DE6812383U - Kinderspielmoebel - Google Patents
KinderspielmoebelInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C3/00—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
- A47C3/02—Rocking chairs
- A47C3/029—Rocking chairs with curved rocking members resting on the floor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D13/00—Other nursery furniture
- A47D13/10—Rocking-chairs; Indoor Swings ; Baby bouncers
- A47D13/102—Rocking-chairs; Indoor Swings ; Baby bouncers with curved rocking members resting on the ground
Landscapes
- Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)
Description
Streuber & Lohmann Herford, den 18. Dezember 1968
G.m.b.H.
Kinderspielmöbel
Es ist ein Kinderspielmöbel bekannt, das aus einem Grundmöbel, einem kastenförmigen Hocker besteht, der durch Umbau in verschiedenartige
Spielzeusmöbel umwandelbar gemacht worden ist. Die kastenförmige Ausbildung des Hockers mit scharfen Kanten
ergibt bei der Benutzung desselben als Schaukelpferd eine unbequeme Sitzfläche und die Kanten sind für die Kinder eine Gefahrenquelle,
da sie sich daran beim Hinfallen Kopfverletzungen zuziehen können. Eine Verletzungsgefahr ist bei diesem Möbel
auch durch die mit Spitzen und dünnwandigen Teilen versehenen Um- und Anbauteile gegeben.
Der Gegenstand der Neuerung ist ein Kinderspielmöbel für verschiedene
Anwendungszwecke, das die Nachteile des bekannten Kinderspielmöbels nicht aufweist. Dieses Kinderspielmöbel, das
in der Hauptsache als Stuhl, Schaukel und Wagen verwendbar ist, besteht als Grundmöbel aus einem Stuhl, der vorteilhaft aus
einem farbigen thermoplastischen Kunststoff gefertigt wird. Er ist als ein halber hohlzylinderformxger Körper ausgebildet, der
im mittleren Bereich seiner Innenseite eine als Sitzfläche dienende Querwand aufweist und dessen längsseitige Ränder zur Ausführung
von Schaukelbewegungen durch einen Kreisbogen begrenzt sind. Zum Anstecken von Rädern sind an den vier Ecken Ausnehmungen
vorgesehen. Die Räder sind getrennt vom Grundkörper als Bauklötze und Rollkörper verwendbar.
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In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des Kinderspielmöbels
der Neuerung in den vier genannten Verwendungsarten schematisch dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 das als ein halber hohlzylinderförmiger Körper ausgebildete
Kinderspielmöbel in der Anwendung als Stuhl mit einem angehängten Tischchen in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1,
Figo 3 eine Vorderansicht zu Fig. 1 ohne Tischchen,
Fig. 4 das Spielmöbel nach Fig. 1-3 ohne Tischchen in der
Anwendung als Schaukel in Seitenansicht,
Fig. 5 das Spielmöbel mit angesteckten Rädern in der Anwendung
als Wagen,
Fig. 6 die 4 Räder des Spielmöbels in der Anwendung als Bauklötze
(Räderturm) und
Fig. 7 in vergrößerter Darstellung einen Teilschnitt durch
eine Ecke des Spielmöbels nach der gezeichneten Schnittlinie der Fig. 1.
