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DE615545C - Temperaturregler - Google Patents

Temperaturregler

Info

Publication number
DE615545C
DE615545C DES112993D DES0112993D DE615545C DE 615545 C DE615545 C DE 615545C DE S112993 D DES112993 D DE S112993D DE S0112993 D DES0112993 D DE S0112993D DE 615545 C DE615545 C DE 615545C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
space
valve
water
auxiliary valve
bellows
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES112993D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Sandvoss
Wilhelm Sandvoss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DES110296D priority Critical patent/DE610722C/de
Priority claimed from DES110296D external-priority patent/DE610722C/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES112993D priority patent/DE615545C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE615545C publication Critical patent/DE615545C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/121Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element
    • G05D23/122Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element using a plurality of sensing elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezweckt die weitere Ausbildung des in dem Patent 610 722 enthaltenen Erfindungsgedankens.
Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Temperaturregler für dampfbeheizte Einrichtungen, dessen Hauptventil mittels eines in Abhängigkeit von der Temperatur betätigten Hilfsventil gesteuert wird, welches die Dampfleitung mit einem den Verschlußkörper des Hauptventils bewegenden Arbeitsbalg in Verbindung setzt oder diese Verbindung unterbricht.
Gemäß dem Hauptpatent ist der Impulsraum des Arbeitsbalges derart an die Dampfleitung oder den Vordruckraum des Hauptventils angeschlossen, daß das sich sammelnde Kondenswasser den Impulsraum mit seiner über das Hilfsventil zur Dampfleitung führenden Verbindungsleitung anfüllt und mittelbar den Dampfdruck über das Hilfsventil auf den Arbeitsbalg überträgt. Dadurch wird in vorteilhafter Ausnutzung des unvermeidlichen Kondenswasser« erreicht, daß eine unmittelbare Berührung des Arbeitsdampfes mit dem Balg oder Federrohr und mit dem Hilfsventil nicht stattfindet, da das Kondenswasser als zwischengeschaltetes Druckübertragungsmittel den direkten Zutritt des Dampfes zu diesen Organen sperrt. Auch wirkt das Kondenswasser als Kühlmittel für
die von ihm umspülten Organe, wodurch die Haltbarkeit undAnbeitsgenauigkeit des Apparates erhöht wird.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in der Hauptsache darin, daß zwischen die Dampfleitung und das Hilfsventil bzw. den Impulsraum noch ein besonderes Ausgleichsgefäß für das Kondenswasser eingeschaltet ist. Zweckmäßig kann dieses Ausgleiohsgefäß mindestens so viel Wasser in sich aufnehmen, wie zum Verdrängen des Arbeitsbalges im Impulsraum erforderlich ist. Die Sicherheit gegen das schädliche Eindringen des Dampfes in das Hilfsventil und den Impulsraum wird durch die Anordnung eines derartigen Ausgleichsgefäßes hedeutend erhöht. Da durch die Kondensierung dafür gesorgt ist, daß das Ausgleichsgefäß ständig mit Wasser nachgefüllt wird, kann sich der Wasserstand immer wieder in diesem Gefäß ausgleichen, so daß auch bei rascher Folge der Ventilbewegungen stets genügend Wasser zur Druckübertragung und Sperrung zur Verfügung steht. Ein Versagen des Apparates infolge Eindringens von Dampf in den Impulsraum, wodurch sich aus dem Kondenswasser Dampf entwickeln würde, wird somit unbedingt verhindert.
Selbstverständlich können gegebenenfalls auch mehrere derartige Aiisgleichsgefäße in
die verschiedenen Verbindungsleitungen zwischen Dampfleitung und Impulsräumen bzw Hilfsventil eingeschaltet werden.
