[go: up one dir, main page]

DE645765C - Irrigator zur Vornahme von Scheidenspuelungen - Google Patents

Irrigator zur Vornahme von Scheidenspuelungen

Info

Publication number
DE645765C
DE645765C DES121230D DES0121230D DE645765C DE 645765 C DE645765 C DE 645765C DE S121230 D DES121230 D DE S121230D DE S0121230 D DES0121230 D DE S0121230D DE 645765 C DE645765 C DE 645765C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
irrigator
tube
irrigator body
ribs
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES121230D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALEXANDER VON SZASZ DR
Original Assignee
ALEXANDER VON SZASZ DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALEXANDER VON SZASZ DR filed Critical ALEXANDER VON SZASZ DR
Application granted granted Critical
Publication of DE645765C publication Critical patent/DE645765C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0279Cannula; Nozzles; Tips; their connection means
    • A61M3/0283Cannula; Nozzles; Tips; their connection means with at least two inner passageways, a first one for irrigating and a second for evacuating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/32Devices for opening or enlarging the visual field, e.g. of a tube of the body

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Irrigator zur Vornahme von Scheidenspülungen.
Es sind bereits derartige Irrigatoren bekannt, die aus einem die Leibeshöhle auseinanderspreizenden hohlen Körper mit durchbrochenen Wänden bestehen, der an seinem hinteren Ende eine weite Öffnung besitzt, durch welche ein Rohr einführbar ist, das an der tiefsten Stelle des Irrigatorkörpers mündet. Beim Gebrauch dieser bekannten Einrichtungen wird die Rohrleitung an ein erhöht angebrachtes Flüssigkeitsgefäß angeschlossen, so daß die Flüssigkeit durch die Rohrleitung einläuft, die ausgespreizten Höhlungswände bespült und zwischen Rohrleitung und Irrigatorkörper abläuft. Zweck und Aufgabe der Erfindung ist es, bei der Vornahme von subaqualen Spülungen das Badwasser unmittelbar zur Spülung zu benutzen und durch das eingeführte Rohr abzuleiten. Für subaquale Darmspülungen im Bad ist es zwar bekannt, das abfließende Spülwaser in den Abfluß der Badewanne zu leiten, doch wird hierbei kein spreizender Irrigator, noch auch das Badewasser zur Spülung verwendet, sondern die Spülflüssigkeit aus einem Druckgefäß zugeführt. Zur Durchführung derartiger Scheidenspülungen steht gemäß der Erfindung das innere Rohr mit der Abflußleitung der Badewanne in Verbindung, indem der Verbindungsschlauch in den Abflußstutzen dicht eingesetzt ist. Zur Desinfektion des Badewassers und zur Verwendung von Heilmitteln ist in dem Hohlraum des Irrigatorkörpers eine das Desinfektions- oder Heilmittel aufnehmende Siebtasche vorgesehen.
Eine mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes durchgeführte Scheidenspülungskur verbürgt einen hohen Erfolg, weil hierbei die Badekuren und die Spülkur gegenseitig ihre Heilkraft fördern.
Die in der Wanne mit dem Badewasser vorgenommene Scheidenspülung erhöht nämlich ganz beträchtlich die anfänglich durch das warme Bad gehobene Körpertemperatur in folgender Weise:
Das infolge des großen Wasserinhaltes der Badewanne stets gleichmäßig warme Wasser spült während der ganzen Badezeit unter fortwährender Ein- und Ausströmung unter geringem Druck die Scheide, deren Wände weit gespreizt sind und erwärmt hierbei die Wände - der Scheide und deren Umgebung, wie auch das in den Adern des Beckens zirkulierende Blut, welches sodann zur weiteren Erhöhung der durch das Warmbad erzeugten Körpertemperatur führt.
Neben dieser allgemeinen Temperaturerhöhung entsteht auch eine größere lokale Aufwärmung der zunächst der Wärmequelle befindlichen, nur mit dünner Schleimhaut.bedeckten inneren Organe.
Die Zellen dieser Organe werden zu allererst durchwärmt, und wegen des örtlich be-
grenzten adernerweiternden Einflusses der Wärme wird die Resorption durch den Blutumlauf, dann die bakterientötende Wirkung und die ernährende Wirkung des Blutes befördert.
Diese allgemeine Wirkung ist dem Umstände zuzuschreiben, daß dem Becken von außen her durch das warme Badewasser und von innen her durch das die Scheide ständig ίο durchspülende warme Wasser gleichzeitig Wärme zugeführt wird.
Dieser Vorgang bewirkt die hohe Erwärmung des in den großen Beckenadern strömenden Blutes, welches, als ein warmer Strom is durch den ganzen Körper fließend, eine heilende, höhere Körpertemperatur erzeugt (Fiebertherapie) .
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Fig. ι zeigt den Längsschnitt und die Fig. 2 die Stirnansicht der einen Ausführungsform, während die Fig. 3 und 4 die entsprechenden Darstellungen der anderen Ausführungsform darstellen. Die Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten.
Der Irrigatorkörper Fig. 1 und 2 ist durch an einem trichterförmigen Mündungsstück 1 ansetzende Rippen 2 gebildet, die. in einer Endkuppe 3 zusammenlaufen, so daß der ganze Irrigatorkörper eine langgestreckte birnenförmige Gestalt aufweist. Die Endkuppe besitzt eine Mittelbohrung 4. Die Rippen 2 sind über den Umfang so verteilt, daß zwischen einem Paar derselben ein größerer Zwischenraum 5 bleibt, der dazu dient, beim Einführen des Irrigators in die Scheide die Klitoris nicht zu drücken.
