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Fräsmaschine mit schnell umlaufendem Fräsen zum Abfräsen von Torfmooren
Die Erfindung betrifft eine Fräsmaschine zur Behandlung von Torfmooren durch Abfräsung
dünner Schichten der Mooroberfläche, um ein fein zerteiltes Torfgut in pulverartigem
oder körnigem Zustand herzustellen. Das betreffende Gut kann nach Lufttrocknung
und Einsammlung als Feuerung für Kesselanlagen, als Rohgut zur Herstellung von Briketten,
als Torfstreu oder Torfmull, als Rohgut zur Herstellung von Isolierstoff oder zur
Herstellung von Torffasern usw. verwendet werden.
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Es sind verschiedene Bauarten von Fräsmaschinen zum Fräsen der Oberfläche
von Torfmooren bekannt, da der Bau solcher Maschinen sich seit einer längeren Reihe
von Jahren entwickelt hat. Die Fräsvorrichtung an sich wird gewöhnlich über die
Oberfläche des Moores mittels eines Schleppers bewegt, dieser gibt gleichzeitig
die erforderliche Kraft zum Anziehen oder Antreiben der .Fräsvorrichtung ab, welche
aus einer drehbaren Welle oder einem drehbaren Zylinder besteht, der Werkzeuge zur
Feinzerteilung des Moores in größerer oder geringerer Tiefe trägt.
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Ursprünglich arbeiteten die Fräsmaschinen, von welchen die bekannteste
die Lanz-Maschine ist, mit großer Tiefe. Der Zweck einer solchen Fräsung war, eine
stark zerkleinerte obere Schicht eines Moors zu erhalten, das gewöhnlich sehr hügelig
und uneben ist, um eine glatte Oberfläche für die nachfolgende landwirtschaftliche
Nutzbarmachung des Moors zu erhalten. Die Frästrommel war hinter dem Schlepper angebracht,
und die Schnittiefe wurde durch Einstellung zweier Tragräder an beiden Enden der
Frästrommel festgelegt.
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Mit dieser Fräsmaschine als Vorbild sind , eine Reihe ähnlicher Vorrichtungen
gebaut worden, darunter verschiedene, die die Aufgabe haben, ganz dünne Schichten
der Mooroberflache
zu großer Feinheit und derart zu zerteilen,
däß die pulverförmige Torfschicht so schnell wie möglich an der Luft trocknen kann.
Z. B. ist eine Fräsmaschine bekannt; welche Eine Anzahl Scheiben mit sägear*'#'
ausgebogenen Zähnen hat, die das abgefrar.. Torfgut nach hinten schleudern, und
bei welcher hinter der Frästrommel eine waagerechte Tragplatte angebracht ist, und
zwar zum Zwecke, die Mooroberfläche nach dem Fräsen zu glätten. Bei einer anderen
bekannten Maschine sind seitlich an den Enden der Frästrommel und hinter derselben
Gleitkufen angebracht, wobei der Motor derart angeordnet ist, daß- er durch sein
Gewicht die Kufe entlastet: Bei einer dritten bekannten Ausführung wird das Maschinengestell'
durch Schlittenkufen gestützt, welche in bedeutendem Abstand hinter der Arbeitswalze
angebracht sind.
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Im Gegensatz zu diesen bekannten Ausführungen ist die Fräsmaschine
gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch eine vor dem Fräser am Maschinenrahmen
angebrachte, die ganze Fräsmaschine mit einem Teil ihrer Fläche allein tragende;
- schräg nach -hinten gestellte Platte von gleicher oder im wesentlichen gleicher
Länge wie der Fräser; welche derart angeordnet ist, daß ihre hintere Kante so nahe
wie möglich an die Fräsmesser heranreicht. Diese Ausbildung hat die besondere Wirkung,
daß die genannte Platte, welche die Fräsmaschine trägt, mit ihrer unteren hinteren
Kante einen bedeutenden Druck auf das Moor ausüben wird, wodurch dieses und insbesondere
gegebenenfalls lose: Stücke des Moores im Schneideaugenblick festgehalten werden.
