DE673631C - Anordnung von Quecksilberdampfgleichrichtern auf Fahrzeugen - Google Patents
Anordnung von Quecksilberdampfgleichrichtern auf FahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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- B60L9/02—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
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Description
- Anordnung von Quecksilberdampfgleichrichtern auf Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf Quecksilberdampfgleichrichteranordnungen, insbesondere mit Glasgleichrichtern, die auf Fahrzeugen aufgestellt werden oder sind bzw. auf Fahrzeugen betrieben werden.
- Es kommt bei solchen Anordnungen darauf an, das Gleichrichtergefäß bzw. das dieses enthaltende Gestell vor von dem Fahrzeug herrührenden Erschütterungen und vor allem Stößen zu schützen, um zu vermeiden, daß insbesondere durch das Schlagen des Queck-. silbers die Elektroden und vornehmlich das Glasgefäß beschädigt werden oder im Betriebe Rückzündungen zustande kommen. Um dieses zu erreichen, hat man bei bekannten Anordnungen bereits die Einrichtung so getroffen, daß das Gleichrichtergestell an oben und unten befestigten Federn eingespannt ist. Dadurch wird jedoch das erstrebte Ziel nur unvollkommen erreicht. Ein von der Bewegung des Fahrzeugs herrührender Stoß kann nämlich gerade infolge Verwendung der Federn dazu führen, daß das Gleichrichtergestell in das sogenannte Tanzen gerät und schnelle Schwingungen sehr großer Amplitude ausführt.
- Es ist ferner vorgeschlagen worden, stoßempfindliche Verstärkerröhren in einem Gestell federnd aufzuhängen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Eigenschwingungsdauer wegen der geringen Masse solcher Verstärkerröhren nur gering ist, so daß die mechanische Beanspruchung durch diese federnde Aufhängung nicht wesentlich herabgesetzt wird. Die geringe Größe der Eigenschwingungsdauer wirkt sich bei mit flüssigem Quecksilber gefüllten Glaskolben wegen der großen Masse des Ouecksilberinhalts besonders ungünstig aus.
- Es ist ferner eine Anordnung von Quecksilberdampfgleichrichtern auf Fahrzeugen bekannt, bei welcher das ganze Gleichrichtergestell selbst als träge Masse dient und federnd auf dem Fahrzeug aufgestellt ist. Bei dieser Anordnung werden die Stöße jedoch nur unvollkommen gedämpft. Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind erfindungsgemäß weitere stoßdämpfende Mittel, vorzugsweise in Form einer Ölpumpe, vorgesehen, die auf dem Boden des Gleichrichtergestelles befestigt sind und deren Hebel mit am Fahrzeuggestell befestigtem Gurt kraftschlüssig gekuppelt sind. Diese Mittel bewirken eine solcheDärhpfung, daß auch bei den heftigsten Stoßbewegungen des Fahrzeugs dem Gleichrichtergestell eine nachteilige Bewegungsamplitude nicht erteilt werden kann.
- Im Bedarfsfalle können natürlich noch an anderen Stellen bzw. am Kopf des Gestelles dämpfende Verbindungsglieder zwischen Fahrzeug und Gleichrichtergesteil angebracht werden. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ist die dämpfende Masse wesentlich erhöht. Naturgemäß müssen die zur Kupplung dienenden Federn - dem gesamten Gleichrichtergestellgewicht entsprechend bemessen werden. Das Gleichrichtergestell kann beispielsweise selbst auf Wagenfelern oder Schraubenfedern gesetzt werden. Zur Dämpfung der auftretenden Schwingungen werden vorteilhaft Energie verzehrendeMittel, vornehmlich Stoßdämpfungen, wie sie im Kraftwagenbau üblich sind, vorgesehen, und zwar zweckmäßig Ölpumpen in der Weise, daß das Pumpengehäuse mit dem Pumpenhebel am Gleichrichterrahmen befestigt und der Pumpenhebel durch ein Gestänge oder einen Gurt mit dein Boden des Fahrzeugs gekuppelt wird. Durch Wahl der Anzahl der Pumpen und Kuppelfedern und durch Einstellung des Ölumlaufes kann die Einrichtung den jeweiligen Verhältnissen zweckmäßig angepaßt werden, so daß ein Minimum an Stoßenergie auf den Glaskörper übertragen wird. Die restlichen Beschleunigungsdrucke, die noch für den Glaskolben übrigbleiben, können in bekannter Weise durch elastische, weiche Kolbenunterlagen an den Kräfteangriffspunkten des Kolbens geschwächt werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. i dargestellt. a ist der Gleichrichterrahmen, b der verhältnismäßig starr mit ihm gekuppelte Glaskolben, c sind die Kuppelfedern, e die Führungsbolzen, f die Arbeit verzehrenden Ölbremsen, die am Boden des Gleichrichterrahmens a befestigt und deren Betätigungsorgane, Hebel h und Gurt i, mit dem Boden g des Fahrzeugs gekuppelt sind.
