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DE635476C - Verfahren zur Herstellung von Keilwellenverzahnungen an den Vorderenden von Kupplungswellen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Keilwellenverzahnungen an den Vorderenden von Kupplungswellen

Info

Publication number
DE635476C
DE635476C DEB160635D DEB0160635D DE635476C DE 635476 C DE635476 C DE 635476C DE B160635 D DEB160635 D DE B160635D DE B0160635 D DEB0160635 D DE B0160635D DE 635476 C DE635476 C DE 635476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
milling cutter
cutter
axis
length
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB160635D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Barber Colman Co
Original Assignee
Barber Colman Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barber Colman Co filed Critical Barber Colman Co
Priority to DEB160635D priority Critical patent/DE635476C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE635476C publication Critical patent/DE635476C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F15/00Methods or machines for making gear wheels of special kinds not covered by groups B23F7/00 - B23F13/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • B23F21/16Hobs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Keilwellen. Es ist bekannt, Keilwellen mittels eines zylindrischen Wälzfräsers mit schraubenartig unter gleichem Steigungswinkel angeordneten Zähnen herzustellen. Die Keile werden dabei über die ganze Länge des Werkstückes in gleichmäßiger Höhe und Breite in einem Arbeitsgang parallel zur Werkstückachse gefräst.
Nach der Erfindung sollen Verzahnungen nur an den Vorderenden von Kupplungswellen mittels eines Wälzfräsers hergestellt werden, dessen Zähne unter gleichem Steigungswinkel in einer Mehrzahl von Schraubenwindungen
»5 angeordnet sind. Nach, der Erfindung wird, unter Verwendung eines Fräsers von beispielsweise zylindrischem Grundkörper und entgegen der Vorschubrichtung in der Höhe allmählich abnehmenden Zähnen, der Fräser quer zum Werkstück in einer solchen Richtung bewegt, daß die Projektion der Ärbeitslänge des Fräsers in der Bewegungsrichtung der Fräserachse auf eine Ebene, die durch die Achse des Werkstückes gelegt ist und senkrecht zu einer Ebene steht, die durch den Weg der dem Steigungswinkel der Zahnwindungen entsprechend schräg liegenden Fräserachse bestimmt wird, gleich der Länge des zu fräsenden Werkstückteiles ist.
Bei Nichtübereinstimmen der Projektionslänge mit der Länge des zu bearbeitenden Keilwellenstückes wird der Fräser während des Wälzvorganges in Achsrichtung des Werkstückes zusätzlich bewegt.
Es ist somit nach der Erfindung möglich, keilartige WeUenverzahnungen an den Enden von Kupplungswellen mittels eines Abwälzfräsers in gewünschter Länge herzustellen,, so daß ohne Nachbearbeiten ζ. Β. Zahnräder verschiedener Breite unter Keilanzug auf die Welle aufgekeilt werden können.
Auf der Zeichnung ist das Verfahren nach der Erfindung beispielsweise unter Verwenr dung eines Fräsers mit zylindrischem Grundkörper und entgegen der Vorschubrichtung in der Höhe allmählich abnehmenden Zähnen dargestellt,· es zeigen:
Fig. ι schaubildlich einen Fräser mit einem einzigen Schraubengang beim Fräsen eines WeUenendes,
Fig. 2 einen Mittellängsschnitt des Fräsers nach Fig. 1 in Arbeitsstellung zum Werkstück,
Fig. 3 schaubildlich ein fertiggefrästes Wellenende mit zur Werkstückachse parallelen Keilen,
Fig. 4 eine Draufsicht des Fräsers und Werkstückes nach Fig. 1 und die Bewegungsrichtung des Fräsers^

Claims (2)