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Bei bekannten Fräsmaschinen hat man versucht, die Frästiefe dadurch
gleichzuhalten, daß die Schichten parallel mit der Oberfläche abgefräst werden.
Dies ist indessen für -einen wirtschaftlichen Betrieb nicht genügend, da hierbei
die mehr oder minder unregelmäßige Form der Mooroberfläche beibehalten wird. Es
ist im Gegenteil von grundlegender Bedeutung; däß die Frästiefe während der Arbeit
und unter voller Kontrolle derart verändert werden kann, daß der Fräser aus einer
zufälligen und unebenen Oberfläche, gleichzeitig mit der Ausführung der normalen
Fräsarbeit, dem Arbeitsfeld die Oberfläche geben kann, die - am zweckmäßigsten -
ist, d. h. die den besten Schutz gegen ungünstigen Einfluß von Regen gibt; dadurch,
däß der Regen überall ungehinderten und augenblicklichen Abfluß in die Gräben erhält:
Bei der vorliegenden Erfindung ist die größte Rücksicht auf diese Verhältnisse genommen
worden, und die Fräsmaschine nach der Erfindung ermöglicht unabhängig von der Güte
und dem Vermoderungsgrad des Moors die größtmögliche Herstellung -trocknen- Torfs
in der Arbeitszeit und je Grundflächeneinheit; dies ist von größter Bedeutung bei
der Ausübung des Fräs-@@erfahrens, da diese sonst nur auf einzelne T,rqckenzeiten
von größerer Dauer beschränkt . Zum genannten Zweck ist bei einer von einem Schlepper
o. dgl. gezogenen Fräsmaschine nach der Erfindung der Fräser durch Stellschrauben
unabhängig von dem Schlepper gegenüber der Tragplatte in der Höhe einstellbar. Weiter
ist gemäß der Erfindung der Fräser zweckmäßig derart heb- und senkbar gelagert,
daß er uriabhängig von dem Schlepper während des Betriebes außer Schnitt genommen
werden kann. Ferner sind gemäß der Erfindung zweckmäßig die die Lager des Fräsers
tragenden Wangen über die Trommel hinaus nach hinten verlängert; wobei an ihren
Enden einstellbare Arme mit schräg gestellten Hubplatten angeordnet sind. Nähere
Erläuterung über den Erfolg dieser . Ausbildungen ist in der nachfolgenden Beschreibung
enthalten.
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Zur Sicherung der bestmöglichen Abfräsung der Mooroberfläche ist auch
der Fräser selbst gemäß der Erfindung in besonderer Weise ausgebildet. Bei den bekannten
Maschinen werden Scheiben benutzt, welche abwechselnd nach rechts und links ausgebogene
Zähne oder Messer haben, d. h. nach Art einer Säge, wodurch jedoch kein eigentliches
Fräsen, sondern nur ein Aufkratzen der Mooroberfläche erhalten wird. Gemäß der Erfindung
besteht der Fräser aus einer großen Anzahl von Plattenringen mit schräg gestellten
Messern, die ringweise abwechselnd- nach links und rechts gedreht sind, wobei die
Ringe so dicht aneinanderliegen, daß kein Zwischenraum zwischen den Messern entsteht,
die etwas übereinandergreifen; wobei die ganze Trommel außen zu einem Zylinder abgeschliffen
ist. Dadurch wird erzielt, daß die Mooroberfläche nach dem Fräsen vollständig glatt
und eben ist. Die Fräsmesser sind außerdem zweckmäßig doppelschneidig, so daß, wenn
die Schneide an der einen Seite der Messer stumpf geworden ist, die andere Seite
einfach durch Wenden der Frästrommel in Tätigkeit gebracht werden kann.
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Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. -Abb: i zeigt-
in Seitenansicht eine Ausführungsform einer Fräsmaschine nach der Erfindung mit
dazugehörendem Schlepper, Abb. 2 die gleiche in Draufsicht, Abb.3 eine der Messerplatten
der Frästrommel in Seitenansicht, Abb. q, die gleiche in Vorderansicht und Abb.
