DE677042C - Fangschaltung zur Feststellung des Anrufenden in oeffentlichen Fernschreibnetzen - Google Patents
Fangschaltung zur Feststellung des Anrufenden in oeffentlichen FernschreibnetzenInfo
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- DE677042C DE677042C DEW101451D DEW0101451D DE677042C DE 677042 C DE677042 C DE 677042C DE W101451 D DEW101451 D DE W101451D DE W0101451 D DEW0101451 D DE W0101451D DE 677042 C DE677042 C DE 677042C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L12/00—Data switching networks
Landscapes
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
Description
- Fangschaltung zur Feststellung des Anrufenden in öffentlichen Fernschreibnetzen In öffentlichen Fernschreibnetzen, in denen die angeschlossenen Teilnehmer mittels Nummernscheibe Verbindungen mit anderen angeschlossenen Teilnehmern herstellen können, wird zur Prüfung, ob auch wirklich der gewünschte Anschluß erreicht worden ist, in einer Sendepause durch Drücken der «Wer da»-Taste der Namengeber des angewählten Teilnehmers ausgelöst; ebenso kann der angerufene Teilnehmer durch Drücken seiner »Wer da«-Taste feststellen, wer ihn angerufen hat. Die Verbindung kann durch beide Teilnehmerausgelöst werden. Die Teilnehmer im öffentlichen Fernschreibnetz sind zweidrahtmäßig angeschlossen.
- Eine Zweidrahtschaltung hat nun die Eigenart, daß der Namengeber eines gerade schreibenden Teilnehmers von seinem Partner nicht ausgelöst werden kann. So kann z. B. ein Teilnehmer, der von einem anderen Teilnehmer angerufen und belästigt oder beleidigt wird, nicht durch den Namengeber den Anrufer feststellen, und der Anrufer kann unerkannt verschwinden, wenn er nach Beendigung seines Textes sofort seine Schlußtaste drückt.
- Im Fernsprechbetrieb kann auf Antrag eines wiederholt belästigten Teilnehmers eine Fangschaltung eingebaut werden. Die Übernahme des Grundsatzes dieser Fangschaltung in den Fernschreibverkehr ist wegen des grundsätzlich anderen Aufbaues der Fernschreibschaltung nicht möglich.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dem ,angerufenen belästigten Teilnehmer eine besondere Taste zu geben, durch die er mittels ,eines Relaissatzes in seinem Amt, unter Umgehung seines Vorwählers, eine Wechselstrom-oder seine ununterbrochen arbeitende Textsendeeinrichtung .an seine abgehende §endead -er schaltet und so dem Anrufer die Möglichkeit nimmt, die Verbindung zu trennen, ihn also festhält.
- In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel angegeben. Hierin bedeuten: A der belästigte Teilnehmer, B der störende Teilnehmer, Z' Zusatz beim Teilnehmer, Z2 und Z3 die Zusätze in der Vermittlungsstelle, Sp Springschreiber, FT Fangtaste, FG Fernschaltgerät mit Schlußtaste, STl beim Teilnehmer, cal, bi Verbindungsleitungen zwischen Amt und Teilnehmer A, ST2 Auslösetaste der Fangschaltung in der Vermittlungsstelle, G und F Relais des Fangsatzes, Rh Nachbildwiderstand, TB Telegraphenbatterie, WB Wählerbatterie, VW Vorwähler, S eine Signaleinrichtung.
