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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft einen Antagonisten des Neuropeptid-Neurokinin-1-(NK1)-Rezeptors.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Tachykinine
sind Peptidliganden für
Neurokininrezeptoren. Neurokininrezeptoren, wie NK
1,
NK
2 und NK
3, sind
an vielen verschiedenen biologischen Verfahren beteiligt. Sie können sich
in Nerven- und Kreislaufsystemen sowie in peripheren Geweben von
Säugern
befinden. Die Modulierung dieser Typen von Rezeptoren ist demzufolge
untersucht worden, um verschiedene Erkrankungszustände von
Säugern
möglicherweise
zu behandeln oder zu verhindern. Es ist beispielsweise berichtet
worden, dass NK
1-Rezeptoren an mikrovaskulärem Lecken
und Schleimsekretion beteiligt sind. Repräsentative Typen von Neurokininrezeptorantagonisten und
ihre Anwendungen finden sich in
US
5,760,018 (1998) (Schmerz, Entzündung, Migräne und Erbrechen),
US 5,620,989 (1997) (Schmerz,
Schmerzerkrankung und Entzündung),
WO 94/13639 (1994) (dito)
und
WO 94/10165 (1994)
(dito).
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Die
Bereitstellung eines NK1-Antagonisten, der
potent und selektiv ist und günstige
therapeutische und pharmakologische Eigenschaften und gute metabolische
Stabilität
besitzt, wäre
daher vorteilhaft. Es wäre
außerdem
vorteilhaft, einen NK1-Antagonisten bereitzustellen,
der zur Behandlung einer Vielfalt physiologischer Störungen,
Symptome und Erkrankungen wirksam ist, während Nebenwirkungen minimiert
werden. Die Erfindung strebt die Bereitstellung dieser und anderer
Vorteile an, die sich im Verlauf der Beschreibung deutlicher zeigen
werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird eine Verbindung mit der Formel (I):
oder ein pharmazeutisch annehmbares
Salz davon bereitgestellt, worin
Ar
1 und
Ar
2 unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus R
17-Heteroaryl und
X
1 -O-,
-S-, -SO-, -SO
2-, -NR
18a-,
-N(COR
12)- oder -N(SO
2R
15)- ist;
X
2 C,
S oder SO ist;
wenn X
2 C ist, dann
Y O, S oder NR
11 ist;
wenn X
2 S oder SO ist, dann Y O ist,
wenn
X
1 -SO-, -SO
2-,
-N(COR
12)- oder -N(SO
2R
15)- ist, dann:
sind R
1 und
R
2 jeweils unabhängig ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus H, -C
1-C
8-Alkyl,
Hydroxy(C
1-C
3-alkyl)-,
-C
3-C
8-Cycloalkyl, -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl,
-CH
2F, -CHF
2 und
-CF
3; oder
R
1 und
R
2 bilden zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, einen chemisch machbaren C
3- bis
C
6-Alkylenring;
wenn X
1 -O-,
-S- oder -NR
18a ist, dann:
sind R
1 und R
2 jeweils
unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H, -C
1-C
6-Alkyl, Hydroxy(C
1-C
3-alkyl)-, -C
3-C
8-Cycloalkyl,
-C
4-C
8-Cycloalkylalkyl,
-CH
2F, -CHF
2 und
-CF
3; oder
R
1 und
R
2 bilden zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, einen chemisch machbaren C
3- bis
C
6-Alkylenring; oder
R
1 und
R
2 bilden zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, eine C=O Gruppe;
R
3 ist
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H, C
1-C
6-Alkyl,
Hydroxy(C
1-C
3-alkyl),
C
3-C
8-Cycloalkyl, -CH
2F, -CHF
2 und -CF
3;
jedes R
6 ist
unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H, C
1-C
6-Alkyl, -OR
13 und
-SR
18;
jedes R
7 ist
unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und C
1-C
6-Alkyl; oder
R
6 und
R
7 bilden zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, eine C=O Gruppe;
n
2 ist
von 1 bis 4;
R
4 und R
5 sind
jeweils unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus -(CR
28R
29)
n1-G und -C(O)(CR
28R
29)
n4-G,
wobei
n
1 0 bis 5 ist;
n
4 1
bis 5 ist und
G H, -CF
3, -CHF
2, -CH
2F, -OH, -O-(C
1-C
6-alkyl), -SO
2R
13, -O-(C
3-C
8-Cycloalkyl),
-NR
13R
14, -SO
2NR
13R
14, -NR
13SO
2R
15,
-NR
13COR
12, -NR
12(CONR
13R
14), -NR
12COC(R
12)
2NR
13R
14, -CONR
13R
14, -COOR
12, -C
3-C
8-Cycloalkyl,
(R
19)
rAryl-, (R
19)
rHeteroaryl, -OC(O)R
14, -OC(O)NR
13R
14,
R
4 und R
5 zusammen
miteinander und dem Kohlenstoff, an den sie beide gebunden sind,
eine C=O oder C=NR
12 Gruppe bilden;
R
4 und R
5 zusammen
miteinander und dem Kohlenstoff, an den sie beide gebunden sind,
einen chemisch machbaren 4- bis 7-gliedrigen Ring bilden, der O bis 3
Heteroatome enthält,
die jeweils unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus -O-, -S-, -S(O)-, -SO
2-
und -NR
18-, wobei der chemisch machbare Ring
gegebenenfalls mit 1 bis 2 Substituenten substituiert ist, die unabhängig ausgewählt sind
aus der Gruppe bestehend aus R
30 und R
31; oder
wenn R
4 und
R
5 keinen Ring bilden und n
2 1
oder 2 ist, dann können
R
4 und R
6 oder R
4 und R
7, die sich
an benachbarten Kohlenstoffatomen befinden, eine Bindung bilden;
X
3 -NR
20-, -N(CONR
13R
14)-, -N(CO
2R
13)-, -N(SO
2R
15)-, -N(COR
12)-, N(SO
2NHR
13)-, -O-, -S-, -SO-, -SO
2-,
-CF
2-, -CH
2- oder -CR
12F- ist;
R
8,
R
9 und R
10 jeweils
unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus H, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl, -OR
18,
Halogen, -CN, -NO
2, -CF
3,
-CHF
2, -CH
2F, -CH
2CF
3, -OCF
3, -OCHF
2, -OCH
2F, -OCH
2CF
3, -COOR
12, -CONR
21R
22, -NR
21COR
12, -NR
21CO
2R
15,
-NR
21CONR
21R
22, -NR
21SO
2R
15, -NR
21R
22, -SO
2NR
21R
22, -S(O)
n5R
15, (R
19)
raryl und (R
19)
r-Heteroaryl;
R
11 H, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl, (C
4-C
8)-Cycloalkylalkyl, NO
2,
-CN oder OR
18 ist;
R
12 H,
C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl oder
-C
4-C
8-Cycloalkylalkyl ist;
R
13 und R
14 unabhängig ausgewählt sind
aus der Gruppe bestehend aus H, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl oder -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl,
oder
R
13 und R
14 zusammen
miteinander eine chemisch machbare -C
3-C
8-Alkylenkette und mit dem Stickstoff, an den
sie beide gebunden sind, einen chemisch machbaren 4- bis 7-gliedrigen
Ring bilden, der gegebenenfalls mit -OR
12 substituiert
ist, wobei eines der Kohlenstoffatome in der chemisch machbaren
C
3-C
8-Alkylenkette gegebenenfalls
durch ein Heteroatom ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus -O-, -S- und -NR
18-
ersetzt ist;
R
15 H, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl, -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl oder -CF
3 ist;
R
17 H, -C
1-C
6-Alkyl, -C
3-C
8-Cycloalkyl, -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl, -COOR
12,
-CONR
21R
22, -NR
21R
22, NR
21COR
12, -NR
21CO
2R
12,
-NR
21CONR
21R
22, -NR
21SO
2R
15 oder -S(O)
n5R
15 ist;
jedes
R
18 jeweils unabhängig ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus H, C
1-C
6-Alkyl,
C
3-C
8-Cycloalkyl, -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl
und -P(O)(OH)
2;
jedes R
18a unabhängig ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus H, -C
1-C
6-Alkyl, -C
3-C
8-Cycloalkyl und -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl;
jedes R
19 ein
Substituent an dem Aryl- oder Heteroarylring ist, an den er gebunden
ist, und unabhängig
ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus H, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl, -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl,
-C
1-C
6-Alkoxy, -OH,
Halogen, -CN, -NO
2, -CF
3,
-CHF
2, -CH
2F, -OCF
3, -OCHF
2, -OCH
2F, -O-(C
1-C
6-Alkyl), -O- (C
3-C
8-Cycloalkyl), -COOR
12,
-CONR
21R
22, NR
21R
22, -NR
21COR
12, -NR
21CO
2R
12,
-NR
21CONR
21R
22, -NR
11SO
2R
15 und -S(O)
n5R
15;
r 1 bis
3 ist;
R
20 H, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl, -C
4-C
8-Cycloalkylalkyl oder -(CH
2)
n6-Heterocycloalkyl ist;
R
21 und
R
22 jeweils unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus H, C
1-C
6-Alkyl,
C
3-C
8-Cycloalkyl
-C
4-C
8-Cycloalkylalkyl und
Benzyl, oder
R
21 und R
22 zusammen
miteinander eine chemisch machbare -C
3-C
6-Alkylenkette, und mit dem Stickstoff, an den
sie beide gebunden sind, einen chemisch machbaren 4- bis 7-gliedrigen
Ring bilden, wobei eines der Kohlenstoffatome in der chemisch machbaren
C
3-C
6-Alkylenkette
gegebenenfalls durch ein Heteroatom ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus -O-, -S- und -NR
18- ersetzt ist;
R
23 und R
24 jeweils
unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus H und C
1-C
6-Alkyl; oder
R
23 und
R
24 zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, eine C=O Gruppe oder Cyclopropylgruppe
bilden;
R
25 und R
26 jeweils
unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus H und C
1-C
6-Alkyl; oder
R
25 und
R
26 zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, eine C=O Gruppe oder Cyclopropylgruppe
bilden;
R
27 H oder -(C
1-C
6)-Alkyl ist;
R
28 und
R
29 jeweils unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus H, C
1-C
2-Alkyl,
-CH
2F, -CHF
2 und
-CF
3;
R
30 und
R
31 jeweils unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus H, C
1-C
2-Alkyl,
-CH
2F, -CHF
2 und
-CF
3; oder
R
30 und
R
31 zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, eine C=O Gruppe oder Cyclopropylgruppe
bilden;
n
3 von 1 bis 5 ist;
n
5 von 0 bis 2 ist und
n
6 von
0 bis 3 ist;
mit der Maßgabe,
dass, wenn n
5 0 ist und R
25 und
R
26 jeweils H sind, dann X
3 -CH
2-, -CF
2- oder -CR
12F- ist,
oder ein Diastereomer, Enantiomer,
Stereoisomer, Regiostereomer, Rotomer, Tautomer oder Prodrugs davon, wobei "Heteroaryl" eine cyclische Gruppe
mit fünf
oder sechs Atomen bedeutet, von denen mindestens eines Kohlenstoff
ist, und mit mindestens einem Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatom.
Die Erfindung beinhaltet ferner pharmazeugisch annehmbare Zusammensetzungen,
die aus einer erfindungsgemäßen Verbindung oder
einer Mischung erfindungsgemäßer Verbindungen
oder einem Salz, Solvat, Ester, usw. davon hergestellt ist. Die
Verbindungen der Formel (I) können
zur Behandlung einer Vielfalt von Erkrankungen, Symptomen und physiologischen
Störungen
brauchbar sein, wie Erbrechen, Depression, Angststörungen und
Husten. Ein weiterer Aspekt der Erfindung beinhaltet eine pharmazeutische
Zusammensetzung, die eine Verbindung der Formel (I) allein oder
mit einem anderen Wirkstoff sowie einen pharmazeutisch annehmbaren
Träger
oder Hilfsstoff hierfür
enthält.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen
und Zusammensetzungen können
allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen und/oder Verfahren
zur Behandlung einer Vielfalt von Erkrankungen, Symptomen und physiologischen
Störungen
verwendet werden, wie den hier offenbarten.
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Detaillierte Beschreibung
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Die
folgenden Definitionen und Begriffe werden hier verwendet oder sind
einem Fachmann anderweitig bekannt. Wenn nicht anders angegeben,
gelten die folgenden Definitionen in der Beschreibung und den Ansprüchen. Diese
Definitionen gelten unabhängig
davon, ob ein Begriff als solcher oder in Kombination mit anderen
Begriffen verwendet wird, wenn nicht anders angegeben. Die Definition
von "Alkyl" gilt somit für "Alkyl" sowie die "Alkyl"-Anteile von "Hydroxyalkyl", "Halogenalkyl", Alkoxy usw.
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Der
Begriff "substituiert" bedeutet hier den
Ersatz von einem oder mehreren Atomen oder Resten, üblicherweise
Wasserstoffatomen, in einer gegebenen Struktur durch ein oder mehrere
Atom(e) oder einen oder mehrere Rest(e), die aus einer spezifizierten
Gruppe ausgewählt
sind. In Situationen, in denen mehr als ein Atom oder Rest durch
einen Substituenten ausgewählt
aus der gleichen spezifizierten Gruppe ersetzt werden kann, können die
Substituenten, wenn nicht anders angegeben, an jeder Position entweder
gleich oder verschieden sein.
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Der
Begriff "Heteroatom" bedeutet hier ein
Stickstoff-, Schwefel- oder Sauerstoffatom. Mehrere Heteroatome
in derselben Gruppe können
gleich oder unterschiedlich sein.
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Der
Begriff "Alkyl" bedeutet hier eine
geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette. Der Kohlenwasserstoffkette
hat vorzugsweise 1 bis 24 Kohlenstoffatome, insbesondere 1 bis 12
Kohlenstoffatome, bevorzugter 1 bis 8 Kohlenstoffatome und bevorzugter
1 bis 6 Kohlenstoffatome, wenn nicht anders angegeben.
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"Cycloalkyl" bedeutet hier einen
gesättigten,
stabilen, nicht-aromatischen, carbocyclischen Ring mit vorzugsweise
drei bis fünfzehn
Kohlenstoffatomen, insbesondere drei bis acht Kohlenstoffatomen.
Das Cycloalkyl kann an jedes endocyclische Kohlenstoffatom gebunden
werden, das zu einer stabilen Struktur führt. Bevorzugte carbocyclische
Ringe haben fünf
bis sechs Kohlenstoffatome. Zu Beispielen für carbocyclische Reste gehören Cyclopropyl,
Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl und dergleichen.
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Der
Begriff "Aryl" bedeutet hier ein
aromatisches, mono- oder
bicyclisches, carbocyclisches Ringsystem mit einem bis zwei aromatischen
Ringen. Die Aryleinheit hat allgemein 6 bis 14 Kohlenstoffatome,
wobei alle verfügbaren
substituierbaren Kohlenstoffatome der Aryleinheit als mögliche Bindungspunkte
vorgesehen sind. Zu repräsentativen
Beispielen gehören
Phenyl, Cumenyl, Naphthyl, Tetrahydronaphthyl, Indanyl, Indenyl oder
dergleichen.
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Der
Begriff "Heteroaryl" bedeutet hier ein
mono- oder bicyclisches Ringsystem, das einen oder zwei aromatische
Ringe und mindestens ein Stickstoff-, Sauerstoff- oder Schwefelatom
in einem aromatischen Ring enthält.