5 schematisch einen Teil' der Frästrommeloberfläche in Entfaltung, zur Verinschäulichung
der gegenseitigen Stellung der
Messer an nebeneinander angebrachten
Messerscheiben.
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In Abb. z und 2, die im wesentlichen schematisch ausgeführt ist, bezeichnet
F die Frästrommel, die in Lagern L an einem steifen Rahmen R angebracht ist, welcher
letztere drehbar an seinem Vorderende an -einem gewöhnlichen Radschlepper H -mittels
waagerechter Zapfen T aufgehängt ist. Die Frästrommel F wird von dem Motor des Schleppers
durch eine gewöhnliche Übersetzungsrichtung, z. B. einen Kettenzug oder einen Kardanzug,
getrieben, wobei die Kraftübersetzung jedoch mit gleicher Beweglichkeit wie der
Rahmen R eingerichtet werden muß. -Die Treibkraft zur Frästrommel wird zweckmäßig
derart überführt, daß die Drehzahl. der Frästrommel unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit
des Schleppers und nur abhängig von der Drehzahl des Motors wird. Hinsichtlich Abnutzung
durch Torfstaub wird die Übersetzung zweckmäßig als vollständig gekapselte Bauart,
die ein wirkungsvolles Schmieren gestattet, ausgeführt.
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Der Rahmen R mit der Frästrommel F wird von einer schräg gestellten
Platte P von gleicher-oder im. wesentlichen gleicher Länge wie die Frästrommel getragen.-
Diese Platte P ist an der vorderen Seite zur Erreichung der erforderlichen Steife
gebogen und ist durch zwei Scharniere C an ihrer Vorderkante am Rahmen R befestigt.
Die hintere Kante der Platte ist durch Profileisen besonders abgesteift und reicht
so nahe wie möglich an die Messer der Frästrommel, wenn die Trommel auf Höchstspandicke
eingestellt ist.
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Die Schrägstellung der Platte P bewirkt, daß das Gewicht der Fräsvorrichtung
im wesentlichen von dem hinteren Teil der Platte getragen wird, was auch die Absicht
ist. Die schräg gestellte Platte ist imstande, über die Mooroberfläche zu gleiten,
ohne daB etwa loses Gut vor ihr hergeschoben wird. Da die Tragflache verhältnismäßig
klein ist, erhält das Moor eine starke Zusammenpressung gerade, bevor die Feinzerteilung
mittels der Fräsmesser stattfindet, und gleichzeitig, werden die losen Teile festgehalten,
bis die Messer sie fein zerteilt haben.
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Ohne die Anordnung nach der Erfindung würden lose Klumpen größtenteils
nach hinten geschleudert werden.
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Ferner wird erreicht, daß die Mooroberfläche in Richtung der Trommelachse
geebnetwird, so daß die Spandicke über die ganze Breite gleichmäßig wird.
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Wie schon - angeführt, ist die . Spantiefe (Schneidtiefe) einstellbar.
Bei der gezeigten Ausführungsform geschieht die Einstellung durch Drehung von Muttern
M, wodurch Wipparme Y an einer Welle A, die. in Lagern- in Böcken B an der Tragplatte
P ruht, bewegt werden, und die Frästrommel, deren Rahmen R an den den Muttern. entgegengesetzten
Enden der Wipparme V befestigt sind, wird im Verhältnis zur Tragplatte P gehoben
oder gesenkt. Die Stellschrauben mit den Muttern M dienen vorzugsweise zur Einstellung
der Höchstspan= tiefe während eines -gegebenen Zeitraums. Die-Einstellung kann indessen
auch während des Betriebs verändert werden, indem man durch Drehung eines (nicht
gezeigten) Handrads beide Muttern M gleich viel drehen kann. Mittels einer solchen
Einrichtung kann man während des Gangs der Maschine die Spandicke nach Belieben
verändern, was von großer Bedeutung für die. Fräsarbeit ist. .
