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DE692972C - Auf AEnderungen hoher Widerstaende ansprechende Relais- oder Regelanordnung - Google Patents

Auf AEnderungen hoher Widerstaende ansprechende Relais- oder Regelanordnung

Info

Publication number
DE692972C
DE692972C DE1936M0135979 DEM0135979D DE692972C DE 692972 C DE692972 C DE 692972C DE 1936M0135979 DE1936M0135979 DE 1936M0135979 DE M0135979 D DEM0135979 D DE M0135979D DE 692972 C DE692972 C DE 692972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
arrangement
changes
arrangement according
high resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936M0135979
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Muck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1936M0135979 priority Critical patent/DE692972C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE692972C publication Critical patent/DE692972C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/22Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Auf Änderungen hoher Widerstände ansprechende Relais- oder Regelanordnung Um in Abhängigkeit von optischen, akustischen, thermischen oder ähnlichen Steuerwerten Schalthandlungen oder Regelungen durchzuführen, werden diese Steuerwerte in den meisten Fällen zunächst in Änderungen eines Widerstandes umgesetzt. Da 'diese Widerstandsänderungen jedoch im allgemeinen verhältnismäßig gering sind, war man bisher gezwungen, dem eigentlichen gesteuerten Organ, beispielsweise dem gesteuerten Relais, einen Röhrenverstärker vorzuschalten. Dadurch wurden die Einrichtungen erheblich verteuert und die Anwendungsgebiete eingeengt.
  • Die Erfindung betrifft eine Relais- oder Regelanordnung, die auf Änderungen hoher Widerstände, beispielsweise auf die Widerstandsänderungen einer Photozelle oder eines Widerstandsthermometers, anspricht, bei der es: aber möglich ist, verhältnismäßig große Steuerleistungen zu erhalten, ohne daß ein Röhrenverstärker zur Anwendung gelängt. Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß unter Verwendung einer Wechselstromquelle als Stromquelle der Anordnung und unter Abstimmung auf Spannungsresonanz für den Betriebswechselstrom das Relais oder Regelgerät, eine Induktivität und eine Kapazität in Reihe an die Wechselspannungsquelle angeschlossen sind und daß der veränderliche hohe Widerstand, z. B. eine Photozelle, dessen Änderungen das Relais oder Regelgerät beeinflussen sollen, parallel zu der Kapazität geschaltet ist: Dadurch wird die Form der Resonanzkurve, d. h. ihre Steilheit und ihr Maximalwert, in Abhängigkeit von der Steuergröße verändert. Daß durch einen Parallelwiderstand zu dem Kon-. densator eines Resonanzkreises eine Dämpfung der Resonanzkurve auftritt, ist an sich bereits bekannt. Während män aber diese Erscheinung, die sich bei der Verwendung technischer Kondensatoren infolge der Unvollkommenheit der Isolation von selbst ergibt, stets nur als höchst störend empfunden hatte, verwendet die Erfindung sie bewußt zur Gewinnung -einer Schalt- bzw. Regelgröße. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Photozellensteuerung: Man kann dann in den meisten Fällen die Photozelle unmittelbar dem Kondensator parallel schalten: Handelt es sich dabei um Zellen mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung oder überhaupt um Steuerorgane, die nur in einer Richtung mit Strom beeinfaüßt werden dürfen, so kann man sie über eine Gleichrichteranordnung, vorzugsweise in Graetzscher Schaltung, mit dem Kondensator verbinden. Als weiteres Anwendungsgebiet kommt beispielsweise die Heizleistungsregelung für elektrisch beheizte Räume in Abhängigkeit von der Temperatur mittels eines Widerstandsthcrniönieters in Betracht.
  • In vielen Fällen wird die Aufgabe gestellt sein; in Abhängigkeit von den Widerständsänderungen einen Schalter zu betätigen. Man kann dann in sehr einfacher Weise so verfahren, <laß man die Induktivität des Resonanzkreises, zumindest zum Teil, durch die Wicklung eines Relais bildet, das so bemessen wird, <laß es bei einem gewünschten Betrag der Steuergröße anspricht. Uni die Indul;tivitä tsveninderungen und die daraus folgende Verstimmung des Resonanzkreises beim Anziehen des Relaisankers auszugleichen, wird inan zweckmäßig an dem Relais I-Iilfskontakte anordnen., die beim; Anziehen. eine Windungsgruppe kurzschließen bzw. aus dem Stromkreis ausschalten und auf diese Weise die Selbstinduktivität des Relais unabhängig von der Ankerstellung machen.