Eine Heteroarylgruppe steht in der Regel für eine cyclische Gruppe mit
fünf oder
sechs Atomen oder eine bicyclische Gruppe mit neun oder zehn Atomen,
von denen mindestens eines Kohlenstoff ist, und mit mindestens einem
Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatom, das einen carbocyclischen
Ring mit einer ausreichenden Anzahl an PI (π)-Elektronen unterbricht, um
aromatischen Charakter zu liefern. Repräsentative Heteroaryl-(heteroaromatische)
Gruppen sind Pyridinyl-, Pyrimidinyl-, Pyrazinyl-, Pyridazinyl-,
Furanyl-, Benzofuranyl-, Thienyl-, Benzothienyl-, Thiazolyl-, Thiadiazolyl-,
Imidazolyl-, Pyrazolyl-, Triazolyl-, Isothiazolyl-, Benzothiazolyl-,
Benzoxazolyl-, Oxazolyl-, Pyrrolyl-, Isoxazolyl-, 1,3,5-Triazinyl-
und Indolylgruppen.
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Der
Begriff "Heterocycloalkyl" bedeutet hier ein
gesättigtes
cyclisches Ringsystem mit drei bis fünfzehn Mitgliedern, vorzugsweise
drei bis acht Mitgliedern, das Kohlenstoffatome und ein bis zwei
Heteroatom(e) als Teil des Rings umfasst. Beispiele für Heterocycloalkylringe
sind Piperidinyl, Pyrazinyl und Morphinyl.
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Wenn
nicht anderweitig bekannt, konstatiert oder als gegenteilig gezeigt
worden ist, erfolgt die Bindung bei einem Substituenten aus mehreren
Begriffen (wobei mehrere Begriffe zur Bezeichnung einer einzigen Einheit
kombiniert werden) an eine betreffende Struktur über den zuletzt benannten Begriff
des Substituenten aus mehreren Begriffen. Ein "Arylalkyl"-Substituent
bindet sich beispielsweise über
den "Alkyl"-Anteil des Substituenten
an eine Zielstruktur. Wenn der Substituent im Unterschied dazu "Alkylaryl" ist, bindet er sich über den "Aryl"-Anteil des Substituenten
an eine Zielstruktur. Ein Cycloalkylalkylsubstituent bindet sich
beispielsweise über
den letzteren "Alkyl"-Anteil des Substituenten
an eine Zielstruktur (z. B. Struktur-alkyl-cycloalkyl).
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Der
Begriff "Alkoxy" bedeutet hier ein
Sauerstoffatom, das an eine Alkylgruppe gebunden ist. Zu repräsentativen
Alkoxygruppen gehören
Methoxy-, Ethoxy- und Isopropoxygruppen.
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Der
Begriff "Hydroxyalkyl" bedeutet hier eine
Alkylgruppe mit mindestens einem Hydroxysubstituenten (z. B. -OH).
Zu repräsentativen
Hydroxyalkylgruppen gehören
Hydroxymethyl-, Hydroxyethyl- und Hydroxypropylgruppen.
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Die
Begriffe "Halo" oder "Halogen" bedeuten hier einen
Chlor-, Brom-, Fluor- oder Iodatomrest.
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Wenn
R
4 und R
6 oder R
4 und R
7 sich an
benachbarten Kohlenstoffatomen befinden und eine Bindung bilden,
sind Beispiele für
die resultierenden Partialstrukturen:
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Wenn
eine Variable mehr als ein Mal in irgendeinem Bestandteil (z. B.
R8) vorkommt, ist ihre Definition bei jedem
Vorkommen unabhängig
von ihrer Definition bei jedem anderen Vorkommen. Kombinationen
von Substituenten und/oder Variablen sind auch nur dann zulässig, wenn
solche Kombinationen zu stabilen Verbindungen führen.
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Der
Begriff "chemisch
machbar" wird üblicherweise
auf eine in einer Verbindung vorhandene Ringstruktur angewendet
und bedeutet, dass ein Fachmann erwarten würde, dass die Ringstruktur
stabil ist.
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Der
Begriff "Prodrug" bedeutet hier Verbindungen,
die Wirkstoffvorläufer
sind, die nach der Verabreichung an einen Patienten in vivo über irgendeinen
chemischen oder physiologischen Prozess den Wirkstoff freisetzen
(z. B. wird ein Prodrug dadurch, dass es in den physiologischen
pH-Wert gebracht wird, oder durch enzymatische Wirkung in die gewünschte Wirkstoffform
umgewandelt). Eine Erörterung
von Prodrugs findet sich in T. Higuchi und V. Stella, Pro-drugs
as Novel Delivery Systems (1987), Band 14 der A.C.S. Symposium-Reihe,
und in Bioreversible Carriers in Drug Design, Edward B. Roche, Herausgeber,
American Pharmaceutical Association and Pergamon Press, (1987),
wobei hier auf beide jeweils in vollem Umfang Bezug genommen wird.
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Der
Begriff "Zusammensetzung" soll ein Produkt
einschließen,
das die angegebenen Bestandteile in den spezifizierten Mengen enthält, sowie
jegliches Produkt, das direkt oder indi rekt aus der Kombination
der spezifizierten Bestandteile in den spezifizierten Mengen resultiert.
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Alle
in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendeten Zahlen, die
Mengen an Bestandteilen, Reaktionsbedingungen und so weiter angeben,
sollen in allen Fällen
als mit dem Begriff "etwa" modifiziert angesehen
werden, wenn sie nicht in den Arbeitsbeispielen gezeigt sind oder
es anderweitig anders angegeben ist.
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In
Bezug auf die Verbindung mit der Formel (I):
oder ein pharmazeutisch annehmbares
Salz davon kann eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine oder
mehrere der folgenden Einheiten enthalten:
-
Ar
1 und Ar
2 sind jeweils
vorzugsweise
wobei R
8,
R
9 und R
10 wie oben
definiert sind.
-
R8, R9 und R10 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus: H, -C1-C6-Alkyl, -C3-C8-Cycloalkyl,
-OR18, Halogen, -CN, -NO2,
-CF3, -CHF2, -CH2F, -CH2CF3, -OCF3, -OCHF2, -OCH2F und -OCH2CF3. R8,
R9 und R10 sind
besonders bevorzugt jeweils unabhängig ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus: H, -C1-C6-Alkyl,
-OH, Halogen, -CF3, -CHF2 und
-CH2F.
-
X1 ist vorzugsweise -O- oder NR18a.
X1 ist insbesondere -O-.
-
X2 ist vorzugsweise C oder S. X2 ist
bevorzugter C.
-
Wenn
X2 C ist, dann ist Y vorzugsweise O oder
S. Wenn X2 C ist, ist Y insbesondere O.
-
R1 und R2 sind jeweils
vorzugsweise unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H, -C1-C6-Alkyl, Hydroxy(C1-C3-alkyl)-,
-C3-C8-Cycloalkyl,
-CH2F, -CHF2 und
-CF3. R1 und R2 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und -C1-C6-Alkyl.
-
R3 ist vorzugsweise ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus H, C1-C6-Alkyl,
-CH2F, -CHF2 und -CF3. R3 ist insbesondere
H oder -C1-C6-Alkyl.
-
Jedes
R6 ist vorzugsweise unabhängig ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus H, C1-C6-Alkyl und -OR13.
Jedes R6 ist insbesondere unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und -C1-C6-Alkyl.
-
n2 ist vorzugsweise 1, 2 oder 3. Insbesondere
ist n2 1 oder 2.
-
R
4 und R
5 sind jeweils
vorzugsweise -(CR
28R
29)
n1-G,
worin
n
1 0,
1 oder 2 ist, und
G H, -CF
3, -CHF
2, -CH
2F, -OH, -O-(C
1-C
6-alkyl), -SO
2R
13, -O-(C
3-C
8-Cycloalkyl), -NR
13R
14, -SO
2NR
13R
14, -NR
13SO
2R
15,
-NR
13COR
12, -NR
12(CONR
13R
14), -CONR
13R
14, -COOR
12, -C
3-C
8-Cycloalkyl,
(R
19)
raryl-, (R
19)
rheteroaryl-,
R
4 und R
5 sind insbesondere
(CR
28R
29)
n1-G, wobei
n
1 0
oder 1 ist; und
G H, -CF
3, -CHF
2, -CH
2F, -OH, -NR
13COR
12, -NR
12{CONR
13R
14), -CONR
13R
14, -COOR
12, -C
3-C
8-Cycloalkyl, (R
19)
raryl, (R
19)
rheteroaryl-,
-
Es
ist auch bevorzugt, dass R
4 und R
5 zusammen miteinander und dem Kohlenstoff,
an den sie beide gebunden sind, einen chemisch machbaren 4- bis
7-gliedrigen Ring bilden, der 0 bis 3 Heteroatome enthält, die
jeweils unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus -O-, -S-, -S(O)-, -SO
2-
und -NR
18-, wobei der chemisch machbare
Ring gegebenenfalls mit 1 bis 2 Substituenten substituiert ist,
die unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus R
30 und
R
31. In diesen Fällen gehören zu repräsentativen Beispielen für den 4-
bis 7-gliedrigen
Ring
die Folgenden, sie sind jedoch
nicht auf die folgenden Strukturen beschränkt:
wobei
n
6 in der Zusammenfassung der Erfindung
definiert ist.
-
X3 ist vorzugsweise -NR20,
-O-, -S-, -S(O)-, -SO2-, -CH2-,
-CF2- or-CR12F-.
X3 ist insbesondere -O-, -S-, -S(O)-, -SO2-, -CH2-.
-
R11 ist vorzugsweise H oder -(C1-C6)-Alkyl.
-
R12 ist vorzugsweise H oder -(C1-C6)-Alkyl. R12 ist
insbesondere H oder CH3.
-
R13 und R14 sind insbesondere
jeweils unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und -C1-C6-Alkyl. R13 und
R14 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und CH3.
-
R15 ist vorzugsweise -(C1-C6)-Alkyl oder -CF3.
R15 ist insbesondere -(C1-C6)-Alkyl.
-
R17 ist vorzugsweise H oder -(C1-C6)-Alkyl. R17 ist
insbesondere H oder CH3.
-
R18 ist vorzugsweise H, -C1-C6-Alkyl oder -P(O)(OH)2.
R18 ist insbesondere H, CH3 oder
-P(O)(OH)2. R18a ist
vorzugsweise H oder C1-C6-Alkyl.
-
Jedes
R19 ist ein Substituent an dem Aryl- oder
Heteroarylring, an den er gebunden ist, und ist vorzugsweise unab hängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H, -C1-C6-Alkyl, -CF3, -CHF2, -CH2F, -OCF3, OCHF2 und -OCH2F. Jedes R19 ist
insbesondere ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und C1-C6-Alkyl.
-
r
ist vorzugsweise 1 oder 2. r ist bevorzugter 1.
-
R20 ist vorzugsweise H oder -(C1-C6)-Alkyl. R20 ist
insbesondere H oder CH3.
-
R21 und R22 sind insbesondere
jeweils unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und -C1-C6-Alkyl. R21 und
R22 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und CH3.
-
R23 und R24 sind jeweils
vorzugsweise unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und -C1-C6-Alkyl. R23 und
R24 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und CH3.
-
R25 und R26 sind jeweils
unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und C1-C6-Alkyl. R25 und
R26 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und CH3.
-
R27 ist vorzugsweise H oder -(C1-C6)-Alkyl. R27 ist
insbesondere H oder CH3.
-
R28 und R29 sind jeweils
vorzugsweise unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und -C1-C2-Alkyl. R28 und
R29 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und -CH3.
-
R30 und R31 sind jeweils
vorzugsweise unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus H und -C1-C2-Alkyl. R30 und
R31 sind insbesondere jeweils unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus H und -CH3.
-
n3 ist vorzugsweise 1, 2 oder 3. Insbesondere
ist n3 1 oder 2.
-
n5 ist vorzugsweise 0 oder 1. n5 ist
insbesondere 0.
-
n6 ist vorzugsweise 0, 1 oder 2. n6 ist insbesondere 0 oder 1.
-
In
Bezug auf die Verbindungen der Formel (I) und die Definitionen ihrer
Substituenten können
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung einen oder mehrere der folgenden Substituenten einschließen:
- 1. X1 ist -O-;
- 2. X2 ist -C- und Y ist O.
- 3. Ar1 und Ar2 sind
unabhängig
voneinander jeweils: wobei R8,
R9 und R10 jeweils
unabhängig
in der Zusammenfassung der Erfindung definiert sind.
- 4. Ar1 ist: wobei R8,
R9 und R10 jeweils
unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus H, -OH und Halogen; oder mindestens
einer von R8, R9 und
R10 Halogen ist, vorzugsweise F.
- 5. Ar2 ist wobei mindestens zwei von
R8, R9 und R10 jeweils -CF3 sind.
- 6. R1 und R2 sind
jeweils unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus: H und -C1-C6-Alkyl
- 7. Einer von R1 und R2 ist
-C1-C6-Alkyl, vorzugsweise
-CH3.
- 8. R3 ist H;
- 9. n2 ist 1 oder 2;
- 10. R18 ist H;
- 11. R6 und R7 sind
jeweils H.
- 12. Einer von n4 und R5 ist
H, und der andere von R4 und R5 ist
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus:
(a) -C(R28R29)n1-G, wobei n1 1 ist und R26,
R29 und G jeweils in der Zusammenfassung
der Erfindung definiert sind, beispielsweise führt R28 =
R29 = G = H zu -CH3;
und
(b) C(R28R29)n1-G, wobei n1 0
ist, und G in der Zusammenfassung der Erfindung definiert ist, beispielsweise:
(i)
G ist H;
(ii) G ist -NR13COR12, wobei R13 gleich
H zu -NHCOR12 führt, wobei R12 in
der Zusammenfassung der Erfindung definiert ist; wenn R12 -CH3 oder -CH2CH3 ist, würde
man -NHCOCH3 oder -NHCOCH2CH3 erhalten; und
(iii) G ist: worin
n5 0
ist,
R23 und R24 zusammen
miteinander und dem Kohlenstoff, an den sie beide gebunden sind,
eine C=O Gruppe bilden;
R12 = R27 = R25 = R26 = H; und
X3 CH2- ist, was zu dem Folgenden führt:
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung ist eine Verbindung mit der Formel (I) mit den folgenden
Substituenten:
- • R1 und
R2 sind jeweils unabhängig in der Zusammenfassung
der Erfindung definiert;
- • X1 ist in der Zusammenfassung der Erfindung
definiert;
- • R3 ist H;
- • Ar1 und Ar2 sind unabhängig voneinander
jeweils: wobei R8,
R9 und R10 unabhängig voneinander
jeweils H, -OH, -CF3 oder Halogen sind;
- • R6 und R7 sind jeweils
H;
- • R4 und R5 sind jeweils
unabhängig
voneinander in der Zusammenfassung der Erfindung definiert;
- • X2 ist -C-;
- • Y
ist O und
- • R18 ist H.
-
Die
eben gezeigte bevorzugte Ausführungsform
hat insbesondere die folgenden Substituenten: X
1 ist -O-
oder -NR
18a-, n
2 ist
1 oder 2, und R
4 und R
5 sind
jeweils unabhängig
-C(R
28R
29)
n1-G,
wobei n
1, R
28, R
29 und G jeweils in Anspruch 1 definiert sind.
Bevorzugter hat die eben gezeigte bevorzugte Ausführungsform
die folgenden SUbstituenten: X
1 ist -O-
oder -NR
18a, n
2 ist
1 oder 2, und R
4 und R
5 bilden
zusammen miteinander und dem Kohlenstoffatom, an das beide gebunden
sind, einen chemisch machbaren 4- bis 7-gliedrigen Ring ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus:
wobei
n
6 wie in Anspruch 1 definiert ist.
