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DE646449C - Heizvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Heizvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE646449C
DE646449C DEI52382D DEI0052382D DE646449C DE 646449 C DE646449 C DE 646449C DE I52382 D DEI52382 D DE I52382D DE I0052382 D DEI0052382 D DE I0052382D DE 646449 C DE646449 C DE 646449C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
motor
heating device
heating
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI52382D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WITWE MARIE IRLE GEB GAUJACQ
Original Assignee
WITWE MARIE IRLE GEB GAUJACQ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WITWE MARIE IRLE GEB GAUJACQ filed Critical WITWE MARIE IRLE GEB GAUJACQ
Application granted granted Critical
Publication of DE646449C publication Critical patent/DE646449C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/22Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived otherwise than from the propulsion plant
    • B60H1/2203Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived otherwise than from the propulsion plant the heat being derived from burners
    • B60H1/2209Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived otherwise than from the propulsion plant the heat being derived from burners arrangements of burners for heating an intermediate liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60H2001/2268Constructional features
    • B60H2001/2287Integration into a vehicle HVAC system or vehicle dashboard

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

19 JUL 133?.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Das Beheizen von Fahrzeugen bereitet namentlich dann, wenn diese bei kaltem Wetter stehen, Schwierigkeiten. Laufen die Fahrzeuge, so können sie ziemlich leicht durch Mittel geheizt werden, die mit Hilfe ihrer jeweiligen .Antriebsart (Dampf der Lokomotive, elektrischer Antriebsstrom, Auspuffgas oder Kühlwasser des Verbrennungsmotors o. dgl.) betätigt werden. Aber abgesehen davon, daß diese Mitteli nicht immer ausreichen, fallen sie im allgemeinen weg, wenn das Fahrzeug angehalten wird oder in die Garage gebracht ist. Müssen irgendwelche Personen längere Zeit in einem solchen, haltenden Fahrzeug verweilen, so leiden sie unter der Kälte.
Das Verwenden von öfen oder Vorrichtungen, die eine offene Flamme oder einen glühenden Körper enthalten, ist zum Beheizen von Fahrzeugen gefährlich.
Es ist zwar bekannt, bei Fahrzeugen einen
S5 vom- Antriebsmotor unabhängigen Motor zum Ausführen verschiedener Arbeiten anzuordnen, z. B. zum Erzeugen von elektrischem Strom für die Beleuchtung, von Kälte, Druckluft für Brems- und andere -Zwecke.
Bei diesen bekannten Hilfsmotoren kommt es immer darauf an, eine möglichst hohe Nutzleistung zu erzielen, während auf die Erhöhung der Wärmeabgabe dabei kein Wert gelegt ist.
Das Neue der Erfindung besteht nun darin, daß als Heizmittel zum Betrieb der Heizvorrichtung ein Verbrennungsmotor verwendet wird, der möglichst wenig Wärme in Arbeit umsetzt, die wieder in Wärme umgewandelt wird. Es kommt hier also darauf an, den zum Beheizen dienenden Verbrennungsmotor derart auszubilden, und zu betreiben bzw. zu belasten, daß seine mechanische Nutzleistung so gering wie möglich gehalten, hingegen seine Wärmeerzeugung so groß wie möglich gemacht wird. Zweck und Wirkungsweise dieses Motors steht ajso in einem gewissen Gegensatz zu dem Zweck und der Wirkungsweise eines Antriebsmotors gewöhnlicher Art, bei dem dafür Sorge getragen wird, die mechanische Nutzleistung nach Möglichkeit zu erhöhen, die Wärmeentwick- · lung aber nach Möglichkeit zu vermindern. Bei der Anwendung auf Kraftfahrzeuge bietet sich gleichzeitig die. Möglichkeit, diesen der Wärmeentwicklung dienenden Hilfsmotor durch den gleichen Brennstoff zu speisen, der ohnehin für den Betrieb des Antriebsmotors mitzuführen ist, und es gelingt so, mit Hilfe eines auf kleinem Raum unterzubringenden
Hilfsmotors der angegebenen Art eine gefahrlose und leicht zu betreibende Beheizung des Wagens zu erzielen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die eine Ausführungsform der Heizvorrichtung an einem Kraftwagen und
Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform
ίο der Heizvorrichtung.
Am Vorderende des geschlossenen Kraftwagens ι ist der Antriebsmotor 2 in der üblichen Weise angeordnet. Der kleine Hilfsmotor 3 ist zum Beheizen des Kraftwagens bestimmt und wird beispielsweise vom Brennstoffbehälter des Antriebsmotors 2 gespeist. Dieser kleine Motor 3 ist in einer Kammer 4 angeordnet, in der sich eine Flüssigkeit (beispielsweise eine nicht gefrierbare Lösung oder Lauge) befindet, an die er seine Wärme abgibt. Das Auspuffrohr 5 geht in Form einer Schlange 6 durch diese Lösung hindurch.
Die Flüssigkeit gelangt aus der Kammer 4 durch eine Leitung 7 in ein oder mehrere Heizkörper 8, die im Wagen angeordnet sind. Auf Wunsch kann man zusätzlich entweder die heißen Auspuffgase des Antriebsmotors 2 oder dessen Kühlwasser mittels einer Leitung 9 zum Beheizen der Flüssigkeit in der Kammer 4 mitbenutzen.
Durch Regeln der Zusammensetzung des dem Motor 3 zugeführten Brennstoffgemisches durch geeignete Einstellung der Zündung dieses Motors u. dgl. läßt sich die Wärmeabgabe vergrößern. Unter im-übrigen gleichbleibenden Verhältnissen steigt die Temperatur um so höher, je schneller der Motor läuft und je größer dementsprechend die Menge des in der Zeiteinheit angesaugten Brennstoffs ist. Auf Wunsch kann man einen Thermostaten anordnen, der die Geschwindigkeit des Motors derart regelt, daß eine gleichbleibende Temperatur innegehalten wird.
Die vom Hilfsmotor 3 gelieferte mechanische Energie kann beispielsweise dazu verwendet werden, eine Pumpe 10 für den erleichterten Umlauf der Heizflüssigkeit in den Leitungen 7 anzutreiben. Diese Energie kann aber auch in beliebiger anderer Weise nutzbar gemacht werden.
Statt die Heizflüssigkeit unmittelbar für die Raumbeheizung zu verwenden, kann man sie auch zum Erwärmen eines Kessels oder einer Austauschvorrichtung benutzen, deren dadurch erwärmter Inhalt, wie' Wasser, Luft, Dampf o. dgl., seinerseits zum unmittelbaren Beheizen des Raumes oder auch zum Aufheizen eines Wärmespeichers dient. Auch kann die vom Motor abgegebene Wärme unmittelbar dazu benutzt werden, einen Wärmeaustauscher oder Wärmespeicher flüssiger oder fester Art aufzuheizen.
Zum Erzielen einer möglichst großen Wärmewirkung durch den Motor 3, ohne ihm zu große Abmessungen geben und ohne ihn auf unerwünscht hohe Geschwindigkeiten bringen zu müssen, kann man ihn entsprechend belasten und dabei die Anordnung so treffen, daß auch von der Belastungsvorrichtung selbst noch Wärme entwickelt wird, z. B. durch Reibung, so daß nicht nur die thermische Energie des Motors, sondern auch seine mechanische Energie ganz oder teilweise für die Wärmeerzeugung ausgenutzt w-ird.
Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 2 veranschaulicht. In dieser sind die einander entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1.
Die Welle 11 des Motors 3 ist hier mit einer Anzahl beweglicher Schlegel oder Flügel 12 verbunden, die sich zwischen festen Platten 13 in der Heizflüssigkeit der zweckmäßig wärmeisolierten Kammer 4 drehen. So wird ein Teil der mechanischen Energie des Motors für die Überwindung der Reibung zwischen diesen Teilen und der Flüssigkeit verbraucht und dadurch in Wärme umgewandelt, wodurch die Wärmeabgabe der Vorrichtung entsprechend gesteigert wird.
Eine in Fig. 2 außerdem dargestellte Abzweigung 14, die mit der Kammer 4 in Verbindung steht und daher mit der Heizflüssigkeit gefüllt ist, umgibt einen im allgemeinen warmen Teil der Vorrichtung, z. B. ein Hauptlager o. dgl., das sich an der Stelle 15 befinden kann, wodurch sich das Aufheizen der Flüssigkeit der Kammer 4 weiterhin erhöhen läßt. 1Oo

