DE6909037U - Filmkamera mit pruefgeraet fuer die batteriespannung - Google Patents
Filmkamera mit pruefgeraet fuer die batteriespannungInfo
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Description
Prüfgerät für die Batteriespannung in Filmkameras mit großem Bildzahlbereich
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf ein Gerät zur Prüfung der Batteriespannung in einer Filmkamera die für
verschiedene Bildzahlen pro Sekunde über einen großen Bereich einstellbar ist, und insbesondere auf ein Gerät
zur Prüfung, ob die Batteriespannung über einem bestimmten Wert liegt, damit der Kamerabetrieb über
einen großen Aufnahmegeschwindigkeitsbereich gewährleistet ist, beispielsweise von 64, 48, 32, 24, 18,
und 8 Bilder pro Sekunde.
Die bekannten Prüfgeräte dieser Art prüfen nur, ob die Spannung für die maximale Bildzahl ausreicht und damit
für den gesamten Bildzahlbereich verwendbar ist.
Die Größe des durch den Antriebskreis einer Filmkamera fließenden Antriebsstromes verringert sich leicht, wenn
HtKWElSi Diele Unterlage (Betenreibung und Schutzanspr.) ist die zuletzt eingereichte; lie weicht von der Wortfatiung der
ursprünglich eingereichten Unterlagen ab. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung ist nicht geprüft. Die uriprOnglich eingereichten Unterlagen befinden »ich in den Amtsakten. Sie können jederzeit ohne Nuchweii eines rechtlichen Intereiies gebührenfrei eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon auch Fotokopien oder Filmnegative, zu den üblichen Preisen geliefert.
GMM (4.69) Deutsches Patentamt, Gebrauchsmiiiteratelle
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die Anzahl der Bilder kleiner wird, jedoch ist die Veränderung des Antriebsstromes als Reaktion auf die Veränderung
der Bildzahl so klein, daß der Antriebsstrom in einem bestimmten Bildzahlbereich als konstant angesehen
werden kann.
Andererseits verändert sich die Größe der Antriebsspannung
zur Gewährleistung des Kamerabetriebes im Hinblick auf eine vorgegebene Bildzahl im ganzen proportional zu
der Anzahl der Bilder. Liegt beispielsweise die von dem bereits bdannten Spannungsprüfgerät gemessene Antriebsspannung unterhalb der Grenzspannung für 24, 18 und 12
Bilder, so kann es manchmal möglich sein, den Kamerabetrieb bei 18 oder 12 Bildern aufrecht zu erhalten. Aus
diesem Grunde ermöglicht die garantierte Antriebsspannung die das bereits bekennte Prüfgerät angibt, den Kamerabetrieb
bei einer Geschwindigkeit, die niedriger als die der maximalen Bildzahl ist.
Der SpannungsSpielraum ist nicht groß, wenn der Bildbereich
verhältnismäßig gering ist, z. B. 24, 18 und 12 Bilder. Wird jedoch der Bildbereich sehr breit, wie z.B. mit 64, 48,
24, 18 und 12 Bildern, wird der SpannungsSpielraum größer.
Das bereits bekannte Spannungsprüfgerät gibt eine Antriebsspannung für die maximale Bildzahl (in diesem Falle
64) vor, die in der Regel nicht gebraucht wird. Außerdem kann die Antriebsspannung, die für die am häufigsten verwendete
Bildzahl (Jz. B. 24, 18 und 12 Bilder) hoch genug ist,
durch das bereits bekannte Spannungsprüfgerät als unzureichend angegeben werden und die Ausnutzung der Batterien
wird unangemessen und viel zu stark beschnitten. Aus diesem Grunde hat das bereits bekannte Spannungsprüfgerät erhebliche
Nachteile.
Deshalb besteht das Bedürfnis, die vorerwähnten Schwierigkeiten des bekannten Spannungsprüfgerätes in einer Filmkamera
mit großem Bildwechselbereich zu beseitigen, um eine volle Ausnutzung der Antriebsbatterien zu gewährleisten,
d. h. eine Spannungsprüfung für die verschiedenen Bildzahlen oder Bildzahlengruppen vorzunehmen.
