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DE663192C - Vorrichtung zum Trocknen und Kuehlen von Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen und Kuehlen von Stoffen

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Publication number
DE663192C
DE663192C DEA78527D DEA0078527D DE663192C DE 663192 C DE663192 C DE 663192C DE A78527 D DEA78527 D DE A78527D DE A0078527 D DEA0078527 D DE A0078527D DE 663192 C DE663192 C DE 663192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
head piece
rotatable
shaft
scratches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA78527D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anderson Co V D
Original Assignee
Anderson Co V D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anderson Co V D filed Critical Anderson Co V D
Priority to DEA78527D priority Critical patent/DE663192C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE663192C publication Critical patent/DE663192C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0445Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall
    • F26B11/045Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall using heated internal elements, e.g. which move through or convey the materials to be dried

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trocknen und Kühlen von Stoffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen oder Kühlen von Stoffen, bestehend aus einem feststehenden Gehäuse, in welchem sich eine Heizkörpergruppe dreht.
  • Es sind Trockenvorrichtungen für feines Gut bekannt, bei denen ein drehbares Gehäuse mit einem feststehenden Rohrsystem verwendet wird. Feststehende Rohre nehmen das. zu behandelnde Gut immer nur auf einer bestimmten Stelle ihres Umfanges auf, so daß die Oberfläche derRohre nicht voll ausgenutzt wird. Um Überhitzungen zu vermeiden und ein Anbacken des Gutes zu verhindern, werden an den feststehenden Rohren Reinigungsvorrichtungen vorgesehen, die hin und her bewegt werden und mit den Auffangflächen zusammenwirken, so daß die der Wärmebehandlung unterworfenen Stoffe ebenso schnell von den Heiz- oder Kühlrohren entfernt werden, wie sie sich darauf ablagern.
  • Um die Oberfläche der Rohre voll auszunutzen, ist auch schon das Gehäuse feststehend ausgeführt worden, während sich die Heizkörpergruppe in dem Gehäuse dreht. Bei dieser Bauart kann aber für eine unbedingt gleichmäßige Behandlung und für einen gleichmäßigen Ausfall des Behandlungsgutes auch keine Gewähr gegeben werden, da es immer vorkommen kann, daß sich das Trockengut an den sich drehenden Heizrohren festsetzt und überhitzt wird.
  • DieErfindungbehebt diebisher denTrocken-und Kühlvorrichtungen mit drehender Heizkörpergruppe, anhaftenden Nachteile, indem eine Einrichtung geschaffen wird, die das Gut über die Heizrohrgruppe während der Drehung der Gruppe innerhalb des Gehäuses kas!kadenförmig hinweglaufen läßt und durch eingebaute Kratzer dafür sorgt, daß die Rohre von etwa sich darauf ansammelndem Gut frei gehalten werden.
  • Zu diesem Zweck tragen die in dem Gehäuse liegenden, drehbaren Heizrohre in Längsrichtung hin und her bewegliche Kratzer, die untereinander durch Schaufeln zusammengeschlossen sind, die ebenfalls an der Hinundherbewegung teilnehmen.
  • Weiterhin bezweckt die Erfindung, sowohl für das Heizrohrsystem als auch,für die Kratzer einen außerhalb des Gehäuses gelegenen Antrieb zu schaffen, der, eben weil er außerhalb des Gehäuses untergebracht wird, durch die innerhalb des Gehäuses herrschende Wärme nicht nachteilig beeinflußt werden kann.
  • Die Zeichnungen stellen dar: Fig. r eine Seitenansicht eines Trockners. Die Teile sind im Gehäuse des Trockners vollständig verkapselt; Fig. z denselben Trockner von oben gesehen; Fig.3 das vordere Ende, das sogenannte Einlaßende des Trockners, waagerecht geschnitten und in etwas größerem Maßstabe als in Fig. r und a. Schnittführung bezüglich des Kratzers nach Linie III-III der Fig. 7; Fig..I eine ähnliche Darstellung des Auslaßendes. Beide Fig. 3 und 4 zusammengenommen ergeben einen waagerechten Schnitt der gesamten Vorrichtung; Fig. 5 die Vorrichtung von derTriebwerksseite gesehen. Gehäuseteilweise aufgebrochen; Fig.6 das Unterteil des Rahmengestelles mit der Mulde des Trockengehäuses. Dar Stellung im Schnitt nach Linie VI-VI der; Fig. q.; Fig. 7 die bauliche Gestaltung des Kratzerkopfes und der dazugehörigen Teile. Darstellung senkrecht geschnitten und stellenweise ausgebrochen. Schnittführung nach Linie VII-VII der Fig. 3; Fig.8 eine Stirnansicht des einen Endes eines Gebildes zum Übertragen der Drehbewegung auf den mit den Röhren verbundenen, am Auslaßende des Trockners gelegenen Dampfkasten Fig. 9 eine ähnliche Darstellung desselben Gebildes vom entgegengesetzten Ende gesehen; Fig. io einen Kratzer in Gestalt einer Schraubenfeder auf einem der Heizrohre. Die Feder stößt nach dieser Darstellung gerade gegen den Dampfkasten und befindet sich noch in gänzlich entspanntem Zustande; Fig. ii ist ähnlich der Fig. iö, veranschaulicht die Feder jedoch in gespanntem, d. h. zusammengedrücktem Zustande; Fig. 12 einen Schnitt durch die Vorrichtung zum Hinundherbewegen der Antriebswelle, insbesondere die Anordnung des bei dieser Vorrichtung vorgesehenen Abscherbolzens.