Als Abfluß dient ein Schlauch 6, der an dem Ende, mit dem er in den Irrigator eingeführt wird, einen durchbohrten Knopf 7 trägt. Der Knopf besitzt eine Nut 8 und eine der Rippen 2 eine Nase 9. Der Knopf wird so eingeführt, daß die Nase 9 in die Nut 8 eingreift. Wenn der Knopf seine innerste Stellung erreicht hat, wird er durch Drehen des Schlauches verdreht, so daß er durch die Nase gehalten wird. Zum Anschluß an den Abfluß der Badewanne ist an den Schlauch eine schmiegsame Gummischeibe 10 angesetzt, deren Bohrung etwas kleiner ist als der äußere Schlauchdurchmesser, so daß sie sich zwar am Schlauch verschieben läßt, jedoch am Umfang dichtet. Wird das Schlauchende in die Abschlußöffnung gesteckt, so drückt der Wasserdruck die Scheibe 10 auf den Öffnungsrand und schließt dadurch ab.
Bei Badewannen, bei denen der Abfluß durch ein von unten eingesetztes und verschiebbares Ventil geschieht, das, wie Fig. 5 zeigt, mit einer durchbrochenen Kappe überdeckt ist, wird ein kappenförmiges schmiegsames Endstück 11 verwendet, das auf die Kappe aufsetzbar ist.
Um während der Spülung Medikamente oder Desinfektionsmittel anzuwenden, die nicht bereits im Badewasser gelöst werden sollen, ist eine Siebtasche 12 (Fig. 6) vorgesehen, die so geformt ist, daß sie durch Einstecken in den Trichterteil 1 stegartig in diesem ihren Halt findet. In die Tasche werden die Heil- und Desinfektionsmittel in Tablettenform o. dgl. eingebracht, die sich durch das einströmende Wasser allmählich lösen. Die Einrichtung verhindert, daß die Medikamente selbst oder in konzentrierter Lösung mit der Schleimhaut in Berührung kommen. Die Ausführung nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der beschriebenen im wesentlichen dadurch, daß der Irrigatorkörper der ganzen Länge nach durch einen Axialschnitt geteilt ist.
Der Zusammenhalt der beiden Hälften wird durch einen Gummiring 13 bewirkt, der in einer am Trichterteil 1 umlaufend ausgebildeten Nut liegt.
Gegen Verschieben werden die beiden Hälften durch in übereinstimmende Ausnehmungen eingreifende Warzen 14 gesichert. Die Rippen 2 besitzen bei dieser Ausführung an zwei gegenüberliegenden Stellen 5 (Fig. 4), die gegen die Teilungsebene des Irrigatorkörpers um 900 versetzt sind, größere Abstände, so daß der Irrigator mit jeder der beiden Hälften nach oben gerichtet eingeführt werden kann.
Die Innenkanten der Rippen laufen gegen die Kuppe zu zusammen und* sind gezahnt. Das Ansatzstück 7 für den Schlauch ist halbkugelförmig, so daß die Absatzkante in die Zahnungen der Rippen eingreift und der Schlauch in jeder Stellung festgehalten wird. Durch das Einschieben des mit einem steifen Rohransatz 15 versehenen Knopfes werden die beiden Irrigatorhälften auseinandergespreizt. Hierdurch werden trotz leichter Einführbarkeit die Scheidenwände weit geöffnet, so daß auch die umgebenden Schleimhautfalten geöffnet und der Behandlung zugänglich gemacht werden.
In der Endkuppe 3 des Irrigatorkörpers ist ein dem halbkugelförmigen Ende des Ansatzstückes angepaßter Hohlraum ausgebildet, so daß durch weiteres Einschieben des Ansatzstückes die Spreizwirkung aufhört und der Irrigatorkörper leicht aus der Scheide gezogen werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Vornahme von Scheidenspülungen mit Hilfe eines die iao Wände der Leibeshöhle auseinanderspreizenden Irrigatorkörpers, welcher an den
    Seitenwänden durchbrochen ist und an seinem hinteren Ende eine weite Öffnung besitzt, durch welche ein Rohr einführbar ist, das an der tiefsten Stelle des Irrigatorkörpers mündet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung von subaqualen Spülungen unter Benutzung des in der Badewanne befindlichen Wassers das innere Rohr in bekannter Weise unmittelbar mit der Abflußleitung der Badewanne in Verbindung steht, indem der Verbindungsschlauch in dem Abflußstutzen dicht einsetzbar ist, während zur Desinfektion des Badewassers und zur Benutzung von Heilmitteln in dem Hohlraum des Irrigatorkörpers in bekannter Weise eine das Desinfektionsbzw. Heilmittel aufnehmende Siebtasche vorgesehen ist.
  2. 2. Spüleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr im Irrigatorkörper nach der Einführnug festklemmbar ist.
  3. 3. Irrigator mit der Länge nach geteiltem, mit Rippen versehenem Spreizkörper für eine Spüleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkanten der Rippen gegen die Kuppe zusammenlaufen und gezahnt sind, so daß das mit einem abgesetzten halbkugeligen Ende versehene Rohr beim Einschieben in den Irrigatorkörper in die Zähne eingreift und gleichzeitig den Irrigatorkörper spreizt.
  4. 4. Irrigator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Endkappe des Irrigatorkörpers durch die Rippen ein dem halbkugeligen Ende des Rohres angepaßter Hohlraum gebildet wird, so daß bei weiterem Hineinschieben des Rohres die Spreizung des Irrigatorkörpers aufgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES121230D 1936-01-17 1936-01-21 Irrigator zur Vornahme von Scheidenspuelungen Expired DE645765C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT645765X 1936-01-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE645765C true DE645765C (de) 1937-06-03