Es gibt gegenwärtig keine Filmkamera, die dem vorerwähnten Bedürfnis nachkommt, indem sie ein geeignetes Spannungsprüfgerät aufweist. Es ist vorgeschlagen worden, einer
Filmkamera einen Tachometer beizugeben, um die Prüfnng zu erleichtern, ob eine gegebene Spannung für jede gewählte
Bildzahl ausreicht oder nicht. Gemäß dem vorgeschlagenen System wird zunächst die Antriebsgeschwindigkeit der Filmkamera
gemessen, und die effektive Antriebsspannung wird indirekt über die gemessene Antriebsgeschwindigkeix geprüft,
um die Ausnutzung der Antriebsbatterien zu verbessern. Es muß also der Kameraantriebsmotor betätigt
werden, andernfalls ist eine Prüfung unmöglich, ob die Antriebsbatterien für eine gewählte Bildzahl ausreichend
Spannung aufweisen oder nicht. Es wird infolgedessen not-
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wendig, den verfügbaren Bildbereich vor Einlegen eines Films in die Kamera zu prüfen, indem die Kamera ohne
Film in Betrieb gesetzt wird. Wenn eine derartige Prüfung vorgenommen wird, sollte jedoch die Batteriespannung während
der Aufnahme prüfbar sein, ob eine bestimmte Bildzahl mit einer gegebenen Antriesspannung möglich ist.
Es ist deshalb Gegenstand der vorliegenden Neuerung, ein verbessertes Gerät zur Prüfung der Antriebsbatteriespannung in einer Filmkamera mit einem großen Bildwechselbereich
vorzusehen, um damit die Ausnutzung der Antriebsbatterien zu erhöhen und den Bedarf eines zusätzlichen
Tachometers auszuschalten.
Gemäß der Neuerung wird ein Gerät zur Prüfung der Antriebsspannung
einer Filmkamera vorgeschlagen, das aus einer in Abhängigkeit von der eingestellten Bildzahl
stufenlos oder gestuft veränderlichen Widerstandseinheit
besteht und einem damit verbundenen Spannungsmesser. Ein solches Gerät ermöglicht eine genaue Erfassung
der für die jeweilige Bildzahl vorhandenen,, Batteriespannung, so daß die Batterie voll ausgenutzt
werden kann.
Weitere Einzelheiten des Gegenstandes der Neuerung werden anhand von verschiedenen Ausführungsbeispielen erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Ausführung mit zwei Widerständen als
Widerstandseinheit,
Fig. 2 eine modifizierte Ausführung bei Verwendung
Fig. 2 eine modifizierte Ausführung bei Verwendung
eines Rheostaten als Widerstandseinheit, Fig. 3 eine weitere mögliche Ausbildung.
Gemäß Fig. 1 ist das Gerät innerhalb eines Schaltbildes mit Antriebsmotor für einen großen Bildzahlbereich, der
64, 48, 32, 24, 18, 12 und 8 Bilder umfaßt, gezeigt, der in zwei Stufen unterteilt ist, nämlich einer ersten Stufe,
die 64 Bilder bis 32 Bilder umfaßt, und einer zweiten Stufe, die 24 Bilder bis 8 Bilder umfaßt. Der Antriebskreis
besteht aus den Batterien 1, einem Antriebsmotor 2, einem Bildzahlumschalter 3 und einem Auslöseschalter 4. Das Battegi
Spannungsprüfgerät besteht aus einem Spannungsmesser 5, einer Widerstandeinheit 6 zur Prüfung der Grenzspannung
der Antriebsbatterien und einem Prüfschalter 7, sämtlicher in Reihe geschaltet, und das (Jerät ist über die Batterien
parallel zu dem Antriebskreis geschaltet. Die Widerstandseinheit 6 besteht aus einem Widerstand 8 zur Prüfung der
Grenzspannung, die den Kamerabetrieb bei 24 Bildern gewährleistet,
einem weiteren Widerstand 9, der mit dem Widerstand 8 zusammenarbeitet und die Grenzspannung prüft,
die den Kamerabetrieb bei 64 Bildern gewährleistet, sowie einen Grenzspannungsumschalter 10, der dem Widerstand 9
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elektrisch überbrücken kann und mit dem Bildzahlumschalter mechanisch verbunden ist, so daß er gemeinsam mit demselben
betätigt werden kann, wie in der Abbildung dargestellt. Der Widerstand 8 ist mit dem Widerstand 9 in Reihe und
der Grenzspannungsumschalter 10 mit dem Widerstand 9 parallel geschaltet. Der in der Widerstandseinheit 6 vorgesehene
Umschalter 10 hat ein stationäres Kontaktteil 11, das an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 8
und 9, und einen Wahlarm, der an den Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand 9 und dem Prüfschalter 7 angeschlossen
ist. Bei hohen Aufnahmegeschwindigkeiten von z.B. 64, 48 und 32 Bildern, die in der Regel selten vorkommen, nimmt der Wahlarm eine solche Winkelstellung ein,
daß der Überbrückungskreis mit dem Schalter 10 des Widerstandes 9 nicht geschlossen ist, während der Wahlarm bei
geringen Aufnahmegeschwindigkeiten von z. B. 24, 18, 12 und 8 Bildern in Berührung mit dem Kontaktteil 11 tritt.
