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DE667972C - Schlagstiftschleudermuehle - Google Patents

Schlagstiftschleudermuehle

Info

Publication number
DE667972C
DE667972C DESCH114472D DESC114472D DE667972C DE 667972 C DE667972 C DE 667972C DE SCH114472 D DESCH114472 D DE SCH114472D DE SC114472 D DESC114472 D DE SC114472D DE 667972 C DE667972 C DE 667972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
mill
bar ring
baskets
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH114472D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Stolz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
Original Assignee
Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung filed Critical Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
Priority to DESCH114472D priority Critical patent/DE667972C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE667972C publication Critical patent/DE667972C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Schlagstiftschleudermühle Die Erfindung bezieht sich auf Schleudermühlen mit mehreren. Stabringen, die in zwei gegeneinander umlaufenden Körben angeordnet sind, und bezweckt die Verbesserung ihrer Arbeitsweise, insbesondere beim Mahlen von stark schmierenden Stoffen, wie etwa Pech oder Kaolin.
  • Die bekannten Schleudermühlen sind im allgemeinen derart gebaut, daß die Stäbe jedes Ringes seinerseits am Korbboden, andererseits an einer Ringscheibe befestigt sind, wobei die beiden «Körb:e derart ineinanderlaufen, daß zwischen Ringscheibe des einen und Boden des anderen Korbes .ein aus baulichen und betrieblichen Gründen erforderlicher Spalt offen bleibt. Dieser Spalt hat jedoch die unangenehme Eigenschaft, daß ein Teil des Mahlgutes durch den Spalt hindurchtritt und so der zerkleinernden Wirkung des betreffenden Stabringes entzogen wird. Dieses sogenannte Spritzkorn verläßt aber auch die weiteren Stabringe ohne wesentliche Zerkleinerun,g, da es nur von den seiner Bewegungsrichtung gegenläufigen weiteren Stabringen geschlagen und somit zerkleinert werden kann, bei diesen gerade aber immer wieder in seiner Bewegungsbahn Spalte zwischen Ringscheibe und Boden vorhanden sind. Um diesem Übelstande abzuhelfen, hat man bereits die Ringscheiben in Nuten der Böden des anderen Korbes angeordnet, so daß das auch bei dieser Bauart nicht zu vermeidende Spritzkorn 'beim Verlassen des Spaltes in hohem Maße wieder von Schlagstäben getroffen wird. Handelt es sich jedoch um das Mahlen schmierender Stoffe, wie etwa Pech ,oder Kaolin, so hat diese Ausführung wieder den Nachteil, daß das Spritzkorn sich in den Nuten festsetzt, da es am Austritt aus der Nute gehindert wird. Die Folge davon ist, daß die Mühlen sehr bald sich zuschmieren und die Körbe nicht mehr sich gegeneinander bewegen lassen. Hieran hat sich auch nichts geändert, als man die Ringscheib' «,pbündig in Nuten der Böden anordnete urfd die axial liegenden Flächen der Nuten schräg ausbildete.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung hat man freien Austritt für das Spritzkorn `aus dem Spalt zwischen Ringscheibe und Korbboden dadurch geschaffen, daß die Schlagstifte von Stabring zu Stabring von der Mühlenmitte nach dem Mühlenumfang hin länger werden. Die die Schlagstifte verbindenden Ringscheiben sind hierbei aber derart angeordnet, daß das den Spalteiner mahlenden Stiftreihe verlassende Spritzkorn nicht zu den Stiften der nächsten Mahlreihe gelangen kann, sondern nur auf die Ringscheihen ,auftrifft, mithin nicht zerkleinert wird. - Andererseits würde das Spritzkorn in dem axialen Spalt zwischen Ringscheibe und Korbboden hängenbleiben und insbesondere bei schmierenden Stoffen festbacken, so daß die -oben beschriebenen Folgen unausbleiblich sind.
  • Erfindungsgemäß werden zur Beseitigung dieser -Nachteile die Stäbe der aufeinanderfolgenden Stabringe derart von der Mühlenmitte zum Mühlenumfang hin verlängert, däß die Ringscheiben bündig mit der Bodeninnenfiäche des vorhergehenden Korbes in den Boden des nächsten Korbes heraustreten. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß das Spritzkorn von den nächsten mahlenden Stäben zerkleinert werden kann- Um das Festsetzen des Spritzkornes im axialen Spalt zwischen Korbboden und Ringscheibe zu verhindern, wird dieser übergangsschlitz in einem nach außen und dem Umfange führenden Winkel zur Stabrichtung ausgeführt.
  • -Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung im lotrechten Schnitt durch die Schleudermühlenkörbe dargestellt: Auf jeder der beiden Achsen i und 2 sitzt ein mit drei Schlagstabreihen versehener Korb, der aus dem Boden 3, den Stäben 4 und den Ringscheiben 5 gebildet ist. Der innerste Stab 4" des Korbes auf der Achse 2 ist der kürzeste, jeder folgende Stab nimmt an Länge derart zu, daß die Innenkante seines Ringes 5 mit der Innenseite des Bodens 3 des anderen Korbes bündig liegt. Um dieses zu urreichen; tritt der Boden 3 an diesen Steilen um die Summe der Breiten von Ring 5 zuzüglich Spalt 6 nach außen hin zurück; so daß also an dieser Stelle ;eine Erweiterung des Raumes zwischen den beiden Korbhoden 3' und 3" vorhanden ist. Die Erweiterung wiederholt sich bei jedem folgenden Ring 5. -Der Übergangsschlitz 7 vom Mahlraum zum Spalt 6 ist unter einem Winkel zur Achsenrichtung ausgeführt, indem sowohl der Korbboden als auch die Ringscheibe abgeschrägt .sixid: Das unvermeidliche Spritzkorn wird durch die Schrägen des Schlitzes 7 gezwungen, in den Spalt 6 abzuwandern, so daß also beim Stillsetzen der Mühle die Körbe nicht aneinander festkleben können.
  • Nimmt man an, daß das Spritzkorn durch de Spalt 6 etwa die Stäbe 4' umgangen hat, so würde es auf jeden Fall von den weiter außen gelegenen Stäben q.' doch noch @erfäßt und somit zerkleinert werden: Dadurch, daß der Spalt 6 freien Austritt in den anschließenden; erweiterten Mahlraum hat, findet das Spritzkorn im Spalt 6 kein Hindernis., das ihn zum Verweilen in ihm zwingt, so daß es seiner Geschwindigkeit folgend sofort in die nächste Mahlstufe gelangt. Werden schmierende und klebende Stoffe gemahlen, so kann mithin auch der Spalt 6 nicht mehr durch das Spritzkorn zuwachsen und insbesondere nach dem Stillstand der Mühle das- Anlaufen erschwert oder überhaupt unimöglich werden.
  • Die Zunähme der Stablänge nach dem Umfange hin hat noch den weiteren Vorteil, d.aß hierdurch die Mahlflächen zusätzlich vergrößert werden. Da die Kornzahl und das Volumen des zu zerkleinernden Gutes nach dem Umfange hin mit steigender Mahlung wesentlich zunimmt, wird durch diese Maßnahme die Mahlwirkung der Körbe ganz bedeutend unterstützt.
  • Die Erweiterung des Mahlraumes an den Ringscheiben 5 braucht nicht wie in dem gezeichneten Beispiel stufenföhnig zu sein: Führt man die Böden 3 kegelförmig von der Mitte der Mühle nach dem Umfange zu aus, so ist die Erweiterung eine stetige. Da die Ringscheiben 5 in diesem Falle nicht kegelig zu sein brauchen, so ist die ungehinderte Austrittsmöglichkeit des Spritzkorns noch dadurch :erheblich erleichtert, daß sich auch die Spalte 6 nach dem Umfange der Mühle hin erweitert.

