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DE69420571T2 - Anpassstück für eine Stanzpresse - Google Patents

Anpassstück für eine Stanzpresse

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Publication number
DE69420571T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chuck
spindle
tool holder
machine
eyelet
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69420571T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69420571D1 (de
Inventor
Matthew Spedding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VELERIA PATENT CHEYENNE LLC
Original Assignee
VELERIA PATENT CHEYENNE LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VELERIA PATENT CHEYENNE LLC filed Critical VELERIA PATENT CHEYENNE LLC
Application granted granted Critical
Publication of DE69420571D1 publication Critical patent/DE69420571D1/de
Publication of DE69420571T2 publication Critical patent/DE69420571T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/02Setting hooks or eyes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/02Punching and eyelet-setting machines or tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Adapterteilesatz für eine Stanzmaschine, die sich zum Anbringen kleiner Verbindungsteile, insbesondere von Ösen, Nieten und Druckbolzen an Objekten aus Gewebe, Kunststoff, Metall, Leder, Pappe oder ähnlichen Materialien in unterschiedlichen, herkömmlichen Arten des Einsatzes eignet. Insbesondere ist die Erfindung dafür gedacht, eine Nietmaschine in eine Ösenstanzmaschine umzuwandeln.
  • Man unterteilt die Maschinen zur Anbringung dieser kleinen Teile, die im allgemeinen aus Metall bestehen, in zwei Hauptgruppen:
  • a) Ösenpressen und Ösenstanzmaschinen,
  • b) Nietstanzmaschinen.
  • Die meisten Hersteller dieser Maschinen bieten für die Gruppe a) und die Gruppe b) jeweils andere Maschinen an; manche Hersteller bieten auch Ösenstanzmaschinen an, die in Nietmaschinen umgewandelt werden können. Es muß deutlich werden, daß der Hauptunterschied zwischen den beiden Gruppen von Maschinen in dem unterschiedlichen System der Zuführung des anzubringenden Teils, Öse oder Niete, liegt.
  • Bei diesen Maschinen wird mit dem Begriff "Spannfutter" der Schaft bezeichnet, der eine Auf- und Abbewegung ausführen kann und an seinem unteren Ende Teile zur Arbeit an Ösen, Nieten, Druckbolzen u. ä. aufweist.
  • Bei bekannten Ösenstanzmaschinen der Art wie in der Schrift FR A-2 356 386 beschrieben, fuhrt eine "Spindel", die sich unter einer an der Unterseite des Spannfutters angebrachten Hülse erstreckt, von einem herkömmlichen Verteiler aus eine Öse nach der anderen zu. Sodann wird die Spindel in dem Augenblick, in dem die Öse angebracht ist, in die Hülse an der Unterseite des Spannfutters zurückgezogen. Während des letzten Teils der Aufwärtsbewegung des Spannfutters muß die Spindel ausfahren. Dazu ist eine Vorrichtung zum Herausziehen der Spindel aus der Öse vorgesehen, die aus einem Zylinder besteht, der innerhalb des Spannfutters gleitet und an dem Maschinenkörper mittels eines quer durch das Spannfutter verlaufenden Stifts befestigt ist, an dem entlang ein Schlitz vorgesehen ist, der etwas länger ist als der Hub des Spannfutters (im allgemeinen 50 bis 60 mm). Ösenstanzmaschinen werden so bezeichnet, da die Spindel bei ihnen auch betätigt wird, um das Material zu stanzen, an dem die Öse angebracht werden soll.
  • Bei Nietmaschinen wird jede Niete mittels einer Klemmenstanzeinheit, die diese bis zu ihrer Anbringung hält, aus einem geeigneten Kasten zugeführt.
  • Bei den bekannten Systemen für den Umbau einer Nietpresse in eine Ösenstanze ersetzt ein erstes das Spannfutter und ein zweites das Endteil des Spannfutters, wobei die übrigen Teile bereits so vorgesehen sind, daß je nachdem ein System zum Zuführen einer Öse oder einer Niete angebracht werden kann.