  • io bezeichnet das Untergestell .des Trockners mit zwei Längsträgern ii und i2. Auf diesen Längsträgern und auch auf demUntergestell io ist ein muldenförmiges Unterteil 13 festgelegt (s. insbesondere Fig. 6).
  • An dem Kopfende der Vorrichtung ist die Mulde mit einer senkrecht stehenden Stirnplatte 14 versehen. Diese Stirnplatte 14. hat einen von oben her eingearbeiteten halbkreisförmigen Ausschnitt zum Aufnehmen gewisserTriebwerksteile, auf die im folgenden noch näher eingegangen wird. Am anderen Ende der Vorrichtung ist das Unterteil bzw. die Mulde 13 mit einer der vorderen Stirnplatte 14 ähnlichen Platte 15 versehen. Zwei Querträger 16, 17 sind auf den Längsträgern i i, 1a am Kopfende festgelegt. Ähnliche Querträger 18, ig sind auf den Längsträgern am Auslaßende festgelegt. Diese Querträger 16, 17 und 18; ig stellen in der Tat die Hauptträger für die im folgenden noch des näheren zu beschreibenden Lagerkörper dar.
  • Die oberen Ränder sowohl der Mulde 13 als auch der Stirnplatten 1q., 15 sind mit auswärts sich erstreckenden Flanschen versehen, die das Aufsetzen des hier allgemein mit 20 bezeichneten oberen Gehäuseteiles ermöglichen (Fig. i, 2 und 5). Das Dach 21 des ObergehäuSes 20 geht nach der Mitte zu schräg aufwärts in einen Kanal oder Abzug 22 über, dessen obere Wand schräg nach oben sich er-`.streckt: Unten im Boden des Kanals oder @alizuges 22 ist eine Tasche oder ein Flüssig-"-keitsfang23 mit einem abnehmbaren Behälter :24 geschaffen. Diese Einrichtung verhindert, daß im Abzug sich niederschlagende und abtropfende Feuchtigkeit in das Innere des Trockners zurückfließen kann. Sollte sich Staub in diesem Teil des Trockners ansammeln, so wäre der Behälter 24 von Zeit zu Zeit abzunehmen und zu entleeren bzw. zu reinigen.
  • Luft wird in das Gehäuse des Trockners durch zweckentsprechende Öffnungen 25 eingelassen (s. hierzu insbesondere Fi,g. 6). Diese Lüfteinlaßöffnungen z5 sind im oberen Teil der Mulde vorgesehen und mit Ablenkplatten 26 überdeckt, die sich von den Öffnungen schräg aufwärts und auswärts erstrecken und ein Entweichen des Gutes durch die Öffnungen 25 verhindern. Eine durch den Trockner hindurchgehende natürliche Zugluftströmung würde in der Mehrzahl der Fälle vollkommen ausreichend sein, so daß die Notwendigkeit des Arbeitens mit einem Windrad erspart bleibt. An dem Auslaßende des Trockners ist -eine Auslaßöffnung 27 (Fig. i bis 6) vorgesehen. Ihr gegenüber befindet sich ein endloses Förderband 28.
  • Auf den Querträgern 16, 17- des Rahmengestelles ist ein Motor 29 befestigt. Die Welle dieses Motors trägt ein Zahnritzel 31. Das Ritzel 31 kämmt mit einem großen Zahnrad 32. Das Rad 32 ist fest angebracht an einem Gußkörper 33, der, um ihn verhältnismäßig leicht zu gestalten, stellenweise hohl gegossen ist. Dieser Gußkörper 33 ist mit einer hohlen Welle 34 fest verkeilt. DieHohlwelle 34 sitzt drehbar in einem Lager 35, das auf denQuerträgern 16, 17 festgelegt ist. Zwischen der Welle 34. und dem Lager 35 sind zweckentsprechende Lagerschalen 36, 37 aus Bronze vorgesehen.
  • Diese Einrichtung trägt das Gewicht aller Teile am vorderen Stirnende, dem sogenannten Einlaßende.
  • An ihrem äußeren Ende ist die Welle 34 mit einem auswärts gerichteten Flansch oder Ring 38 versehen. Zu beiden Seiten dieses Flansches oder Ringes und innerhalb des Lagers 35 sind Drucklagerscheiben 39, 41 aus Bronze vorgesehen. Diese Scheiben werden in einer im hinteren Ende des Lagers 35 geschaffenen Aussparung festgehalten. Gegen die Scheibe 41 ist ein Ring 4.2 gesetzt: Dieser Ring .2' sitzt zum Teil in einem hülsenförmigen Körper 4.3 und zum Teil auch in dem Lagerkörper 35. Ein Spaltring 44 ist zum Teil in das innere Ende des Körpers 43 eingesetzt und gegen den Ring 42 gestoßen, um letzteren gegen den benachbarten Druckring 41 zu halten.