- Die Abb. ä zeigt in Teilschnitt die Verbindung des Gleichrichtergestelles a mit dem Fahrzeuggestell bzw. dessen Boden g. Der Gleichrichterrahmen a ruht auf der Feder c, durch die hindurch der Führungsbolzen e führt, der durch eine entsprechende Bohrung im Boden des Gleichrichterrahmens a, hindurchragt. Mit dem am Fahrzeugboden g befestigten Gurt i steht der Hebel h in Eingriff, der mit seinem anderen Ende über eine Hebelübertragung auf den Bremskolben k einwirkt, dessen Bewegung eine Feder l entgegenwirkt. Das Gehäuse f der Ölbremse ist durch Schrauben an dem Gleichrichterrahmen a befestigt. Ist der Gleichrichterrahmen a beispielsweise bestrebt, eine Bewegung nach oben auszuführen, so wird zwangsläufig der Kolben k ebenfalls nach oben gezogen und dadurch Öl nach unten gedrückt, das durch kleine Öffnungen in dem Kolben hindurchtreten kann und durch seitliche Öffnungeli am unteren Ende des Führungszylinders des Kolbens in Pfeilrichtung nach außen gelangt. Infolgedessen wird die Bewegung des Gleichrichterrahmens nach oben entsprechend gedämpft. In entsprechender Weise erfolgt die Dämpfung einer Bewegung des Gleichrichtergestelles nach unten. Um auch etwaigen seitlichen Bewegungen des Gleiclirichtergestelles Rechnung zu tragen, kann dasselbe, wie in Abb. z dargestellt, auch seitlich durch Federn abgestützt und mit einer oder mehreren entsprechenden Dämpfungsvorrichtungen f', 1i, i' versehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung von Ouecksilberdampfgleichrichtern aufFahrzeugen, derenGleichrichtergestell, selbst als träge Masse dienend, unter Zwischenschaltung von Federn auf dem Fahrzeug aufgestellt ist, insbesondere für Glasgleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Federn (c) als stoßdämpfendes Mittel die Ölbremse (f) vorgesehen ist, die auf dem Boden' des Gleichrichtergestelles befestigt und deren Hebel (h) mit dem am Fahrzeuggestell (g) befestigten Gurt (i) kraftschlüssig gekuppelt ist. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß stoßdämpfende Ölbremsen (f) zwischen Gleichrichtergestell und Fahrzeug außer am Boden auch an anderen Stellen, vorzugsweise am Kopf des Gleichrichtergestelles, vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA62553D DE673631C (de) | 1931-07-03 | 1931-07-03 | Anordnung von Quecksilberdampfgleichrichtern auf Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEA62553D DE673631C (de) | 1931-07-03 | 1931-07-03 | Anordnung von Quecksilberdampfgleichrichtern auf Fahrzeugen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE673631C true DE673631C (de) | 1939-03-28 |
Family
ID=6942938
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEA62553D Expired DE673631C (de) | 1931-07-03 | 1931-07-03 | Anordnung von Quecksilberdampfgleichrichtern auf Fahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE673631C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2685425A (en) * | 1949-02-21 | 1954-08-03 | Lord Mfg Co | Mounting system |
-
1931
- 1931-07-03 DE DEA62553D patent/DE673631C/de not_active Expired
Cited By (1)
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