DE653379C - Walzenschalter - Google Patents
WalzenschalterInfo
- Publication number
- DE653379C DE653379C DET44924D DET0044924D DE653379C DE 653379 C DE653379 C DE 653379C DE T44924 D DET44924 D DE T44924D DE T0044924 D DET0044924 D DE T0044924D DE 653379 C DE653379 C DE 653379C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contacts
- switching
- contact
- pressure contact
- contact springs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/54—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
- H01H19/60—Angularly-movable actuating part carrying no contacts
- H01H19/62—Contacts actuated by radial cams
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Umschalter, insbesondere für Spulenrevolver von Empfängern
mit mehreren Wellenbereichen, bei denen gleichzeitig mehrere Kreise umgeschaltet
werden müssen.
Um eine sichere Kontaktgabe zwischen zwei zu verbindenden Punkten zu erhalten,
werden die Kontakte an diesen Stellen aus Edelmetallen, vorzugsweise aus Platin, hergestellt.
Diese Edelmetalle sind teuer, besitzen nur geringe Härte und dürfen deshalb mit Rücksicht auf eine möglichst geringe Abnutzung
nicht als Schleifkontakte ausgebildet werden. Ferner muß ein Aufeinanderschlagen
der Kontakte beim Schälten vermieden werden, damit die Kontakte nicht beschädigt
werden.
Es ist vorgeschlagen worden, die Kontaktanordnungen entsprechend Abb. 1 auszubilden.
Bei dieser Ausführung sind die den Federkontakten K1 zugeordneten Gegenkontakte
Kg auf Haltestäben T angebracht, die am Umfang einer Kreisscheibe S angeordnet
sind. Während der Umschaltung sind die Federn durch ihre eigene Federkraft von
' der Kreisscheibe S abgehoben. Beim Erreichen einer Schaltstellung werden die Federkontakte
Kf durch eine Druckfeder D mittels eines Hebelwerkes H, J an die Gegenkontakte
Ks gedrückt. Das Hebelwerk wird durch eine an diesem angebrachte Führungsrolle
R, welche auf dem Umfang der Kreisscheibe S entlang läuft und beim Erreichen
einer Schaltstellung in eine entsprechende Rastvertiefung V einfällt, gesteuert.
Diese Ausführung hat den Nachteil, daß in dem Augenblick, in welchem die Führungsrolle
R in die Rastvertiefung V fällt, das Hebelwerk H, I infolge des Druckes der
Feder D den an der Schaltfeder angebrachten Federkontakt Kf auf den Gegenkontakt Kg
schlägt. Bei häufiger Betätigung werden daher die Kontakte beschädigt oder aber die
Schaltfedef F verbogen, so daß überhaupt keine Kontaktgabe eintritt. Bei dieser Ausführung
muß außerdem für jede Spulentrommel bzw. Kreisscheibe eine besondere Rastung mit Hebelwerk vorgesehen werden,
da durch dieses erst die Verbindung bzw. Kontaktgabe hergestellt wird. Bei Geräten
mit mehreren Trommeln wird nun der Rastdruck so groß, daß die Umschaltung nicht mehr von Hand aus vorgenommen werden
kann. Außerdem erfordert die Anordnung von Rasten an jeder Trommel eine praktisch
unmögliche Genauigkeit bei der Herstellung.
Es ist bei Schaltern bekannt, neben Führungen, die zum Abheben der Kontakte während
des Schaltvorganges dienen, getrennte Rastvorrichtungen vorzusehen. Eine einfache
und brauchbare Konstruktion, die insbesondere bei Spulenrevolvern verwendbar ist und
die Führung für die Kontakte so ausbildet, daß der Schleifenweg der Kontakte auf ihren
Gegenkontakten vernachlässigbar klein ist und ein schlagartiges Zurberührungkommen der
*S Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erich Paschke in Berlin.
Kontakte und Gegenkontakte beim Erreichen der Schaltstellung vermieden ist, ist noch
nicht angegeben worden.
Erfindungsgemäß werden die Gegenkontakte
auf runden, längsachsigen Stäben a gebracht und die tangential zum Trommelumfang
liegenden Druckkontaktfedern durch an ihren Seitenkanten neben den Kontakten angeordnete Nockenstücke mittels der Stäbe
ίο bei jedem Umschaltvorgang kurz nach der alten und kurz vor der neuen Schaltstellung,
also zweimal, angehoben "und- wieder freigegeben.
Insbesondere sollen die Nockenstücke zur Führung der Kontaktfedern, seitlieh
mit schrägen Anlaufflächen und in der Mitte (neben den Kontakten) mit einer Kerbe
oder einer Vertiefung versehen sein.
Durch eine derartige Ausbildung des Umschalters wird bewirkt, daß die Kontakte
beim Erreichen der Schaltstellung nicht schlagartig zur Berührung kommen, da der
• Federkontakt nur unter Einwirkung der verhältnismäßig schwachen Kontaktfeder auf
den Gegenkontakt gedrückt wird. Gleichzeitig wird ein längeres Schleifen der Kontakte
während des Umschaltvorganges vermieden. Diese Ausführung hat weiterhin den
Vorteil, daß die Raumausnutzung bei Spulenrevolvern günstiger ist. Ferner ist die
Justierung der Kontakte einfacher durchzuführen.
