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DE693116C - Anordnung zur Kompensation von viertelkreisigen Funkbeschickungsbeiwerten bei Goniometer-Peilanlagen - Google Patents

Anordnung zur Kompensation von viertelkreisigen Funkbeschickungsbeiwerten bei Goniometer-Peilanlagen

Info

Publication number
DE693116C
DE693116C DE1937R0099548 DER0099548D DE693116C DE 693116 C DE693116 C DE 693116C DE 1937R0099548 DE1937R0099548 DE 1937R0099548 DE R0099548 D DER0099548 D DE R0099548D DE 693116 C DE693116 C DE 693116C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goniometer
arrangement
compensation
quarter
field coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937R0099548
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rudolf Barth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OBERKOMMANDO HEER BERLIN
Original Assignee
OBERKOMMANDO HEER BERLIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OBERKOMMANDO HEER BERLIN filed Critical OBERKOMMANDO HEER BERLIN
Priority to DE1937R0099548 priority Critical patent/DE693116C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE693116C publication Critical patent/DE693116C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/10Means for reducing or compensating for quadrantal, site, or like errors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)

Description

  • Anordnung zur Kompensation von viertelkreisigen Funkbeschickungsbeiwerten bei Goniometer-Peilantagen Es ist bekannt, bei Goniometer-Peilanlagen viertellçreisige Furllkbeschic1çungsbeiwerte, wie sie beispielsweise durch einen Schiffskörper oder auch durch entsprechende schleifenförmige Rückstrahlverhältnisse an Land erzeugt werden, zu kompensieren, beispielsweise in der Weise, daß mit Hilfe eines Reihen-oder Nebenschlußwiderstandes die Ströme in den beiden Goniometerfeldspulen künstlich ungleich gemacht werden. Dieses Verfahren hat aber zur Voraussetzung, daß das Kreuzrahmengebilde nicht eine beliebige Orientierung im Raume besitzen darf, sondern daß die eine Rahmenebene in die Ebene der resultierenderl, den viertelkrewsIgen Bieiwert erzieugenden Rückstrahlschleife hineingedreht werden muß. Es gelingt also beispielsweise nicht, mit diesem Verfahren an Bord eines Schiffes, wo die Kreuzrahmen im allgemeinen aus einbautechnischen Gründen so orientiert sind, daß die eine Rahmenebene in. der LängsschiffsricZhtung und die andere Rahmenebene in der Ouerschiffsebene angeordnet ist, die zusätzliche Rückstrahlwirkung einer unter 450 orientierten Schleife, die einen sog. E-Beiwert erzeugt, zu kompensieren. Ein solcher E-Beiwert unterscheidet sich von dem normalen viertelkreisigen Funkbeschickungsbeiwert des Schiffes, dem sog. D-Wert, dadurch, daß der E-Wert eine Cosinuslinie, die sich zweimal über den vollen Kreis wiederholt, äls Funkbeschickungskurve liefert, während der D-Beiwert eine entsprechende Sinuslinie als Funkbeschickungskurve erzeugt. Um einen solchen E-Beiwert mitzukompensieren, muß man das Kreuzrahmengebilde in eine resultierende Richtung um einen bestimmten Winkel ß aus der Mittschiffsebene herausdrehen. Dieser Winkel berechnet sich in bekannter Weise nach der Beziehung tgzfl- D Dieses Erfordernis der Verdrehung des Kreuzrahmengebildes läßt sich bei verspanntem Rahmen mit der erforderlichen (;enauigkeit nur schlecht erfüllen. Bei Kreuzrahmenanordnungen unter Verwendung eines Trägermastes mit seitlichen Auslegern für die beiden Kreuzrahmen bedingt diese notwendige Verdrehung einen zusätzlichen konstrulçtiven Aufwand, da ein Fundament mit drehbarem Sockel vorgesehen und außerdem die Kabelverlegung im letzten Teil flexibel durchgebildet werden muß. Bei sehr großen Antennengebilden, bei denen die zusammengehörigen Antennen an hohen Masten fest montiert sind, wie z. B. bei Adcock-Peilern, ist dieses Verfahren überhaupt nicht anwendbar.