  • Der Körper 43 ist, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, mit einem nach außen sich erstreckenden Flansch versehen und an diesem Flansch mit einem ebensolchen Flansch des Lagers 35 fest verschraubt. Der äußere Umfang des Spaltringes 44 ist teilweise in die benachbarte Fläche des Ringes 42 eingesetzt und gleichermaßen auch in das innere Ende der Hülse 43, während der innere Umfang dieses Ringes 44 in eine auf dem äußerenUrnfange eines zweiten hülsenförmigen Körpers 45 vorgesehene Nut eingelassen ist. Das innere Ende des hülsenförmigen Körpers 45 ist in die Hülse 43 eingesetzt. An dem hülsenförmigen Körper 4.3 befindet sich ein nach außen stehender Fortsatz 46 (Fig. i2), der, wenn die Teile in vorschriftsmäßiger Stellung sich befinden, einem ebensolchen Fortsa;tz 47 des Körpers 45 genau gegenübersteht. Diese Fortsätze enthalten einander genau gegenüberstehende Öffnungen und in diesen öffnungen je eine vorzugsweise aus hartem Stahl hergestellte Buchse 48, 49. Durch diese Buchsen 48, 49 erstreckt sich ein aus weicherem Stahl hergestellter Abscherbolzen 51.
  • ba der Teil 43 mit dem Lager 35 durch Verschraubung fest zusammengeschlossen ist, hält er den Teil 45, solange der Abscherbolzen heil bleibt, gegen Verdrehung vollkommen fest. Der Teil 45 enthält einen viereckigen Sitz und in diesem Sitz. eine Buchse 45a als Lager für den Schaft 52 eines Schuhes 53. Der Schuh 53 arbeitet in den sich gegenseitig schneidenden Nuten 54, 55 einer rechts- und linksgängigen Kurvenführung, die auf dem äußeren Abschnitt einer Welle 56 oder, noch genauer ausgedrückt, auf einem besonderen Verlängerungsstück der Welle 56 sich befindet. Für den äußeren, die Kurvennuten enthaltenden Wellenabschnitt ist ein zweckentsprechendes Gehäuse 57 geschaffen (Fig. 3). Indem man den rechts- und linksgängigen Schraubengang auf einem besonderen Teil vorsieht und diesen Teil an derHauptwelle 56 fest anbringt, wird die mechanische Bearbeitung dieses Teiles der Welle wesentlich erleichtert. Diese Art der Ausführung hat weiterhin den Vorteil, daß Ersatzteile kleiner ausfallen und bei etwaiger Abnutzung leichter ausgewechselt werden können.
  • Welle 56 (Fig. 3) führt bis in das Innere des Gehäuses hinein. Dabei geht die Welle 56 durch eine aus Bronze oder irgendeinem anderen zweckentsprechenden Werkstoff hergestellte Lagerbüchse 58 hindurch, die in das innere Ende der hohen Welle 34 eingesetzt ist. Eine Überwurfmutter 59 mit Dichtungsstoff 61 ist auf das innere Ende der Welle 34 aufgeschraubt und verhindert, daß irgendwelches Gut in das Innere der Welle 34 eindringen kann, zumal wenn die Welle 56 innerhalb der eben erwähnten Mutter und der hohlen Welle 34 hin und her bewegt wird.
  • Wie schon eingangs erwähnt, ist im Innern des Gehäuses ein drehbarer Rohrkäfig untergebracht. Es gilt nun weiterhin, bewegliche Kratzer vorzusehen, um die Rohre reinzuhalten und weiterhin Mittel zu schaffen, um das zu trocknende Gut kaskadenartig über die Rohre hinwegrieseln zu lassen.
  • Wie der Fig. 8 zu entnehmen, sind mehrere Platten, hier beispielsweise insbesondere drei Platten 69, unmittelbar auf der Innenseite des Teiles 33 festgeschraubt (Fig. 3). An diesen Platten 69 sind im Querschnitt trogförmige Teile 7o befestigt, vorzugsweise festgeschweißt (s. insbesondere Fig. 3 und 7).
  • Mit ihren äußeren Enden sind die Teile 70 an einer Spinne 71 festgelegt, beispielsweise durch Verschweißung. Inmitten der Spinne 7 i befindet sich eine Nabe 72, und in dieser Nabe ist das eine Ende einer starren Welle oder Stange 73 festgelegt. Die Welle oder Stange 73 erstreckt sich nach dem Auslaßende des Gehäuses und ist hier in der zentral sitzenden Nabe 74 eines Kopfstückes 75 starr befestigt. Das Kopfstück 75 enthält Dampfeinlaß- und -auslaßkanäle 7 6, 77. Mit einem Drehzapfen 78 ist das Kopfstück 75 in ein Lager 79 eirigesetzt. Das Lager 79 ist auf dem schon eingangs erwähnten Querträger 18, i9 fest angeordnet. Zweckentsprechende Dampfeinlaß- und -auslaßrohre sind mit entsprechenden Kanälen des Drehzapfens und seines Lagerkörpers verbunden, um durch die Kanäle 76, 77 des Kopfstückes 75 Dampf hindurchleiten zu können.
