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DE614152C - Zusammenlegbarer Sucher fuer photographische Apparate - Google Patents

Zusammenlegbarer Sucher fuer photographische Apparate

Info

Publication number
DE614152C
DE614152C DEK129011D DEK0129011D DE614152C DE 614152 C DE614152 C DE 614152C DE K129011 D DEK129011 D DE K129011D DE K0129011 D DEK0129011 D DE K0129011D DE 614152 C DE614152 C DE 614152C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
viewfinder
frame
handle
axes
collapsible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK129011D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kodak GmbH filed Critical Kodak GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE614152C publication Critical patent/DE614152C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft photographische und kinematographische Kameras.
Gegenstand der Erfindung ist ein zusammenlegbarer Durchsichtssucher, dessen beide gleichsinnig drehbare Sucher elemente die Seiten eines umlegbaren Gelenkrechteckes oder Gelenkparallelogramms bilden. Die beiden Sucherelemente, Objektivlinse und Diopter, sind entweder unmittelbar oder unter Vermittlung einer gemeinsamen Grundplatte am Apparatgehäuse befestigt, so daß dieses die Basis des Gelenkrechteckes bildet, während die zu ihr parallele Seite von einem Traggriff gebildet wird.
Zusammenlegbare Durchblicksucher sind bereits bekannt, darunter auch solche, bei denen die Sucherelemente klappbar angeordnet und gelenkig miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zu diesen Anordnungen hat der Gegenstand der Erfindung den Vorzug, daß die Sucherelemente gleichsinnig drehbar sind und dadurch denselben Abstand beibehalten. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, einen Traggriff mit den Sucherelementen zu kombinieren, wodurch eine zweckmäßige Anordnung bei möglichster Raum- und Gewichtsersparnis erzielt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι stellt die schaubildliche Ansicht einer Kamera dar, die mit einem Sucher nach der Erfindung versehen ist, und stellt eine bevorzugte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dar.
Abb. 2 ist eine Teilabbildung des gleichen Suchers wie in Abb. 1, jedoch im Längsschnitt durch die Sucherelemente gezeichnet.
Abb. 3 zeigt ein Einzelteil in vergrößertem Maßstab im Schnitt und stellt insbesondere den vorderen Teil des Sucherelementes und den Sucherrahmen dar, der dieses Element unterstützt.
Abb. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch das rückwärtige Sucherelement und den Rahmen, wobei dieses Sucherelement in die Ruhestellung bewegt ist.
Der Sucher nach der Erfindung eignet sich für beliebige photographische Apparate, ist jedoch besonders für Kinogeräte sehr zusammengedrängter Bauart geeignet. Aus diesem Grunde ist in Abb. 1 der Gegenstand der Erfindung an einer solchen Kamera erläutert.
Der Kamerakörper 1 kann von üblicher Art sein. Eine Objektivfassung 2 ist an der Vorderfront angebracht. Sie besitzt eine Öffnung 3, durch welche die Lichtstrahlen auf ein Objektiv fallen und welche die Umgrenzung für ein bestimmtes Gesichtsfeld für den
Film in der üblichen Weise bildet. Die Achse des Hauptobjektivs ist bei A erkennbar. Die Kamera kann mit einer Tür 4 versehen werden, die in üblicher Weise abgenommen oder durch geeignete Verriegelungsmittel 5 in ihrer richtigen Stellung festgehalten werden kann. Gemäß dem Gegenstand der Erfindung wird nun ein Sucher vorgesehen, der vorzugsweise aus einem Frontteil 6 und einem rückwärtigen Teil 7 besteht, die in Rahmen 8 und 9 befestigt sind, wobei diese bei 10 und 11 in geeigneten Trägern 12 und 13 drehbar angeordnet sind. Die Sucherelemente 6 und 7, die insbesondere in den Abb. 2, 3 und 4 näher dargestellt sind, können aus einem Negativ oder einer Sammellinse 6 mit einem Rahmen 14 bestehen, wobei der Rahmen 14 das Gesichtsfeld in der richtigen Weise begrenzt. Die Sucherachse F kann so eingestellt werden, daß sie im wesentlichen parallel mit der Achse A des Hauptobjektivs läuft. Wenn man es wünscht, kann man einen Zeiger 15 an dem Rahmen 14 vorsehen, durch den die obere Begrenzungskante des Bildes angezeigt wird, wenn nähere Objekte photographiert werden sollen.
In Abb. 3 ist insbesondere das vordere Sucherelement 6 dargestellt, das so eingerichtet ist, daß es sich um ein Scharnier 10 bewegen kann, dessen Achse 16 zwischen den stützenden Gliedern 12 sich erstreckt. Die untere Kante des vorderen Sucherelementes ist mit einer glatten Fläche 17 versehen, die mit den Enden 18 einer Blattfeder in Eingriff steht, welche unter einen gekreuzten Streifen 19 der Stütze 12 gepreßt ist und bei 20 angenietet wird, so daß sie eine nachgiebige Veriiegelung bildet, die dazu dient, den Rahmen 8 entweder in der Arbeitsstellung, wie dies in Abb. 3 dargestellt ist, oder in Zusammenarbeit mit der glatten Kante 21 in der Ruhestellung zu halten, wobei der vordere Sucherrahmen gegen die Oberkante 22 der Kamera gehalten wird.
Wie in Abb. 4 dargestellt ist, besteht das hintere Sucherelement 7 aus einer Positivlinse von geeigneter Stärke, um das von der Zerstreuungslinse 6 entworfene Bild zu vergrößern. Die Linse 7 wird von einem Rahmen 9 getragen, der an einem geeigneten Träger 13 mit dem Stift 23 in ähnlicher Weise drehbar befestigt ist wie der vordere Sucherrahmen.