  1. Fig. 5 schematisch-vier - Arbeitsstufen beim
    Fräsen, ' ' ■ .
    Fig. 6 in ähnlicher Weise wie Fig. 4 die; Verwendung eines Fräsers mit in mehret&nr Schraubengängen angeordneten Fräserzähiäop und ' ;
    Fig. 7 in ähnlicher Weise wie die Fig. 4 und 6 eine Bewegung des Fräsers senkrecht zur Werkstückachse.
    Beim dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) sind an dem einen "Ende einer Zahnradwelle io, deren abgesetzter Teil 11 ein Gewinde zum Aufschrauben einer Mutter hat, in der Längsrichtung der Welle in gleichem Abstand verlaufende Keile 12 gefräst, wobei die zwischen den Keilen liegenden Nuten 13 von außen nach innen der Höhe nach allmählich abnehmen.
    Die nach konzentrischen Kreisen gewölbte Sohle der Nuten ist mit α bezeichnet; beiderseits längs der Sohle an den Flankend der Keile verlaufende Rillen tragen das Bezugszeichen 14.
    Zum1 Herstellen der Nuten 13 und der RiI-len 14 dient erfindungsgemäß ein Fräser 15. Er ist als ein zylindrischer Grundkörper r6 dargestellt, der die übliche Axialbohrung 17 zum Befestigen auf der Antriebswelle hat. Auf dem Grundkörper verlaufen mehrere Schraubenwindungen 18. Nach den Fig. 1, 2,4 und 5 hat der Fräser nur einen Schraubengang (nach Fig. 6 sind dagegen drei Schraub'engänge 18 vorgesehen). Durch zu" den Schraubenwindungen senkrecht stehende Einschnitte 19 werden Fräserzähne 20 gebildet. Diese haben ein Profil wie in Fig. 2 dargestellt. An den Rändern 21 sind die Fräserzähne zum Fräsen der Rillen 14 höher als in der Mitte bei c. Aus Fig. 2 ist es ferner bei d ersichtlich, daß die Fräserzähne von einem Ende nach dem anderen der Höhe nach allmählich abnehmen, um Keile abnehmender Höhe herzustellen. Da die Flanken der Zähne parallel sind, werden auch parallele Keilflanken gefräst. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, verlaufen die Keile und Nuten auch parallel zur Werkstückachse.
    Zum Fräsen werden Werkzeug und Werkstück zueinander in Arbeitsstellung gebracht. Das Werkstück ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel die mit vollen Linien dargestellte Welle 10 (Fig. 4, 6, 7).
    Das Ende des Fräsers mit den vollen Zähnen liegt in der durch den Pfeil h (Fig. 4 und 6) bezeichneten, zur Werkstückachse senkrechten Bewegungsrichtung vorn. Der Fräser bewegt sich aus der mit vollen Linien gezeichneten Stellung in die strichpunktiert gezeichnete Stellung.
    - Die Größe des die Neigung zwischen der Fräserachse und der Werkstückachse bezeichnenden Winkelst entspricht der Steigung der Schraubengänge des Fräsers. Die Fig. 4, 6
    65 des* Fräsers.
    •Beim Fräsen werden Werkstück und Werkzeug in zeitlicher Abhängigkeit voneinander gedreht. Mit / ist die Länge der zu fräsenden Nuten bezeichnet. Mit dem Pfeil / (Fig. 4 und 6) ist eine Querbewegung des Fräsers bezeichnet, deren Größe zum Bestimmen der Länge der Nuten 13 dient. Der Fräser bewegt sich also in Richtung einer Resultierenden aus h und i.
    Die größte Tiefe der Nuten bei g wird dadurch erreicht, daß die Mitte der Fräserzähne größter Höhe durch die Mittelebene des Werkstückes geht, die senkrecht zur Richtung h steht. Die Vorschubkomponente h ist zweckmäßig konstant, während i einstellbar ist.
    Nach Fig. 7 wird der Fräser lediglich quer zum Werkstück in der Pfeilrichtung bewegt. Dementsprechend ist die Ausgangsstellung des Fräsers nicht seitlich in der Axialrichtung des Werkstückes versetzt wie nach Fig. 4 und 6. In diesem Fall ist die Länge/ der zu fräsenden Nuten am geringsten.
    Der Fräser hat stets eine derartige Länge, daß die Projektion der Arbeitslänge des Fräsers in der Bewegungsrichtung der Fräserachse auf eine Ebene, die durch die Achse des Werkstückes gelegt ist und senkrecht zu einer Ebene steht, die durch den Weg der dem Steigungswinkel der Zahnwindungen entsprechend schräg liegenden Fräserachse bestimmt wird, gleich der Länge des zu fräsenden Werkstückteiles ist.
    Patentansbrüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Keilwellenverzahnungen an den Vorderenden von Kupplungswellen mittels eines Wälzfräsers, dessen Zähne unter gleichem Steigungswinkel in einer Mehrzahl von Schraubenwindungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß — unter Verwendung eines konischen Fräsers mit beispielsweise zylindrischem Grundkörper und entgegen der Vorschubrichtung in der Höhe allmählich abnehmenden Zähnen — der Fräser quer zum Werkstück in einer solchen Rich-.tung bewegt wird, daß die Projektion der "5 Arbeitslänge des Fräsers in der Bewegungsrichtung der Fräserachse auf eine Ebene, die dürch'die Achse des Werkstükkes gelegt ist und senkrecht zu einer Ebene steht, die durch den Weg der dem Steigungswinkel der Zahnwindungen entsprechend schräg Hegenden Fräserachse be-
    stimmt wird, gleich der Länge des zu fräsenden Werkstückteiles ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nichtübereinstimmen der Länge der in Anspruch ι gekenn-' zeichneten Projektion. der Arbeitslänge des Fräsers mit der Länge des zu bearbeitenden Keilwellenstückes der Fräser während des Wälzvorganges in Achsrichtung des Werkstückes zusätzlich bewegt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEB160635D 1933-04-25 1933-04-25 Verfahren zur Herstellung von Keilwellenverzahnungen an den Vorderenden von Kupplungswellen Expired DE635476C (de)

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