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DE649228C - Transformator-Kuehlanordnung - Google Patents

Transformator-Kuehlanordnung

Info

Publication number
DE649228C
DE649228C DEA64909D DEA0064909D DE649228C DE 649228 C DE649228 C DE 649228C DE A64909 D DEA64909 D DE A64909D DE A0064909 D DEA0064909 D DE A0064909D DE 649228 C DE649228 C DE 649228C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling
box
transformer
tubes
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA64909D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kleinow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA64909D priority Critical patent/DE649228C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE649228C publication Critical patent/DE649228C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • H01F27/12Oil cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Transformator-Kühlanordnung Bei modernen Transformatoren mit hoher Baustoffausnutzung, besonders bei Bahntransformatoren, ist eine kräftige künstliche Kühlung erforderlich. Es sind Kühlanordnungen für Transformatoren mit Ölfüllung bekanntgeworden,, bei denen das Transformatoröl durch einen besonderen, vom Transformatorkasten getrennten Kühler gedrückt wird und dieser Kühler von einem starken Luftstrom bestrichen wird. Diese Anordnung hat vor allem den Nachteil, daß der selbständig aufgebaute Kühler eine erhebliche Verteuerung bedingt.
  • Bei einer weiter bekanntgewordenen Kühlanordnung sind. an den Wänden des Transformatorkastens Kühlrohre angebracht (sogenannte Henkelrohre), und um den Transformator mit seinen Kühlrohren ist ein Luftführungskasten gesetzt, durch den an den Kühlrohren vorbei Kühlluft gesaugt wird. Da bei dieser Anordnung der Kühlluftstrom parallel mit den Röhren läuft, können nur glatte Rohre verwendet werden und keine Rippenrohre. Die Kühlwirkung ist daher nicht besonders stark. Eine ähnliche Anordnung ist so ausgeführt, daß der mit Henkelrohren versehene Transformatorölkasten in einen Kühlschacht gestellt ist, durch welchen die Kühlluft in senkrechter Richtung strömt. Auch hierbei können Rippenrohre nicht verwendet werden. Mit Rippenrohren versehene Transformatorölkasten wurden. bisher dadurch - zusätzlich gekühlt, daß man diese Rohre beblasen hat. Die Rohre sind über Kühltaschen an dem Kasten angebracht; diese Kühltaschen stellen wieder, eine zusätzliche Raumbeanspruchung dar, ohne eine erhebliche Verstärkung der Kühlwirkung herbeizuführen. Auch ist die Kühlwirkung der lediglich an die Rippenrohre geblasenen Luft nicht besonders stark.
  • Bei elektrischen Maschinen ist es bereits bekannt, an das Maschinengehäuse zwei Rückkühler unmittelbar anzubauen, in denen Kühlrohre waagerecht angeordnet sind. Dabei ist es auch bekannt gewesen, die Seitenwände des Maschinengehäuses als Teile der zu beiden- Seiten des Gehäuses angeordneten Kühler zu benutzen. Auch die Verwendung von Rippenrohren für Kühleinrichtungen von elektrischen Maschinen war bekannt, wobei der Luftstrom parallel zu den Kühlrippen geführt wurde. Bei dieser bekannten Einrichtung waren die Kühlrohre senkrecht angeordnet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühlanordnixng für Transformatörölkasten, insbesondere für elektrische Lokomotiven, und betrifft eine Kombination von an sich einzeln und im anderen Zusammenhang bekannten Uerknialen. Die Erfindung besteht darin. daß zu beiden Seiten des Transforinatorölkastens unter Verwendung der gegenüberliegenden `.