Vorteilhaft ist das Ausgleichsgefäß mit einem verschließbaren Füllstutzen versehen. Ferner können auch die Impulsräume mit besonderen Füllstutzen und zweckmäßig weiterhin mit besonderen Entleerungsstutzen versehen sein. Dadurch wird ermöglicht, beispielsweise bei Inbetriebnahme der Anlage das Ausgleichsgefäß und die übrigen Räume und Verbindungsleitungen mit Wasser anzufüllen und zwecks gelegentlicher Reinigung das Wasser aus dem Apparat abzulassen. Schließlich ermöglicht es der erfindungsgemäß erzielte ständige Wasserausgleich und die stets ausreichende Reservehaltung von Wasser, von der Anwendung eines Rückschlagventils in dem Steigrohr zwischen dem Impulsraum und dem hinteren Hauptventilraum abzusehen. Es genügt vielmehr, in dieses Steigrohr eine einstellbare Drosselschraube einzubauen, die zugleich vorteilhaft dazu dient, den Abfluß des Kondenswasser je nach der Größe des Apparates zu regeln. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt die einzige Figur im Schnitt bzw. in Teilansicht einen erfindungsgemäß ausgebildeten Temperaturregler.
In dieser Zeichnung ist mit 1 das in der Dampfleitung liegende Hauptventil bezeichnet, dessen Vordruckraum 2 von dem hinteren Ventilraum 3 durch einen Ventilkegel 4 abtrennbar ist. Ein Hilfsventil S, welches beispielsweise durch den Arbeitskörper ΰ eines Thermostaten 7 betätigt wird, öffnet oder schließt eine Verbindungsleitung 8, 9, die von dem Vordruckraum 2 zu dem Impulsraum 10 eines Arbeitsbalges 11 führt. Der Arbeitsbalg 11 ist mit der Ventilstange 12 des Ventilkegels 4 verbunden und schließt das Hauptventil, wenn er bei Öffnung des Hilfsventil S unter die Wirkung des Dampfdruckes im Vordruckraum 2 gebracht und zusammengedrückt wird. Der Impulsraum 10 des Arbeitsbalges 11 ist derart an· den Vordruckraum 2 angeschlossen, daß das sich sammelnde Kondenswasser den Impulsraumio mit seiner über das Hilfsventil 5 zum Vordruckraum 2 führenden Verbiiidungsleitung 9, 8 anfüllt und mittelbar den Dampfdruck auf den Arbeitsbalg 11 überträgt. Im Ausführungsbeispiel liegen Impulsraum 10 und Hilfsventil 5 unterhalb des Hauptventils 1, wobei die nach Art eines Steigrohrs aufwärts führende Verbindungsleitung 9, 8 in den unteren Teil des Vordruckraums 2 mündet.
Damit das bei geöffnetem Hilfsventil 5 in den Impulsraum 10 gedrückte Kondenswasser nach Abschluß des Hilfsventils 5 wieder abströmen kann, ist der Impulsraum 10 durch ein zweites Steigrohr 13 mit dem hinteren Raum 3 des Hauptventils 1 verbunden. In dem Hilfsventil 5 ist zweckmäßig ein Doppelsitzkegel 14 vorgesehen, der die Steigleitung 13 öffnet, wenn er die Verbindungsleitung 8, 9 abschließt, während er umgekehrt die Steigleitung 13 abschließt, wenn er die Verbindungsleitung 8, 9 öffnet.
Zwischen dem Vordruckraum 2 und dem Impulsraum 10 ist ein weiterer, nach unten abgeschlossener Balg 15 angeordnet, der den Vordruckraum 2 abdichtet und gleichzeitig den Ventilkegel 4 des Hauptventils 1 entlastet. Dieser Entlastungsbalg 15 ist auch wieder in einem, seinerseits mittels eines Dichtungsbalgs 16 gegen den Impulsraum 10 abgedichteten Raum 17 angeordnet, welcher durch ein Ausgleichsrohr 18 mit dem Steigrohr 13 in Verbindung steht.
Gegebenenfalls können auch die beiden Bälgen und 15 und die beiden Räume 10 und 17 zu einem einzigen Balg in einem einzigen Raum zusammengefaßt werden. Jedoch sind auch bei getrennter Anordnung der Raum 17 und der Balg 15 derart angeordnet, daß sie mit Kondenswasser gefüllt werden. Erfindungsgemäß ist nun zwischen dem Vordruckraum 2 und dem Hilfsventil 5 bzw. dem Impulsraum 10 ein besonderes Ausgleichs- und Sammelgefäß 19 für das Kondenswasser eingeschaltet. Beispielsweise besteht dieses Ausgleichsgefäß 19 aus einem flaschenförmigen Hohlkörper, dessen oberer Anschlußstutzen 20 an die Leitung 8 angeschlossen ist, während der untere Anschlußstutzen 21 mittels einer Verschraubung 22 mit dem Eintrittskanal 23 des Hilfsventils 5 verbunden ist.
Ein solches Ausgleichsgefäß kann im Bedarfsfälle beispielsweise auch in das Steigrohr 13 eingeschaltet oder an einer sonstigen geeigneten Stelle angeordnet werden.