Wird eine Aufnahmegeschwindigkeit von 64 Bildern gewählt (vergl. Fig. 1), so wird das Prüfgerät durch Schließen des
Prüfschalters 7 eingeschaltet, und der Spannungsmesser
zeigt an, ob sich die Spannung der Batterien 1 oberhalb oder unterhalb einer Grenzspannung befindet, die eine Aufnahme
von 64 Bildern gewährleistet. In diesem Fall sind beide Widerstände 8 und 9 in dem Prüfgerät wirksam, da
der Grenzspannungsumschalter 10 geöffnet ist. Es ist offensichtlich, daß bei Einstellung des Bildzahlumschalters
auf 48 Bilder oder auf 32 Bilder, der Spannungsmesser 5 denselben Wert anzeigt, wie bei der Einstellung einer Bildzahl
von 64.
Zeigt der Spannungsmesser 5 an, daß sich bei den vorgenannten Einstellungen die Spannung der Batterien 1
unterhalb der Grenzspannung befindet, die für eine Hochgeschwindigkeitsaufnahme vorhanden sein muß, kann der
Bildzahlumschalter 3 auf 24 Bilder gestellt werden (oder auf 18, 12 oder 8 Bilder). Dabei wird der Wahlarm des
Grenszspannungsumschalters 10 gemeinsam mit dem Bildzahlumschalter 3 betätigt und in Berührung mit dem dazugehörigen
stationären Kontaktteil 11 gebracht, so daß der Widerstand 9 der Widerstandseinheit 6 durch den Umschalter
10 in Nebenschluß geschaltet ist. Die Kenndaten des Batteriespannungsprüfgerätes sind derart, daß bei
Einschaltung des Widerstandes 9 durch den Umschalter 10 in Nebenschluß das Batterieprüfgerät 5 anzeigt, ob die
r^tterien 1 eine höhere Spannung als die andere Grenzspannung,
die eine Aufnahmegeschwindigkeit von 24 Bildern gewährleistet, aufweist öder nicht. Sine derartige Aussige
der Spannung der Batterien 1 durch den Spannungsmesser 5 beruht auf der Größe des durch das Batterieprüfgerät 5
fließenden Stromes. Wie in dem Vorangegangenen bereits erwähnt, ist die Größe des Antriebsstromes bei einer
Filmkamera (nicht dargestellt) im wesentlichen konstant für einen verhältnismäßig engen Bereich von Aufnahmegeschwindigkeiten,
und die Grenzspannung, die eine Aufnahme bei vorgegebener Geschwindigkeit gewährleistet, verringert
sich, wenn die Aufnahmegeschwindigkeit längsamer wird. Wenn der Spannungsmesser 5 also anzeigt, daß die Batterien
1 eine niedrigere Spannung als die Grenzspannung für 64 BiL
der, jedoch eine höhere als für 24 Bilder abgeben, dann sind die Batterien 1 immer noch für den Niedergeschwindigkeitsbereich
mit 24, 18, 12 und 8 Bildern einsatzfähig, infolgedessen brauchen die Batterien so lange noch nicht
ausgetauscht werden, wie die Aufnahmen im niederen Bildzahlbereich stattfinden.