@"ünde des gegenüber-- und baulich vereinigt mit diesem je ein Kühlkasten voxgeselieti ist, in denen die vorzugsweise senk-, recht angeordneten Rippenkühlrohre einzeln niit je einem Ende oben und unten in den Ölkasten eingeführt sind, wobei deren Kühlrippen parallel zur Richtung der zwangsläufig durch die Kühlkasten geförderten Luftströme liegen. Nach einer weiteren vorteilhaften Einzelheit der Erfindung sind die innerhalb der Kühlkasten angeordneten Einzelrohre des Rippenrohrsystems an ihrem unteren Ende mittels Krümmer in die Ölkasteriseitenwand eingeführt, an ihrem oberen Ende jedoch münden sie in gerader Richtung in einen kastenförmigen Ausbau des Transformatorölka stens.
  • Durch diese neue Kombination wird bei bestmöglicher Kühlung eine Raum- und Gewichtsersparnis erzielt, die gerade für elektrische Lokomotiven von größter Bedeutung ist. Die geförderte Kühlluft wird in eine bestimmte Bahn gezwungen, so daß eine tatsächliche Bespültnir sämtlicher Rippenrohre ermöglicht wird. Eine Diffusion der Luft, tvie sie beim Behlasen entsprechend der bekannten Anordnungen oder bei Verwendung eines Schachtes eintritt. ist demnach ausgeschlossen.
  • Die Kühlwirkung wird aber noch aus einem weiteren Grund verstärkt. nämlich deswegen, weil die ini Kühlkasten angeordneten Rohre unmittelbar finit dein Transforniatorö lkasten verbunden sind und nicht über besondere Kühltaschen. Hieraus ergibt sich nämlich die Möglichkeit. die Zwischenräume zwischen den l`ohren einerseits und den Wänden des Kühlkastens andererseits durchweg gleichmäßig zu gestalten. Dieser gleichmäßige =31):tand bewirkt eine vollkommene Vergleichinäßigung des Luftwiderstandes über den ganzen Ouerschnitt und somit eine gleichmäßige Be-Spülung sämtlicher Rohre. Die Kühlintensität inuß daher zwangsläufig erhöht werden, weil schlecht bespülte Rohre nicht vorhanden sind und andererseits Luft, die durch Ouerschnitte geriit`en Widerstandes ungenützt hindurchströnien könnte, nicht gefördert zu werden braucht. -Man hat also die Möglichkeit, durch diese an Ölkasten angebaute, also raumsparende Kühlvorrielitung eine Kühlwirkung zti erzielen, welche für alle praktischen Fälle ausreicht und eine besondere Kühlanordnung überflüssig macht.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. und zwar zeigen Abb. i einen Transformatorölkasten iin Schnitt und Abb. 2 denselben in der Ansicht, während die Abb. 3 einen Grundriß darstellt.
  • In den Abbildungen bedeutet a der Transformatorölkasten, beispielsweise für Loko-. @tnotivtransformatoren, und b die Kühlrohre; durch «-elche das Transformatoröl fließt und die über ihre ganze senkrechte Länge mit Kühlrippen ausgestattet sind. Der Ölkasten a erhält in seinem oberen, an den Deckel an" schließenden Teil in seiner Längsrichtung zwei kastenförmige Ausbauten c, in welche die Rohre b mit ihren oberen, geraden Enden eingeführt sind: mit ihren unteren, waagerecht abgebogenen Enden sind die Rohre b in die senkrechte Wand des Ölkastens a eingesetzt. Dies ergibt eine gute Einführungsmöglichkeit der Rohre in die Kastenwände, vor allem lassen sich Eintrittsstellen der Rohre in die Kastenwände oben und unten sehr gut und leicht völlig öldicht schweißen, da die Schweißstellen bequem zugänglich sind. Im Gegensatz dazu würde das Anbiegen von Krümmern an beiden Rohrenden Schwierigkeiten bieten, da wohl ein Krümmer bequem vor dem Aufbringen der Kühlrippen auf das Rohr gebogen werden kann, wie es auch bei der angegebenen Konstruktion geschehen kann; das Biegen des zweiten Krümmers kann aber erst nach Aufbringen der Kühlrippen auf das Rohr erfolgen, was nur äußerst schwer ausführbar ist.
