DE618129C - Bienenlagerbeute fuer Oberbehandlung - Google Patents
Bienenlagerbeute fuer OberbehandlungInfo
- Publication number
- DE618129C DE618129C DEL82908D DEL0082908D DE618129C DE 618129 C DE618129 C DE 618129C DE L82908 D DEL82908 D DE L82908D DE L0082908 D DEL0082908 D DE L0082908D DE 618129 C DE618129 C DE 618129C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wall
- transverse wall
- rooms
- entrance
- longitudinal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 2
- 208000024780 Urticaria Diseases 0.000 description 2
- 241000257303 Hymenoptera Species 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000009432 framing Methods 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 210000001364 upper extremity Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K47/00—Beehives
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Die F^rfktdung betrifft eine Lagerbeute für
Oberbehandlung, die die Herstellung eines sicher schützenden Winternestes für zwei
Völker mit einfachen Mitteln und auf leichte Weise erlaubt.
Der Innenraum der Beute ist in an sich bekannter Weise durch eine Querwand und
eine von der Mitte der Querwand zur Fluglochwand geführte Längswand in für die Aufnähme
von Wabenrahmen in Kaltbaustellung bestimmte Räume unterteilt, wobei jeder über ein Flugloch zugängige Vor der raum über <einen
Durchgang in der Querwand mit dem hinten liegenden Raum verbunden ist, und jeder der
Räume durch herausnehmbar einsetzbare Schiede wieder in mehrere Räume unterteilt
werden kann. Zur Herrichtung des Winternestes sollen nun die Vorderräume auf je
einen schmalen Durchgang eingeengt wer-
ao den, was durch an sich bekannte, in die
Rähmchennuten passende, bewegliche Schiede geschehen kann, während die zwischen diesen,
zur Einengung verwendeten beweglichen Schieden und den seitlichen Außenwänden der Beute befindlichen leeren Räume an sich
schon eine gute Wärmeisolierung geben, zur Steigerung der letzteren aber noch mit Watte
ο. dgl. ausgestopft werden können,. Die derart aus den Vorderräutnen der Beute
durch die bewegEchen Schiede gebildeten Durchgänge (die ebenfalls noch so weit mit
Watte o. dgl. ausgestopft werden können, daß nur noch ein schmaler Durchgang frei bleibt)
müssen nun durch die Fluglöcher zugänglich bleiben und außerdem durch die die hinteren
Räume abteilende Querwand Durchgänge nach den hinteren Räumen haben. Erfindungsgemäß
sind deshalb· bei jedem Vorder- · raum in der Vorderwand zwei Fluglöcher und in der rückwärtigen Querwand zwei Durch- 4c
gänge in etwa gleichen Abständen voneinander liegend angeordnet, von denen je ein Flugloch
und ein Querwanddurchgang nahe der von der Querwand zur Fluglochwand geführten, die
Vorderräume voneinander trennenden Längswand Hegen. Hierdurch -wird erreicht, daß
die Vorderräume zur Herstellung des Winternestes auf je 'einen schmalein Durchgang nahe
der die Vorderräume trennenden Längswand eingeengt werden können und diese Durchgänge
über je ein Flugloch zugänglich bleiben und je durch einen Durchgang in der rückwärtigen
Querwand mit je einem der hinten Hegenden Räume verbunden bleiben, gleichzeitig
aber die übrigen Fluglöcher und die diesen zugeordneten Querwanddurchgänge für die Bienen unbenutzbar geworden sind.
Dadurch, daß die nach Herstellung des Winternestes verbleibenden, schmalen Durchgänge
in die Nähe der die Vordernäiume trennenden Längswand gelegt sind, erhält man
beiderseits dieser Durchgänge größtmögliche leere Räume und dadurch den größtmöglichen
Schutz gegen Kälte. Die leeren Räume können
mit beliebigem, die Wärme schlecht leitendem Material ausgestopft werden.
