt
sein, der an der Karosserie des Fahrzeugs angelenkt und beispielsweise
in Form einer Rohrverbindung ausgeführt ist, an der dann eine,
beispielsweise aus Verbundwerkstoff ausgeführte, Außenverkleidung befestigt werden kann.
In diesem Fall kann die Trägerplatte 36 vorzugsweise
an der Verstärkungsstruktur,
ebenfalls auf der Innenseite der Außenverkleidung, befestigt werden.
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In allen Fällen kann eine Verkleidungsabdeckung
vorgesehen sein, die dazu bestimmt ist, die Trägerplatte 36 auf der
Seite des Fahrzeuginnenraums abzudecken.
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Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, das
im einzelnen in 3 veranschaulicht
ist, umfaßt die
erfindungsgemäße Trägerplatte 36 einen
Hauptkörper 38,
der ein unteres horizontales Teilstück 40 und ein oberes
vertikales Teilstück 42 umfaßt, die
ein umgedrehtes T bilden.
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Das untere horizontale Teilstück 40 trägt vor allem
die zwei Betätigungsorgane 22, 24,
welche die Verriegelungsvorrichtungen 44, 46 zur
Verriegelung der Heckklappe 10 an der Fahrzeugkarosserie
bzw. der Heckscheibe 16 an der Heckklappe 10 betätigen. Dazu
bildet das untere Teilstück 40 ein
Verstärkungselement
zur Verstärkung
der Steifigkeit der Heckklappe, wobei es die Aufnahme der auf die
Heckklappe ausgeübten
Kräfte,
um sie zu ihrer geöffneten
Position anzuheben, ermöglicht.
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Im vorliegenden Fall sind die Verriegelungsvorrichtungen 44, 48 elektrische
Schließvorrichtungen,
so daß die
Notwendigkeit entfällt,
Gestänge
zwischen dem Betätigungsorgan
und der entsprechenden Verriegelungsvorrichtung vorzusehen, insoweit nur
eine einfache elektrische Verbindung zwischen beiden erforderlich
ist.
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Wie dies insbesondere in 3 zu erkennen ist, wird
die Verriegelungsvorrichtung 46 zur Verriegelung der Heckscheibe 16 direkt
an der Trägerplatte 36,
und zwar im oberen Teil des vertikalen Teilstücks 42, befestigt.
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Wie dies in 4 zu erkennen ist, muß hingegen die Verriegelungsvorrichtung 44,
um die Verriegelung der Heckklappe 10 vornehmen zu können, in
Höhe der
Unterkante 14 dieser Heckklappe angeordnet sein. Um den
Bauraumbedarf der Trägerplatte 36 jedoch
nicht unnötig
zu vergrößern, ist
diese beispielsweise fast vollständig
zwischen der Unterkante 20 der Heckscheibe 16 und
der Anbringungsstelle 28 des Kennzeichenschilds enthalten.
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Die Verriegelungsvorrichtung 44 zur
Verriegelung der Heckklappe 10 wird daher an einem Ansatz 74 der
Trägerplatte 36 im
Hinblick auf ihren Transport und im Hinblick auf ihren elektrischen
Anschluß,
insbesondere an ihr entsprechendes Betätigungsorgan 22, vormontiert.
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Wenn die Trägerplatte 36 am Fahrzeug
befestigt ist, besteht dann die Möglichkeit, die Verriegelungsvorrichtung 44 zu
ihrer Endposition hin zu bewegen, in der sie beispielsweise direkt
an der Heckklappe 10, in Höhe der Unterkante 14,
befestigt wird, ohne daß dazu
ein erneuter Vorgang für
den elektrischen Anschluß erforderlich
wäre, der
anschließend getestet
werden müßte.
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Ebenso kann vorgesehen sein, daß die dritte Bremsleuchte 34 ebenfalls
an der Trägerplatte 36 vormontiert
wird, daß sie
durch ein Kabel mit ausreichender Länge elektrisch mit dieser Trägerplatte verbunden
wird und daß sie
später
endgültig
an der Heckklappe in der in den Figuren dargestellten Position,
oberhalb der Heckscheibe 16, befestigt wird.
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Das untere Teilstück 40 der Trägerplatte 36 umfaßt außerdem,
an jedem seiner Querenden, die beiden Beleuchtungseinheiten 48 zur
Beleuchtung des Kennzeichenschilds, die dazu bestimmt sind, durch
zwei in die Außenplatte
der Heckklappe eingearbeitete entsprechende Öffnungen hindurch nach außen vorzustehen.
Die Abdichtung um die Öffnungen
herum erfolgt vorteilhafterweise anhand von (nicht dargestellten)
Dichtungen, die am unteren Teilstück 40 angebracht sind.
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In der mittleren Position auf der
Trägerplatte 36 ist
die Befestigung einer Antriebsvorrichtung 50 für den Scheibenwischer 32 vorgesehen.