In Abb. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Umschalters gemäß der Erfindung
schematisch dargestellt. In Abb. 2 ist- ein Teil eines Spulenrevolvers gezeigt. Abb. 3
stellt einen Ausschnitt aus den Scheiben des Revolvers dar. Am Umfang einer Kreisscheibe
oder Trommel S1 sind Haltestäbe T1,
T2 ... angebracht, die mit als Gegenkontakte ausgebildeten Kontaktringen X1 besetzt1 sind.
Gegen diese Ringe X1 werden durch ihre ·· eigene Kraft die Federn F1 gedrückt, auf die
Platinplättchen P1 als Federkontakte aufgelötet sind.
Seitlich an den Federn F1 sind Führungsstücke A1 angebracht, die die Führung der
Federn bei der Umschaltung übernehmen. In der Abb. 3 ist der Umschalter in einer
Schalt-oder Betriebsstellung gezeichnet. Der Haltestab T1 ist in eine Vertiefung Z des
Distanzstückes A1 eingefallen. Die Federkontakte
P1 berühren gerade die Kontaktringe Z1.
Bei einer Umschaltung läuft der dabei in Frage kommende runde Haltestab sofort auf
die Anlaufflächen des Führungsstückes A1 auf, drückt dadurch die Federn P1 ab und
trennt die Kontakte voneinander. Sobald der nächste Stab jetzt an das Führungsstück A1 herangekommen ist,.läuft der Stab
auf die Anlaufflächen auf, hebt die Feder ab, so daß kein Schleifen eintritt, und läßt die
Feder erst wieder frei, wenn er die im Führungsstück A1 vorgesehene Kerbe erreicht
hat.
Die Spulen sowie die Anschlüsse der Spulen an die Kontaktringe und an die
Federn spielen für die Betrachtungen, die zum Verständnis der Erfindung notwendig
sind, keine Rolle; sie sind deshalb in Abb. 2 und 3 fortgelassen worden.
Je nach der Zahl der Abstimmkreise werden auf einem Spulenrevolver eine oder
mehrere Scheiben S1 auf einer Achse B1 angeordnet,
wie aus Abb. 2 zu ersehen ist. Für den ganzen Revolver wird nur eine Rastvorrichtung
Ii1 benötigt, die beispielsweise an einer der Scheiben S1 angreift. Auf dem
Umfang der Kreisscheibe S1 läuft eine
RoIIeP1 entlang, welche beim Erreichen einer
Schaltstellung in eine der Rastvertiefungen V1 einspringt. Die Rolle R1 ist in einem
Gestell C1 gelagert, das seinerseits verschiebbar
angeordnet ist. Eine gespannte Feder L1 sucht das Gestell C1 nach oben zu verschieben
und drückt damit die Rolle R1 gegen den Umfang der Scheibe S1.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Walzenschalter, insbesondere für Geräte der Fernmeldetechnik, mit tangential zum Trommelumfang liegenden Druckkontaktfedern, die während des Umschaltvorganges von ihren Gegenkontakten durch Nocken abgehoben und zur Kontaktgabe wieder freigegeben werden, sowie einer hiervon getrennt angeordneten Rastvorrichtung zur Sicherung der Schaltstellungen, dadurch gekennzeichnet, daß die GegenkoMakte (Z1) auf runden, längsachsigen Stäben (T1) angebracht sind und die Druckkontaktfedern (P1) durch an ihren Seitenkanten neben . den Kontakten (P1) angeordnete Nockenstücke (A1) mittels der Stäbe (T1) bei jedem Umschaltvorgang kurz nach der alten und kurz vor der neuen Schaltstellung, also zweimal, angehoben und wieder freigegeben werden.
- 2. Walzenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Seitenkanten der Druckkontaktfedern (P1) angebrachten Nockenstücke (A^) an beiden Seiten schräge Anlaufflächen und in der Mitte neben den Kontakten (P1) eine Kerbe oder Vertiefung besitzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET44924D DE653379C (de) | 1935-02-12 | 1935-02-12 | Walzenschalter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET44924D DE653379C (de) | 1935-02-12 | 1935-02-12 | Walzenschalter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE653379C true DE653379C (de) | 1937-11-22 |
Family
ID=7561896
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET44924D Expired DE653379C (de) | 1935-02-12 | 1935-02-12 | Walzenschalter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE653379C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE756921C (de) * | 1940-06-08 | 1953-09-07 | Philips Nv | Vielfachdrehschalter |
DE1035735B (de) * | 1954-11-29 | 1958-08-07 | Felix Leber | Vorwaehler zur Einstellung von Steuerkommandos fuer eine Werkzeugmaschine |
-
1935
- 1935-02-12 DE DET44924D patent/DE653379C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE756921C (de) * | 1940-06-08 | 1953-09-07 | Philips Nv | Vielfachdrehschalter |
DE1035735B (de) * | 1954-11-29 | 1958-08-07 | Felix Leber | Vorwaehler zur Einstellung von Steuerkommandos fuer eine Werkzeugmaschine |
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