  • Um die E-Beiwerte ohne Verdrehung der Kreuzrahmen zu kompensieren, sind erfindungsgemäß im Goniometer zusätzliche schaltungstechnische Maßnahmen erforderlich, deren Aufgabe darin besteht, Energie aus der einen Feldspule auf die andere Feldspule zu übertragen. Dies kann einmal dadurch erreicht werden, daß unter 450 zu den beiden Feldspulen eine Zusatzwindung angeordnet ist, die mit den beiden Feldspulen nicht verbunden ist, in der aber der Strom in geeigneter Weise reguliert werden kann. Durch eine solche Anordnung können E-Beiwerte erzeugt und somit auch vorhandene E-Beiwerte kompensiert werden. Eine derartige Schaltungsanordnung erfüllt zwar ihren Zweck, ihre praktische Durchbildung erfordert aber eine konstruktive Abänderung des Goniometers. Dieser Nachteil kann gemäß der weiteren Erfindung durch die Benutzung eines Zusatzgerätes vermieden werden, das außerhalb eines beliebigen und vorhandenen Goniometers angebracht werden kann. Bei dieser Anordnung wird die grundsätzlich erforderliche Aufgabe, Energie aus der einen Feld spule in die andere Feldspule zu übertragen, dadurch gelöst, daß die beiden Feldspulen regulierbar galvanisch, induktiv c;der kapazitiv miteinander verbunden werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
  • Gemäß Abb. I sind die beiden Kreuzrahmen K1 und 1C2 über genau gleiche Leitungen L1 und L2 mit den Feldspulen P1 und F verbunden. Zu diesen beiden Feldspulen ist unter 450 eine Zusatzwindung Z angeordnet, die aber mit den FeldspulenF1 und F2 nicht verbunden ist. In dieser Spule Z ist indes der Strom beliebig regulierbar. Mittels dieser Spule Z können E-Beiwerte erzeugttwerden. Der Einfachheit halber ist in Abb. 1 die Suchspule nicht eingezeichnet.
  • Bei der Ausbildung der Erfindung nach Abb. 2 ist der'Nachteil der Ausbildung nach Abb. I, wonach eine konstruktive Änderung des Goniometers erforderlich ist, vermieden.
  • Bei der Gestaltung nach Abb. 2 kann ein die E-Wertkompensierungermöglichendes Zusatzgerät R außerhalb des Goniometers angebracht werden. Hierbei erfolgt die Energieübertragung aus der Feldspule F1 in die Spule F2 dadurch, daß die beiden Spulen galvanisch, induktiv oder kapazitiv regulierbar miteinander verbunden sind. Bei dem Beispiel nach Abb. 2 dient eine regulierbare Drosselspule als galvanische Verbindung.
  • In Abb. 3 ist die Aufstellung eines Kreuzrahmens für einen Bordpeiler angedeutet, wie sie nach Einführung der erfindungsgemäßen E-wertkompensierenden Anordnung möglich ist. Hierbei kann das Kreuzrahmengebilde, das bisher entsprechend den gestrichelten Linien in Abb. 3 mit dem Längsschiffsrahmen KL und dem Querschiffsrahmen Ko eingebaut werden mußte, erfindungsgemäß entsprechend den ausgezogenen Linien der Abb. 3 in Form der gekreuzten Rahmen Kt und K2 eingebaut worden.
  • Eine derartige Einbaumöglichkeit bietet einbautechnische Vorteile, da eine bequeme Halterung beispielsweise an der Querwand der Brücke möglich wird, wobei außerdem kein größerer Raumbedarf entsteht als bei einer Anordnung entsprechlendbden gestrichelten Linien der Abb. 3. Neben diesem einbautechnischen Vorteil hat die nach der Erfindung ermöglichte Maßnahme den zusätzlichen Vorteil, daß sie die Unterbringung der Rahmen mit einer 1,4mal größeren Fläche, entsprechend der Diagonalen des Quadrates, auf dem gleichen Raume gestattet. Die Erfindung ermöglicht also die Anordnung eines Kreuzrahmens an Bord eines Schiffes bei energetisch besserer Flächenausnutzung trotz gleichen Raumbedarfes bei besserer mechanischer Halterung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anordnung zur Kompensation von viertelkreisigen Funkbeschickungswerten bei Goniometer-Peilanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation der E-Beiwerte Mittel vorgesehen sind, um aus der einen Feldspule des Goniometers Energie in die andere Feldspule zu überführen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein außerhalb eines beliebigen und vorhandenen Goniometers vorgesehenes Zusatzgerät, über das die beiden Feldspulen regulierbar galvanisch, induktiv oder kapazitiv miteinander verbunden sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine koaxial zu den Feldspulen angeordnete und mit ihnen veränderlich koppelbare Zusatzwicklung, in welcher der Strom regulierbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzrahmengebilde unter 450 zur Mittschiffsebene an Bord eines Schiffes gelagert ist.
DE1937R0099548 1937-06-11 1937-06-11 Anordnung zur Kompensation von viertelkreisigen Funkbeschickungsbeiwerten bei Goniometer-Peilanlagen Expired DE693116C (de)

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Publications (1)

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DE693116C true DE693116C (de) 1940-07-02

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DE1937R0099548 Expired DE693116C (de) 1937-06-11 1937-06-11 Anordnung zur Kompensation von viertelkreisigen Funkbeschickungsbeiwerten bei Goniometer-Peilanlagen

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