-
Die
bevorzugten Verbindungen der Erfindung haben die folgende Kernstruktur:
-
Zu
bevorzugten Verbindungen der Erfindung gehören Verbindungen mit den Beispielnummern:
35, 25a, 26b, 26a, 27a, 23a, 37, 36, 27b, 39a, 25b, 21, 24a, 17,
28, 23b, 15, 40, 39b, 30, 12, 16, 20, 38, 24b, 22, 4, 2a, 29, 14,
9, 2b, 19, 6, 5, 1 und 42a wie nachfolgend gezeigt. Besonders bevorzugt
sind Verbindungen mit den Beispielnummern: 25a, 27a, 23a, 17, 15,
40, 4, 35 und 42a.
-
Verbindungen
der Formel (I) können
effektive Antagonisten des NK
1-Rezeptors
sein und haben eine Wirkung auf seinen endogenen Agonisten, Substanz
P, an der NK
1-Rezeptorstelle und können daher
zur Behandlung von Zuständen
brauchbar sein, die durch die Aktivität des Rezeptors verursacht
oder verschlimmert werden können.
Die in vitro und in vivo-NK
1-, NK
2- und NK
3-Aktivitäten der
Verbindungen der Formel (I) können nach
verschiedenen in der Technik bekannten Verfahren bestimmt werden,
wie einen Test auf ihre Fähigkeit zur
Inhibierung der Aktivität
des NK
1-Agonisten, Substanz P. Die % Inhibierung
der Neurokininagonistaktivität ist
der Unterschied zwischen der prozentualen maximalen spezifischen
Bindung ("MSB") und 100%. Die prozentuale
MSB ist durch die folgende Gleichung definiert, wobei "dpm" für "Zerfälle pro
Minute" steht:
-
Die
Konzentration, bei der die Verbindung 50% Inhibierung der Bindung
erzeugt, wird dann verwendet, um mit der Chang-Prusoff-Gleichung die Inhibierungskonstante
("Ki") zu bestimmen.
-
Die
in vivo-Aktivität
kann durch Inhibierung einer agonistinduzierten Fußbewegung
bei einer Wüstenspringmaus
gemessen werden, wie in Science, 281, 1640–1695 (1998) beschrieben ist,
auf die hier in vollständigem
Umfang Bezug genommen wird. Es ist zu erkennen, dass Verbindungen
mit der Formel (I) NK1-Antagonistaktivitäten mit unterschiedlichen Graden
zeigen können.
Bestimmte Verbindungen können
beispielsweise stärkere
NK1-Antagonistaktivitäten zeigen
als andere.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
zeigen potente Affinitäten
zu dem NK1-Rezeptor, wie durch Ki-Werte (in nM) gemessen wird. Die Aktivitäten (Stärken) der
erfindungsgemäßen Verbindung
werden bestimmt, indem ihre Ki-Werte gemessen
werden. Je kleiner der Ki-Wert ist, um so
aktiver ist eine Verbindung zur Antagonisierung des NK1-Rezeptors.
Erfindungsgemäße Verbindungen
zeigen einen weiten Aktivitätsbereich: Die
durchschnittlichen NK1-Ki-Werte
für Verbindungen
mit der Formel (I) liegen allgemein im Bereich von > 0 nM bis etwa 1000
nM, vorzugsweise etwa 0,05 nM bis etwa 500 nM, wobei Werte von etwa
0,05 M bis etwa 100 nM bevorzugter sind. Durchschnittliche NK1-Ki-Werte von > 0 nM bis etwa 25 nM
sind bevorzugter. Besonders bevorzugt sind Verbindungen mit durchschnittlichen
Ki-Werten von > 0 nM bis etwa 10 nM für den NK1-Rezeptor.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen mit durchschnittlichen Ki-Werten von > 0 nM bis etwa 5 nM für den NK1-Rezeptor.
Die am meisten bevorzugten Verbindungen haben durchschnittliche
NK1-Ki-Werte von > 0 nM bis etwa 3 nM.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
sind auch hochselektiv für
das Antagonisieren eines NK1-Rezeptors,
im Unterschied zu der Antagonisierung von (i) NK2-
und/oder (iii) NK3-Rezeptoren. Wenn das
Selektionsverhältnis
einer Verbindung größer als
100 für
die Ki des NK1-Rezeptors
zu der Ki des NK2-Rezeptors und/oder
unabhängig
der Ki des NK3-Rezeptors
ist, ist die Verbindung hier als selektiver Antagonist des NK1-Rezeptors definiert, im Unterschied zu
den jeweiligen NK2- und/oder NK3-Rezeptoren.
-
Verbindungen
mit der Formel (I) können
mindestens ein asymmetrisches Kohlenstoffatom aufweisen. Alle Isomere
einschließlich
Stereoisomeren, Diastereomeren, Enantiomeren, Regiostereomeren,
Tautomeren und Rotationsisomeren werden hier als Teil der Erfindung
angesehen. Prodrugs, Salze, Solvate, Ester, usw., die von Verbindungen
mit der Formel (I) abgeleitet sind, oder Vorläufer davon fallen ebenfalls
in den Umfang der Erfindung. Die Erfindung beinhaltet d- und l-Isomere
sowohl in reiner Form als auch gemischt einschließlich racemischer
Mischungen. Isomere können
unter Verwendung konventioneller Techniken hergestellt werden, entweder
indem optisch reine oder optisch angereicherte Ausgangsmaterialien
umgesetzt werden oder indem Isomere einer Verbindung der Formel
(I) getrennt werden. Fachleute werden erkennen, dass bei einigen
Verbindungen der Formel (I) spezielle Isomere eine größere pharmakologische
Aktivität
als andere Isomere zeigen können.
-
Es
gibt viele Anwendungen für
die Verbindungen mit der Formel (I). Die erfindungsgemäßen Verbindungen
mit der Formel (I) können
beispielsweise als Antagonisten der Neurokininrezeptoren brauchbar
sein, insbesondere der NK1-Rezeptoren bei
einem Säuger,
wie einem Menschen. Sie können
als solche zur Behandlung und Verhinderung von einer oder mehreren
aus einer Vielfalt von Erkrankungszuständen (physiologischen Störungen,
Symptomen und Erkrankungen) von Säugern (Menschen und Tieren)
brauchbar sein, beispielsweise Erkrankungen der Atemwege (z. B.
chronische Lungenerkrankung, Bronchitis, Pneumonie, Asthma, Allergie,
Husten und Bronchiospasmus, insbesondere Asthma und Husten), entzündliche
Erkrankungen (z. B. Arthritis und Psoriasis), Hauterkrankungen (z.
B. atopische Dermatitis und Kontaktdermatitis), ophthalmologische
Erkrankungen (z. B. Retinitis, erhöhter Augeninnendruck und Katarakte),
Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z. B. neurotische Depression),
Angststörungen
(wie allgemeine Ängstlichkeit,
Sozialangst und Panikattackenerkrankungen), Phobien (z. B. Sozialphobie)
und bipolare Erkrankungen, Suchterkrankungen (z. B. Alkoholabhängigkeit
und Missbrauch psychoaktiver Substanzen), Epilepsie, Schmerz, Psychose,
Schizophrenie, Morbus Alzheimer, mit AIDS zusammenhängende Demenz,
mit Stress zusammenhängende
Erkrankungen (z. B. posttraumatisches Belastungssyndrom), obsessive/Zwangsstörungen,
Essstörungen
(z. B. Bulimie, Anorexia nervosa und Fressattacken), Manie, prämenstruelles
Syndrom, gastrointestinale Erkrankungen (z. B. Reizdarmsyndrom,
Morbus Crohn und Colitis), Atherosklerose, fibrosierende Erkrankungen
(z. B. Lungenfibrose), Fettleibigkeit, Diabetes Typ II, mit Schmerz
zusammenhängende
Erkrankungen (z. B. Kopfschmerzen wie Migräne, neuropathischer Schmerz,
postoperativer Schmerz und chronische Schmerzsyndrome), Erkrankungen
der Blase und des Urogenitraltrakts (z. B. interstitielle Zystitis,
Urininkontinenz, Pollakisurie und Miktionsprobleme), Erbrechen und Übelkeit.
Die Verbindungen mit den Formel (I) sind insbesondere zur Behandlung
von Erkrankungszuständen
brauchbar, die mit mikrovaskulärer
Undichtigkeit und Schleimsekretion zusammenhängen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
sind insbesondere zur Behandlung und Prävention von Asthma, Erbrechen, Übelkeit,
Depressionen, Angststörungen,
Husten und mit Schmerz zusammenhängenden
Störungen
(z. B. Migräne)
brauchbar, insbesondere Erbrechen, Übelkeit, Depression, Angststörungen und
Husten.
-
Gemäß einem
anderen Aspekt betrifft die Erfindung pharmazeutische Zusammensetzungen,
die mindestens eine Verbindung der Formel (I) in einem pharmazeutisch
annehmbaren Träger
enthalten. Die Erfindung betrifft auch die Verwendung der pharmazeutischen
Zusammensetzungen bei der Behandlung der oben aufgeführten Erkrankungszustände bei
Säugern.
-
Gemäß einem
weitere Aspekt der Erfindung wird die Verwendung einer erfindungsgemäßen Verbindung
zur Herstellung eines Medikaments zur Antagonisierung einer Wirkung
einer Substanz P an einer Neurokinin-1-Rezeptorstelle oder zur Blockade
von einem oder mehreren Neurokinin-1-Rezeptoren bei einem Säuger bereitgestellt,
der dieser Behandlung bedarf, wobei dem Säuger eine wirksame Menge von
mindestens einer Verbindung mit der Formel (I) verabreicht wird.
-
Eine
wirksame Menge von einem oder mehreren der erfindungsgemäßen NK
1-Rezeptorantagonisten kann gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung mit einer wirksamen Menge von einem oder mehreren
selektiven Serotoninwiederaufnahmeinhibitoren ("SSRIs") kombiniert werden, um Depression oder Angststörungen zu
behandeln. SSRIs ändern
die Verfügbarkeit
von Serotonin an der Synapse, indem sie die präsynaptische Reakkumulation
von neuronal freigesetztem Serotonin inhibieren.
US 6,162,805 , auf die hier in vollem
Umfang Bezug genommen wird, offenbart ein Verfahren zur Behandlung
von Fettleibigkeit mit einer Kombinationstherapie aus einem NK
1-Rezeptorantagonisten und einem SSRI. Eine
erfindungsgemäße Verbindung/erfindungsgemäße Verbindungen
der Formel (I) können
zusammen mit einem oder mehreren SSRIs) in einer einzigen pharmazeutischen
Zusammensetzung kombiniert werden, oder können simultan, gleichzeitig oder
sequentiell mit einem SSRI verabreicht werden.
-
Zahlreiche
chemische Substanzen ändern
bekanntermaßen
die synaptische Verfügbarkeit
von Serotonin durch die Hemmung der präsynaptischen Reakkumulation
von neuronal freigesetztem Serotonin. Zu repräsentativen SSRIs gehören ohne
Einschränkung
die Folgenden: Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertalin und pharmazeutisch
annehmbare Salze davon. Andere Verbindungen können leicht bewertet werden,
um ihre Fähigkeit
zur selektiven Inhibierung der Wiederaufnahme (Reuptake) von Serotonin
zu bestimmen. Die Erfindung betrifft somit eine pharmazeutische
Zusammensetzung, die mindestens einen NK1-Rezeptorantagonisten
mit der Formel (I) und mindestens einen SSRI enthält, und
ihre Verwendung zur Behandlung der oben genannten Erkrankungszustände bei
Säugern,
indem einem Patienten, der dieser Behand lung bedarf, eine wirksame
Menge der pharmazeutischen Zusammensetzung verabreicht wird, die
mindestens einen NK1-Rezeptorantagonisten
mit der Formel (I) in Kombination mit mindestens einem SSRI enthält, wie
einem der oben genannten.
-
Erfindungsgemäße Verbindungen
sind gemäß einem
anderen Aspekt brauchbar zur Behandlung von Erbrechen, indem einem
Patienten, der dieser Behandlung bedarf, eine wirksame Menge von
mindestens einem NK1-Rezeptorantagonisten
mit der Formel (I) verabreicht wird. Erfindungsgemäße Verbindungen
sind besonders brauchbar zur Behandlung von verspätet einsetzendem
Erbrechen, wie es 24 Stunden bis mehrere Tage nach der Verabreichung
einer Chemotherapie zu erwarten ist. Siehe Gonzales et al., Oncology
Special Edition, Band 5 (2002), Seiten 53–58. Kombinationen von mindestens
einem NK1-Rezeptorantagonisten und mindestens
einem anderen Antiemetikum, wie einem Serotonin 5-HT3-Rezeptorantagonisten,
können
zur Behandlung anderer Formen von Erbrechen verwendet werden, z.
B. akutem Erbrechen, das durch Chemotherapie, Strahlung, Bewegung
und Alkohol (z. B. Ethanol) indiziert wird, sowie postoperativer Übelkeit
und Erbrechen Beispiele für
Serotonin-5HT3-Rezeptorantagonisten sind
Palonsetron, Ondansetron und Granisetron, oder pharmazeutisch annehmbare
Salze davon.
-
Wenn
ein erfindungsgemäßer NK1-Rezeptorantagonist mit einem SSRI oder
Serotonin-5-HT3-Rezeptorantagonisten kombiniert
wird, um einem Patienten verabreicht zu werden, der dieser Behandlung
bedarf, können
die zwei oder mehr aktiven Bestandteile simultan, nacheinander (einer
nach dem anderen innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums) oder
sequentiell (zuerst einer und danach über einen Zeitraum der andere)
verabreicht werden.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
somit allein oder in Kombination mit anderen Mitteln verwendet werden.
Zusätzlich
zu der oben beschriebenen Kombinationstherapie aus NK1-Rezeptorantagonist/SSRI
oder Serotonin-5-HT3-Rezeptorantagonist
können
die Verbindungen mit der Formel (I) mit anderen aktiven Mitteln
kombiniert werden, wie anderen Typen von NK1-Rezeptorantagonisten,
Prostanoiden, H1-Rezeptorantagonisten, α-adrenergen Rezeptoragonisten,
Dopaminrezeptoragonisten, Melanocortinrezeptoragonisten, Endothelinrezeptorantagonisten,
Endothelin umwandelndes Enzym-Inhibitoren, Angiotensin II-Rezeptorantagonisten,
Angiotensin umwandelndes Enzym-Inhibitoren, neutrale Metalloendopeptidase-Inhibitoren ETA-Antagonisten, Renin-Inhibitoren, Serotonin-5-HT2c-Rezeptoragonisten, Nociceptin-Rezeptoragonisten, rho-Kinase-Inhibitoren,
Kaliumkanalmodulatoren und/oder Inhibitoren des Multiarzneimittelresistenzproteins
5. Bevorzugte therapeutische Mittel für die Kombinationstherapie
mit erfindungsgemäßen Verbindungen
sind die Folgenden: Prostanoide, wie Prostaglandin E1, α-adrenerge
Agonisten, wie Phentolaminmesylat, Dopainrezeptoragonisten, wie
Apomorphin, Angiotensin II-Antagonisten, wie Losartan, Irbesartan,
Valsartan und Candesartan sowie ETA-Antagonisten,
wie Bosentan und ABT-627.