  • Die Erfindung kann auch mit großem Vorteil angewendet werden, wenn die Heizleistung eines 1loclrfrecluenzofens geregelt werden soll. Dann kann nämlich die Wicklung des Höclifrequenzofens selbst durch Reihenschaltung mit einem Kondensator zu einem Spannungsresonanzkreis ergänzt werden, der in der erwähnten Weise durch veränderliche Widerstände parallel zum Kondensator geregelt werden kann.
  • Die Erfindung möge an Hand eines Zahlenbeispiels näher erläutert werden. Dabei werde ein Schaltung angenommen,: wie sie in der Zeichnung dargestellt ist. Darin bedeutet C den Kondensator und L die Induktivität des Resonanzkreises. Mit r ist der bei praktischen Ausführungen nicht zu vermeidende Verlustwiderstand der Selbstinduktionsspule, beispielsweise des zu steuernden Relais, bezeichnet. Parallel zu dem Kondensator C liegt der veränderliche Widerstand R. Der ganzen Anordnung wird über den Transformator T die Klemmenspannung K zugeführt. Durch den Parallelwiderstand R wird nun der Resonanzpunkt des Kreises von dem Grenzwert auf einen kleineren Wert herabgedrückt und gleichzeitig der in dem Resonanzkreis fließende Strom erheblich vermindert. In dem zu betrachtenden Zahlenbeispiel mögen folgende Werte gegeben sein: Kreisfrequenz der Speisespannung (k) - 314, Kapazität des Kondensators (C) _ o,25 - io-cl Farad.
  • Der kapazitive Widerstand wird somit gleich 12 7oo Ohm; ihm muß der induktive Widerstand des Schalters (1z - L) gleich 'sein; es ergibt sich somit für die Selbstinduktion ein Wert von 40,35 Henry. Der Schalter sei ferner derart- bemessen, daß er bei abgefallenem Anker einen Wirkwiderstand r von 254 Obrn besitzt; setzt man die Kupfer- und Eisenverluste annähernd gleich, so darf der Schalter einen Verlust von 4°%,: entsprechend einer Dämpfung o,125, bezogen auf k = 314, besitzen.
  • Zum Kondensator liege einellichtelektrische Zelle parallel, deren Dunkelwiderstand iol# Ohm betrage; er soll bei nornialerBelichtüng auf 250 000 Ohm herabgehen. Der Kreis soll nun derart ausgelegt werden, claß er bei Belichtung aus der Resonanz gebracht wird; so daß der Schalter anspricht.
  • Der Widerstand des ganzen Kreises (h Klemmenspannung, I Strom) ist Im Resonanzfall, wo praktisch nur die reellen Teile zu berücksichtigen sind, ist Hiernach ergibt sich für diesen Widerstand, wenn R = iol Ohm ist, für den Quotienten ein Wert von 415,3 Ohrn: Ist hingegen h = 25o ooo Ohrn, so- steigt auf goo Ohm.
  • Die Änderung des Nebenschlußwiderstandes bewirkt also eine Verdoppelung des Widerstandes für den ganzen Kreis.
  • Die Steuerzelle liege an der kapazitiven Blindspannung. Sie soll den Grenzwert von ioo V mit Rücksicht auf die Steuerzelle nicht überschreiten; dadurch ergibt sich für den Strom ein zulässiger Maximalwert von & mA und daraus eine zulässige Klemmenspannung von 3,3 V.
