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DE658388C - Hubschuetz mit einem in der Staulage kippbar gelagerten Staukoerper - Google Patents

Hubschuetz mit einem in der Staulage kippbar gelagerten Staukoerper

Info

Publication number
DE658388C
DE658388C DED68650D DED0068650D DE658388C DE 658388 C DE658388 C DE 658388C DE D68650 D DED68650 D DE D68650D DE D0068650 D DED0068650 D DE D0068650D DE 658388 C DE658388 C DE 658388C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
tilted
lifting means
tilting
stowed position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED68650D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gustav Wittenhagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dortmunder Union Brueckenbau AG filed Critical Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority to DED68650D priority Critical patent/DE658388C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658388C publication Critical patent/DE658388C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Hubschütz mit einem in der Staulage kippbar gelagerten Staukörper Die E rfindung bezieht sich auf ein HubschÜtz mit einem in der Staulage kippbar Crelagerten Staukörper lund einem flaschenzugartig geführt-en, gemeinsamen Hubmittel für das Heben und Kippen des Staukörpers.
  • Ein derartiges Hubschütz ist bekanntgeworden, jedoch wirken bei diesem bekannten Hubschütz beide Stränge der vom Ritzel be- wegten Kette im Hubsinne ein, da das vorn Ritzel nicht erfaßte Kettenende an einem Punkt außerhalb des Wehrkörpers, nämlich am Windrahmen befestigt ist. Demgegenüber wird bei dem neuen Hubschütz durch Anordnung der losen Rolle am unterwasserseitigen Ende des Stauköxpers und durch die entsprechende Führung des Hubmittels erreicht, daß die beim Kippen des Statikörpers auftretende Kraft doppelt so gr,3ß ist wie die auf der einsträngigen Strecke des Hubmittels wirksame Kraft. Auf diese Weise ist es möglich, mit einfachen Mitteln den Schließdruck des Staukörpers groß zu gestalten.
  • Gemäß der Erfindung wird am unterwasserseitigen Ende des Staukörpers eine lose Rolle angeordnet und das d#bmittel vom Antriebsritzel bis zu einer am Hubschild an-,geordneten Umlenkrolle einsträngig und von da bis zueinem Festpunkt am Hubschild über die am Staxikörper angeordnete lose Rolle zweisträngig geführt, derart, daß die beim Kippen des Staukörpers auftretende Kraft doppelt so graß ist wie die iin Hubstrang wirksanie Kraft.
  • In weiteren Ausfühlungsformen der Erfindung kann das Hubmittel durch Einschalten einer oder mehrerer Rollen am Staukörper zum Kippen desselben zwei- oder mehrsträngig angreifen, so daß das Verhältnis zwischen, der beim Kippen des Sta:-ukörpers auftretenden und der im Hubstrung wirksamen, Kraft entsprechend vergrößert bzw. verkleinert wird. Um den Staukörper in einer beliebigen Kipplage hochziehen zu können, kann der Staukörper oder das Hubmittel mit dem Hubschild verriegelt werden. Im Hinblick auf den erreichbaren Kippwinkel des Wehrkörpers ist die Ausführung desselben mit einem Dreigurtquerschnitt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform.
  • -Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Abb. i den Wehrkörper in der Staulage bei Einhaltung des Stauzieles, Abb. 2 den Staukörper in gekippter Lage., Abb. 3 den Staukörper in teilweise angehobener Stellung, Abb.4 und 5 zwei Möglichkeiten der Verriegelung des Staukörpers mit dem Hubschild, und zwar Abb. 4 das Hubschütz für sich in größerer Darstellung. Der Starukörper i ist an seinen beiden Enden mit einem Drehzapfen 2 in einem Hubschild 3 kippbar gelagert. An dem Hub, schild 3 sind Laufrollen 4 und Gegenrollen, 5, zur Übertragung der Wasserdrücke und zur-Führung angebracht. Das Hubschild3 list'ineiner Pfeilernische 6 lotrecht oder aTigenäh#e7r1. lotrecht bewegbar und trägt an seinem oberen Teile eine oder mehrere Umlenkrollen 7, um die das gemeinsame Hubmittel 8 geschlungen Z> wird. Das Hubmittel 8 wird von einem Antriebsritzel 9 im Hub- oder Senksinne bewegt. An dem Staukörper i ist eine Konsole io befestigt, die ihrerseits eine oder mehrere Umlenkrollen i i trägt, die gleichfalls in der Ebene des Hubschil-des liegen. Das Hubmittel 8 wird auch um diese Umlenkrollen, i i 0,eschlungen und ist am Hubschild 3 im Punkt 12 befestigt. Ferner ist am Hubschild 3 ein fester Anschlag 13 vorhanden, gegen den sich ein am Siaük-örp.er i bzw. an der Konsole io befestigter Anschlag 14 legen. kann.