  • An dem Kopfstück 75 sind Dampfeinlaßrohre 8i angebracht. DieseDampfeinlaßrohre 81 kommen im Inneren sogenannter Rücklauf rohre 82 unter, die ebenfalls an dem Kopfstück 75 fest angebracht sind. Die Lage der Rohre 81, 82 ist längs zum Gehäuse des Trockners. Die Rohre 81 (Fig. 3) endigen kurz vor den freien Enden der Rohre 82. Letztere sind mit eingeschweißten oder auch auf andere Art und Weise fest eingesetzten Stopfen 83 verschlossen.
  • Aus Fig.7 geht besonders deutlich hervor, daß die erwähnten Rohre kreisförmig in zwei Reihen rings der Drehachse des Rohrkäfigs angeordnet sind. Die Rohre der einen Reihe sind zu denen der anderen Reihe versetzt angeordnet, so daß zwischen die Rohre fallendes Gut mit den Rohren der einen oder der anderen Reihe bzw. beider Rdhrreihen unbedingt in Berührung kommen muß. Die Rohre an dem Einlaßende der Vorrichtung (Fig. 3) erstrecken sich durch Öffnungen, die man in dem Scheibenkörper des Kratzers 8:I vorgesehen hat (Fig. 3 und 7). Mit der Nabe 85 ist der scheibenförmige Teil des Kratzers 84 auf die drehbare und hin und her bewegliche Welle 56 fest aufgekeilt. _ Zwischen dem Flansch und der Nabe dieses Kratzersbefinden sichmehrere radial stehende Speichen 86. Im vorliegenden Falle sind beispielsweise drei solcher Speichen vorgesehen. Die äußeren Enden der Speichen gehen in einen einwärts sich erstreckenden Ringflansch 87 über. Die Kanten dieser Speichen werden v orzugsweise abgeschrägt, um scharfe Schneidkanten zu bekoanmen, und zwar zu einem Zwecke, der weiter unten noch des näheren dargelegt werden wird.
  • Um an der Drehung der Rohre, der Kratzer und der Schaufeln mit teilzunehmen, gleichzeitig die Teile ordnungsgemäß ausgerichtet zu halten und unnötige Verwindungen zu verhüten, könnten eine oder mehrere Speichen 86 mit seitwärts gerichteten Armen 88, 89 versehen werden (s. insbesondere Fing. 3 und 7). Einer dieser Arme, z. B. der Arm 88, wird etwas kürzer als der ändere Arm bemessen und an seinem äußeren Ende mit Stellschrauben 9o versehen. Zum Feststellen der Schrauben 9o sind Gegenmuttern auf dieselben aufgezogen. Diese Ausführungsform gibt die Möglichkeit, die Teile relativ zueinander einzustellen und ohne unnütz großes Spiel, doch immerhin noch genügend Spielraum zwischen den Armen und den benachbarten Wandungen der Teile 70 zu belassen, damit der Arm 89 und die Köpfe der Schraubenbolzen sich bei der Vor- und Rückwärtsbewegung der Kratzer längs der Fläche des Teiles 70 verschieben können.
  • Jeder der Speichen 86 ist ein Schäkel 9i angelenkt: Jedem Schäkel 9i ist ein Glied 92 fest angeschlossen: Jedes Glied 92 könnte, um es im Gewicht möglichst leicht zu halten, aus einem StückRohr bestehen. Das andere Ende eines jeden Gliedes oder Rohres 92 ist mit einem Schäkel 93 fest zusammengeschlossen. Sämtliche Schäkel93 sind je einem Teil 94 angelenkt. Die Teile 94 sitzen an einem Ring 94., der zusammen mit den Teilen 9:a. an einer nächst dem Auslaßende der Maschine befindlichen Kratzerplatte 96 festgeschweißt ist.
  • Wie der Fig. 7 zu entnehmen ist, sind insgesamt drei Rohre 9a vorgesehen, die bei der Hinundherbewegung des Kratzerkopfes e.4 eine ebensolche Hinundherbewegung auf die Kratzerplatte 96 übertragen. Bei Verwendung dreier Schub- und Zugglieder 92 kann ein Verwinden und Klemmen der Teile nicht vorkommen.
  • Wie den Fig. 4., iö und ii zu entnehmen ist, sind die Rohre 82 außen mit Schraubenfedern 97 besetzt. Der Sitz der Federn 97 ist zwischen der Platte 96 und dem Kopf stück 75. Die -gegen die Platte 96 gestoßenen Federenden sind mit der Platte 96 festverschweißt und somit gezwungen, sieh mit der Platte 96 gemeinsam hin und her zu bewegen. Dabei sind die Schraubenfedern nun auch gezwungen, sich - in den Grenzen der Hinundherbeweglichkeit der Platte 96 gegenüber dem Kopfstück 75 vor und zurück zu bewegen. Das bedeutet ein Abschaben der Rohre auch auf einem Abschnitt, der sonst wohl nicht erfaßt werden würde, und da die Federn, wenn die Platte 96 sich mit Bezug auf Fig. a. dem Ende ihres nach rechts gerichteten Hubes nähert, zusammengedrückt werden, werden sie sich, sobald die Pressung wieder aufhört, ausdehnen, dabei selbstreinigend wirken und gleichzeitig auch die Rohre von angesammeltem Gut frei machen.
