[go: up one dir, main page]

DE612277C - Gasmesser mit seitlichen Anschlussrohren - Google Patents

Gasmesser mit seitlichen Anschlussrohren

Info

Publication number
DE612277C
DE612277C DEK110463D DEK0110463D DE612277C DE 612277 C DE612277 C DE 612277C DE K110463 D DEK110463 D DE K110463D DE K0110463 D DEK0110463 D DE K0110463D DE 612277 C DE612277 C DE 612277C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas meter
fitting
sheet metal
gas
neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK110463D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elster Kromschroeder GmbH
Original Assignee
G Kromschroeder AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G Kromschroeder AG filed Critical G Kromschroeder AG
Priority to DEK110463D priority Critical patent/DE612277C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE612277C publication Critical patent/DE612277C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/18Supports or connecting means for meters
    • G01F15/185Connecting means, e.g. bypass conduits

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Gasmesser mit seitlichen Anschlußrohren Bisher werden bei dem Anschluß von Gasmessern an die Hausleitungen zur Anpassung an die :örtlichen Verhältnisse Hülsen, die verschiedene Formen und Abmessungen haben, verwandt. Diese Hülsen werden bekanntlich zwischen die Leitungsenden und die Gasmesserstutzen eingeschaltet. Ferner ist die Unterteilung der Anschlußrohre in mehrere Teile vorgeschlagen worden; jedoch ist die Zusammensetzung eines solchen Anschlußrohres nicht bei sonst fertigen Messern, auf die sich die Erfindung bezieht, möglich.
  • Die Erfindung bezweckt, bei Messern mit seitlichen Anschlußrohren Anschlußmöglichkeiten zu schaffen, daß die Hülsen in Fortfall kommen und daß bei sonst fextigen Messern, abgesehen von Größenunterschieden, stets ein Vorrat gleicher Durchbildung auf Lager gehalten werden kann.' Hinsichtlich der Ausgestaltung des Gasmessers, insbesondere seiner Höhen-, Seiten- und Tiefenmaße, treten an die Herstellungswerke bekanntlich von seiten der verschiedenen Gaswerke eine ganze Reihe von Einzelanforderungen heran.
  • Die Gasmesserfabriken sind daher gezwungen, ein großes Lager von fertigen: Gasmessern zu unterhalten, was wirtschaftlich ungünstig ist, oder aber man muß, falls nur je eine Type einer Größe auf Lager gehalten wird, bei Abruf von Messern mit einer anderen. Anschlußweite die Gewindestöcke austauschen. Eine Schwierigkeit hierbei besteht darin, daß üblicherweise der Querschnitt der Anschlußrohre halbkreisförmig ist. Die Mündung des Rohres zur Aufnahme des Gewindestutzens muß aber geschlossen, also ringförmig sein. Dazu bedient man sich bisher meist besonderer kleiner Blechlappen, weil man den zur Aufnahme des Gewindestutzens dienenden Hals praktisch nicht aus dem zur Herstellung verwendeten Blech einteilig ausziehen kann. Werden nun die Anschlußstutzen zwecks Auswechslung der Gewindestücke, die verschiedene Größe und Gestalt haben, häufig sogar mit S-förmiger Achse ausgebildet sind und daher durch ihre große Wandstärke eine verhältnismäßig große Masse haben, erw äxmt, so gehen die Lötnähte, mit denen der kleine Lappen befestigt ist, auf. Ja, es können auch hierbei im Innern des Messers befindliche Lötnähte schadhaft werden.
  • Die zu lösende Aufgabe besteht daher darin, einen Gasmesser mit seitlichen Anschluß rohren aus Blech halbkreisförmigen Querschnittes zu schaffen, der so weit im Werke fertigstellbar ist, daß die zwecks der Sonderverwendung nötigen Anpaßstücke (Gewindestutzen verschiedener Ausbildung) ohne Gefahr für den Gasmesser angebracht werden können.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß am oberen Ende des Anschlußtrohres ein sich mit einem Flansch auf dem Gasmessergehäuse abstützendes, in einen ringförmigen nahtlosen Rand auslaufendes Blechformstück angelötet ist. Hierdurch ist es ermflglicht, einen Gewindestutzen veränderlicher Formgebung in den Ringrand ohne Gefährdung der übrigen Lötstellen nachträglich einzulöten.
  • Erfindungsgemäß kann ferner die Einrichtung so getroffen werden, daß der zur Verbindung mit dem Gasmessergehäuse und dem Seitenrohre dienende Teil des Formstückes kürzer als der halsartig überstehende und den Stutzen tragende Teil des Formstückes ist. Hierdurch wird es ermöglicht, den Gewindestutzen sehr kurz zu halten. Die Einhaltung der Baumaße vermittelt für jeden Fall das Formstück.
  • Der so ausgebildete Gasmesser hat also eine nahtlose ringförmige Mündung des Anschlußrohres und kann durch Einsetzen eines Prüfstöpsels geprüft werden, ehe die Gewindestutzen meingelötet sind.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele je im Längsschnitt durch Stutzen, Formstücke und Seitenrohre in den Abb. i, 2, q., 5 und 6 dargestellt. Abb. 3 ist eine Aufsicht auf Abb. 2. Die Abb. 7 und 8 zeigen besondere Verbindungsstellen.