  • Die Kastenausbauten c können durch einfaches Aufschrauben von Blechwänden als ÜI-führungskanäle benutzt werden. Absolute Dichtigkeit dieser Kanäle nach dem Hauptraum ;fies Transformatorkastens ist nicht nur nicht erforderlich, sondern sogar zwecklos. Durch Anbringen von Blechwänden d können dann geschlossene Luftführungskanäle erzielt werden, deren eine Seitenwand' und die untere Begrenzung durch das Blech d gebildet werden, während die obere Begrenzung und die andere Seitenwand durch den Transformatorkasten gegeben sind.
  • Werden nun an diesen Seitenkanälen d Luftführungsstutzen e ( Abb. 2) vorgesehen, die die Verbindung der Seitenkühlkasten d mit einem Lüfter oder einem Lüfteraggregat f herstellen, so wird bei Inbetriebnahme der Lüfter die Kühlluft gut geschlossen an den Kühlrohren und vor allem an den Kühlrippen der Rohre, die mit dem Luftstrom parallel liegen, vorbeigeführt und so eine sehr gute Kühlung erzielt. Um einen schädlichen Luft-«-eg geringen Widerstandes am unteren Teil der Kühlrohre zu vermeiden, kann hier eine Abschirmung des schädlichen Nebenweges durch zusätzliche abgestufte Bleche g erfolgen.
  • Erwähnt sei noch, daß dadurch, daß je eine Wand der Kühlkästen durch die Seitenwand des Transformatorkastens gebildet wird, die gute Wirkung die,%er Kühlanordnung begünstigt wird, da diese Wand direkt von dem Luftstrom bespült wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Transformatorkühlanordnung unter Verwendung von öldurchflossenen. Rippenrohren, insbesondere für elektrische Lokomotiven, gekennzeichnet durch zwei unter Verwendung gegenüberliegender Seitenwände des Transformatorölkastens gebildete und mit diesem baulich vereinigte Kühlkasten, in denen die vorzugsweise vertikal angeordneten Rippenkühlrohre einzeln mit je einem Ende oben und unten in den Ölkasten eingeführt sind, wobei deren Kühlrippen parallel zur Richtung der zwangsläufig durch die Kühlkasten geförderten Luftströme liegen.
  2. 2. Transformatorkühlanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Kühlkasten (d) angeordneten Einzelrohre des' Rippenrohrsystems (b) an ihrem unteren Ende mittels Krümmer in die Ölkastenseitenwand eingeführt sind, an ihrem oberen Ende jedoch in gerader Richtung in einen kastenförmigen Ausbau (c) des Transformatorölkastens (a) münden.
DEA64909D 1932-01-29 1932-01-29 Transformator-Kuehlanordnung Expired DE649228C (de)

Priority Applications (1)

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DEA64909D DE649228C (de) 1932-01-29 1932-01-29 Transformator-Kuehlanordnung

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DEA64909D DE649228C (de) 1932-01-29 1932-01-29 Transformator-Kuehlanordnung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE649228C true DE649228C (de) 1937-08-18

Family

ID=6943639

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA64909D Expired DE649228C (de) 1932-01-29 1932-01-29 Transformator-Kuehlanordnung

Country Status (1)

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DE (1) DE649228C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095389B (de) * 1954-11-04 1960-12-22 Licentia Gmbh Fluessigkeitsgekuehlter Transformator oder Drosselspule mit an den Gefaesswandungen angeordneten Kuehlkoerpern, die zur zusaetzlichen Kuehlung einem waagrechten Kuehlluftstrom ausgesetzt sind

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095389B (de) * 1954-11-04 1960-12-22 Licentia Gmbh Fluessigkeitsgekuehlter Transformator oder Drosselspule mit an den Gefaesswandungen angeordneten Kuehlkoerpern, die zur zusaetzlichen Kuehlung einem waagrechten Kuehlluftstrom ausgesetzt sind

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