DE631830C - Segelaufrollvorrichtung - Google Patents
SegelaufrollvorrichtungInfo
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- DE631830C DE631830C DEB168190D DEB0168190D DE631830C DE 631830 C DE631830 C DE 631830C DE B168190 D DEB168190 D DE B168190D DE B0168190 D DEB0168190 D DE B0168190D DE 631830 C DE631830 C DE 631830C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H9/00—Marine propulsion provided directly by wind power
- B63H9/04—Marine propulsion provided directly by wind power using sails or like wind-catching surfaces
- B63H9/08—Connections of sails to masts, spars, or the like
- B63H9/10—Running rigging, e.g. reefing equipment
- B63H9/1021—Reefing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B63H9/1028—Reefing by furling around stays
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Description
ßibüotheek
-.' !- Ligendom
-.' !- Ligendom
X5JÜL.1936
AUSGEGEBEN AM 27. JUNI 1936
. Das Aufrollen der Segel bietet, namentlich bei größeren Segeln und ungeübter Mannschaft,
stets Schwierigkeiten. Es ist nur schwer zu erreichen, daß das Segel beim Aufrollen keine Falten wirft, insbesondere
bei Spitzsegeln, die meistens mit einem verstärkten Liek in einer Nut des Mastes geführt
werden und um den Baum aufgerollt werden sollen. Besonders schwierig ist das
Aufrollen hierbei deshalb, weil sich das Liek immer an ein und dieselbe Stelle des Baumes
legt, so daß also ein dicker Wulst entsteht. Wenn nun gar der Baum angedirkt ist, um
während des Segeins das Segel stets straff zu halten, dann wird die Schwierigkeit immer
größer.
Es ist deshalb bereits auf verschiedenen Wegen versucht worden, diesen Übelstand
zu beseitigen. Insbesondere ist der Vorschlag gemacht worden, das Segel nicht auf den
Baum aufzurollen, sondern auf eine am Mast befestigte oder den Mast bildende- Rolle,
wobei dann das Unterliek des Segels in einer Nut des Baumes geführt wird. Aber auch
hierbei läßt sich noch kein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen, weil nicht mit Sicherheit
verhindert werden kann, daß sich die einzelnen Windungen des Lieks beim Aufrollen
aufeinanderlegen und eine Verdickung herbeiführen, die zu Faltenbildung Anlaß
gibt. Namentlich wenn · der Baum angedirkt ist, kann nicht verhindert werden, daß die
Liekwindungen sich übereinanderlegen, und wenn der Baum frei ist, so daß an sich
das Liek sich schraubenförmig aufwickeln könnte, wenn genügend Sorgfalt verwendet
wird, .dann ergibt sich wieder der Nachteil, daß unter dem Einfluß von Böen ein den
Stand des Segels beeinträchtigendes Abheben des Baumendes erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird zur Vermeidung dieser Nachteile vorgeschlagen, das in an
sich bekannter Weise mit Rücksicht auf die .Andirkung des Baumes in Längsrichtung der
Mastrolle beweglich- ausgebildete vordere Baumende durch, ein an die Drehvorrichtung
der Mastrolle angeschlossenes, besonderes Getriebe zwangsläufig entsprechend der Auf-
und Abwickelung des Segels heb- und senkbar zu machen. ■' Hierbei wird einerseits der Vorteil erreicht,
daß durch, die Andirkung des Baumes das Segel stets wie in einen starren Rahmen eingespannt
ist, gleichgültig ob es ganz ausgerollt oder mehr oder weniger eingerollt ist, so daß also stets die günstigste Segelfläche
vorhanden ist, ohne daß durch Böeiveine ungünstige Beeinflussung entstehen
könnte. Andererseits ergibt sich trotz dieser Einspannung des Segels die Möglichkeit eines
vollkommen faltenlosen Aufwickeins auch durch ungeübte Personen, da im Gegensatz
zu den bisher bekannten Ausführungen, die durch das zwangsläufige Heben des vorderen
Baumendes bedingte Änderung des Aufwikkelns
von dem anderen Aufwickeln getrennt ist. Das beim Aufwickeln durch Drehen
der Mastrolle über den zwangsläufigen Antrieb erfolgende Heben des Baumes erzwingt"
also ganz selbsttätig ein Aufwickeln des Lieks auf die Mastrolle in engen Schraubenwindungen,
wodurch die beste Gewähr dafür gegeben wird, daß sich keine Falten bilden.
Dasselbe tritt natürlich auch beim Ausrollen des Segels ein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-,5
spiel dargestellt.
