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DE614853C - Rollfilmkamera mit schwenkbaren Spulenhaltern - Google Patents

Rollfilmkamera mit schwenkbaren Spulenhaltern

Info

Publication number
DE614853C
DE614853C DEK132422D DEK0132422D DE614853C DE 614853 C DE614853 C DE 614853C DE K132422 D DEK132422 D DE K132422D DE K0132422 D DEK0132422 D DE K0132422D DE 614853 C DE614853 C DE 614853C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
camera
cassette
holder
roll film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK132422D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kodak GmbH filed Critical Kodak GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE614853C publication Critical patent/DE614853C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/30Locating spools or other rotatable holders of coiled film
    • G03B17/305Locating spools or other rotatable holders of coiled film for roll film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Rollfilmkameras mit schwenkbaren Spulenhaltern und bezweckt, das Beschicken und Entladen mit Film zu erleichtern.
Die Kamera ist zur Beschickung mit an sich bekannten Filmpackungen eingerichtet, bei denen das freie Filmende bereits an einem Aufwickelkern befestigt ist. Das Öffnen dieser Packung, das Ausspannen des Films und
ίο das Verschließen der Packung nach erfolgter Belichtung des ganzen Films erfolgt lerfindungsgemäß in der Kamera selbsttätig. Die Packung wird lediglich bei geöffneter Kamera ohne jedes Einfädeln o. dgl. eingesetzt und nach der Belichtung des Films wieder aus der Kamera herausgenommen.
Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß die Kamera so aufgebaut, daß die Filmspulenhalter bei oder nach dem öffnen der Kamera in eine zueinander benachbarte Lage bewegbar sind, in der sie durch eine Filmpackung der genannten Art beschickt werden können. Das Ausspannen des Films über den Bildfensterrahmen erfolgt durch Rückführung der Filmspulenhalter in ihre Betriebslage, die sich bei normalen Kameras zu beiden Seiten des Belichtungsfensters befindet. Dabei wird die Filmpackung selbsttätig in zwei Teile getrennt, von denen der eine die Filmvorratsspule, der andere die leere Aufwickelspule enthält. Soll der Film nach Belichtung wieder aus der Kamera entfernt werden, so werden die Spulenhalter mit den an ihnen befindlichen Packungshälften bzw. Spulen wieder in die zueinander benachbarte Lage wie beim Laden gebracht. Dabei wird die Filmpackung wieder verschlossen, so daß sie in demselben äußerlichen Zustande wie beim Laden der Kamera entnommen werden kann.
Die Bewegung der Filmspulenhalter im obigen Sinne wird dabei zweckmäßig zwangsläufig von einem Kamerateil abgeleitet, der beim Laden und Entladen ohnehin bewegt werden muß, wie etwa von der drehbaren oder abnehmbaren Kamerarückwand, von dem abzieh- oder abschließbaren Kameravorderteil o. dgl. Dabei können sowohl beide Halter gemeinsam bewegt werden, wie auch beispielsweise nur ein beweglicher Spulenhalter angeordnet zu sein braucht, während der andere am Kameragehäuse befestigt ist, ohne daß dadurch vom eigentlichen Erfindungsgedanken abgewichen werden würde.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar in verschie- denen Ausführungsformen.
Abb. ι ist eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Die Kamera ist in geöffneter Stellung (Lade- bzw. Entladestellung) dargestellt.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht derselben Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in teilweise geöffnetem Zustande, d. h. während des Auf- bzw. Zuklappens der Kamera. Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch die Kamera nach Abb. i, aber in geschlossener Stellung, wobei also die Filmpackung geöffnet und der Filmstreifen quer über das Belichtungsfenster gespannt ist.
ίο Abb. 4 ist eine Stirnansicht der Kamera nach Abb. i.
Abb. 5 ist ein Schnitt entsprechend der Linie A-A der Abb. 7.
Abb. 6 ist eine schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform der Filmpackung oder -kassette, wie sie in der Kamera nach Abb. ι zur Verwendung gelangt.
Abb. 7 ist ein Schnitt durch die Filmpackung längs der Linie B-B der Abb. 6. . Abb. 8 ist ein Grundriß der Filmpackung gemäß Abb. '6 mit auseinandergezogenen Hälften.