-
Zur
Herstellung pharmazeutischer Zusammensetzungen aus den in dieser
Erfindung beschriebene Verbindungen können inerte, pharmazeutisch
annehmbare Träger
fest oder flüssig
sein. Zubereitungen in fester Form schließen Pulver, Tabletten, dispergierbare
Körner,
Kapseln, Oblattenkapseln und Zäpfchen
ein. Die Pulver und Tabletten können
aus etwa 5 bis etwa 95% aktivem Bestandteil zusammensetzt sein.
Geeignete feste Träger
sind in der Technik bekannt, z. B. Magnesiumcarbonat, Magnesiumstearat,
Talkum, Zucker oder Lactose. Tabletten, Pulver, Kapseln und Oblattenkapseln
können
als feste Dosierungsformen verwendet werden, die für die orale
Verabreichung geeignet sind. Beispiele für pharmazeutisch annehmbare
Träger
und Fertigungsverfahren für
verschiedene Zusammensetzungen finden sich in A. Gennaro (Herausgeber),
The Science and Practice of Pharmacy, 20. Auflage, (2000), Lippincott
Williams & Wilkins,
Baltimore, MD, USA.
-
Zubereitungen
in flüssiger
Form schließen
Lösungen,
Suspensionen und Emulsionen ein. Als Beispiel können Wasser oder Wasser-Propylenglykol-Lösungen für die parenterale
Injektion oder Zugabe von Süßungsmitteln
und Opazifizierungsmitteln für
orale Lösungen,
Suspensionen und Emulsionen genannt werden. Zubereitungen in flüssiger Form
können
auch Lösungen
für intranasale
Verabreichung einschließen.
-
Aerosolzubereitungen,
die zur Inhalation geeignet sind, können Lösungen und Feststoffe in Pulverform
einschließen,
die in Kombination mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger wie
inertem komprimiertem Gas, z. B. Stickstoff, vorliegen können.
-
Ebenfalls
eingeschlossen sind Zubereitungen in fester Form, die kurz vor Gebrauch
in Zubereitungen in flüssiger
Form für
orale oder parenterale Verabreichung überführt werden sollen. Solche flüssigen Formen schließen Lösungen,
Suspensionen und Emulsionen ein.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
auch transdermal verabreichbar sein. Die transdermalen Zusammensetzungen
können
die Form von Cremes, Lotionen, Aerosolen und/oder Emulsionen annehmen,
und können
in ein Transdermalpflaster vom Matrix- oder Reservoirtyp eingeschlossen werden,
wie in der Technik zu diesem Zweck konventionell ist.
-
Die
Verbindung wird vorzugsweise oral verabreicht.
-
Die
pharmazeutische Zubereitung liegt vorzugsweise in Einheitsdosisform
vor. In einer solchen Form werden die Zubereitungen in geeignet
bemessene Einheitsdosen unterteilt, die geeignete Mengen der aktiven Komponente
enthalten, z. B. eine wirksame Menge, um den gewünschten Zweck zu erreichen.
-
Die
Menge an aktiver Verbindung in einer Einzeldosis der Zubereitung
kann gemäß der speziellen
Anwendung auf etwa 0,01 mg bis etwa 4000 mg, vorzugsweise etwa 0,02
mg bis etwa 1000 mg, insbesondere etwa 0,03 mg bis etwa 500 mg und
am meisten bevorzugt etwa 0,04 mg bis etwa 250 mg variiert oder
eingestellt werden.
-
Die
tatsächlich
verwendete Dosis kann gemäß den Erfordernissen
des Patienten und dem Schweregrad des behandelten Zustands variiert
werden. Die Bestimmung des richtigen Dosierschemas für eine spezielle
Situation liegt innerhalb des Wissens des Fachmanns. Der Bequemlichkeit
halber kann die gesamte Tagesdosis unterteilt und nach Bedarf portionsweise über den
Tag verabreicht werden.
-
Menge
und Frequenz der Verabreichung der erfindungsgemäßen Verbindungen und/oder der
pharmazeutisch annehmbaren Salze derselben werden gemäß der Beurteilung
des behandelnden Arztes unter Berücksichtigung von Faktoren wie
Alter, Zustand und Größe des Patienten
sowie des Schweregrads der zu behandelnden Symptome festgelegt.
Ein typisches empfohlenes Tagesdosierschema für die orale Verabreichung kann
im Bereich von etwa 0,02 mg/kg/Tag bis etwa 2.000 mg/kg/Tag in zwei
bis vier unterteilten Dosen liegen.
-
Die
Menge der NK1-Rezeptorantagonisten in Kombination
mit einem SSRI oder Serotonin-5-HT3-Rezeptorantagonisten
(5-HT3) in einer Einheitsdosis der Zubereitung
kann von etwa 10 mg bis etwa 300 mg NK1-Rezeptorantagonisten
in Kombination mit etwa 10 mg bis etwa 100 mg SSRI oder 5-HT3 betragen. Eine weitere Menge des NK1-Rezeptorantagonisten in Kombination mit
einem SSRI oder 5-HT3 in einer Einheitsdosis
der Zubereitung kann von etwa 50 mg bis etwa 300 mg NK1-Rezeptorantagonisten
in Kombination mit etwa 10 mg bis etwa 100 mg SSRI oder 5-HT3 variiert oder eingestellt werden. Eine
weitere Menge des NK1-Rezeptorantagonisten in
Kombination mit einem SSRI oder 5-HT3 in
einer Einheitsdosis der Zubereitung kann in Abhängigkeit von der speziellen
Anwendung von etwa 50 mg bis etwa 300 mg NK1-Rezeptorantagonisten
in Kombination mit etwa 20 mg bis etwa 50 mg SSRI oder 5-HT3 variiert oder eingestellt werden.
-
Es
kann bei Besserung des Zustands des Patienten eine Erhaltdosis einer
Verbindung, Zusammensetzung oder Kombination der Erfindung verabreicht
werden, falls erforderlich. Die Dosis oder Frequenz der Verabreichung
oder beide können
danach als Funktion der Symptome auf ein Niveau reduziert werden,
bei der der gebesserte Zustand erhalten bleibt. Wenn die Symptome
auf das gewünschte
Niveau gelindert worden sind, sollte die Behandlung enden. Die Patienten
können
bei jedem Wiederauftreten der Krankheitssymptome jedoch auf Langzeitbasis
intermittierende Behandlung benötigen.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
in unsolvatisierten sowie solvatisierten Formen einschließlich hydratisierten
Formen vorliegen. Im Allgemeinen sind die solvatisierten Formen
mit pharmazeutisch annehmbaren Lösungsmitteln,
wie Wasser, Ethanol und dergleichen, für erfindungsgemäße Zwecke
den unsolvatisierten Formen äquivalent.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
mit organischen und anorganischen Säuren pharmazeutisch annehmbare
Salze bilden. Beispiele für
geeignete Säuren
zur Salzbildung sind Salz-, Schwefel-, Phosphor-, Essig-, Citronen-,
Malon-, Salicyl-, Äpfel-,
Fumar-, Bernstein-, Ascorbin-, Malein-, Methansulfonsäure und
andere Mineral- und Carbonsäuren,
die Fachleuten gut bekannt sind. Die Salze werden hergestellt, indem
die freien Basenformen mit einer ausreichenden Menge der gewünschten
Säure kontaktiert
werden, um in konventioneller Weise ein Salz zu produzieren. Die
freien Basenformen können
durch Behandlung des Salzes mit einer geeigneten verdünnten wässrigen
Basenlösung
regeneriert werden, wie mit verdünntem
wässrigem
Natriumhydroxid, Kaliumcarbonat, Ammoniak oder Natriumbicarbonat.
Die freien Basenformen können sich
in bestimmten physikalischen Eigenschaften, wie Löslichkeit
in polaren Lösungsmitteln,
etwas von ihren jeweiligen Salzformen unterscheiden, die Salze sind
ansonsten für
erfindungsgemäße Zwecke
jedoch zu ihren jeweiligen freien Basenformen äquivalent.
-
Saure
erfindungsgemäße Verbindungen
(z. B. jene Verbindungen, die eine Carboxylgruppe besitzen), bilden
mit anorganischen und organischen Basen pharmazeutisch annehmbare
Salze. Repräsentative
Beispiele für
solche Salztypen sind die Natrium-, Kalium-, Calcium-, Aluminium-,
Gold- und Silbersalze. Salze, die mit pharmazeutisch annehmbaren
Aminen, wie Ammoniak, Alkylaminen, Hydroxyalkylaminen, N-Methylglucamin
und dergleichen, gebildet sind, sind auch eingeschlossen.
-
Ein
weiterer Aspekt der Erfindung ist die Bereitstellung eines Kits,
der separate Behälter
in einer einzigen Packung aufweist, wobei die erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Verbindungen, Zusammensetzungen und/oder Salze davon in Kombination
mit pharmazeutisch annehmbaren Trägern zur Behandlung einer Vielfalt
von physiologischen Störungen,
Symptomen und Erkrankungen verwendet werden.
-
Definitionen für Abkürzungen
-
Es
folgen allgemeine und spezifische Verfahren zur Herstellung von
Verbindungen mit der Formel (I). Die folgenden Abkürzungen
werden hier wie nachfolgend definiert verwendet:
- RBF
- ist ein Rundkolben;
- RT
- ist Raumtemperatur.
- Me
- ist Methyl.
- Bu
- ist Butyl;
- MeOH
- ist Methanol;
- Ac
- ist Acetyl;
- Et
- ist Ethyl;
- Ph
- ist Phenyl.
- MS
- ist Methansulfonyl;
- THF
- ist Tetrahydrofuran.
- OAc
- ist Acetat;
- (Boc)2O
- ist Di-tert.-butyldicarbonat;
- (Boc)
- ist tert.-Butoxycarbonyl;
- DC
- ist Dünnschichtchromatographie;
- LAH
- ist Lithiumaluminumhydrid;
- LDA
- ist Lithiumdiisopropylamin;
- CDI
- ist 1,1-Carbonyldiimidazol;
- HOBT
- ist Hydroxybenzotriazol;
- DEC
- ist 1[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid;
- TFA
- ist Trifluoressigsäure;
- MTBE
- ist t-Butylmethylether;
- DAST
- ist Diethylaminoschwefeltrifluorid;
- DIEA oder i-Pr2EtN
- ist Diisopropylethylamin;
- UNCA
- ist harnstoffgeschütztes N-Carboxyanhydrid;
- Präp. Platte
- ist präparative
Dünnschichtchromatographie;
- DMF
- ist Dimethylformamid;
- TEMPO
- ist ein freies Radikal
von 2,2,6,6-Tetramethyl-1-piperidinyloxy.
- BuLi
- ist Butyllithium;
- KHMDS
- ist Kaliumbis (trimethylsilyl)amid;
- DBU
- ist 1,8-Diazabicydo[5.4.0]undec-7-en
und
- AlMe3
- ist Trimethylaluminium.
-
Verbindungen
der Formel (I) können
unter Verwendung von Verfahren hergestellt werden, die Fachleuten
bekannt sind. Nachfolgend werden typische Verfahren beschrieben,
obwohl ein Fachmann erkennt, dass andere Verfahren anwendbar sein
können
und dass das Verfahren geeignet modifiziert werden kann, um andere
Verbindungen innerhalb des durch Formel (I) abgedeckten Bereichs
herzustellen.
-
Allgemeine Herstellungsverfahren
-
Verbindungen
mit der Formel (I) können
allgemein aus dem entsprechenden Aminosäurederivat A1 unter den im
folgenden gezeigten Bedingungen hergestellt werden, wobei X2 -C- ist; Y O, S oder NR11 ist;
n2 1 ist und Ar1,
Ar2, X1 und R1 bis R31 jeweils
wie in der Zusammenfassung der Erfindung definiert sind.
-
Dem
Standardschutz der Aminosäure
als Carbamatderivat folgt die Aktivierung der Carbonsäure. Für n2 = 1 ist die Behandlung mit Phosgen oder
einem Phosgenderivat, vorzugsweise Triphosgen, ein derartiges Verfahren
für die
Säureaktivierung.
Fachleute werden erkennen, dass andere Verfahren, wie die Herstellung des
Weinreb-Amids, in ähnlicher
Weise funktionieren können,
um die Säure
für die
nukleophile Addition zu aktivieren. Das Entschützen einer geeigneten enolisierbaren
Position, vorzugsweise, jedoch nicht beschränkt auf R4-substituierte
Acetate und Malonate, mit einer geeigneten Base, gefolgt von Mischen
mit N-Carboxyanhydrid A2, liefert den Ketoester A3. Entschützen unter
Verwendung von Standardverfahren liefert das Aminoesterderivat,
welches dann spontan oder durch Erwärmen in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie THF oder Dichlorethan, zu dem Ketolactam A4 zyklisiert. Dieses
Derivat kann durch Standardreagentien reduziert werden, wie Lithiumborhydrid
oder Lithiumaluminiumhydrid, um das Hydroxylactam A5 zu ergeben.
Die Umwandlung der Hydroxylgruppe in eine geeignete Abgangsgruppe,
vorzugsweise das Mesylat oder Tosylat, ermöglicht die Eliminierung zu
dem ungesättigten
Lactam A6. Dieses Material kann mit Wasserstoff reduziert werden,
um das substituierte Lactam A7 zu liefern.
-
-
Funktionalisierung
des Lactams kann ferner durch Standard-Chemie bewirkt werden. Das Schützen des
Lactams wird somit durch Umwandlung in ein Carbamat, vorzugsweise
Boc, durch Behandlung mit dem entsprechenden Anhydrid- oder Chlorformiat
bewirkt. Das resultierende geschützte
Lactam kann mit einer geeigneten Base, wie LDA oder KHMDS, entschützt und
danach mit einem Elektrophil behandelt werden, um das funktionalisierte Lactam
zu liefern. Geeignete Elektrophile können Alkylhalogenide, Trisylazid,
Sauerstoff und Disulfide sein, jedoch nicht darauf begrenzt. Fachleute
können
konventionellerweise diese Derivate weiter funktionalisieren, um
Verbindungen herzustellen, wobei R4 und
R5 jeweils unabhängig ausgewählt sind aus -(CH2)n1-G und -C(O)(CH2)n4-G, wobei n1 0
bis 5 ist; n4 1 bis 5 ist und G in der Zusammenfassung
der Erfindung definiert ist.
-
-
Die
Aminosäure
A1 kann alternativ in einen geschützten Aminoaldehyd A12 umgewandelt
werden. Dieser Aldehyd kann mit einem Nukleophil behandelt werden
(z. B. einem Enolat oder Wittig-Reagenz), um das entsprechende Hydroxyladditions-
oder Olefinprodukt zu ergeben. Eliminierung von Aldolprodukten,
um das Olefinprodukt bereitzustellen, kann durch Aktivierung (vorzugsweise über das
Tosylat oder Mesylat) und Erwärmen
in Gegenwart einer geeigneten Base erfolgen, um das Olefin A13 zu
ergeben. Die Hydrierung des Olefins A13 und anschließende Funktionalisierung
liefert das Lactam A14, wobei n
2 1 ist:
-
Ein
alternatives Verfahren zur Herstellung von A13 beinhaltet die stereoselektive
Alkylierung eines geschützten
Oxazolidinons A16. Teilweise Reduktion mit einem Reduktionsmittel,
wie Lithiumaluminiumhydrid, liefert das Lactol A18. Eine Wittig-Reaktion
liefert das entsprechende Olefin A13:
-
Verbindungen
mit der Formel (I), wobei n2 2, 3 oder 4
ist, können
durch Umwandlung der Aminosäure A1
zu 1-, 2- und 3-Kohlenstoff-homologen
Derivaten unter Verwendung von Routinechemie, die Fachleuten bekannt
ist, hergestellt werden. Besonders brauchbare Reagentien für diese
Kohlenstoffkettenhomologisierung schließen Wittig-Chemie unter Verwendung
von Methoxymethyltriphenylphosphoniumbromid oder einem analogen
Reagenz, Cyanomethyltriphenylphosphoniumbromid und Horner-Emmons-Protokolle ein. Funktionalisierungen
und Zyklisierungen zu den 6-, 7- beziehungsweise 8-gliedrigen Lactamen
sind analog zu den oben beschriebenen Verfahren.