  • Außer dem Kratzerkopf 8.1 und der Kratzerplatte 96 sind noch einige «eitere Kratzerplatten vorgesehen; sie sind hier allgemein mit 98 bezeichnet und zwischen den Kratzern 84., 96 untergebracht. Diese Kratzerplatten 98 sind ringförmig gestaltet und reihenweise mit Öffnungen versehen, durch die die Rohre 8a hindurchlaufen. Die Öffnungen sind etwas größer als der Außendurchmesser der Rohre bemessen. Der Grund hierfür wird sich aus der Beschreibung weiter unten noch ergeben. Das gleiche gilt auch für die Öffnungen oder Löcher in dem Kratzer 84 und der Platte 96. Die Platten könnten in irgendeiner Weise untereinander zusammengeschlossen werden. In vorliegendem Falle ist dieser Zusammenschluß der Platten vorteilhafterweise durch eine Anzahl Schaufeln hergestellt. Die betreffenden Schaufeln bestehen aus Platten, die in eine am deutlichsten aus Fig. 7 ersichtliche Form gebogen sind. Die Vorderkante dieser Platten erstreckt sich nach außen bis zu einer Stelle, die im wesentlichen mit dem Außenrand der Platte 98 zusammenfällt bzw. noch über den gewellten Rand des Kratzers 84. hinausgeht. Diese Schaufeln sind hier allgemein mit 99 bezeichnet und an Ort und Stelle relativ zum Kratzerkopf 8.4 durch Bolzen oder Stifte ioo festgelegt; die von dem geflanschten Ende das Teiles 99 (s. Fig. 3) sich auswärts erstrecken und in entsprechende öffnungen des Kratzers frei hineinführen. Wie aus Fig: 3 und .f ersichtlich ist; sind die Enden der Teile 99 hochgebogen bzw. nach außen geflanscht und an den Kratzern 98 sowie auch an dein Kratzer 96 mit Bolzen ioi festgelegt. Die Bolzen ioi sind nicht fest angezogen, so daß das aus den Schaufeln und den Kratzern geschaffene Gebilde in sich eine gewisse Beweglichkeit aufweist, Durch Schaffung eines Spieles zwischen den Bolzen ioo und den Öffnungen, in die diese Bolzen eingreifen, sowie auch durch Schaffung eines Spieles in jenen Öffnungen, durch die die Rohre 82 sich hindurch erstrecken, und gleichermaßen auch durch Schaffung eines Spieles zwischen den Rohren und den anderen Kratzerelementen auf ganzer Länge des Gebildes erhält man eine bewegliche Zusammenstellung, die den Kratzern die Möglichkeit gibt, sich auf den Rohren gewissermaßen hängend zu halten und dem Durchhang der Rohre sich anzupassen.
  • Wie den Fig.3 und 7 zu entnehmen ist, sind eine Anzahl Platten io2 auf der äußersten Fläche des Kratzers 84 nahe seinem Umfange befestigt. Die Vorderkante einer jeden solchenPlatte io2 steht ungefähr in derselben Richtung vor wie die der Schaufeln 99. Die Platten io2 wirken als Messer zum Durchschneiden des Gutes, welches zwischen den Stirnenden des Gehäuses und der nächstbenachbarten Fläche der Kratzerplatte 84 zusammengeschoben werden sollte.
  • Je nach dem zur Behandlung gegebenen Gut wird die Größe der Zuführung zu verändern sein. Zu diesem Zwecke ist eine verstellbare Zuführungsvorrichtung 103 vorgesehen (Fig. 1, 2 und 5). Diese Vorrichtung kann von beliebiger Ausführung sein. Ihr Antrieb erfolgt durch eine Kette 104, die um ein an dem Gußstück 33 befestigtes Kettenrad io5 einerseits (s. insbesondere'Fig. 3) und andererseits um ein Kettenrad io6 des Triebwerkes der selbsttätigen Zuführungsvorrichtung herumgelegt ist.
  • Das Gehäuse wird auf der einen Seite mit einer Anzahl Blechtafeln 107 (Fig. i und 2) verschlossen gehalten, die den Zugang zum Innenraum des Gehäuses leicht aufdecken bzw. freigeben lassen.
  • Eine verhältnismäßig kleine Klappe io8 (Fig. i und 6) wird vorteilhafterweise in der Seitenwand des Untergestelles io vorgesehen, und zwar an der Auslaßstelle, so daß hier jederzeit Proben des behandelten Gutes entnommen werden können, um das Gut auf seine Beschaffenheit hin zu untersuchen und festzustellen, ob der Trockner ordnungsgemäß arbeitet.
  • Das Gehäuse ist zweckmäßigerweise am vorderen Stirnende mit einer Öffnung versehen, die durch eine Platte iog verschlossen gehalten wird. Die Platte iog kann mit Schraubenbolzen oder auch auf irgendeine andere zweckentsprechende Art und Weise am Gehäuse festgelegt sein. Die Öffnung schafft einen Zugang zum Innenraum des Trockners und läßt die Rohre bequem herausziehen oder umgekehrt wieder einsetzen.
  • Die Wirkungsweise des Trockners dürfte nach obiger Beschreibung verständlich sein. Dennoch soll im folgenden eine kurz zusammengefaßte Darstellung der Wirkungsweise gegeben werden.