In gleicher Weise wie beim vorderen Sucherrahmen ist ebenfalls eine Blattfeder 24 bei 25 an dem hinteren Ouerstreifen 26 des Trägers 13 befestigt, wobei diese Feder dazu dient, mit der Kante 27 des Sucherrahmens zusammenzuarbeiten, um den Träger entweder in der Ruhestellung gemäß Abb. 4 oder in Zusammenarbeit mit der glatten Fläche 28 des Rahmens in aufgerichteter Stellung zu. halten, wie dies aus Abb. 2 hervorgeht.
Um beide Rahmen 8 und 9 gleichmäßig zu bewegen, wird ein Handgriff 30 vorgesehen, der, wie insbesondere aus Abb. 2 hervorgeht, mit den drehbar gelagerten Stiften 31 und 32 verbunden ist, die von den Rahmen 8 und 9 getragen werden.
Dieser Handgriff wird vorzugsweise ziem-Hch steif aus einem mehr oder weniger elastischen Material hergestellt, so daß er auch dann, wenn er nicht zum Tragen der Kamera benutzt wird, keine Neigung zeigt, nach unten durchzusinken und dadurch irgendwelche Teile des Gesichtsfeldes zu verdunkeln.
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Handgriff aus einer dünnen federnden Platte 33, deren Enden 34 und 35 um die drehbaren Stifte 31 und 32 herumgebogen sind. Eine Zierbekleidung 36 wird in diesem Fall vorzugsweise um dieses Metall herumgelegt.
Die Bedienung dieses Handgriffs ist außergewöhnlich einfach. Wenn die Kamera 1 am Handgriff 30 getragen wird, dienen die Sucherrahmen 8 und 9 als Glieder, an denen die Kamera getragen wird. Der Griff wird in einem bequemen Abstand von der Oberkante 22 der Kamera gehalten. In dieser Stellung go werden die Sucherrahmen 8 und 9 durch die Blattfedern 18 und 24 in aufgerichteter Stellung, d. h. in Arbeitsstellung gehalten, so daß sich der Sucher in Arbeitsstellungbefindet. D.h. also, in dieser Stellung kann der Sucher als solcher benutzt werden. Für beliebige Gegenstände begrenzt die Sammellinse 6 genau das Gesichtsfeld. Für nahliegende Gegenstände muß die Parallaxe berücksichtigt werden. Beispielsweise genügt es, einen Zeiger vorzusehen, der bei 15 dargestellt ist, wodurch angezeigt wird, daß die obere Begrenzungskante des Bildes für naheliegende Objektive, beispielsweise für Porträts oder Gegenstände, die nur i1^ bis 2 m von der Kamera entfernt sind, an dieser Stelle liegt.
Wenn die Kamera verpackt oder in eine Tragtasche gelegt wird, wird der Handgriff 30 rückwärts nach unten bewegt, so daß gleichzeitig beide Sucherrahmen 8 und 9 eng an die obere Kamerakante 22 gelegt werden, wobei die Blattfedern 18 und 24 diese Teile ebenfalls in dieser zusammengefalteten Stellung festhalten.
Die beiden Sucherrahmen dienen daher dem doppelten Zweck, den Handgriff und die Sucherelemente zu unterstützen. Der Handgriff wird nicht nur verwendet, die Sucherelemente in die Arbeitsstellung hinein- und wieder herauszubewegen, sondern er dient auch in der üblichen Weise zum Tragen der Kamera.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ι. Zusammenlegbarer Durchsichtssucher, insbesondere für photographische Apparate, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gleichsinnig drehbaren Sucherelemente die Seiten eines umlegbaren Gelenkrechteckes oder Gelenkparallelogramms bilden.
  2. 2. Zusammenlegbarer Durchsichtssucher ίο nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sucherelemente (8 und 9) auf einer gemeinsamen Grundplatte oder unmittelbar an dem Apparatgehäuse (22) befestigt sind, und daß die Grundplatte oder das Apparatgehäuse (22) die Basis des Gelenkrechteckes oder Gelenkparallelogramms bildet, dessen obere Seite (30) ein Traggriff ist.
  3. 3. Sucher nach Anspruch 1, dadurch ao gekennzeichnet, daß die Sucherrahmen (8, 9) an ihren vom Kamerakörper abgewandten freien Kanten mit Achsen (31, 32) versehen sind, an denen der die Rahmen verbindende Handgriff (30) drehbar befestigt ist.
  4. 4. Sucher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff aus einem steifen, elastischen Material hergestellt ist.
  5. 5. Sucher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff aus vorteilhaft mit einem Überzug versehenen Metall hergestellt und etwas langer als der Abstand der beiden Rahmen (8, 9) bemessen ist, zu dem Zwecke, ihn stets etwas nach oben durchgebogen zu erhalten.
  6. 6. Rahmen für die Sucherlinsen für einen Sucher nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen an zwei Kanten Achsen (16, 31 bzw. 23, 34) tragen, von denen die ersten Achsen (16, 23) zur drehbaren Lagerung am Kamerakörper und die anderen Achsen (31, 35) zur Lagerung des Handgriffes dienen.
  7. 7. Sucherrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen an einer Kante mit Flächen (21, 28) versehen sind, die mit Flaehfedern zusammenarbeiten und die Rahmen in zwei Stellungen zwangsweise festhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK129011D 1932-02-13 1933-02-12 Zusammenlegbarer Sucher fuer photographische Apparate Expired DE614152C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US614152XA 1932-02-13 1932-02-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE614152C true DE614152C (de) 1935-06-03

Family

ID=22035630

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK129011D Expired DE614152C (de) 1932-02-13 1933-02-12 Zusammenlegbarer Sucher fuer photographische Apparate

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE614152C (de)

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