  • Die Nachteile beider bekannter Systeme sind hauptsächlich ökonomischer und funktionaler Art: Bei dem ersten System ist es erforderlich, zusätzliche Teile für den Maschinenkörper herzustellen und das Spannfutter abzunehmen und durch ein anderes zu ersetzen, wozu Fachpersonal nötig ist. Bei dem zweiten System ist es erforderlich, bestimmte Teile der Maschine vorzusehen wie z. B. ein Loch für die Schraube, die durch das Spannfutter verläuft, und einen langen Drehschlitz in dem Spannfutter, um dessen Auf- und Abbewegung zu ermöglichen, und außerdem ist es erforderlich, die Vorrichtung zum Herausziehen der Spindel auszubauen, um die neuen erforderlichen Teile einzubauen.
  • Der Zweck dieser Erfindung ist es, das Umwandeln dieser Stanzmaschinen, insbesondere einer Nietpresse in eine Ösenstanze oder einer Ösenstanze in eine Nietpresse, bedeutend zu vereinfachen, so daß die Umwandlung auch ohne spezielles Fachpersonal durchgeführt werden kann.
  • Berücksichtigt man, daß das Spannfutter einer Nietpresse insofern das einfachere von den Spannfuttern der beiden unterschiedlichen Arten von Maschine ist, als das Zuführen und dann das Anbringen der Niete durch eine Klemme mit einem Stanzstempel ausgeführt wird, die am unteren Ende des Spannfutters angeschraubt ist. Es versteht sich daher, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders für die Anwendung an einer Nietmaschine geeignet ist.
  • Diese Erfindung besteht aus einem Adapterteilesatz in einer Stanzmaschine für das Anbringen von kleinen Verbindungsteilen wie Ösen, Nieten und Druckbolzen an Objekten aus Gewebe, Kunststoff, Metall, Leder, Pappe oder ähnlichen Materialien durch Mittel, die geeignet sind, ein genanntes kleines Verbindungsteil von einem seitlich verschiebbaren Verteiler aus kontrolliert zuzuführen und ein Spannfutter mit einer Spindel in einer Auf- und Abbewegung von einer oberen zu einer unteren Position, in denen dieses kleine Verbindungsteil angebracht bzw. gelöst wird, anzutreten, wobei der Adapterteilesatz dadurch gekennzeichnet ist, daß er umfaßt: a) einen Werkzeughalter, der mit seinem oberen Ende in einen Gewindehohlraum am unteren Ende des Spannfutters eingeschraubt werden kann, b) zwei einander gegenüberliegende längliche Schlitze in den Seitenwänden des Werkzeughalters, c) eine Zwischenkammer, in der verschiebbar ein Abziehzylinder angeordnet ist, durch den in Querrichtung ein Stift geführt ist, dessen Enden entlang des länglichen Schlitzes gleitend angeordnet und in einer an dem Werkzeughalter entlang gleitenden Laufbuchse verzahnt sind, so daß diese Laufbuchse, wenn sie am Ende des Aufwärtshubs des Spannfutters an dem feststehenden Teil der Stanzmaschine anschlägt, bewirkt, daß die Spindel aus der Hülse herausgezogen wird.
  • Es versteht sich daher, daß die Erfindung auch zur Anwendung bei einer bereits bestehenden Maschine geschaffen sein kann, vorausgesetzt daß die Geometrien der zu verbindenden Teile miteinander vereinbar sind.