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Heizvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizmittel ein Verbrennungsmotor (3) verwendet wird, der möglichst wenig Wärme in Arbeit umsetzt, die wieder in Wärme umgewandelt wird.
2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die als Belastung des Motors (3) dienenden Flügel oder Schlegel (12), die auf der Motorwelle (11) angeordnet sind, in einer Flüssigkeit drehen, die gleichzeitig- zum Übertragen oder Verteilen der vom Motor (3) erzeugten Wärme dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI52382D 1934-05-19 1935-05-19 Heizvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE646449C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR646449X 1934-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE646449C true DE646449C (de) 1937-06-14

Family

ID=9001436

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI52382D Expired DE646449C (de) 1934-05-19 1935-05-19 Heizvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE646449C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977685C (de) * 1950-12-15 1968-05-09 Wilhelm Baier K G Mit einem Gemisch aus fluessigem Brennstoff, vorzugsweise OEl, und Luft betriebene Warmwasserheizung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE3122951A1 (de) * 1981-06-10 1983-01-05 Motoren-Werke Mannheim AG vorm. Benz Abt. stationärer Motorenbau, 6800 Mannheim Verfahren zum betrieb eines verbrennungsmotor-waermepumpen-aggregats und aggregat zur durchfuehrung des verfahrens
EP0214884A1 (de) * 1985-07-30 1987-03-18 Valeo Wärmeerzeuger für Kraftfahrzeug

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977685C (de) * 1950-12-15 1968-05-09 Wilhelm Baier K G Mit einem Gemisch aus fluessigem Brennstoff, vorzugsweise OEl, und Luft betriebene Warmwasserheizung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE3122951A1 (de) * 1981-06-10 1983-01-05 Motoren-Werke Mannheim AG vorm. Benz Abt. stationärer Motorenbau, 6800 Mannheim Verfahren zum betrieb eines verbrennungsmotor-waermepumpen-aggregats und aggregat zur durchfuehrung des verfahrens
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