DE656957C - Dreiraedriges Kraftfahrzeug - Google Patents
Dreiraedriges KraftfahrzeugInfo
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- DE656957C DE656957C DEH146225D DEH0146225D DE656957C DE 656957 C DE656957 C DE 656957C DE H146225 D DEH146225 D DE H146225D DE H0146225 D DEH0146225 D DE H0146225D DE 656957 C DE656957 C DE 656957C
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- motor vehicle
- wheeled motor
- front wheel
- guide head
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D61/00—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
- B62D61/06—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels
- B62D61/08—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels with single front wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Power Steering Mechanism (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein dreirädriges Kraftfahrzeug, dessen lenkbares
Vorderrad angetrieben wird, wobei der Radantrieb durch eine ausziehbare Welle von
dem auf dem Lenkstangenrohr starr gelagerten Motiorgetriebeaggregat erfolgt.
Es sind an sich Einrichtungen zur selbsttätigen Rückführung der Räder in die Mittelstellung
durch Sehrägfläcbeö. bei Kraftwagen
ίο bekannt Demgegenüber handelt es sich bei
dem Erfindungsgegenstand um die sichere Rückführung des Lenkrades in seine Mittelstellung
bei solchen Rädern, die zugleich Antrieb erhalten.
Die Erfindung besteht darin, daß das lenkbare, in dem Lenkstangenrohr drehbare und
verschiebbare Vorderrad mit seinem Führurigskiopf mit Schrägflächen an einer unter
Wirkung der Schraubenfeder stehenden verschiebbaren, jedoch gegen Drehung gesicherten
Nockenscheibe anliegt.
Diese Ausbildung erzielt nicht nur eine· einfache gedrängte Bauart von angelenkten angetriebenen
Vorderrädern von dreirädrigen Kraftfahrzeugen, sondern es wird dadurch zugleich
eine sehr einfache Abfederung des gelenkten und angetriebenen Vorderrades erzielt,
wobei insbesondere dabei der Vorteil der- Zurückführung des Lenkrades in Mittelstellung
in einfachster Weise erreicht wird.
Gemäß der Erfindung besitzen ferner die Schrägflächen der Nockenscheibe und des
Führungskopfes einseitig zur Aufhebung des
durch den Antrieb bewirkten Drehmoments größere Steigung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsheispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι die Ausführung bei einem angetriebenen
Vorderrad eines dreirädrigen Kraftfahrzeuges,
Abb. 2 und 3 in größerem Maßstabe die Ausführungsform der Noekenanordnung.
Bei der in Abb. 1 bis. 3 dargestellten Ausführungsforni
ist das Vorderrad b eines dreirädrigen Kraftfahrzeuges um die Antriebswelle
,g" drehbar gelagert. Der Motor h und
das Getriebe i sind starr am Rahmen k montiert,
während der untere Teil der Antriebswelle gt im oberen Teil g verschiebbar ist.
Die Kraftübertragung erfolgt mittels des Kegelradgetriebes I, m. Das Vorderrad ist
durch die im Lenkstängenrohr 11 angeordneten
Schraubenfedern ο abgefedert. Diese drücken auf eine Nockenscheibe p, die auf
den entsprechend ausgebildeten Führungskopf q des Vorderrades einwirkt.
Die Nockenscheibe ρ ist in dem Führungsrohr λ verschiebbar geführt und gegen Drehung gesichert. Beim Lenken des Rades b
vom Lenkgestänge/ aus wird dann das abgefederte Rad gegenüber der Nockenscheibe ρ
derart verstellt, daß dieses zurückgedrückt wird. Sowohl durch die Wirkung der Feder ö
als auch durch die Gewichtswirkung wird dann das Rückführen des Rades in die Mittellage
durch die Nockenscheibe ρ wirksam unterstützt. Es ist von Vorteil, bei dieser
Ausführung die Nockenscheibe^ einseitig mit einer etwas größeren Ansteigung r zu versehen.
Dadurch wird erreicht, wie dies aus Abb. 2 und 3 zu ersehen ist, daß das von der
Antriebswelle g ausgeübte Drehmoment wirksam aufgehoben wird, weil in der Richtung,
in der die Drehung der Antriebswelle erfolgt, ein größerer Widerstand hervorgerufen wird,
so daß der Antrieb des Motors sich nicht ungünstig für die Lenkung des Rades auswirken
kann.
Claims (2)
1. Dreirädriges Kraftfahrzeug, dessen
lenkbares Vorderrad angetrieben wird, wobei der Radantrieb durch eine ausziehbare
Welle von dem auf dem Lenkstängenrohr starr gelagerten Motorgetriebeaggregat erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß das lenkbare, in dem Lenkstangenrohr drehbare
und verschiebbare Vorderrad mit seinem Führungskopf (c/) mit Schrägflächen an einer unter Wirkung der
Schraubenfeder (.0) stehenden verschiebbaren, jedoch gegen Drehung gesicherten
Nockenscheibe (p) anliegt.
2. Dreirädriges Kraftfahrzeug nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen der Nockenscheibe (p) und
des Führungskopfes (q) einseitig zur Aufhebung des· durch den Antrieb bewirkten
Drehmoments größere Steigung besitzen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH146225D DE656957C (de) | Dreiraedriges Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH146225D DE656957C (de) | Dreiraedriges Kraftfahrzeug |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE656957C true DE656957C (de) | 1938-02-18 |
Family
ID=7179885
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEH146225D Expired DE656957C (de) | Dreiraedriges Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE656957C (de) |
-
0
- DE DEH146225D patent/DE656957C/de not_active Expired
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