  • 8 mA sind der Dunkelstrom; der Hellstrom ist -kleiner, er beträgt -nur 3,15 mA. Am Schalter wirkt die induktive Blindspannung; sie baut das attraktive Magnetfeld auf; voraussetzungsgemäß ist sie 5ofach größer als die Klemrrienspannung K; mitlün wirkt auf den Schalter im Dunkelzustande eine Leistung von i,32 Watt, im Hellzustande von 0,52 Watt ein. Es ist unschwer möglich, das Relais derart abzustimmen, daß es bei einem bestimmten, zwischen diesen beiden Grenzwerten liegenden Zwischenwert anspricht.
  • Obwohl im Schalter eine Leistung von durchschnittlich einem Watt frei wird, wird die Steuerzelle. nur von einer Leistung von io-2 Watt im Dunkelzustande durchsetzt; der Resonanzkreis ist also einer Verstärkerstufe i : ioo äquivalent.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß eine Einrichtung zur Beeinflussung eines 'elektrischen Schwingungskreises bekannt ist, bei der der Kapazität eines Resonanzkreises, insbesondere mit parallel liegender Selbstinduktion, eine lichtelektrische Zelle parallel geschaltet ist, so daß bei Änderungen-der Belichtung der Zelle der Schwingungskreis entsprechend beeinflußt wird. Durch diese Beeinflussung sollen jedoch bei der bekannten Anordnung Änderungen der Frequenz entstehen. Es handelt sich hier also um ein vom Problem des Erfindungsgegenstandes gänzlich verschiedenes Problem. Weiterhin ist eine Einrichtung zur Anzeige von. Licht bekannt, bei der das Licht auf eine Glimmröhre mit zwei Metallelektroden einwirkt, deren eine als Spitze und deren andere als Platte ausgebildet ist. Parallel zu der Glimmröhre liegt ein Kondensator, und beides liegt über einen Widerstand und Windungen eines Transformators an einer Gleichstromquelle. Die Frequenz der in dieser Schaltung entstehenden Kippschwingungen steigt bei Verstärkung der Beleuchtung und fällt bei Ver- -minderung der Beleuchtung: Auch hier ist demnach das der Erfindung zugrunde liegende Problem der Verstärkung der Einwirkung einer Photozelle auf ein Relais nicht gegeben. Schließlich ist noch ein bekanntes Wechselstromrelais zu nennen, dessen Wicklung in Reihe mit einer Kapazität an eine Wechselspannungsquelle gelegt ist. Die Größe dieser Kapazität ist so bemessen, daß bei einer gewissen Spannung Kippresonanz im Kreise auftritt, bei der der Strom um einen mehrfachen Betrag ansteigt. Dies wird dazu benutzt, um ein kräftiges Auslösen des Relais zu erzielen. Auch diese Relaisanordnung hat mit der Erfindung nur das Merkmal gemeinsam, daß Relaisspulen als Induktivitäten gewisser Resonanzkreise verwendet werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auf Änderungen hoher Widerstände ansprechende Relais- oder Regelanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung einer Wechselstromquelle- als Stromquelle der Anordnung und unter Abstimmung auf Spannungsresonanz für den Betriebswechselstrom das Relais oder Regelgerät; eine Induktivität und eine Kapazität in Reihe an die Wechselspannungsquelle angeschlossen sind und daß der veränderliche hohe Widerstand, z. B. eine Photozelle, dessen Änderungen das Relais oder Regelgerät beeinflussen sollen, parallel zu der Kapazität geschaltet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität des Resonanzkreises, zumindest teilweise, durch die Wicklung eines zu steuernden Relais gebildet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität des Resonanzkreises, zumindest teilweise, durch die Wicklung eines Hochfrequenzofens gebildet ist. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Resonanzkreis eine Einrichtung zur Frequenzvervielfachung, insbesondere eine Frequenzvervielfachungsdrossel, vorgeschaltet ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerorgan mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung über eine Doppelweg=Gleichrichteranordnung, insbesondere in Graetzscher Schaltung, dein Kondensator parallel geschaltet ist.
  6. 6. Anwendung der Anordnung nach Anspruch i und 2 zur selbsttätigen Heizleistungsregelung in Abhängigkeit von der Temperatur des geheizten Raumes.
DE1936M0135979 1936-10-14 1936-10-14 Auf AEnderungen hoher Widerstaende ansprechende Relais- oder Regelanordnung Expired DE692972C (de)

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