-
-
-
Alternativ
können
Verbindungen mit der Formel (I), wobei n2 2,
3 oder 4 ist und X1 -O- ist, durch Mittel zur
Umwandlung von Keton A23 in das Sulfinamid unter Verwendung des
passenden Sulfinamids (racemisch oder nicht racemisch) und Titanisopropoxid
nach dem in D. A. Cogan; G. Liu und J. Ellman; Tetrahedron, 55, 8883
(1999) beschriebenen Protokoll hergestellt werden. Das Sulfinamid
A24 wird dann mit einem geeigneten Allyl-Grignard behandelt, gefolgt von Entschützen des
Stickstoffs mit einer Säure,
vorzugsweise HCl. Das resultierende Amin wird unter Verwendung von üblichen
Protokollen, vorzugsweise Behandlung mit einem Säurechlorid und Base, mit einem
geeigneten olefinischen Carbonsäurederivat
gekoppelt. Behandlung des Bisolefins A26 mit Grubb's Katalysator unter
Verwendung von Standard-Olefinmetathesebedingungen liefert das ungesättigte Lactam
A27. Hydrierung des gesättigten
Lactams führt
zu dem unsubstituierte δ-Lactam.
Das Schützen
des Lactam-Stickstoffs wie zuvor beschrieben, wobei n2 1
ist und die Funktionalisierung neben dem Stickstoff liegt, wird
in einer ähnlichen
Weise durchgeführt.
Fachleute werden erkennen, dass Acylierung des Amins A25 mit einer
geeigneten Carbonsäure
mit einer Länge
von 4 bis 5 Kohlenstoffatomen, die ein endständiges Olefin enthält, gefolgt
von anschließenden
Syntheseoperationen wie oben beschrieben, zu den zyklischen Lactamen
führt,
wobei n2 3 oder 4 ist.
-
-
Standardumwandlungen
zur Umwandlung der verschiedenen Lactame, wobei X2 -C-
ist und Y O ist, zu den entsprechenden Thiolactamen, wobei X2 -C- ist und Y S ist, können durch Behandlung von Lactam
A29 mit einem Reagenz, wie Lawesson's Reagenz, unter Verwendung von Standardverfahren
durchgeführt
werden, die Fachleuten bekannt sind. Nachfolgende Umwandlung des
Thiolactams A30 zu dem substituierten Amidin A31, wobei X2 -C- ist und Y NR11 ist,
wird durch Behandlung des Thiolactams A29 mit einem Alkylierungsmittel,
wie Methyliodid, und anschließende
Behandlung mit einem geeigneten Amin (NR11)
unter Verwendung von Standardverfahren durchgeführt, die Fachleuten bekannt
sind.
-
-
Funktionalisierung
des Lactam-Stickstoffs kann an einem geeigneten Punkt in der Synthese
durch Entschützen
mit einer geeigneten Base und Reaktion des erforderlichen Elektrophils
durchgeführt
werden, um die für
R18 definierten Substituenten zu liefern.
Fachleute werden erkennen, dass ein substituiertes Alkylhalogenid
die entsprechende substituierte C1- bis
C6-Alkylgruppe ergibt und Behandlung mit
Tetrabenzpyrophosphat und anschließende Hydrierung zur Bereitstellung
von R18 = -P(O)(OH)2 dient.
-
-
Für Verbindungen
mit der Formel (I), wobei X2 -S- oder. -S(O)-
ist, kann die Aminosäure
A34 mit einem geeigneten Reagenz reduziert werden, wie LAH, BH3 oder TMSCI/LiBH4,
wobei die Protokolle verwendet werden, die Fachleuten bekannt sind,
um den entsprechenden Aminoalkohol A35 zu liefern. Dieses Material
wird dann mit dem geeignet substituierten Sulfonylhalogenid im Überschuss
behandelt, um das zyklische Sulfonamid A36 zu ergeben (X2 ist -S(O)- und Y ist O). Photochemische
Umlagerung des Sulfonamids zu N-Hydroxysulfinamid, gefolgt von N-O-Spaltung,
kann das entsprechende Sulfinamid A37 liefern (X2 ist
-S(O)- und Y ist O).
-
-
Fachleute
werden erkennen, dass bestimmte weitere Schütz- und Entschützstufen erforderlich sein können, um
sich unterschiedlichen funktionalen Gruppen anzupassen. Die Reihenfolge
der Syntheseoperationen kann demnach unterschiedlich sein, um die
funktionalen Gruppen verträglich
mit den Operationsstufen in der Synthese zu halten.
-
Die
Herstellung des Aminosäurederivats
A1 kann auf vielerlei Weise in sowohl racemischen als auch optisch
reinen Formen wie nachfolgend beschrieben sowie nach verschiedenen
Verfahren, die Fachleuten bekannt sind, erreicht werden. Keton A38
wird durch Erwärmen
mit KCN/Ammoniumcarbonat in Ethanol/Wasser-Mischungen oder unter
Verwendung alternativer Standardbedingungen, die Fachleuten bekannt
sind, in das entsprechende Hydantoin überführt. Die Hydrolyse des resultierenden
Hydantoins A39 durch Erwärmen mit
Bariumhydroxid unter Verwendung von Standardprotokollen liefert
die Aminosäure
A1. Alternative Verfahren zur Herstellung des Hydantoins können verwendet
werden und beinhalten die Verwendung einer Strecker-Reaktion oder Äquivalent
in entweder racemischen oder optisch angereicherten Formen, gefolgt
von Zyklisierung zu dem Hydantoin.
-
-
Das
Keton A38 kann unter Verwendung mehrerer verschiedener Verfahren
hergestellt werden, die kommerziell erhältliche Materialien verwenden.
Keton A41 kann Acylierung (Q1 ist -NH2, -OH oder -SH), reduktiver Aminierung (Q1 ist -NH2), Etherbildung
(Q1 ist -OH) nach Standardalkylierungsverfahren,
Thioetherbildung (Q1 ist -SH) nach Standardalkylierungsverfahren
oder Veresterung (Q1 ist -OH oder -SH) unterzogen
werden. Der entsprechende Alkohol A43 kann alternativ zu einem Aldehyd
oxidiert und mit einem Aryl- oder Heteroarylorganometallischen Reagenz
behandelt und anschließend
oxidiert werden, um Keton A38 zu ergeben.
-
-
Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung von Keton A38 beinhaltet das
nukleophile Ersetzen einer Abgangsgruppe, wie -Cl, -Br, -OMs und
-OTf, neben dem Aryl oder Heteroarylketon, siehe beispielsweise
WO 01/44200 (2001), auf
die hier in vollem Umfang Bezug genommen wird. Ein geeignet substituiertes
Styrol oder Heteroarylepoxid kann daher mit dem geeigneten Nukleophil
geöffnet
werden, um das gewünschte
X
1 zu ergeben:
-
Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung von Aminosäure A1 beinhaltet das Verwenden
eines in
WO 01/44200 beschriebenen
Synthesewegs:
-
Zusätzlich zu
den oben abgebildeten Schemata beschreiben mehrere Rezensionen über die
Herstellung disubstituierter Ami nosäuren, die Aminosäure A1 ähnlich sind, ähnliche
und alternative Verfahren, die zur Herstellung der Aminosäure A1 adaptiert
werden können.
Siehe z. B. Carlos Cativiela und Maria Dolores Diaz-de Villegas,
Tetrahedron: Asymmetry, 9, Stereoselective synthesis of quaternary α-amino acids.
Part I: Acyclic compounds, 3517–3599
(1998); und Dieter Seebach, Rene Imwinkelried und Theodor Weber,
Modern Synthetic Methods, 4, EPC Syntheses with C, C Bond Formation
via Acetals and Bnamines, 125 et al., (1986), wobei auf jede hiervon
in ihrem vollen Umfang Bezug genommen wird.
-
Spezifische Herstellungsverfahren – Beispiele
-
Verbindung
1 wurde nach einem Verfahren analog zu demjenigen hergestellt, das
in
WO 01/44200 (2001)
für Verbindung
96 beschrieben ist.
-
-
-
In
einem Stahlautoklaven mit einem Rührstäbchen wurden Aminoamid Verbindung
1 (10,0 g, 23,0 mmol, 1,0 Äq.)
zugefügt,
anschließend
Ba (OH)2 (31,33 g, 115 mmol, 5,0 Äq.) und
(70 ml) H2O. Die Reaktion wurde 72 Stunden
auf 155°C
erwärmt
und danach auf RT abgekühlt.
Die Reaktionsmischung wurde in einen 1 L 3-Hals-RBF überführt, wobei der Kolben einen
mechanischen Rührer
enthielt. Es wurden 80 ml THF, gefolgt von 80 ml gesättigter
NaHCO3 und (Boc)2O
(15 g, 69 mol, 3,0 Äq.)
zugegeben. Die Reaktion wurde über Nacht
bei RT gerührt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 20% MeOH/EtOAc überwacht. Es waren noch Spurenmengen
an Ausgangsmaterial vorhanden, somit wurden weitere 4 g (Boc)2O zugefügt.
Nach sechs Stunden war die Reaktion abgeschlossen. Die weiße Suspension
wurde filtriert, danach mit EtOAc gewaschen (500 ml). Die wässrigen
Phasen wurden drei Mal mit 200 ml EtOAc extrahiert. Die organischen
Phasen wurden kombiniert, mit Salzlösung gespült und über Na2SO4 (konzentriert) getrocknet, um Verbindung
2 zu ergeben (11,5 g, 96%).
-
-
In
einem flammengetrockneten Rundkolben wurden 250 ml trockne Verbindung
2 (5,39 g, 10,34 mmol, 1,0 Äq.)
in CH2Cl2 (50 ml)
aufgenommen. DIEA (5,4 ml, 31 mmol, 3,0 Äq.) wurden zu der Reaktionsmischung gegeben,
gefolgt von Triphosgen (1,53 g, 5,17 mmol, 0,5 Äq.). Die Reaktion wurde 5 Stunden
bei RT gerührt. Die
Reaktion wurde mittels DC in 1:2 EtOAc/Hexan-Mischung überwacht. Es war noch eine
Spurenmenge an Ausgangsmaterial vorhanden, es wurde jedoch konzentriert
und eine Kurzsäule
(short plug) in 1:2 EtOAc/Hexan und 2% Et3N
laufen gelassen, um Verbindung 3 zu ergeben (5,33 g, 94%). UNCA-Verbindung 3 wurde danach
in trockenem THF (57 ml) aufgenommen. Es wurde LiBH4 (0,426
g, 19,49 mmol, 2,0 Äq.)
zugegeben und die Reaktionsmischung über Nacht bei RT gerührt. Die
Reaktion wurde mittels DC in 1:2 EtOAc/Hexan überwacht. Die Reaktion lief
vollständig
ab, als sie in einem Eisbad auf 0°C
abgekühlt
und danach mit gesättigter
NaHCO3 (10 ml) gequencht wurde. Die Reaktionsmischung
wurde in EtOAc aufgenommen, mit gesättigter. NaHCO3 (2 × 100 ml)
gewaschen und über
Na2SO4 getrocknet,
um sie zu konzentrieren. Es wurde eine kurze Säule in 1:2 EtAc/Hexan laufen
gelassen, um Verbindung 5 (4,5 g, 85%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 508,1.
-
-
In
einem flammengetrockneten (50 ml) Kolben wurde wasserfreies EtOAc
(172 μl,
1,77 mmol, 1,0 Äq.) in
THF (trocken) aufgenommen. Die Lösung
wurde unter N2 auf –78°C abgekühlt, dann wurden tropfenweise 2,0
M LDA (1,77 ml, 3,54 mmol, 2,0 Äq.)
zugegeben, und die Reaktionsmischung wurde eine Stunde bei –78°C gerührt. Die
Reaktionsmischung nahm eine blassgelbe Farbe an. Eine Lösung von
UNCA Verbindung 3 (1,0 g, 1,77 mmol), 1,0 Äq.) in THF wurde tropfenweise
zu der Reaktionsmischung gegeben. Die Reaktionsmischung wurde eine
Stunde bei –78°C gerührt, mittels
DC 4/1 Hexan/EtOAc und 2% Et3N überwacht,
mit Essigsäure
(203 μl,
3,54 mmol, 2,0 Äq.)
gequencht und auf RT erwärmt.
Die Reaktion wurde mit EtOAc verdünnt, mit gesättigter
NaHCO3 gewaschen und über Na2SO4 getrocknet, um blassgelbes Öl als Verbindung
4 (0,95 g, 88%) zu ergeben.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 610,1.
-
Stufe 4:
-
In
einem 100 ml Kolben wurde Verbindung 4 (1,05 g, 1,73 mmol, 1,0 Äq.) in CH2Cl2 (30 ml) aufgenommen
und auf 0°C
abgekühlt.
Der Reaktionsmischung wurde tropfenweise 4 M HCl in Dioxan (4,3
ml, 17,2 mmol, 10,0 Äq.)
zugefügt.
Die Reaktionsmischung wurde 4 Stunden gerührt und mit DC Hexan/EtOAc
und 2% Et3N überwacht. Als die Reaktion
abgeschlossen war, wurde sie mit gesättigter NaHCO3 gequencht
und über Na2SO4 getrocknet,
um ein Rohprodukt zu ergeben. Das Rohprodukt wurde in Dichlorethan
(25 ml) aufgenommen, 3 Stunden bei 52°C erwärmt und mittels DC 3/2 Hexan/EtOAc überwacht.
Als die Reaktion abgeschlossen war, wurde die Reaktionsmischung
konzentriert, um Beispiel 1 (0,90 g, 113%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 464,1.
-
-
In
einem flammengetrockneten 15 ml-Einhalsrundkolben wurde Beispiel
1 (0,050 g, 0,11 mmol, 10 Äq.) in
3 ml EtOH aufgenommen, gefolgt von NaBH4 (0,005
g, 0,11 mmol, 1,0 Äq.).
Die Reaktionsmischung wurde 3 Tage lang bei RT gerührt. Die
Reaktion wurde mittels DC in 1:1 EtOAc/Hexan überwacht. Es waren noch Spurenmengen
an Ausgangsmaterial vorhanden, also wurde die Reaktionsmischung
in CH2Cl2 aufgenommen, mit
H2O (1 ml) gequencht und mit 6 N HCl (5
ml) gewaschen, gefolgt von gesättigter
NaH-CO3 (5
ml). Alle organischen Phasen wurden kombiniert und über Na2SO4 getrocknet,
und konzentriert. Die Reinigung wurde mittels Präp. Platte in 85:15 EtOAc/Hexan
durchgeführt,
um Beispiel 2b als Nebenisomer (0,012 g) und Beispiel 2a als Hauptisomer
(0,018 g) zu ergeben. Die Gesamtausbeute betrug für jedes
Isomer (59%).
Elektrospray-MS [M + 1]+ 466,1
für beide
Isomere.
