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DE686595C - Giessrad einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Sperrvorrichtung - Google Patents

Giessrad einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Sperrvorrichtung

Info

Publication number
DE686595C
DE686595C DE1938M0140963 DEM0140963D DE686595C DE 686595 C DE686595 C DE 686595C DE 1938M0140963 DE1938M0140963 DE 1938M0140963 DE M0140963 D DEM0140963 D DE M0140963D DE 686595 C DE686595 C DE 686595C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
casting wheel
casting
wheel
locking device
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938M0140963
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
Original Assignee
Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH filed Critical Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
Priority to DE1938M0140963 priority Critical patent/DE686595C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE686595C publication Critical patent/DE686595C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms
    • B41B11/54Moulds; Liners therefor

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Gießrad einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit Sperrvorrichtung Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen wird bekanntlich das die Gießform tragende Gießrad durch ein Zahnradgetriebe von der Kurvenwelle der Maschine aus bei jedem Arbeitsgang absatzweise gedreht. Es sind zu diesem Zweck: an der Kurvenwelle Zahnsegmente vorgesehen, und die jeweilige Drehung dauert so lange, wie das Zahnsegment in Eingriff mit dem zugehörigen Zahnrad steht. Während der Stillstandszeiten des Gießrades ist eine Verbindung mit der Kurvenwelle nicht vorhanden. Damit das Gießrad in der Arbeitsstellung seine genaue Lage beibehält, wird es in dieser durch an dem Maschinengestell angeordnete Stifte festgehalten. Es kann nun vorkommen, daß das Gießrad bei seiner Drehung etwas über den erforderlichen Betrag hinaus gedreht wird, und um dies zu verhindern, pflegt man die Antriebswelle für das Gießrad mit einer Bremse zu versehen. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, eine federnde Rolle vorzusehen, die in Rasten einer Führungsbahn. auf der sie läuft, einfaßt, um dadurch das Gießrad in der Arbeitsstellung schon festzuhalten und auszurichten, ehe noch die Ausrichtstifte in Tätigkeit treten. Auch diese Feststellvorrichtung ist jedoch nicht zuverlässig, da es vorkommen kann, daß bei einer genügenden lebendigen Kraft beim Weiterdrehen des Gießrades die Führungsrolle aus der Rast herausgedrückt wird. Diesen Nachteil beseitigt die Erfindung durch ein gesteuertes Gesperre in Verbindung mit einer Einrichtung, wodurch die das Gießrad verriegelnde Vorrichtung. von Hand gelöst wird, wenn das Gießrad von dem Hauptantrieb. der Maschine entkuppelt wird, um durch Drehen eine andere Gießform in die Arbeitsstellung :einzuführen. Zu diesem Zweck dient gemäß der Erfindung als Sperrvorrichtung ein am Maschinengestell ,angeordneter, in die Verzahnung des Gießrades einfassender federnder Sperrhebel, der zu Beginn ,einer jeden Drehung des Gießrades, z. B. durch einen von einer Kurve gesteuerten Hebel, aus der Verriegelungslage herausgehoben wird und bei der Entkupplung des das Gießrad antreibenden Zahnrades von dem Hauptantrieb, z. B. mittels einer kegelförmigen Nabe am Zahnrad, in die Entriegelungsstellung gebracht wird.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. i ein schematische Seitenansicht der in Betracht koden -Teile einer Zeilensetz- und Gießmaschine, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht von Fig. i und Fig. 3 ein Teil von Fig. i in vergrößeit'#ii'° Maßstabe.
  • In der Zeichnung ist a das Gießrad, 'ää°s' in der üblichen Weise die Gießform b trägt und mit vier Buchsen c versehen ist, von denen zwei in der Arbeitsstellung über am Schraubstock angeordnete, in der Zeichnung nicht dargestellte Stifte fassen, damit die Lage des Gießrades genau bestimmt ist. Die Drehung des Gießrades =erfolgt durch ein Zahnrad d, welches mit einer Außenverzahnung an dem Gießrad a in Eingriff steht und auf einer Welle e angeordnet ist. Die Nabe des Zahnrade=s f ist nach außen kegelfürmig gestaltet.
  • Am Maschinengestell ist nun um den Zapfen g drehbar ein Doppelhebel gelagert. Der nach oben reichende Arm 1a dieses Hebels trägt am Ende einen Zahn i, der in der in Fig. 2 gezeigten Lage in die Verzahnung des Gießrades a einfaßt und dadurch das Gießrad verriegelt. Der Hebel wird durch eine Feder k, die zwischen ihm und einem an dem Maschinengestell befestigten. Rahmen m liegt; in die Verriegelungslage gedrückt. Der zweite Arm n des Hebels, der, wie Fig. i zeigt, nach hint=en abgekröpft ist, liegt unter dem vorderen Ende eines um den Zapfen o am Maschinengestell schwenkbar gelagerten Hebels p. An dem Ende des zweiten Armes dieses Hebels ist eine Rolle g vorgesehen, die auf einer auf der Hauptwelle r der Maschine sitzenden Kurvenscheibe s aufliegt. Die Kurvenscheibe s ist im allgemeinen zylindiisch und besitzt zwei Vertiefungen. Die Rolle g wird durch eine Feder t gegen die Kurve gehalten.