  • Das durch die,Zuführungsvorrichtung 103 hindurchgehende Gut fällt auf die unmittelbar darunter befindlichen Rohre und auf die trogförmigen Teile 70, von denen es mit herumgenommen und dabei nach außen abgeworfen wird. Die Teile befinden sich in der in Fig. 3 dargestellten Stellung.
  • Indem Welle 34 gedreht wird, wird die Drehbewegung auf die Welle 56 übertragen und gleichzeitig durch die rechts- und linksgängige Kurvennut 54, 55 eine hin und her gehende Bewegung erzeugt. Durch die Drehung der Welle 56 ergibt sich eine Drehbewegung des Kratzerkopfes 54 und folgerechtlich auch eine Drehbewegung der Rohre 82. Zur gleichen Zeit bewegt sich die Welle 56 aus der Stellung Fig. 3 in Richtung einwärts, wobei die Kratzerplatte 96 durch die Stangen oder Schienen 92 in entsprechender Weise ebenfalls längs verschoben wird. Da die Platte 96 durch die Schaufeln 99 mit den übrigen Kratzerelementen 98 sowie auch mit dem Kratzerkopf 84 verbunden ist, wird die Drehbewegung auch auf das Kopfstück 75, den Rohrkäfig und auf all die einzelnen, auf den Rohren sitzenden und in der Hauptsache von diesen Rohren getragenen Kratzerelemente übertragen.
  • Die Drehbewegung wird auf das Kopfstück 75 auch durch Vermittlung der Welle 73 übertragen, die mit der Nabe des Teiles 75 und mit der Nabe 72 der Platte 71 fest verkeilt bzw. versteift ist.
  • Die Zwischenkratzer 98 und dieEndkratzer 84, 96, die durch die Zwischenschaufeln 99 untereinander zusammengeschlossen sind, nehmen diese Schaufeln bei der Drehung des Rohrkäfigs im Gehäuse mit herum.
  • Durch die Kurvennuten 54, 55 wird die Welle 56 samt den mit ihr zusammenhängenden Teilen längs bzw. axial zur Maschine hin und her bewegt. Hieraus folgt, daß die einzelnen Kratzer über die an dem Kopfstück 75 festliegenden Röhre hinweggleiten werden.
  • Indem die Kratzerplatte 96 sich dem Ende ihrer mit Bezug auf Fig.4 nach rechts gerichteten Verschiebung nähert, werden die auf den Rohren 82 sitzenden Federn 97 das Gut von den Rohren abschaben, schließlich gegen das Kopfstück 75 stoßen und nun mehr oder weniger stark zusammengedrückt. Bei der Rückbewegung der Platte 96 werden die Schraubenfedern. sich wieder ausdehnen und dabei alles hängengebliebene Gut von sich abschütteln. Da das Gut bei Erreichung des Auslaßendes bzw. jener Stelle, an welcher das Kopfstück 75 sich befindet, seinen Feuchtigkeitsgehalt schon mehr oder weniger verloren hat, wird es nicht mehr in dem Maße wie am Einlaßende des Trockners anbacken können, so daß diese Kratzfedern in der Mehrzahl der Fälle vollkommen ausreichend sind, um das Äußere der Rohre 82 reinzuhalten.
  • Wie oben .schon zum Ausdruck gebracht, sind die in den einzelnen Kratzerelementen vorgesehenen Löcher, durch die die Rohre 82 sich hindurchziehen, etwas größer bemessen als der Außendurchmesser der Rohre, so daß die Kratzer sich in ihrer Gesamtheit ganz von selbst einem etwaigen Durchhang oder etwaigen Unregelmäßigkeiten der Rohre, bedingt durch Wärmeausdehnung oder andere Umstände, ohne weiteres anpassen können. Im übrigen sind dieRohre nur an einem Ende, nämlich an dem Kopfstück 75, unbedingt fest abgestützt. Die Kratzer werden zu allen Zeiten eine innige Berührung mit der Oberfläche der Rohre bewahren, die Rohre niederhalten und somit einen Zustand gewährleisten, der eine ungehinderte, stets einwandfreie Wärmeübertragung gestattet: Wie ersichtlich, ist der aus den Rohren 81, 82 geschaffene Käfig um die Achse des Trockners drehbar. Die Kratzer und die Schaufeln sind ebenfalls um diese Achse drehbar, wobei sie aber außer der Drehbewegung auch noch, wie bereits oben angegeben, eine hin und her gehende Bewegung in schraubenförmiger Bahn erfahren werden, und zwar zunächst in Richtung auf das eine und dann in Richtung auf das andere Ende des Gehäuses.
  • Beim Einbringen des Gutes in den Troclt'I ner mag das betreffende Gut mehr oder weniger zusammenbackend sein: Weiterhin kann es wohl vorkommen, daß das Gut oder doch vielleicht ein Teil desselben zwischen der Kratzerplatte 84 und dem nächstbenachbarten Stirnende des Gehäuses zusammengeschoben wird. Um so zusammengeschobenes Gut wieder aufzubrechen, wird mit Messern oder Platten loa gearbeitet. Diese Messer oder Platten bewirken, daß sie beim Einschneiden in das verdichtete Gut eine Aufteilung vornehmen und durch die Masse des Gutes sich gleichermaßen hindurchdrehen, indem die Teile aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung heraus- und dann auch wieder in diese Stellung hineingebracht werden.