Abb. 9 zeigt eine -Ausführung für eine Kamera anderer Art, wobei diese in teilweise as geöffneter bzw. teilweise geschlossener Stellung dargestellt ist.
Abb. 10 ist ein Querschnitt durch diese Kamera in ganz geöffneter, d. h. Lade- bzw. Entladestellung.
Abb. 11 ist ein Teilschnitt durch eine wei-. tere Ausführungsform einer Kamera gemäß der Erfindung während des Öffnens und Schließens.
Abb. 12 ist ein Teilschnitt durch die Kamera nach Abb. 11 bei ganz geöffneter Kamera (Lade- bzw. Entladestellung).
Abb. 13 ist eine schaubildliche Ansicht einer anderen Filmpackung, welche in einer erfindungsgemäß ausgebildeten Kamera zur Verwendung gelangen kann.
Abb. 14 ist eine Teildarstellung einer Ausführungsform des Filmhalters, die die Art der Zentrierung der Abwickelspule zeigt.
Abb. 15 ist ein teilweise geschnittener Aufriß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Abb. 16 zeigt eine Ausführungsform mit verriegelbarer Kassette.
Abb. 17 ist eine Kopfansicht der Kassette der Abb. 13.
Abb. 18 ist der Grundriß einer weiteren Ausführungsform der Filmpackung.
Abb. 19 stellt eine weitere Ausführungsform eines Filmkassettenhalters mit Kassette im Schnitt dar.
Abb. 20 ist die perspektivische Darstellung eines Teiles eines Filmhalters, und
Abb. 21 stellt einen Filmbehälter nach einer weiteren Ausführungsform dies Erßndungsgegenstandes dar.
An Hand der Abb. 1 bis 8 sei nun eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung erläutert. Der Kamerarückdeckel 2 ist durch die Gelenke 3 am Kamerakörper 1 angelenkt. Der Rückdeckel 2 überdeckt in gebräuchlicher Weise das Kameragehäuse etwa zur Hälfte 4. Am Kamerakörper befindet sich der Filmtransportschlüssel 5, der' in und außer Eingriff mit der Aufwickelspule bzw. dem Aufwickelkern gebracht werden kann. Der Kamerakörper 1 trägt ferner ein Paar Gelenkarme 6 und 7, die drehbar auf den Zapfen 8 und 9 an den Seiten des Kamerakörpers 1 montiert sind, und die durch die Verzahnungen 10 und 11 so miteinander gekuppelt sind, daß sie sich "beide voneinander abhängig zwangsläufig bewegen müssen.
An den äußeren Enden dieser Arme 6 und 7 sind ein Paar Filmspulenhalter 12 und 13 angebracht. Diese Halter sind so ausgestaltet, daß sie der zur Verwendung kommenden Spezialspulenkassette bzw. -packung einen sicheren Halt bieten. Die Kassette besteht ihrerseits aus zwei Hälften 14 und 15, die normalerweise zusammengehalten werden. Die Befestigung der Kassette auf den Spulenhaltern erfolgt nun folgendermaßen:
Die Spulenhalter 12 und 13 sind mit Schlitzen 16 und 17 versehen. An der Stelle, an der der Filmtransportschlüssel in Betriebsstellung in die Kassette ragt, ist an Stelle des Schlitzes eine entsprechende öffnung 18 vorgesehen. Die Schlitze 16 und 17 sind den Vorsprüngen 19 und 20 an der Filmkassette 14 und 15 angepaßt, so daß die Kassette in den Haltern 12 und 13 in bestimmter Lage festgehalten wird. Die Kassettenhälften 14 und 15 sind flach und schalenförmig, wie dies am besten aus Abb. 6 ersichtlich ist. Sie können beispielsweise nach Abb. 6 und 7 mit den Wandungen 1°° 21 des Teils 14 bzw. der Wandung 22 des Teils 15 ineinandergesteckt und zusammengehalten sein. Zu diesem Zweck kann ein. Schnappschloß, bestehend aus den Vorsprüngen 23 an der Hälfte 14 und entsprechend geformten Vorsprüngen 24 oder Ausstarizungen an der Hälfte 15 verwendet werden. Diese Anordnung ist so getroffen, daß nur ein verhältnismäßig geringfügiger Zug zum Trennen der beiden Kassettenteile erforderlich ist. no . Um den Film selbsttätig einzufädeln, ist die Einrichtung so getroffen, daß die Arme 6 und 7 durch Auf- oder Zuklappen des Kamerarückens 2 mittels der Schubstange 100 geschwenkt werden. Diese Schubstange greift im Drehpunkt 101 am Arm 7 an und besitzt am anderen Ende eine Nut 102, mittels welcher sie auf dem Zapfen 103 des Kamerarückens 2 gleitet. Durch diese beiden Elemente, Zapfen und Nut 102, ist leine geringe fneie Bewegung des Deckels gegenüber dem Kamerakörper möglich, ohne, daß die Schubstange