  • Nach Abb. r trägt das Seitenrohr s auf seinem mit (einer Sicke t versehenen Halse h ein Blechformstück b; es ist mit dem Seitenrohre durch Lötung verbunden, wobei seine Verbindung- durch eingelegte Wülste oder nach dem Ausführungsbeispiele durch die Sicket o. dgl. haltbarer gemacht werden kann. Zur besseren Befestigung des Formstücks b am Gasmesser können- noch Vorsprünge z. B. bei c in entsprechende Löcher der Gasmesserwände hineingreifen und durch Verlöten abgedichtet- werden. Das Formstück b läuft nach oben in einen runden nahtlosen- Hals p aus, der zur Aufnahme des Prüfstöpsels und nach Abruf des Gasmessers zur Aufnahme des Schraubstutzens a . dient. Kommen gebogene Stutzen, durch deren Stellung man sich verschiedenen Einbaumaßen anpassen kann, in Frage, dann empfiehlt @es sich, zwischen dem Stutzen a und dem Teile .p des Blechformstückes b Feingewinde vorzusehen. Nach der Einstellung wird dann der Stutzen a durch Lötzinn, Dichtungskitt u. dgl. fest mit dem Formstücke b verbunden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiele nach. den Abb. 2 und 3 ist das Blechformstück b innen in den Hals h des Seitenrohres s hineingesetzt. Auch hier vermittelt wieder eine Sicke t besonderen Halt. Die Formstücke haben einen Seitenflansch f, mit dem sie sich auf den Gasmesserkörper auflegen. Dieser Flansch ist so lang, daß die Mitte des Randes p bzw. der Öffnung des Formstückes b genügend weit vom Gehäuse ab bleibt, so daß beim. Einlöten des massiven Stutzens tc keine Lötnaht am Gasmesser gefährdet ist.
  • Bei den Ausbildungen nach den Abb. q., 5 und 6 ist das Seitenrohr s kürzer als bei den vorangehend beschriebenen Ausführungen. Zwischen dem Stutzen a und dem Seitenrohre s sitzt wiederum .ein Blechformstück b, das aber :einen wesentlich höheren Hals als das Formstück bei den Abb. i und 2 hat und es auf diese Weise ermöglicht, den Stutzen a kurz zu halten. Aus den Abb. q. und 5 ist die Gestalt eines solchen Formstückes b mit dem langen Halse p deutlich zu entnehmen. Der Hals ä des Stutzens a ist bei j etwas eingezQg.en, und in die dadurch entstehende Kehle ist der nach inneneingezogene Hals p dies Formstückes b eingefügt worden. Um das Formstück b am Seitenrohre s zu halten, trägt dessen Hals eine Sicke t und das Formstück b eine entsprechende Sicke g.
  • Das Formstück nach Abb. 6 ist in seinem oberen Teile so gebildet wie bei den Abb. q. und 5, und auch der Anschluß am Stutzena geschieht durch Löten; jedoch ist die Verbindung mit. dem Seitenrohre s in recht steifer Weise durch Bördelung bewirkt. Bei Abb.7 krempelt sich der untere Rand des Formstückes b U-förmig nach oben um und bildet einen Akialflansch m. Der obere -Rand des Seitenrohres ist entgegengesetzt umgebördelt und bildet den Axialflansch- u. Zur Vereinigung werden die beiden Flansche m und n ineinandergefügt und an den .5tegkrümmungen Lötzinn eingefügt, ebenso an der Stelle k.
  • Bei Abb. 8 erhält nur das Seitenrohrs einen axial umgebördelten Lappenflanschn, während das Formstück b nach. unten in einen eingezogenen Hals e ausläuft. Die U-Bördelung des Seitenrohres s ist durch eine Öffnung g des Formstückes b. hindurchgeführt, bevor das U gebildet war. Das Umschlagen findet nach dem Durcbstecken statt. Auch hier wird bei k verlötet, wie Abb.- 8 ;erkennen läßt.
  • Bei der reihenweisen Herstellung von Gasmessern wird man. außer den gewöhnlichen Gasmessern auch Münzgasmesser berücksichtigenn. Bei diesen ist am Gasmesser bekanntlich ein Automatenwerk und- ein dadurch bedienbares Absperrventil vorhanden. Die Absperrventile können hierbei, im Seitenrohre untergebracht werden, das dann eine besondere Ausführung erhält. Um bei fertig angelötetem, - Seitenrohre wahlweise einen Automatengasmesser oder einen gewöhnlichen Gasmesser liefern, zu können,. bekommt das Seitenrohr eine durch eine Blechkappe ,d (s. Abb. 2) verschließbare Öffnung d, durch cte man das Automatenventil cinführ_en kann. Wird der Gasrj:esser ohne AutQmatenwerk geliefert, so fällt dieses Ventil fort. Äb4;,2= zeigt ein solches Ventil v. Die Gasmesserseitenwand iv weist von vornherein einen als Ringsicke ausgebildeten Sitz z für das Ventil auf. Im Seitenrohr kann von vornherein die Lagerungl vorgesehen sein. Den Deckeln.' kann man bei .einem ohne Ventil gelieferten Gasmesser nochmals ablösen und dann das Ventil durch die öffnung o einführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockener Gasmesser mit seitlichen Anschlußrohren aus Blech halbkreisförmigen Querschnittes, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des AnSChlußrohres (s) ein sich mit einem Flansch (f) auf dem Gasmessergehäuse (w) abstützendes, in einen ringförmigen nahtlosen Rand (p) auslaufendes Blechforrnstück (b) angelötet ist, das das nachträgliche Einlöten eines Gewindestutzens (a) veränderlicher Formgebung in den Ringrand (p) ohne Gefährdung der übrigen Lötstellen gestattet. z. Gasmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verbindung mit dem Gasmessergehäuse (iv) und dem Seitenrohre (s) dienende Teil des Formstückes (b) kürzer als der halsartig überstehende und den Stutzen (a) tragende Teil des Formstückes (b) ist.
DEK110463D 1928-07-21 1928-07-21 Gasmesser mit seitlichen Anschlussrohren Expired DE612277C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK110463D DE612277C (de) 1928-07-21 1928-07-21 Gasmesser mit seitlichen Anschlussrohren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK110463D DE612277C (de) 1928-07-21 1928-07-21 Gasmesser mit seitlichen Anschlussrohren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE612277C true DE612277C (de) 1935-04-17

