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DE618908C - Flachnadelschmiervorrichtung - Google Patents

Flachnadelschmiervorrichtung

Info

Publication number
DE618908C
DE618908C DEB166365D DEB0166365D DE618908C DE 618908 C DE618908 C DE 618908C DE B166365 D DEB166365 D DE B166365D DE B0166365 D DEB0166365 D DE B0166365D DE 618908 C DE618908 C DE 618908C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
guide
flat
oil
lubrication device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB166365D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB166365D priority Critical patent/DE618908C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE618908C publication Critical patent/DE618908C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/08Lubrication systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Die Treibstangen der Lokomotiven sind durch das vordere Treibstangenlager (auch Kreuzklopflager genannt) und den Kreuzkopfbolzen mit dem Kreuzkopf verbunden. Diese Lager machen neben einer geringen Drehbewegung um den Kreuzkopf bolzen die volle hin und her gehende Bewegung des Kreuzkopfes mit, und haben hierbei die gesamten wechselnden Kolbenkräfte auf den Treibzapfen zu übertragen.
Zur Schmierung dieser hochbeanspruchten Lager wurden bisher neben der mangelhaft wirkenden Stiftflächen- und Dochtschmierung ■eine Nadelschmierung mit springender Rundnadel verwandt, wie sie bei kreisenden Lagern mit Erfolg angewandt wird. Diese Nadelschmierung konnte aber an dieser hin und her arbeitenden Schmierstelle insofern nicht wirken, als dieser springenden Nadel hier
ao jegliche Fliehkraft für ihren Arbeitshub fehlte. Zahlreiche Betriebsstörungen durch Heißlaufen dieser Lager und Fressen der Kreuzkopfbolzen sind durch, die mangelhaft wirkenden Schmiervorrichtungen verursacht worden.
Dieser Mangel wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die flache Schmiernadel in ihrer Führung eine hin und her gehende Bewegung ausführt, wodurch eine sichere Ölförderung an dieser wichtigen Schmierstelle erreicht wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. 1 stellt die Nadelführung und Abb. 2 die Flachnadel in verschiedenen Ansichten dar, während in den beiden Abb. 3 und 4 ein Einbaubeispiel in ein Schmiergefäß im Auf- und Seitenriß dargestellt ist.
Die Nadelführung« ist im oberen Teil mit einem Führungsschlitz b für den stärkeren Nadelkopf c und im unteren Teil mit einem dem schwächeren Nadelschaft d 'entsprechenden Nadelschaftfuhrungs- und Ölregelkanaliß versehen. Ferner trägt die Nadelführung a einen überstehenden Bund/, der die hin und her arbeitende Nadel gegen schädliche Auftriebwirkung des im Ölgefäß befindlichen Ölvorrates schützt. Die flache Schmiernadel trägt im oberen Teil einen breiten Nadelkopf c, der mit zwei parallelen Seitengleitflächen g, g und einer Grundgleitfläche A so ausgebildet ist, daß die aufgeschliffene Grundgleitfläche h im StiEstande der Nadel den ÖlregelkanaLe in der Nadelführung rundherum abdichtet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Nadelführung wird in das Ölgefäß so eingebaut, daß der Führungsschlitz b in Richtung der Längsachse steht. Durch den Hinundhergang des Kreuzkopfes und des an diesiem befestigten Ölgefäßes nach den Abb. 3 und 4 macht auch die Nadel infolge ihres Beharrungsvermögens in der Nadelführung ihren Arbeitshub. Dieser Hub kann durch Wechsielnadeln mit verschiedenen Nadelschaftbreiten d den Öl- und Temperaturverhältnissen !entsprechend genau geregelt und somit die Fördermenge nach dem jeweiligen Be-
darf 'eingestellt werden. Die äußeren Flächen des Nadelkopfes und die der Nadelführung ■werden durch den herumgeschleuderten Ölvorrat während des Laufes der Lokomotiven mit !eimern Ölfilm versorgt. Beim Arbeitsh.ub der Flachnadel wird die erforderliche ΟΊ-menge über die saugenden Flächen g, g des Nadelkopfes durch den Ölregelkanal^ nach dem Nadelschaft d gefördert. An der Nadel-,schaftspitze bildet die geförderte Menge einen Tropfen, der dann nach der Verbrauchsstelle hin abtropft.
Diese hin und her arbeitende Flachnadel kann auch die an kreisenden Lagern und Maschinenteilen verwendete springende Rundnadel ersetzen, da sie auch an diesen Maschinenteilen ihren hin und her gehenden Arbeitshub ausführt. Sie hat auch gegenüber der springenden Rundnadel noch den weitenen großen Vorteil, daß sie etwaige Ölrückstände und Fasern zur Seite schiebt, während die auf und ab arbeitende Rundnadel die Rückstände in den Ölkanal hineinpumpt, der sich dadurch zusetzt, was vielfach zu großen Betriebsstörungen führt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Flachnadeischmiervorrichtung für die Gangwierksteile von Lokomotiven und Maschinen mit kreisender und hin und her gehender Bewegung mit einer Nadelführung und einer Flachnadel, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelführung (a) im oberen Teil mit einem Nadelführungsschlitz (&) für den stärkeren Nadelkopf (c) und im unteren Teil mit einem dem 3^ schwächeren Nadelschaft (d) entsprechenden Nadelschaftführungs- und Ölregelkanai (W) versehen ist und daß die Nadelführung (μ) einen überstehenden Bund (/) trägt, der die hin und her arbeitende Nadel gegen schädliche Auftriebswirkung des im Ölgefäß befindEchen Ölvorrats schützt und daß ferner die flache Schmiernadel einen breiten Nadelkopf (c) trägt, der mit zwei parallelen Seitengleitflächen *5 (g) und einer <irundgleitfläche (A) so ausgebildet ist, daß die aufgeschliöene Grundgleitfläche (A) im Stillstände der Nadel den Ölregelkanal der Nadelführung rundherum abdichtet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB166365D 1934-08-01 1934-08-01 Flachnadelschmiervorrichtung Expired DE618908C (de)

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DE618908C true DE618908C (de) 1935-09-18

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