ι oo bewegt wird. Der Hebel ioo hat einen Vorsprung 104, der in eine Raste 105 am Hebel 6 einschnappen kann und auf diese Weise eine Verriegelung für die Arme 6 und 7 in ihrer Stellung nach Abb. 1 bildet. In dieser Stellung kann die Filmspulenkassette 14 und 15 schnell und bequem als ein Stück in vorschriftsmäßige Lage eingesetzt werden. Mit Hilfe der Anordnung nach Abb. 1 ist der
to Vorgang beim Schließen des Kamerarückens folgender: Im ersten Teil der Schließbewegung gleitet das Ende 106 der Schubstange 100 in der Nut 102 auf dem Zapfen 103, bis es die innere Wand 107 des Kamerarückens 2
.15 berührt. Die weitere Bewegung des Kamerarückens trennt dann die Arme 6 und 7 und schwenkt sie in die Spulenkammern 108 und 109 des Kamerakörpers 1. Die Rückwand wird in Schließstellung durch einen, geeigneten Verschluß 110 zugehalten.
Zu der Abb. 7 ist zu bemerken, daß Film und Schutzpapier oder das sonst zur Verwendung kommende lichtempfindliche Streifenmaterial zusammen in einem losen Wickel 25 aufgespult sein können, gegebenenfalls sogar ohne Verwendung eines Wickelkernes 28. Die Aufwickelhälfte 15 der Kassette muß allerdings einen Kern 26 ο. dgl. enthalten, der in üblicher Weise mit Einhänge- oder Festhalte-Vorrichtungen für das Ende des Films bzw. Schutzstriejfeins 29 ausgestattet ist. Es ist dabei ganz gleichgültig, ob ein Film mit Schutzpapierstreifen zur Verwendung gelangt oder ob ein Film allein (mit Hchtmdurchlässiger Rückschicht) oder ob Schutzpapier oder Kohlepapier zur Verwendung gelangt. Alle diese Streifenmaterialien können nach Belieben zur Verwendung gelangen.
Der lose Filmwickel 25 kann durch vorspringende Zapfen 28 gehalten werden, wobei die inneren Windungen des Wickels auf diesen Zapfen laufen. Wenn also die Kassette gemäß Abb. ι in die Halteeinrichtungen eingesetzt ist und die Kamera durch Zuklappen des Rückdeckels 2 geschlossen wird, schwingen die gegenseitig abhängig verbundenen Arme 6 und 7 (gemäß Abb.2) gleichmäßig nach unten, bis sie die Stellung nach Abb. 3 erreicht haben, in welcher gleichzeitig auch der Film 29 bereits quer über den Bildfensterrahmen 30 gespannt ist. Die Ladeoperation besteht daher lediglich in dem Einsetzen der Kassette 14 und 15 in die Halter 12 und 13 und in dem Verschließen der Kamera durch Zuklappen des Kamerarückens. Der Filmtransportschlüssel wird dann durch eine Öffnung in der Kassettenseitenwand in Eingriff mit dem Schlüsselloch 31 des Kerns 26 gebracht, worauf das Filmmaterial in üblicher Weise belichtet und auf die Aufwickelrolle aufgewunden werden kann. Wenn das ganae FiImmateriai auf den Kern 26 aufgewunden ist, wird die Kamera, folgendermaßen 'entladen:
Der Kamerarücken 2 wird aus der Stellung gemäß Abb. 3 in die gemäß Abb. 1 geschwenkt, dadurch werden zwangsläufig die zwei Kassettenteile 14 und 15 zusammengebracht, die Schnappeinrichtungen 23 und 24 kommen in Eingriff, so daß die Teile 14 und 15 als einheitliche zusammenhängende Kassette aus der Kamera herausgenommen werden können. Bei der Bedienung ist es lediglich erforderlich, die Kamera zu öffnen, um sie durch Einsetzen bzw. Herausnehmen einer einzigen Kassette zu laden bzw. zu entladen, so daß all die Unannehmlichkeiten, die der Amateur bisher mit dem Einsetzen der Spulen in die Spulenkammern, dem Spannen des Films bzw. Schutzstreifens quer über den Bildfensterrahmen, dem Einfädeln in die Aufwickelspule u. dgl. 8c hatte, bei dem Apparat nach vorliegender Erfindung entfällt.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann für jede beliebige Rollfilmkameratype verwendet werden. Beispielsweise kann die Erfindung so 8S verwirklicht werden, daß nicht der bewegliche Teil zwecks Ladens der Kamera um ein Scharnier geklappt wird, sondern es kann beispielsweise die Ausführung nach Abb. 9 und 10 verwendet werden.