Bei dem vorgenannten ersten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Neuerung ist der Bereich der verschiedenen
Aufnahmegeschwindigkeiten einer Filmkamera in zwei Stufen unterteilt worden, und die Spannung der Antriebsbatterien
wird jeweils für die beiden Aufnahmegeschwindigkeitsstufen geprüft. Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel gemäß
der vorliegenden Neuerung (ähnliche Teile wie in Fig. 1 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen worden), bei
dem die Widerstandseinheit 6 durch einen Bheostaten 12 ersetzt wurde, der aus einem Widerstand und einem Schiebearm
15, der gemeinsam mit einem Bildzahlusschalter 3 betätigt
wird, besteht. Auf diese Weise wird der Widerstandswert des Bheostaten 12 automatisch mit der Einstellung der
Bildzahl/sec. geändert, um das Prüfen der Antriebsbatteriespannung im Verhältnis zur Grensspannung zu erleichtern.
Bei einem derartigen Bheostaten 12 zeigt der Spannungsmesser 5 an, ob die Spannung der Batterien 1 höher ist
als eine Grenzspannung, die den Kamerabetrieb bei einer
vorgegebenen Geschwindigkeit gewährleistet, oder nicht, wobei diese Grenzspannung einzeln für jede Aufnahmegeschwindigkeit
oder jede Bildzahl eingestellt werden kann.
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Bei dem Schaltbild gemäß Fig. 2 kann also die Antriebsbgptteriespannung
in Bezug auf jede der vorhandenen Grenzspannungen für jede der verschiedenen wählbaren Aufnahmegeschwindigkeiten
geprüft werden, so daß die Ausnutzung der Antriebsbatterien noch weiter verbessert werden kann.
Wie aus den obigen Ausführungsbeispielen ersichtlich ist, kann die Spannung der Antriebsbatterien durch Verwendung
des Prüfgerätes für die Antriebsbatteiiespannung gemäß der vorliegenden Neuerung durch Vergleich mit einer Grenzspannung
geprüft werden, die den Kamerabetrieb bei einer bestimmten Aufnahmegeschwindigkeit oder bei der höchsten
Bildzahl in jeder Stufe bei Stufenunterteilung gewährleistet. Wenn also die Antriebsbatterien eine Spannung
aufweiren, die niedriger als eine Grenzspannung ist, die eine Hochgeschwindigkeitsaufnahme verlangt, die jedoch
höher ist als eine weitere Grenszpannung, die eine Niedergeschwindigkeitsaufnahme
verlangt, können die Antriebsbatterien ohne Austausch für die Niedergeschwindigkeitsaufnahmen
verwendet werden. Auf diese Weise lassen sich die Antriebsbatterien bis zu ihrer vollen Leistung ausnutzen.
Außerdem bracht der Kameramann mit dem Gerät gemäß vorliegender Neuerung keinen getrennten Schaltvorgang
zum Umschalten der Grenzspannung ausführen, wenn ein Wechsel in der Aufnahmegeschwindigkeit vorgenommen wird, da die
beiden Umschalter miteinander in Verbindung stehen. Auf diese Weise kann die verfügbare Aufnahmegeschwindigkeit
bei gegebener Antriebsbatteriespannung leicht geprüft werden. Darüberhinaus kann mit dem Gerät nach der vorliegenden
Neuerung die Antriebsbatteriespannung im Bezug auf die
Grenzspannung geprüft werden, ohne daß eine Betätigung
des Kameraantriebsmotors erforderlich ist, was bei den
bereits bekannten mit Tachometern ausgerüsteten Filmkameras nötig war.