  • An dem Arm n des Winkelhebels ist noch ein Ansatz u vorgesehen, der sich ,gegen die kegelförmige Nabe f des Zahnrades legt.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist demnach folgende: In der Ruhelage des Gießrades a wird dieses durch den Zahn! gesperrt, der durch die Feder k in Eingriff mit der Verzahnung tles Gießrades gehalten wird. Zu Beginn des Arbeitsganges wird die Rolle g aus der Vertiefung der Kurve s herausgehoben. Infolgedessen wirkt das vordere Ende des Hebels p gegen den Hebelarm n und führt diesen entgegen der Wirkung der Feder k nach unten. Infolgedessen wird der Winkelhebel lt, n nach links geschwenkt und der Sperrzahm herausgehoben. Jetzt kann das Gießrad in der üblichen Weise gedreht werde=n, und am Ende der ersten Teildrehung fällt die Rolle :q in die zweite Vertiefung der Kurve s. D r Zahn i gelangt wieder in die Sperrlage, und das Gießrad ist in der richtigen Lage verriegelt, so daß die Buchsen c den zugehäriken Stiften genau gegenüberstehen und über sie herüberfassen können. Sobald die Stifte das Zahn-`rad ausgerichtet haben, wird bei der Weiterw=rehung der Hauptwelle die Sperrung durch "den Zahn i wieder aufgehoben, und es kann dann die Weiterdrehung des Gießrades :erfolgen, bis am Ende der zweiten Teildrehung eine erneute Verriegelung durch den Sperrzahn i stattfindet.
  • Wenn man von einer Gießform auf eine andere übergehen will, dann muß das Gießrad von Hand um den betreffenden Betrag, also um 9o oder i8o oder 270° gedreht werden. Man zieht hierzu bekanntlich das Zahnrad d mittels des Handgriffes v nach vorn, um es von dem Hauptantrieb der Maschin=e zu entkuppeln, und dreht dann mit diesem Handgriff das noch mit dem Gießrad in Eingriff stehende Zahnrad d so lange, bis das Gießrad die neue Einstellage erreicht hat.
  • Beim Vorziehen des Zahnrades d mittels des Handgriffes v gleitet der konische Teil f des Zahnrades über den Ansatz tt an denn Hebelarm n; dadurch wird dieser Ansatz bzw. der Hebelarm n niedergedrückt, und der Zahn! wird aus dem Gießrad a ausgehoben, so daß, solange das Zahnrad d nach vorn gezogen ist, die Umstellung des Gießrades in der üblichen Weise erfolgen kann. Beim Zurückschieben des Zahnradestl in die Anfangsstellung bewirkt die Feder k die erneute Verriegelung des Gießrades durch den Zahn i.
  • Die Erfindung ist nicht auf die besondere bauliche Ausgestaltung bes=chränkt, sondern kann auch mit anderen baulichen Mitteln ausgeführt werden; so kann z. B. in dem Gießrad ein besonderer Sperranschlag vorgesehen sein., der mit einem Anschlag an dem Sperrhebel h in Eingriff kommt, oder es kann die mechanische Steuerung des Sperrhebels h, n, neben derjenigen von Hand, an Stelle von einer besonderen Kurve auch von irgendeinem anderen periodisch bewegte=n Teil der Maschine vorgenommen werden.
  • Den Sperrzahn i wird man vorzugsweise so ausbilden, daß er beim Eingreifen in die Verzahnung des Gießrades letzteres gleichzeitig gegenüber den in die Buchsen c eingreifenden S=tiften ausrichtet, falls es bei der Drehung nicht genau in die richtige Lage gekommen sein sollte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gießrad einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine, das in seinen Arbeitslagen durch eine federnde Sperrvorrichtung ausgerichtet und festgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als S=perrvorrichtung ein am Maschinengestell angeordneter, in die Verzahnung des Gießrades (.n) ein-' fassender federnder Sperrhebel (h, n ) dient, der zu Beginn einer jeden Drehung des Gießrades, z. B. durch einen von einer Kurve (s) gesteuerten Hebel (p), aus der Verriegelungslage herausgehoben wird und bei der Entkupplung des das Gießrad antreibenden Zahnrades (d) von dem Hauptantrieb, z. B. mittels einer kegelförmigen Nabe (f) an dem Zahnrad, in die Entri.egelungsstellung gebracht wird.
DE1938M0140963 1938-03-08 1938-03-08 Giessrad einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Sperrvorrichtung Expired DE686595C (de)

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Publications (1)

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DE686595C true DE686595C (de) 1940-01-12

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Family Applications (1)

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DE1938M0140963 Expired DE686595C (de) 1938-03-08 1938-03-08 Giessrad einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Sperrvorrichtung

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DE (1) DE686595C (de)

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