Das Kinderspielmöbel besteht aus einem halbzylinderförmig ausgebildeten
Körper 1 mit einer auf der Innenseite angeordneten Querwand 2. Der Körper wird vorteilhaft aus einem beliebig eingefärbten
thermoplastischen Kunststoff nach dem Spritz-Gießverfahren hergestellt. Die Querwand 2 dient bei der Anwendung des
Körpers 1 als Stuhl gemäß Fig. 1 als Sitzfläche. Zur Aussteifung und Erreichung der notwendigen Standsicherheit ist der Rand des
Körpers 1 umlaufend und bei der Querwand 2 der vordere Rand mit
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einem entsprechend breiten Kragen 3,3' versehen. Für die Benutzung
des Körpers 1 als Schaukel nach Pig. 4 sind dessen längsseitigen Ränder zur Ausführung der Schaukelbewegungen durch
einen entsprechenden Kreisbogen begrenzt. Der Einsatzpunkt 4-dieses Kreisbogens ist zur Verhütung eines Überschlags des
Körpers 1 beim Schaukeln nach rückwärts und zur Vergrößerung der Standfläche an der Stirnseite 5' aus der Mitte der Längsseiten
nach der Stirnseite 5' hin versetzt gewählt, wodurch
die Stirnseite 51 gegenüber der Stirnseite 5 eine größere Höhe
erhält. In der Anwendung als Schaukel dient der Kragen 3 im
BereJ h der Längsseiten als Fußraste. Über diesen Bereich ist der Rand im Querschnitt gesehen schwach kreisbogenförmig ausgeführt,
wodurch ein Zerkratzen des Fußbodens durch die Kanten des Kragens unterbunden wird.
Für ein bequemes Erfassen des Körpers Λ für seinen Transport,
besonders im Spielraum, ist dieser mit geringem Abstand vom Rand im Bereich der Stirnseite 5>
mit einer in Querrichtung verlaufenden Durchbrechung 6 versehen, deren Bemessung einem Handgriff
entspricht. An den vier Ecken sind in der Wand und dem Kragen 3 des Körpers 1 Ausnehmungen 7,7' angebracht, in welche
die aus zwei Scheiben und einem die Scheiben verbindenden runden Wabenteil gebildeten Räder 8,8' einschiebbar sind, wodurch
derselbe zum Wagen wird, wie in Fig. 6 dargestellt. Beide Ausnehmungen 7,7' sind durch einen allseitig vorstehenden Kragen 9
ausgesteift und das obere Ende der Ausnehmung 7 als Lager für das Wabenteil 8' der Räder ausgebildet, die darin gegen ein ungewolltes
Herausfallen durch Querrippen 1o gehalten werden.
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Im unteren Randbereich ist die im Querschnitt kreisförmig geformte
Wand des Körpers 1 über eine Höhe, die etwa dem Durchmesser der Räder 8,ö' entspricht, geradlinig ausgebildet, wodurch
die Räder, die die Wand einschließen, mit einem entsprechet den Abstand von derselben drehbar sind. Damit der Körper 1 auch
von beiden Stirnseiten aus ^Is Stuhl benutzt werden kann, ist
der als Sitzfläche dienenden Querwand 2 auf der Seite, an der der Kragen 31 angeformt ist, eine Auflage 1o von entsprechender
Dicke zugeordnet. In der Anwendung als Stuhl nach Pig. 1 kann der Körper 1 ohne und an einem im Spielzimmer vorhandenen Tisch
von entsprechender Höhe dem Kinde als Sitzgelegenheit dienen. Darüber hinaus ist es aber,wie Pig. 1 darstellt,auch möglich,
demselben ein Spezialtischcher 12, das mit Haken 13 in die Ausnehmungen
7' des Kragens 3 der Längsseiten einhängbar ist und
das sich mit auf der Unterseite der Platte des Tischchens 12 eingeschraubten Beinen 14 zusätzlich am Boden abstützt, beizuordnen.
Sind die Räder 8,8' vom Körper 1 abgenommen, dann können sie, wie in Pig. 6 dargestellt, auch als Bauklötze
dienen, auch sind sie einzeln als Rollkörper verwendbar.
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Claims (1)
1.) Kinderspielmöbel, insbesondere aus einem thermoplastischen Kunststoff, das als Stuhl, Schaukel und Wagen Verwendung
finden kann, dadurch gekennzeichnet, daß es als ein halber hohlzylinderförmiger Körper (1) ausgebildet ist, der im
mittleren Bereich der Innenseite eine als Sitzfläche dienende Querwand (2) aufweist und dessen längsseitige Ränder (3)
zur Ausführung von Schaukelbewegungen durch einen Kreisbogen begrenzt sind und daß deren Ecken zur Aufnahme von auswechselbaren
Rädea?n (8,8') eingerichtet sind.