des Kameraantriebsmotors erforderlich ist, was bei den
bereits bekannten mit Tachometern ausgerüsteten Filmkameras nötig war.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Geräts. Ein Kameragehäuse 14 weist eine Steckdose 17 zur
Aufnahme eines Steckers 16a eines Hochleistungsbatteriekreises 16 zur Betätigung eines Antriebsmotors 15 bei
einer Geschwindigkeit zur Aufnahme von 64, 48 und 32 BiI-dorn auf. Wenn der Stecker 16a des Hochleistungsbatteriekreiees 16 nicht in die Steckdose 17 eingesteckt ist, wie in der Abbildung gezeigt, wird die Filmkamera (nicht dargestellt) von den Niedergeschwindigkeitsbatterien 18 angetrieben. Mit anderen Worten, die Batterien 18 dienen zum Antrieb der Kamera in einer niedrigen Aufnahmegeschwindigkeitsstufe (ζ. B. 24, 18, 12 und 8 Bilder). Bei der dargestellten Ausführung steht das eine Ende eines Kontaktteiles 19, am hinteren Ende der Steckdose 17; in Berührung mit einem an die Niedergeschwindigkeitsbatterien 18 angeschlossenen stationären Kontakt 20, und das andere Ende des Kontaktteiles 19 wird in Berührung mit einem weiteren stationären Kontakt 23 gehalten, um einen Nebenschluß für den Widerstand 22 zur Prüfung der Hochgeschwindigkeitsbatterien 21 des Hochleistungsbatteriekreises 16 zu erhalten. Das Kontaktteil 19 steht mit dem Kameraantriebsmotor 15 und einem Auslöser 24 in Verbindung. Der Widerstand 22 zur Prüfung der Hochleistungabatterien 21, einen weiteren Widerstand 25 zur Prüfung sowohl der Hochgeahwin-
einer Geschwindigkeit zur Aufnahme von 64, 48 und 32 BiI-dorn auf. Wenn der Stecker 16a des Hochleistungsbatteriekreiees 16 nicht in die Steckdose 17 eingesteckt ist, wie in der Abbildung gezeigt, wird die Filmkamera (nicht dargestellt) von den Niedergeschwindigkeitsbatterien 18 angetrieben. Mit anderen Worten, die Batterien 18 dienen zum Antrieb der Kamera in einer niedrigen Aufnahmegeschwindigkeitsstufe (ζ. B. 24, 18, 12 und 8 Bilder). Bei der dargestellten Ausführung steht das eine Ende eines Kontaktteiles 19, am hinteren Ende der Steckdose 17; in Berührung mit einem an die Niedergeschwindigkeitsbatterien 18 angeschlossenen stationären Kontakt 20, und das andere Ende des Kontaktteiles 19 wird in Berührung mit einem weiteren stationären Kontakt 23 gehalten, um einen Nebenschluß für den Widerstand 22 zur Prüfung der Hochgeschwindigkeitsbatterien 21 des Hochleistungsbatteriekreises 16 zu erhalten. Das Kontaktteil 19 steht mit dem Kameraantriebsmotor 15 und einem Auslöser 24 in Verbindung. Der Widerstand 22 zur Prüfung der Hochleistungabatterien 21, einen weiteren Widerstand 25 zur Prüfung sowohl der Hochgeahwin-
digkeits- als auch der Niedergeschwidigkeitsbatterien 18
und 21 ein Batterieprüfgerät 26 und einen Prüfschalter 27 ist außerdem angeordnet.
Der Hochleistungsbatteriekreis 16 besteht aus dem Stecker 16a und den Hochgeschwindigkeitsbatterien 21. Der Stecker
16a hat einen leienden Stift 16b, einen leitenden Zylinder 16c, einen äußeren Isolierzylinder I6d und die Isolierteile
I6e und I6f, um den Stift 16b von dem Zylinder 16c zu isolieren. Steckt man den Stecker 16a in die Steckdose
17. greift der Stift 16b in den verjüngten Teil 18 des Kontaktteiles 19 ein und drückt diesen und damit die entgegengesetzten
Enden des Kontaktteiles 19 auseinander, wodurch der Kreis zwischen dem Kontaktteil 19 und dem stationären
Kontakt 20 und der zwischen dem Kontaktteil 19 und dem stationären Kontakt 23 unterbrochen wird. Der leitende
Zylinder 16c/lst über das Kameragehäuse 14 und die Steckdose
17 geerdet, wenn der Stecker in die Steckdose gesteckt wird. Das als Steckdose ausgebildete Kontaktteil
ist haarnadelförmig gebogen, wobei die Schenkel nächst
ihren Enden eine Einbiegung zeigen, an die sich eine winkelförmige Abbiegung in der Art anschließt, daß die
Schenkelenden wieder parallel zu den übrigen Schenkelteilen verlaufen. 2er Stift 16b des Steckers 16a ist an
dem einen Anschluß der Hochgeschwindigkeitsbatterien 21 angeschlossen und der Zylinder 16c an dem anderen.