  • Die Hauptvorteile des erfindungsgemäßen Satzes bestehen in der extremen Einfachheit des Umwandlungsvorgangs, bei dem lediglich ein Teil der umzubauenden Maschine abgeschraubt und dann ein anderes eingeschraubt werden muß, sowie in der Tatsache, daß die Steuerung des Abziehzylinders von außen es ermöglicht, ggf den Hub der Spindel auch anzuhalten, indem ein verstellbares Anschlagmittel eingesetzt wird und die Spindel an dem Abziehzylinder befestigt wird, wobei dieser letzte Vorteil besonders schätzenswert ist, wenn sehr kleine Ösen angebracht werden, die sehr dünne Spindeln erforderlich machen. Weitere Vorteile liegen in der vereinfachten Konstruktion des Spannfutters, bei der die aufwendige Bearbeitung zur Herstellung der langen Schlitze für den Hub des Abziehbolzens nicht mehr erforderlich sind, und in der weniger aufwendigen Konstruktion des Maschinenkörpers, die keine Präzisionsbohrung mehr erfordert, um diesen Abziehbolzen zu befestigen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Beispielen eines Adapterteilesatzes, mit dem eine Nietpresse in eine einfache Ösenmaschine umgewandelt wird, und eines Adapterteilesatzes, mit dem eine Nietpresse in eine Ösenstanzmaschine umgewandelt wird, unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher beschrieben, wobei
  • Fig. 1 einen ersten Teilaufriß und Teilschnitt zeigt,
  • Fig. 2 einen Teilschnitt einer Einzelheit zeigt,
  • Fig. 3 einen zweiten Teilaufriß und Teilschnitt zeigt, und
  • Fig. 4 einen Teilschnitt einer Einzelheit von Fig. 3 zeigt.
  • Fig. 1 zeigt einen Teil einer Nietpresse, auf den der Hauptteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Umwandeln der Nietpresse in eine einfache Ösenmaschine paßt, d. h. einer Ösenmaschine, die nicht zuvor das Material stanzt, an dem die Öse angebracht werden soll ein Spannfutter 1 ist auf herkömmliche Weise an ein feststehendes Teil 2 der Maschine angepaßt, um die nötigen Aufwärts- und Abwärtshubbewegungen, gesteuert durch einen von einem nicht dargestellten Antriebsmittel angetriebenen Hebelmechanismus 3, auszuführen. An dem Spannfutter 1 ist in einer Zwischenposition eine Lautbuchse 4 befestigt, an der seitlich eine Rolle 5 sitzt, die mit einem geradlinigen Nocken 6 dergestalt zusammenwirkt (Rolle 5 und Nocken 6 sind nur in Fig. 2 zu sehen), daß sie den Verteiler 7 in festgesetzten Abständen seitlich verschiebt. Das Spannfutter 1 hat in seinem unteren Ende einen Gewindehohlraum 8, in den anstatt einer herkömmlichen Klemme und Bolzen zur Anbringung von Nieten die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Anbringung von Ösen eingeschraubt wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt: einen Werkzeughalter 9, der mit seinem oberen Gewindeende 10 in den genannten Hohlraum 8 eingeschraubt ist und mit der unten befindlichen Bohrung 11 die Hülse 12 hält, die die Funktion einer Führung für eine Spindel 13 hat, die mittels zwei quer und einander gegenüberliegend angeordneter Schrauben 14, die eine Reibeinwirkung auf die Wände der Spindel ausüben, in dem Werkzeughalter 9 befestigt ist. Zwei längliche Schlitze 15, die in den Seitenwänden des Werkzeughalters 9 einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind, einen Abziehzylinder 16, der in einer Kammer 9A des Werkzeughalters 9 gleitend angeordnet ist und mittels eines quer verlaufenden Stifts 17, dessen Enden in den zwei Schlitzen gleiten, mit einer an dem Werkzeughalter 9 gleitenden Laufbuchse 18 verbunden ist. Die Figur zeigt ferner: einen herkömmlichen Gegenpunkt 19 unter der Vorrichtung, ein Stück Material M zwischen der Spitze der Spindel 13 und dem Gegenpunkt 19 und ein Körper 2A der Maschine, der parallel zu dem Spannfutter bewegt wird und mittels einer Schraube V zur Kontrolle des Aufwärtshubs dieses Spannfutters in der geeigneten Position festgestellt wird.
  • Fig. 2 zeigt den herkömmlichen Ösenverteiler 7, der in der Nähe des Spannfutters passend an der Maschine sitzt und von dem die Spindel 13 bei jedem Zyklus eine Öse O entnimmt. Die Figur zeigt ferner die sich drehende Rolle 5 an der Laufbuchse 4, die mit dem Spannfutter verbunden ist, den an dem Verteiler 7 befestigten Nocken 6, den Werkzeughalter 9 und die Spindel 13.
