DE69616C - Eine doppeltwirkende Handpumpe zum Füllen hohler Radreifen, Spielbälle, Kautschukfiguren etc. mit Luft - Google Patents
Eine doppeltwirkende Handpumpe zum Füllen hohler Radreifen, Spielbälle, Kautschukfiguren etc. mit LuftInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B33/00—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating
- F04B33/005—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating specially adapted for inflating tyres of non-motorised vehicles, e.g. cycles, tricycles
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
u. s. w. mit Luft.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Taschen- oder Handluftpumpen
zum Aufblasen der Luftreifen von Fahrrädern, Spielbällen, Kautschukfiguren und ähnlichen
Gegenständen, welche die Verbesserungen bezwecken, dafs sowohl beim Hin- als auch
Hergang des Kolbens oder der Kolben ein Ansaugen von Luft und hierdurch das Ausstofsen
eines ununterbrochenen Stromes von geprefster Luft aus dem Cylinder (oder den
Cylindern) anstatt unterbrochener Luftströme stattfindet.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine eincylindrige Luftpumpe nach vorliegender Erfindung
dargestellt und bezeichnen gleiche Buchstaben dieselben Theile in beiden Figuren.
Fig. ι ist eine Ansicht der geschlossenen Luftpumpe, wobei der Cylinder abgebrochen
dargestellt ist, um die Kolbenstange ersichtlich zu machen.
Fig. 2 ist ein Längenschnitt der zum Theil ausgezogenen Luftpumpe.
Die Luftpumpe besteht aus einem Metallrohr C als Cylinder von entsprechender Länge
und Durchmesser, mit einem Kolben von eigenthümlicher Construction, und einer rohrförmigen
Kolbenstange R, welche am Ende mit einem rohrförmigen Griff H von solchem Durchmesser
versehen ist, dafs derselbe über den Cylinder C geschoben werden kann. Das vordere
Ende der Kolbenstange (oder des Griffes, an welchem die Kolbenstange befestigt ist) ist mit
einer Düse N versehen, an welcher leicht ein Kautschukschlauch zwecks Herstellung der Verbindung
zwischen der Pumpe und dem aufzublasenden Gegenstand befestigt werden kann.
Beide Enden des Cylinders C sind geschlossen, und zwar das vordere Ende durch
den Pfropfen P und das rückwärtige Ende durch eine äufsere Klappe O C. Diese Klappe
ist mit einer Lufteinlafsöffhung / und einem Ventil V1 — behufs Verhinderung des Entweichens
der bereits angesaugten Luft — versehen.
Der vordere Pfropfen P hat eine Lederdichtung L, welche durch den hohlen Schraubenpfropfen
P2 festgehalten wird und die Kolbenstange rings umschliefst.
Dieselbe gestattet der Luft den Durchgang durch die Oeffhungen O in den Cylinder C
und verhindert zugleich deren Entweichen aus demselben.
Der Cylinder C wird durch den Kolben in zwei Abtheilungen oder Räume getheilt. Dieser
an dem Ende der Kolbenstange befestigte Kolben besteht aus zwei Lederstulpen HL
und H L2, welche dem Druck widerstehen und der eingeschlossenen Luft den Durchgang nach
jeder Richtung verwehren.
An der Verbindungsstelle des Kolbens mit der Stange R, vorzugsweise an einem daran
befestigten Metallstück M, sind zwei Ventile F2 und F3 angebracht, die den Uebertritt der
durch den Kolben zusammengeprefsten Luft vom Raum 2 durch den Kolben in die rohrförmige
Kolbenstange R und aus derselben durch die Düse N in den aufzublasenden
Claims (1)
- Gegenstand gestatten, wobei gleichzeitig ein Schliefsen des Ventils V'2 erfolgt.Bei der entgegengesetzten Bewegung des Kolbens wird die durch den früheren Kolbenhub durch die Oeffnungen O in den Raum ι eingesaugte Luft verdichtet und durch das Ven til V'2 in die Kolbenstange R gedrückt, von wo sie unter gleichzeitigem Schlufs des Ventils F3 durch die Düse N austritt. Bei dieser Bewegung wird aber auch die Luft durch die Zutrittsöffnung I und das Ventil V1 in den Raum 2 eingesaugt, welche beim nächsten Kolbenhub wieder zum Ausstofs kommt.Obgleich der vorher beschriebene Apparat mit Vorzug verwendet werden kann, ist es doch möglich, dasselbe oder ein ähnliches Resultat dann zu erreichen, wenn die Ventile anders als dargestellt angeordnet sind und die Luft vom Cylinder (durch an seinen Enden angebrachte Ventile) in ein an der Aufsenseite des Cylinders der Länge nach befestigtes, mit Düse versehenes Rohr ausgestofsen wird. Der Cylinder kann auch in ein gröfseres Rohr eingeschlossen werden, wobei für den Durchgang der Luft an jedem Ende des Cylinders ein Ventil und an dem gröfseren Aufsenrohr eine Auslafsdüse "oder ein Ventil am rückwärtigen Ende und eine durch den Kolben zum vorderen Ende gehende hohle Kolbenstange angeordnet ist.Zu manchen Zwecken kann der Cylinder auch vergröfsert und als Kolben ein sich an das Innere des Cylinders anschliefsendes Rohr verwendet werden, dessen offenes Ende mit der Luftaustrittsdüse in Verbindung steht und dessen beide Enden mit Auslafsventilen versehen sind. Der Cylinder hat an jedem Ende ein Einlafsventil für den Luftzutritt und der Kolben hat zwei durch den Griff verbundene Kolbenstangen.Die Einrichtung der Ventile ist ganz beliebig, selbst ein Stück Wachstaffet oder anderes elastisches und luftdichtes Material, welches sich über die Oeffnung spannt, kann als solches dienen.Die vorliegende Construction kann ebenso gut für Luftpumpen mit mehr als einem Cylinder angewendet werden.Wo Festigkeit bezw. Raumersparnifs nicht absolut erforderlich ist, können auch andere Arten von Griffen als die dargestellte verwendet werden.Pat en τ-Anspruch:Eine doppeltwirkende Handpumpe zum Füllen hohler Radreifen, Spielbälle, Kautschukfiguren etc. mit Luft, bestehend aus einem Cylinder, dessen beide Böden mit Lufteinlafsventilen (O L, I V1J versehen sind und dessen hohle, mit dem Luftschlauch in Verbindung zu setzende Kolbenstange (R) mittelst Druckventilen (V2 Vs) mit beiden Kolbenseiten in Verbindung steht, so dafs der in den Luftschlauch geprefste Luftstrom ein continuirlicher wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE69616C true DE69616C (de) |
Family
ID=343066
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT69616D Expired - Lifetime DE69616C (de) | Eine doppeltwirkende Handpumpe zum Füllen hohler Radreifen, Spielbälle, Kautschukfiguren etc. mit Luft |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE69616C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE742293C (de) * | 1940-11-13 | 1943-11-26 | Otto Bothe | Doppelt wirkende Handluftpumpe |
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- DE DENDAT69616D patent/DE69616C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE742293C (de) * | 1940-11-13 | 1943-11-26 | Otto Bothe | Doppelt wirkende Handluftpumpe |
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