Es sind zwar bereits Beuten mit gleichartiger Unterteilung des Innenraumes durch
eine Quer- und eine Längswand biekanntgeworden,
jedoch sind bei diesen bekannten Beuten 'die Fluglöcher und Quierwanddurchgänge
weder in gleicher Flucht noch Jn der Nähe der die Vorderräumie trennendem Längswand angeordnet, und .eine Einengung der
Vorderräume auf je einen schmalen Durchgang vermittels beweglicher Schiede ist daher
nicht möglich.
ίο Bei einer besonderen Ausführungsform, der
Erfindung besteht 'die die Vorderräume trennende Längswand aus einem, an sich bekannten,
durch eine Längsmittenwand in zwei Futterräume unterteilten Futterkasten, dessen
zwei Futterräume über mit Abstand voneinander liegende Durchgänge in der Querwand zugänglich,
sind. Nicht nur hindert der Futterkasten an 'dieser Stelle am wenigsten, sondern
er ist im Winter auch gegen Kälte an dieser Stelle am besten geschützt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf die Beute
bei abgenommenem Deckel und fortgelassenem Wabenrahmen, zur Beherbergung zweier
Volker hergerichtet.
Abb. 2 ist 'eine Darauf sieht entsprechend
Abb. i, 'die die Herrichtung der Beute zur
p Bildung 'eines Winternestes zeigt.
Die Beute besteht ans der Fluglochwand 1,
den Seitenwänden 3 und 4 und ■ der Hinterwand 2. Der Innenraum, ist durch eine zur
Fluglochwand 1 parallele Querwand 5 unterteilt, und der dadurch gebildete Vordlerraum
ist nochmals durch die von der. Mitte der Querwand zur Fluglochwand geführte Längswand
6 unterteilt. In der Fluglochwand 1 sind für jeden Vorderraum, je ein Flugloch 7 und 8
4.0 angeordnet, von denen je das leine, 8, sich in Nähe der Längswand 6 befindet. In der Querwand
5 sind Durchgänge 9 und 10 derart angeordnet, daß je ein Durchgang 9 mit je
einem Flugloch 7 und je ein Flugloch 8 mit je 'einem Durchgang 10 der Querwand in
einer zur Längswand 6 parallelen- Flucht liegen. Es sind also auch die Durchgänge
10 durch die Querwand 5 je in Nähe, der Längswand 6 angeordnet. Durch Einengung
der Vorderräume vermittels herausnehmbar einsetzbarer Schiede 12 auf je einen sehmalen
Durchgang zu jeder Seite der Längswand 6 und der Hinterräume durch die herausnehmbar
einsetzbaren Schiede 13 bleiben letztere durch je ein Fluglochs und je einen Durchgang
10 in der Querwand 5 zugänglich, während die Fluglöcher 7 und die Durchgänge 9
der Querwand 5 unbenutzbar geworden sind. Die durch die herausnehmbar einsetzbaren
Schiede 12 und 13 gebildeten äußeren Räume können durch beliebiges, die Wärme schlecht
leitendes Material -ausgestopft werden und ergeben dadurch einen sehr wirksamen Kälteschutz
für 'die Innenräume. Die Längswand 6 kann als an sich bekannter, durch eine Längsmittenwand
in zwei Futterräume geteilter Futterkasten ausgebildet sein, dessen Futterräume
durch je einen Durchgang 11 in der Querwand 5 zugänglich sind.