NMR für
Beispiel 2a: 1H-NMR: (CDCl3,
400 MHz): δ 7,8(s),
7,1 (t), 4,6 (q), 4,4 (br q), 3,9 (d), 3,6 (d), 2,9 (dd), 2,6 (dd),
1,4 (d).
NMR für
Beispiel 2b: 1H-NMR: (CDCl3,
400 MHz): δ 7,8(s),
7,1 (t), 4,5 (q), 4,3 (br q), 3,8 (d), 3,5 (d), 2,8 (dd), 2,3 (dd),
1,4 (d).
-
-
In
einem 250 ml Rundkolben wurde eine Mischung von Beispiel 2a und
Beispiel 2b (0,742 g, 1,6 mmol, 1,0 Äq.) in 30 ml CH2Cl2 aufgenommen und in einem Eisbad auf 0°C abgekühlt. Et3N (580 μl,
4,0 mmol, 2,5 Äq.)
und MsCl (161 μl,
2,08 mmol, 1,3 Äq.)
wurden zu der Reaktionsmischung gegeben. Die Reaktionsmischung wurde
3,5 Stunden lang bei 0°C
gerührt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 4:1 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion lief vollständig
ab, das Produkt wurde also konzentriert. Die sem Produkt wurde Pyridin
(25 ml) zugegeben und die Reaktion 72 Stunden lang bei 90°C unter Rückfluss
gehalten. Die Reaktion nahm beim Erwärmen auf 90°C eine dunkelbraune Farbe an.
Die Reaktion wurde mittels DC in 4:1 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion lief vollständig
ab, das Produkt wurde also in EtOAc (25 ml) aufgenommen und mit
Pyridin und 5% HCl/Aq. (50 ml) gewaschen, gefolgt von 2 × 25 ml
gesättigter
NaHCO3, danach wurde bis zur Konzentration über Na2SO4 gerührt. Die
Reinigung wurde mit einer Biotage (40M) Säule 3:2 EtOAc/Hexan durchgeführt, um
Beispiel 3 (0,410 g, 57% über
zwei Stufen) zu ergeben.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 448,1.
-
-
In
einem 250 ml Rundkolben wurde Beispiel 3 (0,370 g, 0,83 mmol, 1,0 Äq.) in 30
ml abs. EtOH aufgenommen. Die Reaktionsmischung wurde mehrfach entgast
und mit N2 gespült, dann wurde 10% Pd/Kohle (0,06
g, 0,1 Äq.)
zugegeben und die Reaktionsmischung wiederum mehrfach entgast und
mit H2 gespült. Die Reaktionsmischung wurde über Nacht
gerührt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 3:2 EtOAc/Hexan überwacht. Die
Reaktion lief vollständig
ab, das Produkt wurde also durch einen Celite-Pfropfen filtriert, der mit EtOH gespült wurde,
und danach konzentriert. Die Reinigung wurde unter Verwendung eines
Siliciumdioxid-Pfropfens in 3:2 EtOAc/Hexan durchgeführt, um
Bei spiel 4 (0,340 g, 91%) zu ergeben. Elektrospray-MS [M + 1]+ 450,1.
-
-
In
einem flammengetrockneten 25 ml Rundkolben wurde Beispiel 1 (0,138
g, 0,298 mmol, 1,0 Äq.)
in DMF (5 ml) aufgenommen, zu der Reaktionsmischung wurde K2CO3 (0,082 g, 0,596
mmol, 2,0 Äq.)
gegeben, gefolgt von CH3I (38 μl, 0,61 mmol,
2,05 Äq.),
und die Reaktionsmischung wurde 30 Stunden bei RT gerührt. Die
Reaktion wurde mittels DC in 3:2 EtOAc/Hexan überwacht. Die Reaktion lief
vollständig
ab, es erschien jedoch ein Fleck mit niedrigerem Rf-Wert
als demjenigen des Produkts. Der niedrigere Fleck hätte eine
Monomethylierung sein können,
daher wurde die Reaktionsmischung weitere 14 Stunden gerührt. Die
Reaktion wurde mit DC in 3:2 EtOAc/Hexan überwacht, und der niedrigere
Fleck war noch vorhanden, also wurde die Reaktionsmischung in EtOAc
(25 ml) aufgenommen, mit H2O (3 × 15 ml),
gefolgt von (2 × 15
ml) gesättigter NaHCO3 gewaschen und bis zur Konzentration über Na2SO4 getrocknet.
Die Reinigung wurde unter Verwendung einer Biotage (20M) Säule mit
4:1 Hexan/EtOAc durchgeführt,
um Beispiel 5 in weißer,
kristalliner, fester Form (0,052 g, 40%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 492,1.
-
Der
Fleck mit niedrigerem Rf-Wert wurde isoliert
und ergab Beispiel 7 (0,02 g, 15%).
Elektrospray-MS [M + 1]+ 478,1.
-
-
In
einem flammengetrockneten 15 ml Rundkolben wurde Beispiel 5 (0,047
g, 0,098 mol, 1,0 Äq.)
in trockenem THF (4 ml) aufgenommen. Der Reaktionsmischung wurde
LiBH4 (0,003 g, 0,147 mmol, 1,5 Äq.) zugegeben,
und die Reaktion wurde über
Nacht bei RT gerührt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 3:2 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion lief vollständig
ab, sie wurde also konzentriert. Die rohe Reaktionsmischung wurde
dann in CH2Cl2 aufgenommen,
mit H2O (1 ml) gequencht und mit 6 N HCl
(5 L), gefolgt von gesättigter NaHCO3 (5 ml) gewaschen. Alle organischen Phasen
wurden kombiniert und über
Na2SO4 getrocknet,
und konzentriert. Die Reinigung wurde unter Verwendung der Präp. Platte
in 3:2 EtOAc/Hexan durchgeführt,
um Beispiel 6 (0,0387 g, 80%) zu ergeben.
Elektrospray-MS [M
+ 1]+ 494,1.
-
-
Beispiel
8 (14% Gesamtausbeute) wurde nach einem ähnlichen Verfahren, wie zur
Herstellung des folgenden Beispiels 11 verwendet wurde, unter Verwendung
von Verbindung 6a anstelle von Verbindung 6 durchgeführt.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ +506,1.
-
-
Das
Beispiel 9 (91% Gesamtausbeute) wurde nach einem ähnlichen
Verfahren, wie zur Herstellung von Beispiel 12 verwendet wurde,
unter Verwendung von Beispiel 8 anstelle von Beispiel 11 durchgeführt. Elektrospray
MS [M + 1]+ 508,1.
-
-
Das
Beispiel 10 (23% Gesamtausbeute) wurde aus Verbindung 6a unter Verwendung
eines ähnlichen Verfahrens
hergestellt, wie zur Herstellung von Beispiel 8 verwendet wurde.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 493,1.
-
-
-
Zu
einer Lösung
von o-Tolylacetat (0,16 ml, 0,889 mmol) in trockenem THF (5 ml)
wurde bei –78°C langsam
2 M LDA (0,45 ml, 0,889 mmol) gegeben. Die resultierende Reaktionsmischung
wurde 1 Stunde lang bei –78°C gerührt. Dann
wurde eine Lösung
von Verbindung 6 (0,45 g, 0,889 mmol) in trockenem THF (5 ml) tropfenweise
zu der Reaktionsmischung gegeben. Die resultierende Reaktionsmischung
wurde 2 Stunden bei –78°C gerührt, danach
mit einer Lösung
von Essigsäure
(0,060 ml, 1,048 mmol) in THF (1 ml) gequencht. Die Lösung wurde
nach 5 Minuten auf 23°C
erwärmen
gelassen. Dann wurde die Lösung
in 200 ml EtOAc gegossen und mit 100 ml gesättigter wässriger NaHCO3 gewaschen.
Die organische Phase wurde über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert, um Verbindung 7 (0,4 g) als Rohprodukt zu ergeben,
das in der nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung 7 (0,4 g) in trockenem CH2Cl2 (10 ml) wurde Et3N
(2,45 ml, 1,755 mmol), gefolgt von MsCl (0,1 ml, 1,292 mmol) gegeben.
Die resultierende Mischung wurde 3 Stunden bei 23°C gerührt und
konzentriert. Zu der konzentrierten Mischung wurde trockenes Pyridin
(5 ml) gegeben. Die resultierende Lösung wurde danach 2 Stunden
auf 90°C
erwärmt,
konzentriert und in 200 ml EtOAc gegossen und mit 100 ml gesättigter
wässriger
NaHCO3 gewaschen. Die organische Phase wurde über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Reinigung unter Verwendung von Biotage-Chromatographie
mit 9:1 Hexan/EtOAc, 85:15 Hexan/EtOAc ergab Verbindung 8 (0,4 g,
73% über
zwei Stufen).
-
Stufe 3:
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung 8 (0,4 g, 0,646 mmol) in CH2Cl2 (10 ml) wurden bei 0°C 4 M HCl (1,6 ml, 6,46 mmol)
gegeben und 2 Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde in 200 ml CH2Cl2 gegossen und nacheinander mit 100 ml gesättigter
wässriger
NaHCO3 und 100 ml gesättigter wässriger NaCl gewaschen. Eine
organische Phase wurde über
wasserfreiem Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Reinigung unter Verwendung von Biotage-Chromatographie
mit 4:1 Hexan/EtOAc und 2:1 Hexan/EtOAc ergab Beispiel 11 (0,060
g, 20%).
Elektrospray-MS [M + 1]+ 520,1.
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Eine
Reaktionsmischung aus Verbindung 11 (0,060 g, 0,116 mmol), EtOH
(15 ml) und 10% Pd/C (0,015 g) wurde 18 Stunden lang bei 23°C unter Wasserstoff
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde danach über ein kurzes Celitekissen
filtriert und konzentriert. Reinigung unter Verwendung von Biotage-Chromatographie
mit 2:1 Hexan/EtOAc ergab Beispiel 12 (0,055 g, 91%).
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 522,1.
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Beispiel
13 wurde in einem ähnlichen
Verfahren hergestellt, wie zur Herstellung von Beispiel 3 verwendet
wurde, außer
dass Beispiel 14 anstelle der Beispiele 2a und 2b verwendet wurde.
Beispiel 13 wurde in 73% Ausbeute erhalten.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 430,1.
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Beispiel
14 wurde unter Verwendung eines ähnlichen
Verfahrens hergestellt, wie zur Herstellung der Beispiele 2a und
2b verwendet wurde, außer
dass Amino-Amid Verbindung 1a ohne Fluor anstelle von Verbindung
1 verwendet wurde.
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Verbindung
1a wurde nach einem Verfahren analog zu demjenigen hergestellt,
das in
WO 01/44200 (2001)
für Verbindung
96 beschrieben ist. Beispiel 14 wurde in 22% Ausbeute erhalten.
Elektrospray-MS
[M + 1]
+ 448,1.
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In
einem 500 ml Rundkolben wurde Verbindung 5a (4,3 g, 8,48 mmol, 1,0 Äq.) in EtOAc
(80 ml) aufgenommen, und die Reaktionsmischung wurde in einem Eisbad
auf 0°C
abgekühlt.
Der Reaktionsmischung wurde dann gesättigte NaHCO3 (80
ml) zugegeben, danach wurde sie 10 Minuten bei 0°C gerührt. Der Reaktionsmischung
wurde NaBr (0,873 g, 8,48 mmol, 1,0 Äq.) zugegeben, anschließend TEMPO
(0,014 g, 0,0848 mmol, 0,1 Äq.),
und sie wurde 15 Minuten gerührt.
Der Reaktionsmischung wurde Bleiche (5,25% in H2O)
(15,7 ml, 11,04 mmol, 1,3 Äq.)
zugegeben, und sie nahm eine hellgelbe Farbe an. Die Reaktion wurde
mittels DC in 1:4 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion lief vollständig
ab, also wurde sie mit gesättigter
Na2S2O3 (20
ml) gequencht. Das Produkt wurde in EtOAc (150 ml) aufgenommen,
mit gesättigter
NaHCO3 (2 × 150 ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert, um Verbindung 6 (4,27 g, 99%) zu ergeben.
NMR
(partiell) für
Verbindung 6: 1H-NMR: (CDCl3,
500 MHz): δ 9,4
(s), 7,7 (s), 7,5 (s), 5,65 (bs), 4,5 (q), 1,3 (d).
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Der
nicht-benzylische Methylaldehyd Verbindung 6a wurde nach einem ähnlichen
Verfahren hergestellt, das zur Herstellung der obigen Verbindung
6 verwendet worden war. Verbindung 6a wurde zur Herstellung der
Beispiele 8, 9 und 10 verwendet.
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In
einem flammengetrockneten 250 ml Rundkolben wurde Methyldiethylphosphonat
(1,95 ml, 10,64 mol, 1,7 Äq.)
in trockenem THF (25 ml) aufgenommen. Die Reaktionsmischung wurde
in einem Eisbad auf 0°C abgekühlt. NaH
(60% Dispersion in Mineralöl)
(0,375 g, 9,39 mmol, 15 Äquiv.)
wurde zu der Reaktionsmischung gegeben, die Lösung wurde 15 Minuten bei 0°C gerührt. Boc-Aldehyd
Verbindung 6 (3,16 g, 6,26 mmol, 1,5 Äq.) wurde in THF (20 ml) aufgenommen
und der Reaktionsmischung zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde
dann auf RT erwärmt
und 3,5 Stunden gerührt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 1:4 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion lief vollständig
ab, das Produkt wurde also konzentriert. Es wurde eine kurze Säule in 1:9
EtAc/Hexan laufen gelassen, um Verbindung 9 (3,24 g, 92%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 562,1.
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Der
ungesättigte
(Boc)-Ester Verbindung 9 (3,29 g, 5,86 mmol, 1,0 Äq.) wurde
in absolutem EtOH (75 ml) aufgenommen. Die Reaktionsmischung wurde
mehrfach entgast und mit N2 gespült, dann
wurde 10% Pd/Kohle (0,541 g, 0,1 Äq.) zugegeben und die Reaktionsmischung
wiederum mehrfach entgast und mit H2 gespült. Die
Reaktionsmischung wurde über
Nacht gerührt.
Die Reaktion wurde mit NMR überwacht,
und es zeigten sich keine Vinylpeaks. Die Reaktion lief vollständig ab,
das Produkt wurde also durch einen Celite-Pfropfen filtriert, der
mit EtOH gespült
wurde, und danach konzentriert. Die Reinigung wurde unter Verwendung
eines Silika-Pfropfens in 1:4 EtOAc/Hexan durchgeführt, um
Beispiel 10 (3,0 g, 91%) zu ergeben.
NMR (partiell) für Verbindung
10: 1H-NMR: (CDCl3,
500 MHz): 5,78 (s), 7,55 (s), 5,25 (bs), 4,5 (q), 1,4(d).
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In
einem flammengetrockneten 500 ml Rundkolben wurde Verbindung 10
(3,0 g, 5,32 mmol, 1,0 Äq.) in
trockenem Toluol (40 ml) aufgenommen und in einem Eisbad auf 0°C abgekühlt. Dieser
Reaktionsmischung wurde Me3Al (5,32 ml,
10,6 mmol, 2,0 Äq.)
langsam mit einem Nadelauslass zugefügt. Die Lösung wurde 30 Minuten bei 0°C gerührt, danach
15 Minuten auf RT erwärmt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 1:4 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion lief vollständig
ab, also wurde das Produkt mit gesättigter Na-K-Tartratlösung gequencht.
