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DE61161C - Direct wirkende Doppelmaschine - Google Patents

Direct wirkende Doppelmaschine

Info

Publication number
DE61161C
DE61161C DENDAT61161D DE61161DA DE61161C DE 61161 C DE61161 C DE 61161C DE NDAT61161 D DENDAT61161 D DE NDAT61161D DE 61161D A DE61161D A DE 61161DA DE 61161 C DE61161 C DE 61161C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
cylinders
low
container
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT61161D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. C. WORTHINGTON in Irwington, Grafschaft
Publication of DE61161C publication Critical patent/DE61161C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B7/00Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F01B7/16Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with pistons synchronously moving in tandem arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine direct wirkende Doppelmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der Dampf aus den beiden Hochdruckcylindern vermittelst eines beiden gemeinsamen Zwischenbehälters dem einen Niederdruckcylinder zugeführt wird und dieser den Dampf in einen, denselben in den zweiten Niederdruckcylinder speisenden Zwischenbehälter entläfst, und wobei die beiden Niederdruckcylinder mit Expansions- bezw. Absperrschiebern versehen und die Bewegungen der letzteren so geregelt sind, dafs die Dampfzufuhr aus den Zwischenbehältern jedesmal abgesperrt wird, sobald diese neuen Dampf erhalten.
Auf den beiliegenden vier Blatt Zeichnungen ist die ErfindlIn^Tr^er~Alrwen3ung an einer stehenden Worthington-Pumpe veranschaulicht und beispielshalber mit der aus der amerikanischen Patentschrift No. 401401 bekannten Ventilsteuerung versehen, die indefs auch durch eine andere der üblichen Steuerungen ersetzt werden kann.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Pumpe, zum Theil Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 eine Seitenansicht des oberen (Dampf-) Endes der Pumpe, von der entgegengesetzten Seite aus gesehen,
Fig. 4 ein Verticalschnitt,
Fig. 5 eine Oberansicht.
A und B sind die beiden Hochdruckcylinder mit den Dampf kästen 26, 27 an den entgegengesetzten Enden, in welche der Dampf aus der gemeinsamen, mit Drosselventil 24 versehenen Zuleitung 23 durch die Röhren 25 eintritt, von denen jede zur Regelung der einzulassenden Dampfmenge ein Drosselventil 28 enthält. Aus jedem der beiden Cylinder gelangt der ausgepreiste Dampf durch die Röhren 29 in den zweckmä'fsig zwischen den beiden Hochdruckcylindern angeordneten ZwischenbehälterG und wird aus diesem durch die Röhre 36 in die Dampfkästen 37 des Niederdruckcylinders C geleitet; aus letzterem wird der Dampf durch die Röhre 38 in den Zwischenbehälter H gedrückt, welcher ihn durch Röhre 39 und Dampf kasten 45 in den Niederdruckcylinder D speist; letzterer entläfst den Dampf durch Röhre 46 in einen Condensator oder in die freie Luft, je nach dem Maschinentypus.
Zwischen den Niederdruckcylindern C D und den Cylindern K L der (in bekannter Weise construirten) Pumpe, deren Kolbenstangen direct mit den Dampfcylinderkolbenstangen E und F verbunden sind, sind letztere durch Kreuzköpfe 10, die in 11 ihre Führung erhalten, mit den Kolbenstangen zweier Paare von oscillirenden Compensationscylindern 12 (üblicher Construction) verbunden. An jedem Ende jedes Cylinders ist je ein Dampfeintrittskanal ι und ein Dampfaustrittskanal 2 vorgesehen, welche durch in den Kammern 3 der Dampf kästen gelagerte Drehschieber (Vertheilungsschieber) bezw. α b beeinflufst werden. Vor jeder Kammer 3 liegt eine Kammer 4, welche durch 5 mit der Dampfzuleitung (25 bezw. 36, 39) und durch 6 mit der Kammer 3