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An der Welle A ist ferner das eine Ende eines Hebels S befestigt,
dessen anderes Ende eine Platte D trägt. Durch Treten auf diese Platte kann man
die Trommel F vollständig aus den:. Spänen heben, was von allergrößter Bedeutung
ist, wenn man während der Fräsarbeit durch eine Vertiefung in der Mooroberfläche
fährt, da es hierdurch ermöglicht wird, diese Unebenheiten zu beseitigen, die sonst
Regenwasser ansammeln würden.
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Bei Arbeit auf einem besonders unebenen Gelände mit kurzen Wellen
an der Oberfläche wird eine besondere Einrichtung benutzt, um selbsttätig zu verhindern,
daß- die Frästrommel in die Wellentäler hinabschneidet. Zu diesem Zweck sind die
Wangen (die beiden längs gehenden Profileisen des Rahmens R), die die Lager der
Frästrommel tragen, über die Trommel hinaus hinter dieselbe verlängert und tragen
hier einstellbare Arme mit schräg gestellten Platten E oder ähnlichen Vorrichtungen,
die in ebenem Gelände nicht in Berührung mit der Mooroberflächekommen. WenndieFrästrommel
dagegen auf welligem Gelände durch ein Wellental geht; so da-ß das ganze Fräsgerät
sich hintenüber neigt, kommen die Platten E in Eingriff mit der Mooroberfläche und
heben dann selbsttätig die Frästrommel außer Schnitt.
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Bei zweckmäßiger Benutzung der angegebenen Einstellmöglichkeiten kann
man die Oberfläche eines -durch Gräben eingeteilten Moors derart formen, daß das
Regenwasser überall ungehinderten Ablauf erhält. Dies ist von ausschlaggebender
Bedeutung, wenn der Fräsvorgang ununterbrochen ausgeführt werden soll, da dieMoöroberfläche
dadurchgenügendtrockengehalten wird.
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Da der Kraftverbrauch für das Fräsgerät selbst i sehr bedeutend ist,
und da ein Schlepper wegen der schwierigen Bodenverhältnisse, unter denen er arbeiten
soll, eine große Tragfläche erfordert, wird namentlich- ein Radschlepper infolge
besonders breiter Räder eine bedeutende Breite i erhalten. Bei Anwendung von Radschleppern
wird es @däher in .der Regel unmöglich sein, dem; .
Fräsgerät die
gleiche Breite wie dem Schleppei zu geben, da der Motor nicht die hierzu nötige
Kraft leisten kann. Bei einer geringeren Fräsbreite trommeln die Schlepperräder
einen Teil des aufgefrästen Gutes wieder fest. Dies ist indessen bei der Fräsmaschine
nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Frästrommel an der einen Seite hinter
dem Schlepper angebracht ist, so daß in bekannter Weise die Frästrommel seitwärts
über das betreffende Hinterrad hinausragt. Hierdurch wird ermöglicht, die Fräsung
mit einer Frästrommel von geringerer Länge als der Radabstand des Schleppers in
Querrichtung vorzunehmen, da es nur nötig ist; in gleicher Weise wie beim Pflügen
in zwei getrennten Bahnen und derart zu arbeiten,- daß Wenden immer nach der Seite
geschieht, wo das Fräsgerät angebracht ist. Dies hat im übrigen auch den Vorteil,
daß die Beanspruchung des Fräsgerätes beim Wenden so klein wie möglich wird.
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Die FFästrommel F besteht aus einer großen Anzahl von Plattenringen
mit Schneiden in Form schräg gestellter Messer K. Die Plattenringe können'zweckmäßig
durch Abstandsrohrstücke von gleichmäßiger Länge mittels z: B. sechs langer Bolzen
vereint werden, wie in Abb. 3 angedeutet. An beiden Endflächen sind Naben festgebolzt,
die an der Trommelwelle befestigt sind. Die Fräsringe sind aus Platten besonders
widerstandsfähigem Werkstoff so hergestellt, daß zuerst ringförmige Stücke ausgeschnitten
oder ausgestanzt werden, welche dann durch Radialschnitte zu gleichmäßiger Tiefe
eingeschnitten werden. Die hierdurch entstandenen Sektoren werden dann um einen
Radius in ihrer Mitte so gedreht, daß jeder Sektor einen bestimmten Winkel mit der
Ebene des Plattenrings bildet, z. B. etwa 3o'. In dieser Weise bildet jeder :Sektor
ein Messer am Fräsring. Alle Fräsringe werden gleichartig hergestellt, bei Zusammensetzung
einer Frästrommel werden jedoch die aüfeinanderfolgenden Fräsringe zweckmäßig derart
angebracht, daß die Messer abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten wenden, wie
in Abb. 5 angedeutet. Die Ringe werden ferner so dicht zusammengesetzt, daß kein
Zwischenraum: zwischen den Messern entsteht; sondern vorzugsweise die Messer des
einen Rings etwas zwischen die Messer des folgenden Rings, greifen, wodurch gewährleistet
wird, daß die'ganze Bodenfläche innerhalb der Endflächen der Trommel losgeschnitten
wird.