Die Antriebsvorrichtung 50 umfaßt insbesondere eine (nicht dargestellte)
Getriebemotoreinheit, die eine Antriebswelle 52 mit der
Achse A1 in einer Pendeldrehbewegung antreibt, von der ein freies
Ende 54 dazu bestimmt ist, durch eine in die Heckklappe
eingearbeitete Öffnung 56 hindurch
außerhalb
der Heckklappe 10 vorzustehen.
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Die erfindungsgemäße Trägerplatte 36 kann natürlich außerdem andere
Zubehörteile
umfassen, etwa eine Lampe 72 zur Beleuchtung des Innern
des Kofferraums des Fahrzeugs oder eine Spritzvorrichtung zum Aufsprühen von
Waschflüssigkeit
auf die Heckscheibe 16, wobei diese Vorrichtung beispielsweise
einen Flüssigkeitsbehälter und
eine Pumpe umfaßt.
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Nach einem Aspekt der Erfindung kann
die Trägerplatte 38 mehrere
Teile umfassen, die einen gewissen Freiheitsgrad für die Positionierung
im Verhältnis
zueinander besitzen können.
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Denn einige der auf der Trägerplatte 36 angebrachten
Zubehörteile
erfordern eine relativ präzise
Positionierung im Verhältnis
zur Außenhaut
der Heckklappe 10, aber auch im Verhältnis zu anderen Bestandteilen,
wie etwa zur Heckscheibe 16.
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Es kann daher sinnvoll sein, vorzusehen, daß einige
Zubehörteile
auf einem Teil der Trägerplatte
befestigt sind, der sich im Verhältnis
zum Rest der Trägerplatte 36 leicht
verschieben läßt und der seine
eigenen Mittel zur Positionierung und Befestigung an der Heckklappe 10 umfaßt.
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Im Verlauf der Montage der Trägerplatte 36 an
der Heckklappe 10 kann daher jedes Zubehörteil unabhängig und
präzise
an der Heckklappe 10 positioniert werden, ohne daß es dazu
notwendig wäre, zu
enge Positioniertoleranzen für
jedes der Zubehörteile
auf der Trägerplatte 36 zu
definieren.
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Dazu kann vorgesehen sein, daß zwei Teile der
Trägerplatte 36 einstückig ausgeführt und
durch einen verformbaren Bereich miteinander verbunden sind.
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Wenn die Trägerplatte 36 in Form
eines gebogenen oder tiefgezogenen Blechs ausgeführt ist, kann dieser verformbare
Bereich vorteilhafterweise in Form eines Bereichs aus ziehharmonikaartig
gefaltetem Blech ausgeführt
sein, um die beiden Teile der Trägerplatte 36 im
Verhältnis
zueinander einfach ausrichten zu können.
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Es kann beispielsweise vorgesehen
sein, daß der
obere Teil des vertikalen Teilstücks 42 des Hauptkörpers 38 der
Trägerplatte 36 mit
dem Rest des vertikalen Teilstücks 42 durch
einen (nicht dargestellten) verformten Bereich verbunden ist, um
eine präzise
Positionierung der Verriegelungsvorrichtung 46 zur Verriegelung
der Heckscheibe 16 zu ermöglichen.
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Jeder der Teile des Hauptkörpers 38 der
Trägerplatte 36 ist
jedoch mit Mitteln versehen, die es ermöglichen, seine Positionierung
und seine Befestigung starr und präzise an der Heckklappe 10 sicherzustellen.
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Wie man dies in 3 erkennen kann, ist das untere Teilstück 40 daher
an seiner Unterkante 62 mit zwei Ausnehmungen 64 versehen,
die dazu bestimmt sind, mit (nicht dargestellten) Positioniernasen
der Heckklappe zusammenzuwirken, aber auch mit vier Bohrungen 66 für den Durchgang
von (nicht dargestellten) Befestigungsschrauben.
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Zu dem gleichen Zweck ist die Antriebsvorrichtung 50 des
Scheibenwischers 32 an einem Hilfskörper 58 der Trägerplatte 36 angebracht,
der mit dem Hauptkörper 38 biegsam
verbunden ist, das heißt
mit einer gewissen Beweglichkeit zumindest entlang einer Richtung,
was beispielsweise anhand von Dämpfervorrichtungen
erfolgt. Der Hilfskörper 58 kann
daher im Verhältnis
zur Öffnung 56 der
Verkleidung optimal positioniert werden.
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Wie dies in den Figuren zu erkennen
ist, umfaßt
der Hilfskörper 58 im übrigen unabhängige Befestigungsmittel
zur Befestigung an der Heckklappe 10, die ihrerseits ebenfalls
Dämpferblöcke 60 umfassen.
Diese Anordnung vermeidet daher ebenfalls die Übertragung der Schwingungen
an die Heckklappe 10, die gegebenenfalls im Bereich der
Getriebemotoreinheit erzeugt werden können.