in Verbindung steht; die Oeffnungen 6 werden durch Drehschieber (Expansionsschieber) c bezw. d beeinflufst. Die Spindeln der Vertheilungsschieber α b jeder Maschinenseite sind durch Kurbelarm mit einem Gestänge 17 verbunden, das seinerseits an den Kurbelarm 16 einer Welle 15 angeschlossen ist, die durch Kurbelarm 14 mit dem 'Arm 13 des Kreuzkopfes 10 der anderen Maschinenseite verbunden ist, so dafs also die Kolbenstange E die Ventile α b von B D, und F die von A und C bewegt. Die Expansionsschieber jeder Maschinenseite sind durch Gestänge 20, Welle 19, Kurbelarm 18, Gelenk 18* mit dem Kreuzkopf 10 der Kolbenstange der von ihnen bedienten Maschinenseite verbunden, so dafs also jede der Kolbenstangen E F die Expansionsschieber der eigenen Maschinenseite bewegt. Hat die Kolbenstange E ihren Hub von den Pumpencylindern weg vollendet, so sind die Vertheilungsschieber α b von A und C in solcher Stellung, dafs der Dampfeinlafs 1 am oberen Cylinderende und der Dampfauslafs 2 am unteren Cylinderende geöffnet sind. Gleichzeitig sind auch durch E die Vertheilungsschieber α b der Cylinder B und D so eingestellt worden, dafs deren Kolben nunmehr in der Richtung von der Pumpe weg getrieben werden. Hierbei wirkt deren Stange F auf die Vertheilungsschieber von i und C, so zwar, dafs, wenn die Mitte des Hubes erreicht ist, auch die Schieber α und b von A Und C in der Mittellage stehen und die Einlafs- und-Auslafsöffnungen schliefsen. Infolge der Weiter- :bewegung von.F werden dann auf A und C die Schieber α und b weiter gedreht, so dafs sie den Einlafs ι vor den Kolben in A und in C und den Dampfauslafs 2 hinter denselben öffnen und nun die Kolben dieser beiden Cylinder sich gegen die Pumpencylinder hin bewegen. Sobald nun diese Kolben in ihre Hubmitte treten, stellen sie mittelst ihrer Stange E die Expansionsschieber c d auf A und C so ein, dafs zur Expansion der Dampfkanal 6 vor ihnen geschlossen, der Dampfkanal 6 hinter ihnen dagegen zum nächsten Vorschub vorgeöffnet wird, wobei derselbe Vorgang sich für B und D wiederholt. Jedesmal also, wenn einer der beiden Hochdruckcylinder wieder Dampf nach G prefst, wird der Cylinder C gegen- den' Zwischenbehälter G abgesperrt, und ebenso der Niederdruckcylinder D gegen den Zwischenbehälter H, wenn aufs Neue Dampf aus C nach H entweicht, mit der Wirkung, dafs die Zufuhr von neuem Druck in die Zwischenbehälter niemals die gehörige Zufuhr von Dampf aus letzteren in die Niederdruckcylinder beeinflussen kann. Man ersieht hieraus, dafs, wahrend die Aufgabe der Expansionsschieber der Hochdruckcylinder darin besteht, den Dampf in der Hubmitte abzuschneiden, nur um den weiteren Hub durch Expansion zu erzeugen (und da sie keinen Einflufs auf die gleichmäfsige Arbeit auf beiden Maschinenseiten haben, einfach auch weggelassen werden können, wenn man von Expansion keinen Gebrauch machen will), dagegen die Expansionsschieber auf den Niederdruckcylindern C und D die wichtige Vorrichtung haben, die Gleichmäfsigkeit der Arbeit durch rechtzeitiges Absperren des betreffenden Niederdruckcylinders gegen den ihn speisenden Zwischenbehälter sicherzustellen. Denn da z. B. Dampf aus Cylinder B gegen Ende des Aufwärtshubes des Kolbens in C in den Zwischenbehälter G geprefst wird, so würde eine plötzliche, das Gleichgewicht störende Verstärkung der in C auf den Kolben wirkenden Kraft eintreten, und ebenso bezüglich des Kolbens im Cylinder D, wenn der Kolben in C in der zweiten Hälfte seines Hubes Dampf in den Zwischenbehälter H prefst.
21 bedeuten die in Maschinen dieser Art bekannten, mit den Kolbenstangen E und F verbundenen Entlastungskolben und 22 deren Cylinder. ■ ..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine, direct wirkende Doppelmaschine, bei welcher zwei Hochdruckcylinder A und B durch einen gemeinsamen Behälter G mit dem auf der Seite von A angeordneten Niederdruckcylinder C und letzterer durch einen zweiten Behälter H mit dem auf der Seite von B angeordneten Niederdruckcylinder D in Verbindung ist und ein Expansionsventil in die Verbindung von G mit C und von if mit D eingeschaltet urid ersteres Ventil mit der den Cylindern A und C gemeinsamen Kolbenstange E und letzteres Ventil mit der den Cylindern B und D gemeinsamen Kolbenstange F durch Kurbelgestänge verbunden ist, zum Zweck, die Dampfausfuhr aus dem Behälter abzuschneiden, wenn der Behälter selbst Dampf empfängt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61161D Direct wirkende Doppelmaschine Active DE61161C (de)

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