2.) Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Körpers (1) umlaufend mit einem nach außen vorstehenden
Kragen (3) und der Rand der Querwand (2) mit einem nach I unten vorstehenden Kragen (31) ausgesteift sind. I
3.) Möbel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (3) des Randes des Körpers (1) im mittleren Bereich
der Stirnseiten (5»5!) in einer geringeren Breite ausgeführt
ist als in den anderen Randbereichen. ■
4-.) Möbel nach den Ansprüch&n 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wand des Körpers (1) und dessen Kragen (3) im Bereich der vier Ecken Ausnehmungen (7,7') für Räder (8,8·)
aufweisen, deren Ränder durch einen einseitig vorstehenden Kragen (9) ausgesteift sind und daß die Ausnehmungen (7)
in ihrem oberen Bereich als Lager für die Räder (8,8') ausgebildet und zum Festhalten derselben mit flachen Querrippen
(1o) versehen sind.
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5.) Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eier
Körper (1) an der Stirnseite (5) mittig mit geringem Abstand vom Rand eine in Querrichtung verlaufende Durchbrechung
(6) aufweist, deren Bemessung einem Handgriff entspricht.
6.) Möbel nach Ansprucr 1 und 5» dadurch gekennzeichnet, daß
der Einsatzpunkt (4) des Kreisbogens für die Begrenzung: der längsseitigen Ränder des Körpers (1) aus dessen Mi. üe
nach der Stirnseite (51) hin versetzt gewählt ist, wodurch
die Stirnseite (5) eine geringere Höhe als die Stirnseite (5!) aufweist.
7.) Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Querschnitt kreisförmig ausgebildete Wand des Körpers (1) ·
im Bereich der längsseitigen Ränder ein Stück geradlinig
verlaufend ausgeführt ist.
8.) Möbel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querwand (2) auf der Seite, an der der Kragen (31)
angeformt ist, eine aufgeklebte Auflage (11) zugeordnet ist.
9.) Möbel nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (8,8') aus zwei Scheiben bestehen, die über ihre
Nabe mit einem Abstand zueinander verbunden sind, der etwas größer ist als die Lagerlänge der Ausnehmung (7) der Wand
des Körpers (1) entspricht.
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Ιο.) Köbel nach Anspruch 1 - '+, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kragen (3) des Körpers (1) über die Länge der längsseitigen Ränder im Querschnitt schwach gewölbt ausgeführt ist und
eine solche Breite aufweist, daß derselbe in der Schaukelstellung als Fußraste dienen kann.
11.) Möbel nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Körper (1) in der Anwendung ais Stuhl ein Tischchen (12)
zugeordnet werden kann, das mit Haken (13) in die oberen
Ausnehmungen (71) des Kragens (3) einhängbar ist, welches
zusätzlich mit Beinen (14) am Fußboden abgestützt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE6812383U DE6812383U (de) | 1968-12-18 | 1968-12-18 | Kinderspielmoebel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE6812383U DE6812383U (de) | 1968-12-18 | 1968-12-18 | Kinderspielmoebel |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE6812383U true DE6812383U (de) | 1969-06-04 |
Family
ID=34070473
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE6812383U Expired DE6812383U (de) | 1968-12-18 | 1968-12-18 | Kinderspielmoebel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE6812383U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE29905578U1 (de) | 1999-03-26 | 1999-07-29 | Rettenberger, Thomas, 96472 Rödental | Kinderhochstuhl umwandelbar zu Schaukelgerät |
-
1968
- 1968-12-18 DE DE6812383U patent/DE6812383U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE29905578U1 (de) | 1999-03-26 | 1999-07-29 | Rettenberger, Thomas, 96472 Rödental | Kinderhochstuhl umwandelbar zu Schaukelgerät |
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