  • Die oben beschriebene Einheit funktioniert folgendermaßen:
  • während des Abwärtshubs des Spannfutters hakt die Spitze der Spindel 13 eine Öse O ein und greift sie durch die Betätigung der Reibungsschrauben 14 fest. Dann betätigt sich die Rolle 5 an dem Nocken 6 und verschiebt den Verteiler 7 seitlich, um zu verhindern, daß dieser von dem sich abwärts bewegenden Werkzeughalter 9 gestoßen wird. Ferner drückt die Spitze der Spindel 13 gegen das Material M und die Spindel 13 beginnt, entlang der Reibungsschrauben 14 zu gleiten, wobei sie sich in die Hülse 12 zurückzieht, die beginnt, gegen den Kopf der Öse zu drücken und damit bewirkt, daß diese gegen den Gegenpunkt 19 gepreßt wird. Sodann bewegt sich das Spannfutter mit der vollkommen in die Hülse 12 eingezogenen Spindel 13 aufwärts, im letzten Teil des Aufwärtshubs wird die Laufbuchse 18 durch das feststehende Teil 2 der Maschine gestoppt, so daß die Spindel ausgefahren wird und zum Pressen der nächsten Öse bereit ist.
  • Fig. 3 zeigt einen Teil einer herkömmlichen Nietpresse, auf der das Hauptteil und das Zusatzteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung angebracht wurden, um die Nietpresse in eine Ösenstanzmaschine umzuwandeln. Ein Spannfutter 1 mit einem Hohlraum, der auf herkömmliche Weise dazu vorgesehen ist, um die Teile filz die Stanzfunktion aufzunehmen, ist an ein feststehendes Teil 2 der Maschine angepaßt, und außen ist wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Spannfutter eine Laufbuchse 4 befestigt, an der seitlich eine Rolle 5 sitzt, die mit einem Nocken 6 zusammenwirkt, um den Verteiler 7 zur Seite zu schieben. Die Lautbuchse 4 und der Körper 2A, die parallel zu dem Spannfutter bewegt werden können, fuhren die bereits unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Funktionen aus. In einem unten an dem Spannfutter 1 befindlichen Hohlraum ist ein Gewinde ausgeführt, in das für die Anbringung von Ösen das Hauptteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingeschraubt wird, wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben. Die Ösen werden gemäß der bekannten Technik von dem genannten Verteiler 7 aus zugeführt. Zum Durchstanzen des Materials M, an dem die Öse angebracht wird, weist das als Zusatzteil definierte Teil, dessen Funktion es ist, das Material M zu stanzen, gemäß den Merkmalen dieser Erfindung eine Kurvenscheibe 21 auf; die bei 22 am oberen Ende des Spannfutters mittels einer Kappe C drehbar angebracht ist, wobei letztere sich auf dem Kopfende einer federnden Einheit befindet, die entlang des Hohlraums des Spannfutters bewegbar ist und im wesentlichen aus einer Stange 23 und einem Satz Federn 24 besteht, der zwischen dem Kopf H der Stange 23 und am unteren Ende der Stange aufgeschraubten Muttern N gehalten wird. Das untere Ende dieser Stange 23 sitzt auf dem Abziehzylinder 16, der wiederum auf die Spindel 13 einwirkt. Die Federn 24 ermöglichen es, daß die Spindel 13 das Material M nicht gewaltsam durchbohrt, so daß die Stanzmatrizen an dem Gegenpunkt 19 nicht beschädigt werden.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird im folgenden die Funktionsweise der oben dargestellten Einheit beschrieben. Sie unterscheidet sich von der unter Bezugnahme auf Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten darin, daß, wenn die Spindel 13 das Material M erreicht, die Kurvenscheibe 21 in der in Fig. 3 dargestellten Position durch Einwirkung auf die Kappe C die genannte federnde Einheit 23/24 und damit die Spindel 13 verschiebt, was das Durchbohren des Materials bewirkt. In Fig. 4 wird die Stellung gezeigt, die die oberhalb des Spannfutters befindlichen Teile einnehmen, nachdem das Material durchbohrt wurde: Die Kurvenscheibe 21 wurde durch den vertikal verstellbaren Anschlag F1 gedreht, so daß sie nicht mehr auf die Kappe C und damit auf die federnde Einheit 23/24 einwirkt. Nach diesen Funktionsschritten bewegt sich das Spannfutter 1 in bereits beschriebener Weise aufwärts, und außerdem kehrt die Kurvenscheibe 21 in ihre Ausgangsstellung zurück (Fig. 3), wenn ihr Punkt P gegen den oberen Anschlag F2 gedrückt wird. Fig. 3 zeigt den Abziehzylinder 16 und die Spindel 13 als voneinander getrennte Teile; diese beiden Teile können aber auch in einem einzigen Stück oder miteinander verbunden ausgeführt sein, wenn der Hub der Spindel 13 von außen mittels der Laufbuchse 18 gesteuert werden soll.