Die Reaktionsmischung wurde mit gesättigter NaCl-(10 ml)-Lösung bei
RT gerührt,
um die Emulsion zu brechen. EtOAc (100 ml) wurde zum Extrahieren
des Produkts verwendet, das danach mit gesättigter NaCl (2 × 25 ml)
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert wurde. Die Reinigung wurde unter Verwendung einer
Biotage (40M) Säule
mit 9:1 Hexan/EtOAc durchgeführt,
um Verbindung 11 (2,4 g, 84%) zu ergeben.
Elektrospray MS [M
+ 1-100]+ 432,1.
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Stufe 5:
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In
einem flammengetrockneten 250 ml Rundkolben wurde Verbindung 11
(2,3 g, 4,08 mmol, 1,0 Äq.) in
trockenem CH2Cl2 (60
ml) aufgenommen und in einem Eisbad auf 0°C abgekühlt. Dann wurde der Reaktionsmischung
tropfenweise TFA (3,14 ml, 40,8 mmol, 10,0 Äq.) zugegeben. Die Lösung wurde
15 Minuten bei 0°C
gerührt,
danach 2,5 Stunden auf RT erwärmt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 1:4 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion lief vollständig
ab, also wurde sie mit gesättigter
NaHCO3 gequencht und das Produkt mit CH2Cl2 (100 ml) extrahiert, über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Die Reinigung erfolgte unter Verwendung einer Biotage
(40M) Säule
mit 1:4 Hexan/EtOAc. Die Umkristallisation wurde mit unverdünntem Heptan
durchgeführt,
um Beispiel 15 als weißen
kristallinen Feststoff (16 g, 84%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M +1]+ 432,1.
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In
einem flammengetrockneten 100 ml Rundkolben wurde (Boc)-Lactam Verbindung
11 (0,3 g, 0,56 mmol, 1,0 Äq.)
in trockenem THF (15 ml) aufgenommen. Die Reaktionsmischung wurde
auf –78°C abgekühlt. Dann
wurde tropfenweise frisch hergestelltes 0,5 M LDA (1,24 ml, 0,62
mmol, 1,1 Äq.)
bei –78°C zugefügt. Die Reaktionsmischung
wurde eine Stunde gerührt,
und ihr wurde CH3I (5 μl, 0,56 mmol, 1,0 Äq.) zugefügt. Die Reaktion
wurde mittels DC in 2:1 EtOAc/Hexan überwacht. Es waren noch Spurenmengen
an Ausgangsmaterial vorhanden, also wurde die Reaktion unter Verwendung
von Essigsäure
(35 μl,
0,62 mmol, 1,1 Äq.)
gequencht. Das Produkt wurde mit EtOAc (2 × 15 ml) extrahiert, mit gesättigter
NaHCO3 (2 × 100 ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Die Reinigung wurde unter Verwendung einer. Biotage
(40M) Säule mit
9:1 Hexan/EtOAc durchgeführt,
um (Boc)Methyllactam als Isomer A (0,100 g) und Isomer B (0,023
g) in einer kombinierten Gesamtausbeute von 40 zu ergeben.
NMR
für Isomer
A: 1H NMR: (CDCl3,
400 MHz): δ 7,8
(s), 7,79 (s), 4,6 (q), 4,1 (d), 3,9 (d), 2,5 (m), 2,25 (m), 1,55
(d), 1,35 (s), 1,2(d).
NMR für Isomer B: 1H
NMR: (CDCl3, 400 MHz): δ 7,8 (s), 7,79 (s), 4,65 (q),
4,1 (q), 2,85–2,7
(m), 1,8 (dd), 1,59 (d), 1,3 (d), 1,2 (d).
-
Isomer
A (0,04 g, 0,074 mmol, 1,0 Äq.)
wurde in CH2Cl2 (1,4
ml) aufgenommen und auf 0°C
abgekühlt. Der
Reaktionsmischung wurde tropfenweise 4 M HCl/Dioxan (185 μl, 0,74 mmol,
10,0 Äq.)
zugefügt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 7:3 Hexan/EtOAc überwacht.
Die Reaktion war nach 3 Stunden abgeschlossen, also wurde das Produkt
mit CH2Cl2 verdünnt, mit
gesättigter
NaHCO3 (2 × 100 ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert, um Beispiel 16 (0,03 g, 89%) zu ergeben. Es war keine
Reinigung erforderlich.
Elektrospray-MS [M + 1]+ +446,1.
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Isomer
B (0,01 g, 0,018 mmol, 1,0 Äq.)
wurde in CH2Cl2 (350 μl) aufgenommen
und auf 0°C
abgekühlt. Der
Reaktionsmischung wurde tropfenweise 4 M HCl/Dioxan (46 μl, 0,18 mmol,
10 Äq.)
zugefügt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 7:3 Hexan/EtOAc überwacht.
Die Reaktion war nach 3 Stunden abgeschlossen, also wurde das Produkt
mit CH2Cl2 verdünnt, mit
gesättigter
NaHCO3 (2 × 100 ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Die Reinigung wurde unter Verwendung von 3:2 Hexan/EtOAc
durchgeführt,
um Beispiel 17 (0,003 g, 42%) zu ergeben.
Elektrospray-MS [M
+ 1]+ +446,1.
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Eine
1,6 M Lösung
von n-BuLi in Hexan (1,1 ml, 1,8 mmol) wurde bei –78°C unter Stickstoff
zu 3 ml Lösung
von Diisopropylamin (0,25 ml, 18 mmol) in wasserfreiem THF gegeben.
Nach 40 Minuten wurde tropfenweise im Verlauf von 5 Minuten Triethyl-2-phosphonpropionat
(0,39 ml, 1,8 mmol) zu der Reaktionsmischung gegeben. Es resultierte
eine dicke weiße
Suspension, diese wurde 25 Minuten rühren gelassen, bevor 3 ml einer
Lösung
von Aldehyd Verbindung 6 (0,45 g, 0,89 mmol) in THF mittels einer
Kanüle
im Verlauf von 5 Minuten zugegeben wurden. Das Kühlbad wurde entfernt, und die
Reaktionsmischung wurde 18 Stunden bei RT rühren gelassen. Die Reaktion
wurde mit 10 ml gesättigter
NH4Cl-Lösung
behandelt und mit 50 ml EtOAc verdünnt. Die Phasen wurden getrennt
und die organische Phase wurde mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Na2SO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert, um ein farbloses Öl zu liefern.
Reinigung des Rohmaterials mit Flash-Chromatographie an Silikagel, wobei
mit 40% EtOAc/Hexan eluiert wurde, ergab 74 mg (19%) Beispiel 18
als farbloses Öl.
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HRMS
(FAB) berechnet für
C22H20F6NO2 (M + 1) 444, 1398, gefunden 444, 1402.
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In
einem trockenen 200 ml Rundkolben wurden 0,5. g KHMDS (8,27 ml,
414 mmol, 1,1 Äq.)
aufgenommen und unter N2 auf –78°C gekühlt. N-(Boc)-Lactam
Verbindung 11 (2,0 g, 3,77 mmol, 1,0 Äq.) in trockenem THF wurde
mittels Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Die Reaktionsmischung nahm eine blassgelbe Farbe an, nachdem 30
Minuten gerührt
wurde. Dann wurde Trisylazid in THF mittels Kanüle zu der Reaktionsmischung gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 30 Minuten gerührt und dann bei –78°C unter Verwendung
von Propionsäure
(1,12 ml, 15,08 mmol, 4,0 Äq.)
gequencht. Die Reaktionsmischung wurde dann auf 30°C erwärmt und 2
Stunden gerührt.
Die Überwachung
durch DC 7:3 Hexan/EtOAc zeigte, dass Spurenmengen an Ausgangsmaterial
verblieben. Die Reaktionsmischung wurde mit EtOAc verdünnt, mit
gesättigter
NaHCO3 gewaschen und über Na2SO4 getrocknet, um ein Rohprodukt zu ergeben.
Die Reinigung wurde unter Verwendung einer Biotage (40M) Säule unter
Verwendung von 4:1 Hexan/EtOAc durchgeführt, um das gewünschte Produkt,
(Boc)azid (0,450 g) und Ausgangsmaterial (0,200 g), zu eluieren
und auch, um Verbindung 13 (0,450 g) als Nebenprodukt mit einer
Gesamtausbeute von 51 zu eluieren. Das Entschützen von Verbindung 13 wurde nach
einem ähnlichen
Verfahren bewirkt, wie zur Herstellung von Beispiel 15 verwendet
wurde, um Beispiel 19 zu ergeben (0,355 g, 95%).
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Ein
flammengetrockneter 25 ml-Rundkolben wurde mit (Boc)-Lactam Verbindung
11 (0,415 g, 0,78 mmol, 1,0 Äq.)
in trockenem THF beschickt. Die Reaktionsmischung wurde auf –78°C abgekühlt, und
ihr wurde tropfenweise 0,5 M KHMDS (1,72 ml, 0,859 mmol, 1,1 Äq.) zugegeben.
Die Reaktionsmischung nahm eine hellgelbe Farbe an. Nach 30 Minuten
wurde der Reaktionsmischung eine Lösung von Trisylazid (0,603
g, 1,95 mmol, 2,5 Äq.)
in trockenem THF zugegeben und 3 Stunden gerührt. Die Überwachung mittels DC 7:3 Hexan/EtOAc
zeigte, dass etwas Ausgangsmaterial zurückblieb. Die Reaktionsmischung
wurde also eine weitere Stunde gerührt, danach mit Essigsäure (198 μl, 3,43 mmol,
4,4 Äq.)
bei –78°C gequencht.
Die Reaktionsmischung wurde auf RT erwärmt, mit EtOAc verdünnt, mit
gesättigter
NaH-CO3 gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet,
um ein Rohprodukt zu ergeben. Die Reinigung wurde mit Biotage (40S)
Säule unter
Verwendung von 9:1 Hexan/EtOAc durchgeführt, um das gewünschte Produkt
(Boc)azid (0,120 g) und auch Verbindung 14 (0,087 g) als Nebenprodukt
zu eluieren. Das Entschützen
von Verbindung 14 wurde nach einem ähnlichen Verfahren bewirkt,
wie zur Herstellung von Beispiel 15 verwendet wurde, um Beispiel
20 zu ergeben (0,65 g, 90%).
Elektrospray MS [M + 1]-Boc+ 446,1.
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In
einem 10 ml Rundkolben wurde Diketolactam Beispiel 20 (0,019 g,
0,049 mmol, 1,0 Äq.)
in trockenem THF aufgenommen. Der Reaktionsmischung wurde dann LiBH4 (1,4 mg, 0,064 mmol, 1,5 Äq.) zugegeben,
und sie wurde unter N2 bei RT gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde 6 Stunden gerührt und mit DC 3:2 EtOAc/Hexan überwacht.
Die Reaktion war abgeschlossen, also wurde sie mit H2O
gequencht. Die Reaktionsmischung wurde mit EtOAc verdünnt, mit
gesättigter
NaHCO3 gewaschen und über Na2SO4 getrocknet, um ein Rohprodukt zu ergeben.
Die Reinigung wurde mittels Präp.
Platte in 100% EtOH durchgeführt,
um Beispiel 21 (0,016 g, 83%) zu ergeben.
Elektrospray-MS [M
+ 1]+ 448,1.
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Verbindung
15 (0,155 g, 0,328 mmol, 10 Äq.)
wurde in einem 200 ml Rundkolben in absolutem EtOH (15 ml) aufgenommen.
Die Reaktionsmischung wurde mehrfach mit N2-Vakuum
entgast. Es wurde 10% Pd/C (0,134 g) zugegeben, und die Reaktionsmischung
wurde über
Nacht bei atmosphärischem
Druck bei RT gerührt.
Die Reaktion wurde mit DC 7/3 Hexan/EtOAc, danach 9/1 EtOAc/CH3OH überwacht.
Die Reaktion war abgeschlossen, somit wurde sie durch Celite filtriert
und konzentriert, um ein blassgelbes Öl als Beispiel 22 zu ergeben
(0,100 g, 68%). Elektrospray-MS [M + 1]+ 447,1.
-
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(Boc)phosphonat
(3,99 g, 13,46 mmol, 2,0 Äq.)
wurde in CH2Cl2 (4
ml) aufgenommen und mit DBU (2,02 ml, 13,46 mmol, 2,0 Äq.) behandelt.
Die Reaktionsmischung wurde 15 Minuten gerührt, und hierzu wurde eine
Lösung
des Aldehyds Verbindung 5 (3,4 g, 6,73 mmol, 10 Äq.) in CH2Cl2 (4 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde über Nacht
gerührt
und mit DC 4:1 Hexan/EtOAc überwacht.
Die Reaktion war abgeschlossen, also wurde sie mit CH2Cl2 (50 ml) verdünnt, mit (25 ml) gesättigter
NaHCO3, anschließend (25 ml) Salzwasser gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Die Reinigung wurde unter Verwendung eines Silika-Pfropfens in 4:1
Hexan/EtOAc durchgeführt,
um Verbindung 16 (2,4 g, 54%) zu ergeben.
Elektrospray-MS [M
+ 1]+ 677,1.
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Stufe 2:
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Verbindung
16 (0,048 g, 0,071 mmol, 1,0 Äq.)
wurde in EtOAc (5 ml) gelöst
und mit stöchiometrischem 10%
Pd/C (0,076 g, 0,071 mmol, 1,0 Äq.)
unter einer inerten Atmosphäre
behandelt. Die Reaktionsmischung wurde unter atmosphärischem
Druck hydriert und mit DC 4:1 Hexan/EtOAc überwacht. Die Reaktion wurde
mit NMR überwacht,
und es zeigten sich keine Vinylpeaks. Die Reaktion lief vollständig ab,
die Reaktionsmischung wurde also durch einen Celitepfropfen filtriert
und konzentriert, um Verbindung 17 (0,048 g, 90%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 677,1.
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Verbindung
17 wurde nach einem ähnlichen
Verfahren entschützt,
wie zur Herstellung von Beispiel 15 verwendet wurde, um Beispiel
22 zu ergeben (0,355 g, 95%).
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Verbindung
18 wurde nach einem Syntheseverfahren hergestellt, über das
in M. J. O'Donnell,
Z. Fang, X. Ma und J. C. Huffman, J. Am. Chem. Soc, 1997, 46, 617,
berichtet wurde.
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Zu
einer stickstoffgespülten
Lösung
von Oxazolidinon Verbindung 18 (10,0 g, 0,027 Mol) in THF (500 ml)
wurde bei –8°C eine Lösung von
KHDMS (64 ml, 0,5 M in Toluol) gegeben. Nachdem die Reaktionsmischung
bei –78°C 30 Minuten
lang gerührt
worden war, wurde eine Lösung
von Brommethylether (11,3 g, 0,032 Mol) in THF bei –78°C mittels
Kanüle
in die Reaktionsmi schung gegeben. Die Lösung wurde eine Stunde bei –78°C gerührt, bevor
sie bei –78°C mit gesättigter
NH4Cl-Lösung
gequencht wurde. Die Reaktionsmischung wurde auf RT erwärmt, und
es wurden Wasser und EtOAc zugegeben. Die Phasen der Reaktionsmischung wurden
getrennt. Die wässrige
Phase wurde mit EtOAc (x 2) extrahiert. Die kombinierten organischen
Phasen wurden getrocknet (MgSO4) und filtriert,
und die Lösungsmittel
im Filtrat wurden mittels Vakuum entfernt. Reinigung unter Verwendung
von Säulenchromatographie
[Hexane-Toluol, 1:1 (Vol/Vol)] ergab Verbindung 19 (11,7 g, 68%)
als farbloses Öl.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 644,1.