- Das G-Relais ist ein Differentialrelais, welches beim Schreiben des Teilnehmers nicht anspricht. Will nun ein angerufener Teilnehmer A die Auslösung der Verbindung verhindern und den Teilnehmer B feststellen, so drückt A die Taste FT. Hierdurch unterbricht A die Teilnehmerleitung und erdet die bl-Ader. Das G-Relais spricht jetzt an über Erde, FT, bl-Ader, ST2, G3-G¢, g111, fl und 1-TB ,aus dem VW. Das G-Relais hebt mit g111 den Kurzschluß für F auf, F spricht auf demselben Wege an und hält sich nach dem Loslassen der FangtasteFT über +TB aus dem VW, F-Relais, G3-G4, ST2, bl-Ader, FT, ST', Sp, Sendekontakt, al-Ader, Gl-G2, fv, - TB. Unter Umgehung der VW-Schaltung wird jetzt über den umgelegten flill_Kontakt z. B. Wechselstrom von 25 Hz oder dauernd gegebener Text an die b2-Ader, die zum Teilnehmer B führt, gelegt. Inder VW-Schaltung des TeilnehmersB arbeitet jetzt durch die 25 Hz dessen Senderelais; dadurch ist ihm die Möglichkeit genommen, weitere Nachrichten zu senden und die Verbindung irgendwie auszulösen. Im Amt des belästigten Teilnehmers A wird über den f1112-Kontakt eine Signaleinrichtung S eingeschaltet, die das Amtspersonal verständigt und zum Verfolgen der Verbindung und zur Feststellung des Störers B auffordert.
- Die Fangschaltung wird nach der Feststellung des Teilnehmers B durch Drückender Schlußtaste ST2 in der Vermittlungsstelle ausgelöst und steht für weitere Benutzung für den gleichen Teilnehmer bereit.
- Bei einem versehentlichen Betätigen von FT in A kann der Teilnehmer durch Drücken seiner Schlußtaste STl die Fangschaltuntg unwirksam machen, denn hierdurch wird F stromlos 'und der Zustand einer normalen Freischaltung hergestellt; bekanntlich dient die Taste STl bei nicht auf Fangschaltung gelegten Teilnehmern dazu, die Verbindung aufzutrennen, also zu einer Freischaltung.
- Um dem Teilnehmer wenigstens den abgehenden Verkehr während der Feststellung des Teilnehmers B sicherzustellen, kann eine Umschaltung auf einen anderen VW vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fangschaltung zur Feststellung des Anrufenden in öffentlichen Fernschreibnetzen, dadurch gekennzeichnet, daß durch beim angerufenen Teilnehmer (A) vorgesehene Schaltmittel (Z1, Taste FT) in der Vernüttlungsstelle Zusatzeinrichtungen (Z2, Z3) betätigt werden, die durch fortwährendes Aussenden von Störzeichen (durch Z3), z. B. Wechselstrom von z5 Hz, die Freischaltung des Anrufenden (B) verhindern. a. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatz .beim Teilnehmer eine U nterbrechungs- und Erdungsstelle und im Amt ein differential geschaltetes Relais (G) und ein verzögert abfallendes Relais (F) derart angeschaltet sind, daß das G-Relais bei Erdung der Leitung (in Z1) wirksam wird, wobei durch Kontakte von (F) sowohl eine Alarmvorrichtung (S) als auch die Störsenderquelle (Z3) betätigt werden. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß erftweder durch den Störsender (Z3) oder durch Abschalten der Signalordnung (S) entweder mechanisch oder elektrisch der gestörte Teilnehmer (A) abgeschaltet und auf eine andere VW-Anordnung gelegt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW101451D DE677042C (de) | 1937-07-03 | 1937-07-04 | Fangschaltung zur Feststellung des Anrufenden in oeffentlichen Fernschreibnetzen |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE206557X | 1937-07-03 | ||
DEW101451D DE677042C (de) | 1937-07-03 | 1937-07-04 | Fangschaltung zur Feststellung des Anrufenden in oeffentlichen Fernschreibnetzen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE677042C true DE677042C (de) | 1939-06-17 |
Family
ID=25760289
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW101451D Expired DE677042C (de) | 1937-07-03 | 1937-07-04 | Fangschaltung zur Feststellung des Anrufenden in oeffentlichen Fernschreibnetzen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE677042C (de) |
-
1937
- 1937-07-04 DE DEW101451D patent/DE677042C/de not_active Expired
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