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Erfindungsgemäß müssen die verschiedenen Teile
der Trägerplatte 36 trotzdem
eine ausreichend starre und in sich geschlossene Einheit bilden, um
sich problemlos transportieren und handhaben zu lassen.
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Nach einem anderen Aspekt der Erfindung, der
insbesondere in der Ausführungsvariante
von 4 zu erkennen ist,
sind die elektrischen Zubehörteile,
die an der Trägerplatte 36 angebracht
sind, insgesamt durch zentrale Anschlußmittel mit Speise-, Steuer-
und Überwachungsstromkreisen
des Fahrzeugs verbunden.
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Vorteilhafterweise ist vorgesehen,
daß die Trägerplatte 36 eine
lokale elektronische Schaltung 68 umfaßt, die sämtliche Funktionen der einzelnen auf
der Trägerplatte 36 angebrachten
Zubehörteile regelt.
Diese lokale elektronische Schaltung, die beispielsweise in der
Nähe des
Elektromotors der Antriebsvorrichtung 50 des Scheibenwischers
angeordnet ist, ist in der Lage, insbesondere die Funktionsweise
des Scheibenwischers 32 oder die Funktionsweise der elektrischen
Verriegelungsvorrichtungen 44, 46 zur Verriegelung
der Heckklappe 10 und der Heckscheibe 16 zu regeln.
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Darüber hinaus ermöglicht diese
lokale elektronische Schaltung die Regelung der eventuellen Wechselwirkungen
zwischen den verschiedenen Zubehörteilen.
So ist es notwendig, daß das Öffnen der Heckscheibe 16 nicht
betätigt
werden kann. solange der Scheibenwischer nicht seine in 1 dargestellte Ruheposition
erreicht hat. Es muß hingegen
ausgeschlossen sein, den Scheibenwischer 32 einschalten
zu können,
wenn die Heckscheibe 16 zuvor geöffnet wurde. Diese Sperren
können
durch die lokale elektronische Schaltung 68 geregelt werden.
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Außerdem kann die auf der Trägerplatte 36 angebrachte
elektronische Schaltung 68 mit einer Zentralelektronik
des Fahrzeugs verbunden sein, die zum Beispiel im Fahrgastraum angeordnet
ist, beispielsweise um die Diebstahlsicherungsfunktionen zu gewährleisten.
So kann die Zentralelektronik nach dem Erkennen eines codierten
Signals eine Information an die elektronische Schaltung der Trägerplatte 36 übertragen,
damit diese die Benutzung der Betätigungsorgane 22, 24 zur
Betätigung
der Heckklappe 10 und der Heckscheibe 16 sperrt.
Dadurch wird ohne besondere Zusatzvorrichtung die Einbruchsicherheit
der Heckklappe 10 gewährleistet.
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Der elektrische Anschluß aller
an der Trägerplatte 36 angebrachten
Zubehörteile
an die elektrischen Stromkreise des Fahrzeugs erfolgt vorzugsweise über einen
einzigen Verbinder 70. Insoweit dieser Anschluß über die
lokale elektronische Schaltung 68 vorgenommen wird, kann
diese Schaltung einen Multiplexanschluß regeln, der eine Verringerung
der Anzahl der physischen Leiter des Kabelstrangs des Fahrzeugs
ermöglicht.
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Wie dies festzustellen ist, bietet
die Heckklappe 10, die mit einer an der Heckklappe befestigten
erfindungsgemäßen Trägerplatte 36 versehen
ist, den Vorteil, daß sämtliche
Funktionen der an dieser Heckklappe 10 angebrachten Zubehörteile vor
dem Einbau der Zubehörteile
am Fahrzeuge getestet werden können.
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Abgesehen von der eingesparten Montagezeit
werden dadurch die Testverfahren am Fahrzeug im Anschluß an den
Einbau erheblich vereinfacht. Außerdem werden der Transport
und die Handhabung der so ausgerüsteten
Trägerplatte
von ihrem Montageort beim Ausrüster
bis zu ihrem Einbauort am Fahrzeug beim Automobilhersteller erleichtert.
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In bezug auf die industriellen Prozeßabläufe ermöglicht es
die erfindungsgemäße Heckklappe dem
Automobilhersteller, der den Zusammenbau des Fahrzeugs durchführt, sich
mit der Anwendung der zu seinem Kompetenzbereich gehörenden Einbauprozesse
einer Heckklappe herkömmlicher
Bauart an einer Karosserie zu befassen, wobei seine einzige Vorgabe
in der Einhaltung der herkömmlichen
Kriterien zur Positionierung der Außenverkleidung der Heckklappe
im Verhältnis
zum Rest des Fahrzeugaufbaus besteht.
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Der Installationsvorgang zum Einbau
der Zubehörteile
beschränkt
sich dann auf die Befestigung einer vormontierten Trägerplatte,
deren Teile jeweils Mittel umfassen, um eine präzise Positionierung der an
ihr angebrachten Zubehörteile,
insbesondere in bezug auf die Außenverkleidung der Heckklappe,
automatisch zu gewährleisten.