Nach Abb. 9 besteht die Kamera aus dem Körper 60 mit den Seitenwänden 61, an denen sich Führungsschlitze 62 und 63 befinden. Diese Schlitze werden durch die äußeren Wände der Kamera lichtdicht überdeckt. Der Führungsschlitz 62 ist ganz bis zur Kante 64 der Kamera herausgeführt,- Führungsschlitz 63 endet jedoch kurz vor der Vorderkante. Die beiden Schlitze 62 und 63 sind Führungen für Zapfen 65 und 66 an den Spulenhaltern 67 und 68. Diese Halter 67 und 68 entsprechen den Haltern 14 und 15 der Abb. 1 bis 4. Die Teile 6y und 68 sind an den Armen 69 und 70 angebracht, die durch die Verzahnung 71 und 72 untereinander in Eingriff stehen und die auf Zapfen 73 und 74 am Kameravorderteil 75 drehbar befestigt sind. Eine Feder drückt mit den Enden 76 und yy die Arme 69 und 70 gegeneinander.
Beim Laden der Kamera dieser Ausführungsform wird die aus den Teilen 14 und 15 bestehende Filmpackung in die Spulenhalter geschoben, wenn die Kamerateile sich in der Stellung nach Abb. 10 befinden. Die Kamera wird dann geschlossen, indem zunächst der Kameravorderteil 75 in Pfeilrichtung geschwenkt wird, um den Zapfen 66 in den Führungsschlitz 62 einzuführen. Der Kameravorderteil 75 wird darauf gemäß Abb. 9 in Pfeilrichtung in den Kamerakörper hineingeschoben. Dabei gleiten die Zapfen 65 und 66 in den Führungsschlitzen 62 und 63 ent-
lang, wodurch die Kassettenhälften 14 und 15 voneinander getrennt werden. Die Kassettenhälften gelangen schließlich innerhalb der gekrümmten Wände 78 und 79 der . Kamera. Genau wie bei der ersten Ausführungsform der Erfindung ist es auch hier lediglich nötig, nach Einsenken der Kassette einen beweglichen Teil der Kamera gegen einen festen Kamerateil zu bewegen, um den Film für die
ίο Belichtung vorzubereiten bzw. zu spannen.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann die Anordnung so getroffen werden, daß nur ein Spulenhalter beweglich ist. Nach Abb. 11 und 12 besteht die Kamera aus einem Körper 80, an dem der Deckel 81 bei 82 angelenkt ist. Die Filmpackung kann wieder aus den Hälften 14 und 15 wie bei der ersten Ausführungsform bestehen. Ein Spulenhalter ist dabei in einer Filmkammer ortsfest. Dieser
ao Spulenhalter wird vorzugsweise mit Schlitzen
84 versehen, in die die Nasen 19 des Kassettenteils 14: jeinschnappen können.
Weiterhin ist ein beweglicher Spulenhalter
85 angebracht, der an den Enden des Gelenkarmes 86 sitzt und bei 87 am Kamerakörper 8q .angelenkt ist. Der Spulenhalter 85 ist mit Hilfe einer Schubstange 88 drehbar bei 89 am Kamerarücken 81 und bei 90 drehbar am Spulenhalter angelenkt und besitzt einen Schlitz 91 zur Führung des Zapfenansatzes 92 an der Kassettenhälfte 15.