Claims (4)

1. Adapterteilesatz in einer Stanzmaschine (2) für das Anbringen von kleinen Verbindungsteilen wie Ösen, Nieten und Druckbolzen (O) an Objekten (M) aus Gewebe, Kunststoff, Metall, Leder, Pappe oder ähnlichen Materialien durch Mittel, die geeignet sind, ein genanntes kleines Verbindungsteil (O) von einem seitlich verschiebbaren Verteiler (7) aus kontrolliert zuzuführen und ein Spannfutter (1) mit einer Spindel (13) in einer Auf- und Abbewegung von einer oberen zu einer unteren Position, in denen dieses kleine Verbindungsteil angebracht bzw. gelöst wird, anzutreiben,
dadurch gekennzeichnet, daß er aufweist:
a) einen Werkzeughalter (9), der mit seinem oberen Ende (10) in einen Gewindehohlraum (8) am unteren Ende des Spannfutters (1) eingeschraubt werden kann,
b) zwei einander gegenüberliegende längliche Schlitze (15) in den Seitenwänden des Werkzeughalters,
c) eine Zwischenkammer (9A), in der verschiebbar ein Abziehzylinder (16) angeordnet ist, durch den in Querrichtung ein Stift (17) geführt ist, dessen Enden entlang des länglichen Schlitzes (15) gleitend angeordnet und in einer an dem Werkzeughalter (9) entlang gleitenden Laufbuchse (18) verzahnt sind, so daß diese Laufbuchse (18), wenn sie am Ende des Aufwärtshubs des Spannfutters an dem feststehenden Teil der Stanzmaschine (2) anschlägt, bewirkt, daß die Spindel (13) aus der Hülse (12) abgezogen wird.
2. Adapterteilesatz in einer Stanzmaschine (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Kurvenscheibe (21) aufweist, die drehbar am oberen Ende des Spannfutters (1) angebracht ist und auf eine federnde Einheit (23/24) einwirkt, die geeignet ist, vermittels des Abziehzylinders (16) und des Werkzeughalters (9) federnd auf die Spindel (13) einzuwirken, wenn das Spannfutter den Aufwärtshub ausfuhrt, um das genannte Objekt (M) zu durchbohren, wobei die Kurvenscheibe (21) in Ihrer Arbeitsstellung und Ihrer Ruhestellung durch zwei Anschläge (F1, F2) gesteuert wird, die an einem feststehenden Teil der Maschine vertikal verstellbar sind.
3. Adapterteilesatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Einheit (23/24) aus einer Stange (23) und einem Satz Federn (24) besteht, die in einem Längshohlraum des Spannfutters (1) angeordnet sind, wobei Stange und Federn konzentrisch sind.
4. Adapterteilesatz nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (13) und der Abziehzylinder (16) massiv sind.
DE69420571T 1994-12-16 1994-12-16 Anpassstück für eine Stanzpresse Expired - Lifetime DE69420571T2 (de)

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DE69420571D1 DE69420571D1 (de) 1999-10-14
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DE69420571D1 (de) 1999-10-14
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