  • Zum Zwecke, das Gut an dem Stirnende des Trockners durchzurühren, empfiehlt es sich; an dem Teil 33 einen oder mehrere Arme 115 und an den äußeren Enden dieser Arme schräg stehende Schaufeln oder Paddeln 116 anzubringen. Die inneren Enden der Arme 115 erstrecken sich bis in den Teil 33 hinein und gegen eine Querrippe dieses Teiles 33, so daß sie mit ihren Schraubenbolzen ordnungsgemäß fest in Stellung gehalten werden.
  • Indem man die radial stehenden Speichen 86 auf ihren dem Gußstück oder Körper 33 zugekehrten Flächen anschärft, ist für ein Aufbrechen des etwa hier befindlichen verdichteten Gutes hinreichend gesorgt. Die scharfen Vorderkanten der Teile 86 sowie auch die Kanten der Arme 88 verhindern weiterhin ein Zusammendrängen des Gutes in und rings der muldenförmigen Bewegungsübertragungsglieder 7o. Andernfalls könnte es leicht vorkommen, daß gewisse, zur Behandlung gegebene Stoffe hier leicht hängenhleiben.
  • Zu beachten ist, daß der cigentlicheAntrieb bzw. irgendwelche Triebwerksteile, die durch die Wärme innerhalb des Trockners sehr leicht beschädigt oder gar zerstört. werden könnten, ganz außerhalb des Gehäuses untergebracht und bei Ausbesserungsarbeiten oder Einstellungen leicht zugänglich sind.
  • Wenn die Teile innerhalb des Trocknergehäuses aus irgendeinem Grunde eine übermäßige Beanspruchung erfahren, z. B. durch übermäßiges Zusammenbacken oder Verdichten des Gutes, wird die betreffende Beanspruchung sich natürlich durch die Welle 56 auf den I"'-urvenschuh 53 und durch dessen Halter 52 auf den Teil 45 übertragen mit dem Erfolg, daß der Abscherbolzen 51 zerstört und nun die weitere Hinundhe.rbewegung der Welle 56 unterbleiben wird, denn der Kurven-Schuh wird unter solchen Voraussetzungen wirkungslos, und der Teil ¢5 kann sich alsdann mit der Welle 56 frei . drehen. Die Drehung der Welle 56 wird allerdings ununterbrochen weitergehen.
  • Wenngleich die Bauart hier als Trockner dargestellt und in der Hauptsache wohl auch für Bliesen Zweck geschaffen ist, so ist doch ohne weiteres einzusehen, daß in die Rohre 81, 82 auch ein Kühlmittel eingeführt werden könnte und somit der Erfindungsgegenstand schlechthin als Wärmeaustaüschvorrichtung zu gelten hat.

Claims (20)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen oder Kühlen von Stoffen mit feststehendem Gehäuse; in welchem sich eine Heizkörpergruppe dreht, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Gehäuse liegenden drehbaren Heizrohre (81, 82) längs hin und her bewegliche Kratzer (84, 96, 98) tragen, die untereinander .durch an der Hinundherbewegung ebenfalls teilnehmende Schaufeln (99) zusammengeschlossen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln im Inneren des Gehäuses in kreisförmiger Bahn drehbar sind und gleichzeitig mit dieser Drehbewegung in kreisförmiger Bahn auch eine hin und her gehende Bewegung längs des Gehäuses erfahren. 3.
  3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln bei ihrer hin und her gehenden Bewegung eine schraubenförmige Bahn rings der Achse des Gehäuses beschreiben. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, in dessen Innenraum nahe dem einen Ende ein drehbares Kopfstück vorgesehen ist, dieses Kopfstück Einlaß- und Auslaßkanäle enthält und fest zusammengeschlossen ist mit einem Rohrkäfig, dessen teils-mit den Einlaß- und teils mit den Auslaß'kanälen in Verbindung gesetzte Rohre längs durch das Gehäuse sich hindurch erstrecken und eine Anzahl Kratzer tragen, die, auf die Rohre beweglich aufgesetzt, untereinander durch eine Anzahl Schaufeln zusammengeschlossen und mit einer Vorrichtung verbunden sind, die den Kratzern eine längs hin und her gehende Bewegung und zugleich dem Rohrkäfig und dem mit dem Rohrkäfig zusammengeschlossenen Kopfstück eine drehende Bewegung Qrteilt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum längs Hinundherbewegen der Kratzer aus einer hin und her beweglichen und zugleich auch drehbaren Welle besteht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß auf der Stirnseite des dem Kopfstück nächstgelegenen Kratzers Schraubenfedern befestigt sind, diese Schraubenfedern die Rohre innerhalb des Raumes zwischen dem Kopfstück und dem ihm nächstgelegenen Kratzer wenigstens teilweise umschließen und mit ihrem einen Ende an' dem betreffenden Kratzer festgelegt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem darin drehbaren, nahe dem einen Ende des Gehäuses untergebrachten Kopfstück und wenigstens einem an diesem Kopfstück befestigten, längs durch das Gehäuse sich hindurch erstreckenden Rohr, einem auf diesem Rohr hin und her beweglichen Kratzer und einer das Rohr zwischen dem Kopfstück und dem Kratzer lose umschließenden Schraubenfeder. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder mit ihrem einen Ende an dem Kratzer festgelegt ist und die einzelnen Federwindungen bei entspannter Feder weit auseinander stehen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem darin drehbaren, nahe dem einen Gehäuseende untergebrachten Kopfstück, welches mitDurehgangskanälen für den Zufluß und Abfluß eines Heizmittels versehen und im übrigen mit einer Anzahl von Rohren verbunden ist, die teils mit dem Zufluß-, teils mit dem Abflußkanal des Kopfstückes in Verbindung gesetzt sind, sich längs durch das Gehäuse hindurch erstrecken und eine Anzahl Kratzer tragen, die während der Drehung des Kopfstückes eine auf den Rohren längs hin und her gehende Verschiebung erfahren. io.