In der Kamerastellung nach Abb. 12 kann die Kassette 14 und 15 schnell und sicher in der Pfeilrichtung eingeschoben werden, bis die verschiedenen untereinander eingreifenden Zapfen und Schlitze ineinander einschnappen. Befinden sich die Teile dann in dieser Stellung, so braucht man nur noch die Kamera durch Zurückklappen des Kamerarückens 81 um seinen Drehpunkt 82 zu schließen. Dadurch wird der Filmstreifen selbsttätig quer über den Bildfensterrahmen 93 bzw. über die Führungsrollen 94 in der vorschriftsmäßigen Weise gespannt.
Aus der Beschreibung und dem bereits dargelegten Erfindungsgedanken ist zu ersehen, daß zahlreiche Ausführungsformen für die Kamera selbst möglich sind. Es ist aber leicht einzusehen» daß auch die Filmpackung
So selbst eine Reihe von Ausführungsformen annehmen kann. Die Filmpackung kann etwa gemäß Abb. 13 aus zwei Spulen 32 und 33 bestehen, die in der üblichen Weise Filmwindungen 34 besitzen, wobei das eine FiImende an der Nabe der Spule 33 befestigt ist. Diese zwei Spulen werden mit' Hilfe einer geeigneten Federklammer 35 in der Stellung nach Abb. 13 gehalten.
Für eine solche Filmpackung ist allerdings eine etwas abweichende Ausführungsform des_ Filmhalters erforderlich. Die Arme 6 und 7 der Kamera (Abb. 1) werden dabei mit einer üblichen Spulenzentrierungsanordnung', Zapfen, Ansätze o. dgl., etwa gemäß Abb. 14 versehen. Diese Arme sind etwa durch eine Quer.stangie36 verbunden bzw. versteift, und die oberen Enden 37 und 38 erhalten zweckmäßig Führungszapfen 39. Wenn die Spule 32 beispielsweise in Pfeilrichtung nach Abb. 14 in den Halter, eingeschoben wird, so federn zunächst die Arme 37 und 38 nach außen, wobei die Ansätze 39 auf den Spulenflanschen 40 reiten, bis die Führungszapfen 39 in die Spulenbohrungen 41 einschnappen.
Bei dieser Filmpackung muß aber vor Schließen der Kamera die Federklammer 35 entfernt werden, die erforderlich ist, um die Spulen zusammenzuhalten und um sie beide gleichzeitig in die Halter einschnappen lassen zu können. Wenn jedoch der Film belichtet ist, so kann er vollkommen auf die Auf wickelspule 33 gewunden werden; die Spule 32 kann dann für sich herausgenommen bzw. forrgeworfen werden.
Bei Anwendung· regelrechter, aus zwei Halften bestehendier Kassetten kann für beide Hälften auch eine weitere Ausführungsform gemäß Abb. 15 zur Anwendung gelangen. Die Ränder der. einen Kassettenhälfte 121 sind etwas eingezogen und werden von der anderen Kassettenhälfte an dieser Einziehung 124 mit dem Rand 123 überfaßt, so daß die Kassette außen glatt schließt. In der Hälfte 121 sind Prägungen 125 vorgesehen, die von einem Paar Federn 126 entsprechend überfaßt werden. Diese Prägungen 125 sind so abgeschrägt, daß die Federn 126 glatt, d. h. ohne übermäßigen Widerstand in beiden Richtungen über sie gleiten können, trotzdem aber eine Raste bilden. 1°°
In dieser Abb. 15 ist auch noch eine besondere und zweckmäßige Ausbildung der Halter bzw. Halterarme 6 und 7 gezeigt. Diese Arme 6 und 7 können mit Verlängerungen 160 und .161 versehen sein, die zwisehen den Bügeln 162 und 163 gleiten können. Diese Anordnung ist sehr praktisch, zumal man durch verschiedene Wahl der Breiten für 160 und 161 ein genaues und sicheres Halten der Filmpackung erreicht, aber besonders ein no versehentlich falsches Einsetzen der Kassette mit Sicherheit verhindert.
Man kann die Kassettenhälften auch miteinander regelrecht verriegeln. Eine derartige Anordnung zeigt z. B. Abb. 16.