Claims (1)

  1. PATENT ANSi'jtUCii: Schlagstiftschleudermühle mit zwei gegenläufigen Stabkqrben, insbesondere zur Zerkleinerung stark schmierender Stoffe, z. B. Pech, Kaolin o. dgl., bei der die Stäbe der beiden Körbe von Stabring zu Stabring von der Mühlenmitte nach dem Mühlenumfang hin länger werden und der zwischen den die freien Enden :eines Stabringes verbindenden Ringscheiben des einen Korbes und dem sich stufenweise oder stetig erweiternden Boden des anderen Korbes vorhandene Spalt freien Austritt zum nächst äußeren Stabring hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheiben bündig mit der Bodeninnenfläche des vorhergehenden Korbes in den Boden des nächsten Korbes heraustreten und der Übergangsschlitz zwischen Ringscheibe und Korbboden in einem nach außen und dem Umfang führenden Winkel zur Stabrichtung angeordnet ist.
DESCH114472D 1937-12-08 1937-12-08 Schlagstiftschleudermuehle Expired DE667972C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH114472D DE667972C (de) 1937-12-08 1937-12-08 Schlagstiftschleudermuehle

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DESCH114472D DE667972C (de) 1937-12-08 1937-12-08 Schlagstiftschleudermuehle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE667972C true DE667972C (de) 1938-11-24

Family

ID=7450109

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DESCH114472D Expired DE667972C (de) 1937-12-08 1937-12-08 Schlagstiftschleudermuehle

Country Status (1)

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DE (1) DE667972C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4378911A (en) * 1980-07-03 1983-04-05 Wean United, Inc. Cage mill
DE3242950A1 (de) * 1982-11-20 1984-05-24 Eggeling, Ernst, 4600 Dortmund Vorrichtung fuer die prallzerkleinerung von mahlgut
RU2547714C1 (ru) * 2013-12-30 2015-04-10 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Белгородский государственный технологический университет им. В.Г. Шухова" Дезинтегратор
CN117181373A (zh) * 2023-11-06 2023-12-08 济南市农业科学研究院 一种用于小麦种植的肥料粉碎研磨机

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CN117181373B (zh) * 2023-11-06 2024-01-09 济南市农业科学研究院 一种用于小麦种植的肥料粉碎研磨机

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