  • , Wird das gemeinsame Hubmittel 8 im Hubsinne bewegt, wie Abb. 3 zeigt, so muß sich, wenn derAnschlag 14 amAnschlag 13 anliegt, das Hubschild 5 und damit auch der Stau.-körper i zusammen heben, Liegt dabei der Schwerpunkt des ganzen Systems in der Ebene des Hubmittels 8, so entsteht kein Kipprnoment aus Eigengewicht; enfolged-essen entstehen auch keine zusätzlichen Reibungsverluste.
  • Wird das Hubmittel 8 in Abb. i im Senksinne bewegt, so lösen sich die Anschläge 13 und 14 vo-neeinander, da der Wehrkörper i durch sein Eigengewicht und besonders durch den Wasserdruck um die Drehzapfen. 2 gekippt -wird. Schließlich wird die in Abb. 2 dargestellte völlig gekippte Lage erreicht. Der Staukörper i ist dabei in den Drehzapfen 2 und durch die beiden Kettenstränge, die von der Umlenkrolle i i zur Uml-enkrOlle 7 bzw. zum Festpunkt 12 führen, an dem Schild 3 g#estützt. An dem Hubschild 3 wirkt dabei als lotrechte l#.'-raft nur die im Hubmittel 8 wirkende Kraft, die in-folge der zwei-oder mehrsträngigen Befestigung des Hubmittels am Steuerkörper 1 verhältnismäßig gering ist und in jedem Falle wesentlich kleiner gehalten werden kann als das Eigengewicht des ganzen Systems, so daß stets ein genügender Schließdruck für die Dichtung des Wehrkörpers i an der Sohle vorhanden ist. Beim Bewegen des Hubinittels 8 im Hubsinne muß sich der Wehrkörper i wieder um die Drehzapfen 2 aufrichten, bis die StelluTig nach Abb. i erreicht ist. Im weiteren .yVerlauf der Hubbewegung wird nach vorstehennden Ausführung n die Stellung nach e Abb. 3 erreicht.
  • Es ist oft erwünscht, den Staukörper i aus völlig gekippter Stellung oder aus beliebiger Stellung unmittelbar anheben zu kö#nnen, ohne diesen erst in die Stellung nach Abb. i zurückführen zu müssen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, den Staukörper i mit dem Hubschild 3 in beliebiger gegenseitig,er Lage feststellen oder verriegeln zu können. in Abb. 4 und 5 'sin#d zwei Ausführungsbeispiele einer solchen Verriegelung dargestellt. In dem Hubschild 3 können nach Abb. 4 eine Reihe von Löchern 15 kreisförmig um die Kippachse der Dreh7-apfen#2 angeordnet werden, während im Staukörper i ein Loch 16 in gleichem Abstande von der Kippachse verhanden ist. In den Stellungen, in den-en sich das Loch 16 mit einem der Löcher 15 deckt, kann, durch einen verschiebbaren Bolzen der Wehrkörper i mit dem Hubschild verriegelt werden.
  • In der Abb. 4 ist nocli eine andere Art der Verriegelung dargestellt. Hierbei wird das Hubmittel 8 durch einen Riegel 17, der zwischen Führungen oder Anschlägen 18 verschieblich ist, unmittelbar so an dem Hubschild 3 festgelegt, daß eine weitere gegenseitige Bewegung des Webrkörpers i gegen das Hubschild 3 nicht mehr stattfinden kann.

Claims (1)

  1. VAT ENT A TX SPRU C II: Hubschütz mit einem in der Staulage kippbar gelagerten Stankörper und e-inem flaschenzugartig geführten, gemeinsamen Hubmittel für das Heben und Kippen des Staukö.rpers, dadurch gekennzeichnet, daß am unterwasserseitigen Ende des Staukörpers (i) eine lose Rolle (i i ) angeordnet ist und das Hubmittel vom Antriehsritzel (9) bis zu einer am Hubschild (3) angeiordn#eten Umlenkrolle (7) einsträngig und von da bis zu einem Festpunkt (12) am Hubschild, (3) über die am Stau,körper angeordnete lose Rolle (i i) zweisträngig geführt ist, derart, daß die beim, Kippen des Staukörpers auftretende Kraft dopptlt so groß ist wie die im Hubstrang (8) wirksame Kraft.
DED68650D 1934-08-29 1934-08-29 Hubschuetz mit einem in der Staulage kippbar gelagerten Staukoerper Expired DE658388C (de)

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Publications (1)

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DE658388C true DE658388C (de) 1938-03-30

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DED68650D Expired DE658388C (de) 1934-08-29 1934-08-29 Hubschuetz mit einem in der Staulage kippbar gelagerten Staukoerper

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