Die Kassettenhälfte 201 besitzt einen Stift 204, den ein an der anderen Kassettenhälfte angebrachter Riegel mit einem Hakenansatz 203 übergreift. Der Riegel 203 ist mit zwei Stiften 205 geführt. An seinem unteren Ende befindet sich eine Abbiegung 208, die -beim Einsetzen der Kassette in die Halter 210
und 211 auf einen Ansatz 209 aufsetzt, den Riegel 203 nach oben schiebt und dadurch die Verriegelung auslöst. Der Riegel 203 wird durch sein federndes oberes Ende 206, S das sich gegen einen Stift 207 in der Kassettenwandung lehnt, normalerweise in seiner Verschlußstellung gehalten. In den Haltern 210 und 211 befinden sich etwa wieder Auskröpfungen 212 und 213, die die beiden Kassettenhälftfti an Ansätzen 214 und 215 halten.
Die Abb. 17 und 18 zeigen eine Ausführungsform der Kassette, die im Hinblick auf die Kassetteneinzelheiten und die Filmhalter Ähnlichkeit mit der Ausführungsform nach Abb. 15 aufweist. Diese Kassette besteht aus zwei Teilen 180 und 181, die zusammen etwa achteckige Gestalt haben, die für eine Reihe von auf dem Markt befindlichen Filmkameras sehr geeignet ist.
Die Kassettenhälften 180 und 181 werden durch Rasten, gebildet aus den gelochten Bügeln 182 und 182', zusammengehalten, die am Teil 181 befestigt sind, und die über entsprechende Vorsprünge 183 und 184 am Teil 180 schnappen. Zweckmäßig werden diese Bügel 182 und 182' gleichzeitig dazu verwendet, um mittels Kröpfungen 185 und 186 die entsprechenden Führungen für die nach oben ragenden Arme 188 und 188' des Filmspulenhalters zu bilden.
Die Spulenhalterarme 189 und 190 besitzen oben Ansätze 291, die als Auflage bzw. untere Begrenzung für die Filmkassette bzw. FiImpackung dienen.
Die Hälfte 180 ist ebenfalls mit Bügeln 191 und 192 versehen, die die Führungen für die nach oben ragenden Arme 187 und 187' bilden. Die Arme 187 und 188 sind breiter als die Arme 187'. und 188', um das richtige Einsetzen dier Kassette zu sichern. Auf der Seite der breiteren Arme 187 und 188 ist auch der Zugang 194 zu dem Schlitz für den Filmschlüssel angebracht. Bei dieser Kassettenlagerung sitzen die Kassettenhälften 180 und 181 sehr sicher auf den Armen 189 und 190. Bei Bewegung in Pfeilrichtung der Abb. 1.7 lösen sich die beiden Kassettenhalften voneinander, und umgekehrt. Die Kassetten öder Packungen werden gemäß den bisher beschriebenen Ausführungen von oben, d.h. in radialer Richtung, eingesetzt. Man kann aber auch Kassette und Kassettenhalter so ausgestalten, daß die Kassette axial eingeschoben werden kann, wie etwa Abb. 19 zeigt.
Die Spulenhalter 165 und 166 haben Schalenform und besitzen je ein Paar Flanschenansätze 167 und 168, die entsprechend den Nuten 169 und 170 in den Kassetten- oder Packungshälften ausgebildet sind. Diese Filmpackung kann also axial in die Halter geschoben werden, wobei die Halterflansche in den Kassettennuten geführt werden. Die Gestalt der Packungsteile ist halbzylindrisch. Der Film 173 ist auf die Nabe 74 aufgewickelt, während das andere Filmende 175 an dem Aufwickelkern 176 befestigt ist.
Abb. 21 zeigt eine Kassette ebenfalls für axiales Einschieben, Abb. 20 den entsprechenden Halter dazu. Dabei können die zwei Kassettenhälften 42 und 43 aus zwei länglichen Schalen entsprechend der erstbeschriebenen Ausführungsform (Abb. 6 und 7) bestehen. Eine der Hälften ist mit einem Flansch 44, beide Hälften sind mit einer nach auswärts gerichteten Rippe 45 und 46 versehen. An den Armen 6 und 7 sind entspre · chend geformte Schalen zur Aufnahme der Kassette angebracht. Der Arm 6 trägt eine gekrümmte Schale 47, die an einem Ende mit der Wand 48 verschlossen ist, während das andere Ende 49 offen bleibt. Entsprechend trägt der Arm 7 die Schale 52 mit der Rückwand 51 und der vorderen öffnung 50. Jede der Schalen ist mit einem Schlitz oder einer Rille 53 und 54 versehen, wobei die erstere zur Aufnahme der Rippe 45 der Kassettenhälfte 42 und die letztere zur Aufnahme der Rippe 46 der Kassettenhälfte 43 vorgesehen ist.