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Wenn die Trommel vollständig zusammengesetzt ist, wird ihre Oberfläche
in Zylinderform abgeschliffen. Auf diese Weise erhält jedes Messer zwei scharfe
Schneiden, von welchen jedoch nur eine zur Zeit benutzt wird. Die angegebene Bauart
ermöglicht die Anbringung einer sehr großen Anzahl von Messern am Trommelumfang,
selbst wenn die Messer von verhältnismäßig großer Länge sind. Bei einem Trommeldurchmesset
von z. B. 475 mm können zweckmäßig 16 Messer je Ring angebracht werden, welche
Messer dann eine Länge von etwa 93 mm erhalten.
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Die Bauart hat den Vorteil, daß die Messer sich nicht während. des
Betriebs lösen können, was eine große Gefahr für den Führer bedeuten würde, weil
die Drehzahl nicht unbeträchtlich ist, da das Moor in dem Zustand, in welchem es
gewöhnlich behandelt wird, feucht und klebrig ist und von den Messern nur auf Grund
der Schleuderkraft gelockert werden kann, so daß es erforderlich ist, eine große
Schneidegeschwindigkeit, z. B. 25 mm je Sekunde, anzuwenden.
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Die angegebene Bauart der Frästrommel bewirkt, daß man vollkommen
ebenen Schnitt erhält, wobei die Trommel selbst in wesentlichem Grade zu der gewünschten
zweckmäßigen und wirkungsvollen Behandlung der Mooroberfläche beiträgt.
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Es bedeutet ferner einen großen Vorteil bei dieser Trommelbauart,
daß die Frästrommel gewendet werden kann, wenn die Schneide an der einen Seite der
Messer stumpf geworden ist, wodurch die andere Seite der Messer in Tätigkeit kommt.
Wenn die zweite Schneide auch stumpf geworden ist, kann das erforderliche Schleifen
durch einfaches Abschleifen der ganzen Trommel zu einer Zylinderfläche von etwas
kleinerem Durchmessen als bisher geschehen.
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Die Frästrommel ist zweckmäßig von einem (nicht gezeigten) Schirm
überdeckt.
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Für besondere Zwecke, z. B. Abfräsung von Grabenrändern oder der äußeren
Bahn längs solcher, kann das Fräsgerät nach der einen oder anderen Seite verschoben
werden oder versetzt sein, so daß# der größte Teil der Trommel seitwärts über das
betreffende Hinterrad hinausragt, gleichzeitig damit, daB die Trommel einen Winkel
zu der Hinterradwelle in waagerechter und gegebenenfalls auch in senkrechter Ebene
bildet. Durch eine solche Anordnung -brauchen die Schlepperräder nicht ganz bis
an den Grabenrand zu kommen, der dadurch nach und nach zusammenfallen würde, und
die schräge Stellung der Trommel verursacht die Fortschleuderung des aufgefrästen
Gutes von dem Grabenrand, so daß man an dem Graben entlang eine schmale; von Gut
freie Bahn erhält und gleichzeitig eine ausgeprägte Neigung gegen den Graben erhalten
kann. Es ist nämlich von größter Bedeutung; daß die Gräbenkante niedergehalten werden
kann, so daß keine- erhöhten Räder am Graben entstehen, die den freien Ablauf von
Regenwasser in denselben verhindern.