Family

ID=7241968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK110463D Expired DE612277C (de) 1928-07-21 1928-07-21 Gasmesser mit seitlichen Anschlussrohren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE612277C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2230909C2 (de) Mehrwegeventil
DE719361C (de) Tubenverschluss
DE612277C (de) Gasmesser mit seitlichen Anschlussrohren
EP0217321A2 (de) Absperrventil
DE2616235A1 (de) Sicherheitselement
DE1658241A1 (de) Wasserverteilungsanordnung und Sammelleitung fuer diese
DE1586801C3 (de) Flüssigkeitsbehälter
DE2916430C2 (de) Gesenkgeschmiedetes Gehäuse für ein Absperr- oder Rückschlagventil
DE1926231C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Behaltern aus Kunststoff mit Zapfhahn
DE952307C (de) Selbsttaetige Rohr- oder Schlauchkupplung
DE601972C (de) Durchgangshahn
DE1965045B2 (de) Titrierbürette Ausscheidung in: 1966733
DE2327399C3 (de) Frostschutzvorrichtung für Wasserleitungen mit mindestens einer Abzapfvorrichtung
AT157166B (de) Vorrichtung zum Umfüllen von Milch aus dem Transportgefäß des Erzeugers in Gefäße des Verbrauchers.
DE567495C (de) Absperrorgan
DE698565C (de) Anlage zum Roesten von Bastfaserstengeln
DE4415039A1 (de) Anschlußgarnitur für den Anschluß eines Heizkörpers an Leitungen einer Zentralheizungsanlage und Verfahren zur Herstellung einer solchen Anschlußgarnitur
DE345885C (de) Waermflasche
DE7439368U (de) Entlüfungsleitung für einen Batterietank zur Lagerung von Heizöl
DE565304C (de) Vorrichtung zum Umfuellen von fluessigem Brennstoff
DE812062C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen das Ausstroemen unverbrannten Gases
DE514211C (de) Rohrform-T-Stueck
DE529765C (de) Ausgussvorrichtung zur Verhuetung einer missbraeuchlichen Nachfuellung
DE7344119U (de) Batterietank
DE3590222T1 (de) Durchgangshahn