Diese Filmkassette wird einfach axial in den Filmbehälter eingeschoben. Dabei wird die Rippe 44 in dem Schlitz 55 entlang geschoben, der zwischen den Enden der gekrümmten Wände 47 und So gebildet ist. Diese Rippe bildet also eine Führung, die ein ungenaues Einsetzen der Kassette verhindert. Die Kassette wird in der Führung festgehalten, wenn die Rippen 45 und 46 eingeschnappt sind. Die ganze Arbeit beim Laden einer Kamera mit dieser Art Kassette besteht einfach darin, daß die Kassette oder Packung in den Halter axial geschoben wird. Der Kamerarücken kann dann geschlossen werden, um das Streifenmaterial über den Bildfensterrahmen zui spannen, ganz ebenso wie es bei der ersten Aus fuhrungs form der Erfindung beschrieben wurde. Das Entladen geschieht ganz entsprechend, nur daß die Kassette, im Gegensatz zur ersten Ausführungsform, axial herausgezogen werden muß.
Auf diese Weise ist es auch für den Ungeübten möglich, eine Rollfilmkamera sehr schnell und sicher zu laden und zu entladen. In einer Kamera und Kassette nach der Erfindung wird der Film bedeutend mehr geschont als in den bisher gebräuchlichen Kameratypen. Auch ein Verschleiern ist nicht möglich, da der Film während des Ladens und Entladens nicht aufschnellen kann.
Auch für geübte Photographen bringt die Erfindung den Vorteil mit sich, daß bei einer
großen Anzahl aufeinanderfolgender Aufnahmen der Zeitverlust beim" Wechseln des Films praktisch versehwindet.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Rollfilmkamera mit schwenkbaren Spulerihaltern, dadurch, gekennzeichnet, daß die Spulenhalter in eine einander benachbarte Lage bewegbar sind, in der sie mit einer Filmpackung oder Kassette beschickt werden können, die einen am freien Filmende befestigten Aufwickelkern enthält, worauf sie durch Verschwenken in ihre Betriebslage den Film zwangsläufig über den Bildfensterrahmen spannen.
2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Halter schwenkbar und z. B. durch Zahntrieb ■gegenläufig miteinander verbunden sind.
3. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Filmspulenlager (83) fest in der Betriebslage, das andere auf einem schwenkbaren FiIm-Bpiilenhalter (85) angeordnet ist und daß dieser sich von seiner Betriebslage in der Spulenkammer in eine dem festen' Spulenlager benachbarte Lage und umgekehrt schwenken läßt (Abb. 11 und 12).
4. Rollfilmkamera.nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmspulenhalterbewegung in an sich bekannter Weise von der Bewegung eines beim öffnen oder Schließen des Kamerarückteils bewegten Kamerateils gesteuert wird.
5. Rollfilmkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenhalterbewegung in an sich bekannter Weise von der aufklappbaren Kamerarückwand abgeleitet wird.
6. Rollfilmkamera nach einem der An-. Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenhalterbewegung von der abziehbaren oder abschiebbaren Kamerahälfte abgeleitet wird.
7. Rollfilmkamera nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Bewegung auf die ■ Spulenhalter in an sich bekannter Weise mittels Zugstangen erfolgt.
8. Rollfilmkamera nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Bewegung dadurch erfolgt, daß die Spulenhalter in Nuten oder Führungen des beweglichen Teile der Kamera geführt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEK132422D 1933-02-06 1933-12-10 Rollfilmkamera mit schwenkbaren Spulenhaltern Expired DE614853C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US614853XA 1933-02-06 1933-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE614853C true DE614853C (de) 1935-06-26

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ID=22036087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK132422D Expired DE614853C (de) 1933-02-06 1933-12-10 Rollfilmkamera mit schwenkbaren Spulenhaltern

Country Status (1)

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DE (1) DE614853C (de)

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