Das Prüfgerät arbeitet entsprechd der Ausführungsbeispiele der Fig. 1 und 2. Zur Prüfung der Hochleistungsbatterien
wird das Gerät durch Anschluß der Hochleistungsbatterie vervollständigt. Dazu wird der Stecker 16a in die Steck-
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dose 17 gesteckt und damit das Gerät der Neuerung angeschlossen. Auf diese Weise kann das Prüfgerät für die
Hochgeschwindigkeitsstufe und die Niedergeschwindigkeitsstufe der Aufnahmegeschwindigkeit automatisch in Abhängigkeit
von dem Ein- und Ausstöpseln der Hochleistungsbatterie· 21 in das Kameragehäuse eingestellt werden.
Nunmehr wird die Arbeitsweise des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 3 beschrieben. Während des Kamerabetriebes in
der Niedergeschwindigkeitsstufe der Aufnahmegeschwindigkeit wird das Prüfgerät für die Niedergeschvindigkeitsbatterien
18 durch Schließen des Prüfschalters 27 eingeschaltet, so daß der Spannungsmesser 26 den Spannungszustand
der Batterien 18 mißt. Wird der Stecker 16a des Hochgeschwindigkeitsbatteriekreises 16 in die Steckdose
17 des Kameragehäuses 14 für die Messung in der Hochgeschwicligkeitsstufe
gesteckt, so wird das Kontaktteil 19 sowohl von dem stationären Kontakt 20 als auch von dem
anderen stationären Kontakt 23 durch den Stift 16b getiennt. Dai ach wird durch Schließen des Prüfschalters
das Gerät zur Messung der Hochleistungsbatterien 21 umgeschaltet, so daß der Spannungsmesser 26 die Spannung der
Batterien 21 anzeigt.
Wie in dem Vorangegangenen beschrieben, findet die Spannungsprüfung erfindungsgemäß für die Niedergeschvindigkeitsbatterien
und die Hochgeschwindigkeitsbatterien getrennt statt, so daß die Ausnutzung der Batterien erheblich
verbessert wird toßerdem folgt das Umschalten
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des Batteriespannungsprüfgerätes automatisch in Anhängigkeit von dem Anschluß oder der Trennung der Hochleistungsbatterie an oder von der Filmkamera.
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Claims (7)
1.) Gerät zur Prüfung der Antriebsspannung
einer Filmkamera mit in einem großen Bereich veränderlicher Bildzahl, gekennzeichnet durch
einen in Abhängigkeit von der eingestellten Bildzahl stufenlos oder gestuft veränderliche Widerstandseinheit und einen
damit verbundenen Spannungsmesser.
2.) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da£ die Widerstandseinheit
aus einem Rheostaten mit einem Schieberarm besteht, der
mit dem Bildzahlumschalter verbunden ist.
3.) Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandseinheit
aus zwei Widerständen besteht, wobei dem einen ein Wähler zugeordnet ist, dessen Wahlarm mit dem Bildiraschalter verbunden
ist.
4.) Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Wählers
eine steckdosenartiges Kontaktteil zum Anschluß einer Hochleistungsbatterie vorgesehen ist.
5.) Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochleistungsbatterie
an einen Stecker angeschlossen ist, der zum Einstecken in das steckdosenartige als Umschalter ausgebildete Kontaktteil
ausgeführt ist.
- 15 -
6.) Gerät nach Anspruch 5f dadurch
gekennzeichnet, daß der Stecker aus einem mit der einen Klemme der Batterie verbundenen Stift besteht,
der unter Zwischenschaltung eines Isoliorteiles von einem Zylinder, der mit der anderen Klemme der
Batterie verbunden ist, umgeben ist, welcher wiederum in einem als Griffteil ausgebildeten Isolierzylinder
eingreift.
7.) Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktteil haaraadelförmig
gebogen ist, wobei die Schenkel nächst ihrem Ende eine Einbiegung zeigen, an die sich eine winkelförmige
Abbiegung in der Art anschließt, daß die Schenkelenden wieder parallel zu den übrigen Schenkelteilen verlaufen.
Patentanwältin.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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1971
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Also Published As
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