  10. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre lediglich nur an ihrem einen mit dem drehbaren Kopfstück (75) zusammengeschlossenen Ende fest eingespannt sind und im übrigen durch die längs hin und her beweglichen Kratzer unterstützt gehalten werden. i i.
  11. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Wärmeaustauschrohren wenigstens ein längs hin und 'her beweglicher Kratzer vorgesehen und dieser Kratzer mit wenigstens einem Messer ausgestattet ist, welches bei der Hinundherbewegung des Kratzers das zwischen demselben und der nächstbenachbarten Stirnwand des Gehäuses zusammengeschobene Gut durchschneidet und somit aufteilt. 1a.
  12. Vorrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre mitsamt dem Kratzer und dem daran befindlichen Schneidmesser gemeinsam um die Achse des Gehäuses drehbar sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein geschlßssenes Gehäuse mit einem darin drehbaren, nahe dem einen Gehäuseende untergebrachten Kopfstück und einer in das andere Gehäuseende drehbar eingelagerten Welle, die als solche nicht nur drehbar, sondern auch längs hin und her beweglich eingerichtet ist, des weiteren eine Anzahl Rohre mit ihrem einen Ende dem Kopfstück angeschlossen sind, sich längs durch das Gehäuse erstrecken und eine Anzahl längs hin und her beweglicherKratzer tragen, von denen wenigstens einer unmittelbar auf der erwähnten Welle festgelegt ist, um deren Drehbewegung auf die Rohre und das Kopfstück sowie auch auf die Kratzer zu übertragen und dabei gleichzeitig den Kratzern eine zu den Rohren längs hinr und her gehende Bewegung zu vermitteln.
  14. 14.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 13, gekennzeichnet durch eine von den Kratzern unabhängige Einrichtung zum Drehen des Kopfstückes und der damit zusammenhängenden Teile.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 1q., dadurch gekennzeichnet, daß in einem geschlossenen Gehäuse nahe dem Auslaßende desselben ein drehbares Kopfstück und am entgegengesetzten Ende, am sogenannten Einlaßende des Gehäuses, eine nicht nur drehbare, sondern 'auch längs hin und her bewegliche Welle vorgesehen ist, des weiteren am Einlaßende des Gehäuses ein drehbares Gußstück vorgesehen und durch mehrere in das Gehäuse sich hinein erstreckende, zu dessen Längsmittelachse parallel gerichtete Verbindungsglieder mit einer Spinne oder :einem. sternförmigen Körper verbunden ist, von dem. aus eine weitere Welle eine feste Verbindung mit dem nahe dem Auslaßende des Gehäuses vorgesehenen drehbaren Kopfstück herstellt.
  16. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen r bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzer auf den mit ihrem einen Ende dem drehbaren Kopfstück angeschlossenen Wärmeaustauschrohren eigens für den Durchzug dieser Rohre mit einer Anzahl Löchern versehen sind, die etwas größer bemessen sind- als die Außendurchmesser der Wärmeaustauschrohre: 17.
  17. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse in seinem unterenTeil wenigstens eine Lufteinlaßöffnung besitzt und obenauf mit einem Abzug für die dampfgeschwängerte Luft versehen ist, des weiteren innerhalb des Gehäuses drehbare Teile zum Durchrühren und Erhitzen des zu behandelnden Gutes vorgesehen sind, und zwar eine Reihe von Schaufeln, deren innere Enden zur Mitte des Gehäuses sich erstrecken, während die äußeren Enden sich in einer Bahn nahe dem Lufteinlaß bewegen und hiermit bewirken, daß Luft in das Gehäuse hinein und schließlich durch die am Gehäuse oben vorgesehene Abzugsvorrichtung wieder aus dem Gehäuse herausbefördert wird. ig.
  18. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hin und her gehende Bewegung der mit dem Kratzer verbundenen Welle durch eine auf dem äußeren Abschnitt der Welle vorgesehene rechts- -und linksgängige Kurvenführung erfolgt. ig.
  19. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kratzer nahe dem Stirnende des Trockners von einem auf dem inneren Ende der Welle festsitzenden und mit dieser Welle gemeinäm drehbaren Teil getragen wird.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß mit der rechts-und linksgängigen Führung, befindlich auf dem äußeren Abschnitt der in der Hohlwelle gelagerten zweiten Welle, ein Gleitschuh in Eingriff gesetzt ist und dieser Gleitschuh fürgewöhnlich ortsfest in Stellung gehalten wird durch einen eine Verbindung mit einem feststehenden Lagerteil herstellenden Abscherbolzen.
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