Family

ID=3678090

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES121230D Expired DE645765C (de) 1936-01-17 1936-01-21 Irrigator zur Vornahme von Scheidenspuelungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE645765C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540964A1 (fr) * 1983-02-11 1984-08-17 Bard Ltd Ensemble tube de longueur reglable et organe traverse de maniere etanche par ce tube
WO1991007910A1 (en) * 1989-11-28 1991-06-13 Jason Otto Gardosi Fetal probe
US5425362A (en) * 1993-07-30 1995-06-20 Criticare Fetal sensor device

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540964A1 (fr) * 1983-02-11 1984-08-17 Bard Ltd Ensemble tube de longueur reglable et organe traverse de maniere etanche par ce tube
WO1991007910A1 (en) * 1989-11-28 1991-06-13 Jason Otto Gardosi Fetal probe
US5634459A (en) * 1989-11-28 1997-06-03 Corometrics Medical Systems, Inc. Fetal probe
US6186945B1 (en) 1989-11-28 2001-02-13 Mallinckrodt Inc. Elongate fetal probe with expandable means on distal end
US5425362A (en) * 1993-07-30 1995-06-20 Criticare Fetal sensor device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69730533T2 (de) Irrigationsvorrichtung
DE847475C (de) Vorrichtung zur Drainage von Wunden
DE1516466A1 (de) Vorrichtung zum Abfuehren des Urins
DE645765C (de) Irrigator zur Vornahme von Scheidenspuelungen
DE69704277T2 (de) Kanüle zur vaginalspülung
DE60020589T2 (de) Eine vorrichtung zum spülen oder waschen des vaginalen hohlraumes und des urethralen ostiums
AT150416B (de) Einrichtung zur Vornahme von Scheidenspülungen.
DE2256631B2 (de) Anordnung für ein hydrotherapeutisches Behandlungsgerät
DE1250058B (de) Verweilsonde zur Entleerung der maennlichen Harnblase
DE3720346A1 (de) Haemorrhoidenbehandlungsgeraet
AT510823A1 (de) Vorrichtung zur reinigung des äusseren gehörgangs
DE10112630C2 (de) Drainagevorrichtung
EP3346962B1 (de) Vorrichtung zum anlegen eines urinalkondoms zur bestimmungsgemaessen verwendung
DE2003377A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Spuelung,Desinfektion und Wandbehandlung des menschlichen und tierischen Vaginalschlauches
DE1946173B1 (de) Geraet fuer die Behandlung weiblicher Genitalorgane zur Beseitigung von Vaginaltrockenheit und Potenzstoerungen
AT208504B (de) Gerät für Ausspülungen und therapeutische Behandlung der menschlichen Vagina und Vulva
DE573145C (de) Scheidenspuelvorrichtung
DE202018003087U1 (de) Darmreinigungs-Vorrichtung mit anatomisch geformten abdichtenden Wulst, mit Abflussöffnung, zum Halten eines Schlauches, zum Einbringen einer Flüssigkeit
AT138801B (de) Vorrichtung zur Vornahme von Darm- und Scheidenspülungen.
AT114619B (de) Spritzvorrichtung für Heilzwecke.
DE10217787C1 (de) Verhütungsmittel zum Einsetzen in die männliche Harnröhre
DE102010060168A1 (de) Darmrohr-Anordnung zur Durchführung von Darmspülungen
DE477240C (de) Spritzvorrichtung fuer Heilzwecke
DE2717229A1 (de) Vorrichtung zur verkuerzung und hygieneverbesserung der menstruation
DE867600C (de) Vorrichtung zur rationellen und schonenden Behandlung von krankhaften Verengungen in Hohlorganen