' Die Anordnung je zweier Fluglöcher für jeden Vorderraum und je zweier Durchgänge 9
bzw. 10 in der Querwand 5, deren jeder mit je einem Flugloch in 'einer zur Längswand
(und damit zu den Rahmen und einsetzbaren Schieden) parallelen Flucht liegt, !ermöglicht
auch eine weitere Unterteilung der Beute für drei oder vier Völker.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Bienenlagerbeute für Oberbehandlung, deren Raum durch eine Querwand und eine von der Mitte der Querwand zur Fluglochwand geführte Längswand in für . die Aufnahme von Wabenrahmen in Kaltbaustellung bestimmte Räume unterteilt ist, wobei jeder über ein Flugloch zugängliche Vorderraum über einen Durchgang in der Querwand mit dem hinten liegenden Raum verbunden ist und jeder der Räume durch herausnehmbar einsetzbare Schiede in mehrere Räume wieder unterteilt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Vorderraum in der Vorderwand zwei Fluglöcher und in der rückwärtigen Querwand zwei !Durchgänge in etwa gleichen Abständen voneinander liegend angeordnet sind, von denen je ein Flugloch und 'ein Querwanddurchgang nahe der von der Querwand, zur Fluglochwand geführten, too die Vorderräume voneinander trennenden Längswand Üegen.
- 2. Bienenlagerbeute für Oberbehandlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß die von der Mitte der Querwand zur Fluglochwand geführte Längswand von einem an sich bekannten, durch eine Längsmittenwand in zwei Futterräume unterteilten Futterkasten gebildet' ist, dessen Futterräume über mit Abstand von- no einander liegende Durchgänge in der Querwand zugänglich sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL82908D DE618129C (de) | 1933-01-15 | 1933-01-15 | Bienenlagerbeute fuer Oberbehandlung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL82908D DE618129C (de) | 1933-01-15 | 1933-01-15 | Bienenlagerbeute fuer Oberbehandlung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE618129C true DE618129C (de) | 1935-09-02 |
Family
ID=7285359
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL82908D Expired DE618129C (de) | 1933-01-15 | 1933-01-15 | Bienenlagerbeute fuer Oberbehandlung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE618129C (de) |
-
1933
- 1933-01-15 DE DEL82908D patent/DE618129C/de not_active Expired
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2433415A1 (de) | Fluglochanordnung fuer bienenkaesten | |
DE618129C (de) | Bienenlagerbeute fuer Oberbehandlung | |
DE825022C (de) | Bienenwohnung | |
DE871091C (de) | Bienenwohnung | |
DE3327965A1 (de) | Einrichtung zum rationellen halten und zuechten von bienen | |
EP0595280A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Vermehren und Ausgleichen von Bienen und zum Ausschalten der Varroa-Milben | |
DE535582C (de) | Absperrvorrichtung fuer Bienenstoecke | |
DE488056C (de) | Bienenbeute | |
AT163107B (de) | Ausziehvorrichtung für die Wabenrähmchen von Bienenstöcken | |
DE829376C (de) | Vorrichtung zum Entdeckeln von Bienenwaben | |
DE630803C (de) | Gestell fuer die Aufhaengung von Wabenrahmen zum Einschieben in den Brut- oder Honigraum von Bienenkaesten | |
DE806538C (de) | Beleuchtungsornament | |
DE851699C (de) | Ungeteilter Bienenkasten mit hintereinanderliegendem Brut- und Honigraum | |
DE651264C (de) | Einrichtung zum Aufhaengen von Wabenrahmen in Raeumen von Bienenkaesten | |
DE1665204C3 (de) | Verteilerdose, insbesondere für Speicherheizungen | |
DE869708C (de) | Grossvolkbeute bzw. Mehrvolkbienenwohnung in einem Kasten | |
DE12560C (de) | Zerlegbares Bienenhaus | |
DE895992C (de) | Bienenwohnung | |
DE361491C (de) | Zu Vortaeuschungszwecken dienender Kasten | |
DE487275C (de) | Bienenbeute | |
DE633494C (de) | Fruehbeetkasten | |
DE378021C (de) | Bienenwohnung | |
DE402340C (de) | Bienenzwillingsbeute | |
DE809495C (de) | Mehrvolkbienenwohnung mit drei uebereinanderstehenden Kaesten | |
AT94533B (de) | Bienenwohnung. |