Fig. ι zeigt schaubildlich ein Segelboot mit der- Aufrollvorrichtung für das Spitzsegel
gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt 'die Antriebsvorrichtung für die verschiedenen Teile, und
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen
Querschnitt durch den Baum gemäß Linie 3-3 in Fig. i.
Der Mast ist als Spreizmast ausgebildet, ag zwischen dessen Schenkeln 1 und 2 an einem
Querholz 3 eine senkrechte Rolle 5 gelagert ist, die auch unter Deck drehbar gelagert ist.
Das Innenliek des. Segels 6 ist an der Rolle 5 befestigt, während das Unterliek7 des
Segels 6, verstärkt durch ein Tau 22 (Fig. 3), in der Längsnut 21 des Baumes r 1 geführt ist.
Das vordere Ende des Baumes 11 ist mittels eines Universalgelenkes 16 an eine senkrechte
Schraube 17 angeschlossen, zu der als Mutter eine, drehbar gelagerte Hülse 18 gehört,
die am unteren Ende (Fig. 2) ein Zahnrad 19 trägt. Dieses Zahnrad 19 steht in
Eingriff mit einem Zahnrad 20 auf der Mastrolle 5. Die Mastrolle 5 selbst wird durch
ein Kegelradgetriebe 14, 15 von einer Handkurbel
13 aus gedreht, und auf der Handkurbelwelle ist ferner eine Seiltrommel 12
befestigt, auf die ein Seil 9 aufgewickelt ist, das über eine am hinteren Ende des Baumes
gelagerte Seilscheibe 10 zur hinteren Kante des " Segels 6 geführt ist.
Wird die Handkurbel 13 gedreht, so wird,
je nach der Drehrichtung, das Segel auf- oder abgewickelt, indem über das Kegelradgetriebe
14, 15 die Mastrolle 5 entsprechend gedreht wird. Beim Aufwickeln bildet das
Segel auf der Mastrolle 5 eine Schraubenlinie, wie bei 8 angedeutet, und auch das Unter- „
liek legt sich in engen Schraubenwindungen um die Mastrolle, da gleichzeitig mit der
Mastrolle 5 über die Zahnräder 19, 20 auch die Hülse 18 gedreht und damit die Schraube
17 gehoben wird, die dann ihrerseits den Baum 11 entsprechend hebt. Gleichzeitig wird
aber auch die Seiltrommel 12 gedreht, und zwar derart, daß das Seil 9 abläuft und somit
dem Segel 6 folgen kann, dieses aber stets straff hält. Beim Abwickeln des Segels erfolgen
die gleichen Vorgänge umgekehrt, so daß also in jedem Fall lediglich durch Drehen
der Handkurbel 13 das Segel vollkommen faltenlos auf die gewünschte Größe
gebracht werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch :Segelaufrollvorrichtung für Spitzsegel mit angedirktem Baum, deren Innenliek auf eine am Mast befestigte Rolle aufwickelbar und deren Unterliek in einer Rille des Baumes mittels eines Seiles ein- und ausziehbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise mit Rücksicht auf die Andirkung des Baumes in Längsrichtung der Mastrolle beweglich ausgebildete vordere Baumende durch ein an die Drehvorrichtung der Mastrolle angeschlossenes, besonderes Getriebe zwangsläufig entsprechend der Auf- und Abwickelung des Segels heb- und senkbar ist. ;Hierzu r Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR787237T | 1934-06-13 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE631830C true DE631830C (de) | 1936-06-27 |
Family
ID=9218847
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB168190D Expired DE631830C (de) | 1934-06-13 | 1935-01-05 | Segelaufrollvorrichtung |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE631830C (de) |
FR (1) | FR787237A (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE3031724A1 (de) * | 1980-08-22 | 1982-04-01 | Bichlmeier, Gerd, Dr., 8000 München | Segelvorrichtung fuer ein segelsurfgeraet |
Families Citing this family (3)
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US2711149A (en) * | 1953-08-10 | 1955-06-21 | Albert S Jetter | Sail track |
US3986474A (en) * | 1975-06-27 | 1976-10-19 | Navtec, Inc. | Boat stay fastening |
FR2621882A1 (fr) * | 1987-10-19 | 1989-04-21 | Maillard Michel | Bome a enrouleur avec deplacement axial pour enroulement de la ralingue en spires jointives |
-
1934
- 1934-06-13 FR FR787237D patent/FR787237A/fr not_active Expired
-
1935
- 1935-01-05 DE DEB168190D patent/DE631830C/de not_active Expired
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR787237A (fr) | 1935-09-19 |
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