Das obere Ende des Ausgleichsgefäßes 19 ist vorteilhaft mit einem durch eine Schraube o. dgl. verschließbaren Füllstutzen 24 versehen, durch den das Ausgleichsgefäß z. B. vor Inbetriebnahme der Apparatur bereits mit Wasser gefüllt werden kann. no
Zu dem gleichen Zweck empfiehlt es sich, auch den Impulsraum 10 sowie den Raum 17 mit verschließbaren Füllstutzen 25 bzw. 26 zu versehen. In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes können schließlich der Impulsraum 10 sowie der Raum 17 mit Entleerungsstutzen 27 bzw. 28 versehen sein, um die Reinigung dieser Räume leicht durchführen zu können.
Gemäß dem Hauptpatent ist in das Steigrohr 13 ein besonderes Rückschlagventil ein- ;ebaut. Wie sich herausgestellt hat, genügt
es bei dem Erfindungsgegenstand, an Stelle dieses Rückschlagventils eine einfache, je nach der jeweiligen Apparatgröße und der gewünschten Arbeitsgeschwindigkeit einstellbare Drosselschraube 29 vorzusehen, die am besten in dem Ventilkörper des Hilfsventils 5 angeordnet wird.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist die folgende:
Die Räume 10, 17 und das Ausgleichsgefäß 19 mögen mit Wasser gefüllt sein. Wenn nun das Hilfsventil 5 geöffnet wird, drückt der im Vordruckraum 2 herrschende Arbeitsdampf das Wasser aus dem Ausgleichsgefäß 19 in den Impulsraum 10, wodurch das Hauptventil 1 geschlossen wird. Der Dampf selbst kann jedoch höchstens bis zu dem Wasserspiegel in dem Ausgleichsgefäß eindringen. Wenn sich sodann das Hilfsventil 5 wieder schließt, kann das Wasser aus dem Impulsraum 10 über die Drossel 29 in das Steigrohr 13 entweichen, und das Hauptventil ι wird geöffnet. Da sich bei dieser Öffnungsbewegung der Entlastungsbalg 15 zusammenzieht, wird mindestens ein Teil des im Steigrohr 13 abströmenden Wassers durch das Ausgleichsrohr 18 in den Raum 17 gesaugt, so daß auch dieser Raum stets mit Wasser gefüllt bleibt. Unterdessen hat sich infolge der andauernden Kondensierung das Ausgleichsgefäß 19 wieder mit Wasser ge-· füllt. Auch in dem unteren Teil des Vordruckraums 2 kann sich Kondenswasser ansammeln. Bei erneuter Öffnung des Hilfsventils kann sich somit der geschilderte Vorgang wiederholen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Temperaturregler nach Patent 610 722, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Dampfleitung und Hilfsventil bzw. Impulsraum ein Ausgleichsgefäß (19) für das Kondenswasser eingeschaltet ist.
2. Temperaturregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgefäß (19) mit einem verschließbaren Füllstutzen (24) versehen ist.
3. Temperaturregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsraum (10) und gegebenenfalls der Raum (17) des Entlastungsbalgs (15) mit Füllstutzen (26 bzw. 25) versehen sind.
4. Temperaturregler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume (10 bzw. 17) mit Entleerungsstutzen (28 bzw. 27) versehen sind.
5. Temperaturregler nach Anspruch 1, dadurch !gekennzeichnet, daß in das Steigrohr (13) zwischen dem Impulsraum (10) und dem hinteren Raum (3) des Hauptventils (Y) eine einstellbare Drosselschraube (29) eingebaut ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
BKHLIN. ΟΓ-:Πηυ<:ΚΓ IN ΊΗ-ΛΙ
DES112993D 1933-07-24 1934-02-23 Temperaturregler Expired DE615545C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES110296D DE610722C (de) 1933-07-24 1933-07-24 Temperaturregler
DES112993D DE615545C (de) 1933-07-24 1934-02-23 Temperaturregler

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES110296D DE610722C (de) 1933-07-24 1933-07-24 Temperaturregler
DES112993D DE615545C (de) 1933-07-24 1934-02-23 Temperaturregler

Publications (1)

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DE615545C true DE615545C (de) 1935-07-06

Family

ID=7532172

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES112993D Expired DE615545C (de) 1933-07-24 1934-02-23 Temperaturregler

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DE (1) DE615545C (de)

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