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Zu
einer Lösung
von Lacton 19 (35,2 g, 0,055 Mol) in Diethylether wurde bei 0°C eine Lösung von
LAH (17,8 ml, 0,018 Mol) in Diethylether gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde 30 Minuten bei 0°C
gerührt,
bevor sie mit gesättigter
NH4Cl-Lösung
gequencht wurde. Es wurde Wasser zugefügt und die Phasen getrennt.
Die getrennte wässrige
Phase wurde mit EtOAc (x 2) extrahiert, getrocknet (MgSO4) und filtriert. Die Lösungsmittel in dem Filtrat
wurden im Vakuum entfernt, um ein farbloses Öl zu ergeben. Das Öl wurde
bei RT in Essigsäure gelöst, und
es wurde Wasser zugegeben. Nachdem eine Stunde bei RT gerührt worden
war, wurde der weiße Feststoff
filtriert, mit Wasser gewaschen und unter Hochvakuum getrocknet.
Die Umkristallisa tion (Hexane-Toluol) wurde durchgeführt, um
Verbindung 20 (23 g) als weißes
Pulver zu ergeben. Alle Filtrate wurden kombiniert, und die Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt, um ein gelbes Öl zu ergeben. Das obige Verfahren (HOAc-H2O, gefolgt von Umkristallisation) wurde
wiederholt, um eine weitere Charge von Lacton Verbindung 20 (3 g)
zu ergeben. Die Lösungsmittel
in dem Filtrat wurden im Vakuum entfernt, und das resultierende Öl wurde
Säulenchromatographie
[Hexan-EtOAc, 6:1 (Vol/Vol)] unterzogen, um eine dritte Charge von
Verbindung 20 (4 g) zu ergeben. Die kombinierte Ausbeute für Verbindung
20 betrug 30 g, 87%.
Elektrospray-MS [M + 1]+ +646,2.
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Verbindung
21 wurde nach einem ähnlichen
Verfahren hergestellt, wie für
Beispiel 16 verwendet wurde.
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Verbindung
21 wurde unter atmosphärischem
Druck unter Verwendung von 10% Pd/C hydriert, um Verbindung 22 zu
ergeben, die mit TFA entschützt
wurde, um Beispiel 22 zu ergeben.
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In
einem flammengetrockneten 10 ml Rundkolben wurde rohes Aminlactam
Beispiel 22 (0,028 g, 0,063 mmol, 1,0 Äq.) in trokkenem CH2Cl2 (1,5 ml) aufgenommen.
Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C
abgekühlt,
ihr wurde DIEA (23 μl,
0,13 mmol, 2,1 Äq.)
zugegeben, und sie wurde 15 Minuten bei 0°C gerührt. Acetylchlorid (6,7 μl, 0,094
mmol, 1,5 Äq.)
wurde der Reaktionsmischung tropfenweise zugegeben, und bei der Zugabe
entwickelte sich Gas. Die Reaktionsmischung wurde auf RT erwärmt und über Nacht
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mittels DC in 95:5 EtOAc/CH3OH überwacht.
Die Reaktion war abgeschlossen, also wurde sie mit gesättigter
NaHCO3 gequencht, mit CH2Cl2 (2 × 5
ml) extrahiert, mit gesättigter
NaHCO3 (2 × 5 ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Die Reinigung wurde unter Verwendung einer Präp. Platte
in 98:2 EtOAc/CH3OH durchgeführt, um
sowohl das (untere) Beispiel 23b-Isomer als auch das (obere) Beispiel
23a-Isomer zu trennen. Die Gesamtausbeute der beiden Isomere betrug
0,013 g, 43%.
NMR für
Beispiel 23a: 13C NMR (CDCl3,
500 MHz): δ 176,0,
172,0, 147,1, 143,7, 130,3, 129,3, 127,5, 125,7, 63,7, 52,7, 43,0,
25,4, 24,3.
NMR für
Beispiel 23b: 13C NMR (CDCl3,
500 MHz): δ 176,0,
172,0, 147,4, 143,7, 130,7, 129,7, 127,8, 126,7, 64,2, 51,7, 42,8,
25,7, 24,9.
-
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In
einem flammengetrockneten 25 ml Rundkolben wurde rohes Aminlactam
Beispiel 22 (0,119 g, 0,268 mmol, 1,0 Äq.) in trokkenem CH2Cl2 (5 ml) aufgenommen.
Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C
abgekühlt, ihr
wurde DIEA (98 μl,
0,056 mmol, 2,1 Äq.)
zugegeben, und sie wurde 15 Minuten bei 0°C gerührt. MeSO2Cl (32 μl, 0,094
mmol, 1,5 Äq.)
wurde der Reaktionsmischung tropfenweise zugegeben, und bei der
Zugabe entwickelte sich Gas. Die Reaktionsmischung wurde dann auf
RT erwärmt
und 2 Stunden gerührt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 100% EtOAc überwacht. Die Reaktion war
abgeschlossen, also wurde sie mit gesättigter NaHCO3 gequencht,
eine wässrige
Phase wurde mit CH2Cl2 (2 × 15 ml)
extrahiert, und das Rohprodukt wurde über Na2SO4 getrocknet und konzentriert. Die Reinigung
erfolgte unter Verwendung einer Biotage (40S) Säule mit 3:2 EtOAc:Hexan. Beide
Isomere wurden co-eluiert, also wurden alle der Fraktionen konzentriert,
und die Reaktionsmischung wurde mit HPLC getrennt. Es wurde eine
AD-Säule
mit 9:1 Hexan/IPA verwendet, um Isomer A als Beispiel 24a (0,057
g) und Isomer B als Beispiel 24b (0,041 g) zu trennen. Die Gesamtausbeute betrug
69%.
NMR für
Beispiel 24a: 13C NMR (CDCl3,
500 MHz): δ 174,3,
142,0, 132,3, 124,7, 122,5, 62,6, 54,6, 42,4, 24,3.
NMR für Beispiel
24b: 13C NMR (CDCl3,
500 MHz): δ 173,9,
141,4, 132,5, 125,3, 122,3, 62,9, 53,3, 42,1, 24,3.
-
-
Zu
einer Lösung
von Aminolactam Beispiel 22 (0,100 g, 0,224 mol) in Toluol (7 ml)
wurde bei 0°C
eine Lösung
von 2 M AlMe3 in Toluol (0,14 ml, 0,28 mmol)
gegeben. Die Reaktionsmischung wurde auf RT erwärmt und 15 Minuten gerührt. Ethyl-4-brombutyrat wurde
zugefügt,
und die resultierende Mischung wurde 18 Stunden auf 100°C erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde auf RT gekühlt, in (200 ml) EtOAc gegossen
und nacheinander mit 100 ml gesättigter
wässriger
NaHCO3 und 100 ml gesättigter wässriger NaCl gewaschen. Die
organische Phase wurde über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. HPLC-Trennung an der Chiralpak OD-Säule mit
einer (90/10)-Hexan/IPA-Mischung ergab Beispiel 25a (40 mg, 35%)
und Beispiel 25b (20 mg, 18%).
Elektrospray-MS [M + 1]+ 515,1 für
Beispiel 25a.
Elektrospray MS [M + 1]+ 515,1
für Beispiel
25b.
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-
-
Zu
einer Lösung
von Aminolactam Beispiel 22 (0,100 g, 0,224 mmol) in CH2Cl2 (7 ml) wurde Triethylamin (0,069 ml, 0,493
mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C abgekühlt, und es wurde 5-Chlorvalerylchlorid
(0,035 ml, 0,269 mmol) zugegeben. Die resultierende Reaktionsmischung
wurde 5 Minuten bei 0°C
gerührt,
und danach auf 23°C
erwärmt
und 18 Stunden gerührt.
Dann wurde die Reaktionsmischung in 150 ml EtOAc gegossen und mit
100 ml gesättigter
wässriger
NaHCO3 gewaschen. Die organische Phase wurde über Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Es wurden 0,13 g der rohen Verbindung
23 erhalten, die in der nächsten
Reaktion ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
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Stufe 2:
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Zu
einer Lösung
von Verbindung 23 (0,13 g) Rohprodukt in trockenen THF (4 ml) wurde
bei 0°C
NaH (60% Dispersion in Mineralöl)
gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 5 Minuten ge rührt. Die
Reaktionsmischung wurde dann 5 Stunden auf 60°C erwärmt, auf 23°C abgekühlt und vorsichtig mit gesättigter
wässriger NaCl
(3 ml) gequencht. Dann wurde die Reaktionsmischung in gesättigte wässrige NaCl
(100 ml) gegeben und mit EtOAc (100 ml) extrahiert. Die organische
Phase wurde über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. HPLC-Trennung an der Chiralpak OD-Säule mit
einer (90/10)-Hexan/IPA-Mischung ergab Beispiel 26a (55 mg, 42%)
und Beispiel 26b (22 mg, 19%).
Elektrospray-MS [M + 1]+ 529,1 für
Beispiel 26a.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 529,1
für Beispiel
26b.
-
-
Nach
einem analogen Verfahren, wie zur Herstellung der Beispiele 23a
und 23b verwendet wurde, wurde das Aminolactam Beispiel 22 in Beispiele
27a und 27b umgewandelt.
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Diethylmalonat
(44 μl,
0,29 mmol) wurde unter Stickstoff bei 0°C zu einer Suspension von NaH
(7 mg, 0,29 mmol) in 0,5 ml wasserfreiem THF gegeben. Das Anion
wurde nach 20 Minuten bei 0°C
zu 0,5 ml einer Lösung
des Aldehyds Verbindung 6 (72 mg, 0,14 mmol) in THF gegeben. Die
Lösung
wurde auf RT erwärmen gelassen,
und die Reaktionsmischung wurde 24 Stunden gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde mit 10 ml gesättigter
NH4Cl-Lösung behandelt
und mit 50 ml EtOAc verdünnt.
Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde mit 10
ml Salzlösung
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert, um ein gelbes Öl zu liefern.
Die Reinigung des Rohmaterials wurde mit Flash-Chromatographie an einer
Silikagelsäule
bewirkt, die mit dem Gradienten von 10% EtOAc/Hexan bis 20% EtOAc/Hexan
eluiert wurde, und ergab 44 mg (52%) Verbindung 24 als farbloses Öl.
MS(+API)
M + 1 = 602,1.
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-
TFA
(59 μl,
0,76 mmol) wurde bei 0°C
unter Stickstoff zu dem ungesättigten
Lactam Verbindung 24 (0,46 mg, 0,076 mmol) in 0,8 ml THF gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde nach 2 Stunden bei 0°C mit 5 ml gesättigter
NaHCO3-Lösung
behandelt und mit 20 ml CH2Cl2 verdünnt. Die
Phasen wurden getrennt und die organische Phase mit 10 ml Salzlösung gewaschen, über Na2SO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert, um 36 mg (95%) Verbindung
25 als farbloses Öl
zu ergeben.
MS (+API) M + 1 = 502,1.
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Stufe 3:
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Das
Beispiel 28 wurde aus Verbindung 25 in einer ähnlichen Weise hergestellt,
wie zur Herstellung von Beispiel 4 verwendet wurde.
HRMS (FAB)
berechnet für
C24H24F6NO4 (M + 1) 504, 1610, gefunden 504, 1613.
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Eine
1 M NaOH-Lösung
(0,25 ml, 0,24 mmol) wurde zu dem Ester Beispiel 28 (0,12 g, 0,24
mmol) in 3 ml THF gegeben. Die Lösung
wurde nach 2 Stunden mit einer 1 M HCl-Lösung angesäuert und mit 10 ml Wasser und
40 ml EtOAc verdünnt.
Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase mit zwei 10
ml-Portionen Wasser
und 10 ml Salzlösung
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert, um 0,11 g (96%) Beispiel 29
als weißen
festen Schaum zu liefern.
HRMS (FAB) berechnet für C22H20F6NO4 (M + 1) 476, 1297, gefunden 476, 1292.
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Diphenylphosphorylazid
(75 μl,
0,35 mmol) wurde unter einer Stickstoffatmosphäre zu einer 1 ml Lösung von
wasserfreiem t-Butanol gegeben, das die Säure Beispiel 29 (0,11 g, 0,23
mmol) und Triethylamin (48 μl,
0,35 mmol) enthielt. Die Lösung
wurde 24 Stunden unter Rückfluss
gehalten und danach im Vakuum konzentriert, um ein oranges Öl zu ergeben.
Die Reinigung des Rohmaterials wurde mit Flash-Chromatographie an
einer Silikagelsäule
bewirkt, die mit dem Gradienten von 15% EtOAc/Hexan bis 30% EtOAc/Hexan
eluiert wurde, und ergab 90 mg (72%) Verbindung 30 als festen weißen Schaum.
HRMS
(FAB) berechnet für
C26H28F6NO4 (M + 1) 532, 1923, gefunden 532, 1914.
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Unter
Verwendung eines analogen Verfahrens, wie zur Herstellung von Beispiel
4 verwendet wurde, wurde das ungesättigte Lactam Beispiel 32 (16
mg, 0,036 mmol) hydriert, um Beispiel 31 (14 mg, 87%) zu ergeben.
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Verfahren
zur Herstellung von Verbindung 26 und Verbindung 27 sind in
WO 01/44200 gezeigt.
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An
einen Kolben, der Keton Verbindung 27 (1,05 g, 2,8 mmol) und (R)-t-Butylsulfinamid
(0,4 g, 3,3 mmol) enthielt, wurde 5 Minuten Vakuum angelegt. Danach
wurde der Kolben mit N2 gefüllt. Mit
einer Spritze wurde tropfenweise Ti(OiPr)4 (1
ml) zu der Reaktionsmischung gegeben. Die Reaktionsmischung wurde
36 Stunden lang bei 23°C
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde danach in 10 ml Salzlösung und
20 ml EtOAc gegossen und 10 Minuten kräftig gerührt. Die resultierende Suspension
wurde durch ein Kissen aus Celite 545 gegeben. Das Celite-Kissen
wurde mehrfach mit EtOAc gewaschen. Die kombinierte organische Lösung wurde
getrocknet und unter vermindertem Druck konzentriert. Flash-Säulenchromatographie
ergab Verbindung 28 (0,75 g, 56%).
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Zu
einer Lösung
von Sulfinimin Verbindung 28 (2,44 g, 5,1 mmol) in CH2Cl2 wurde bei –78°C tropfenweise durch eine Spritze
Allylmagnesiumbromid (6,1 ml, 6,1 mmol, 1 M in Et2O)
gegeben. Die Reaktionsmischung wurde nach 3 Stunden bei –78°C mit gesättigter
NH4Cl (aq) gequencht und auf 23°C erwärmen gelassen.
Die Phasen wurden getrennt und die wässrige Phase mit EtOAc extrahiert.
Die kombinierten organischen Phasen wurde getrocknet und konzentriert.
Flash-Säulenchromatographie
ergab Verbindung 29 (1,672 g, 63%).
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Zu
Sulfinamid Verbindung 29 (0,087 g, 0,17 mmol) in 1 ml MeOH wurde
1 ml HCl in Dioxan (4 N) gegeben. Nachdem die Reaktionsmischung
4 Stunden bei 23°C
gerührt
worden war, wurden die flüchtigen
Materialien unter vermindertem Druck entfernt. Der verbleibende
Rest wurde in 2 ml CH2Cl2 gelöst. DIEA
(58 μl, 0,34
mmol) und Crotonylchlorid (19 μl,
0,17 mmol) wurden zu der Reaktionsmischung gegeben, die über Nacht gerührt wurde.
Die Reaktionsmischung wurde mit 20 ml EtOAc verdünnt, mit 5% HCl (aq), halbgesättigter NaHCO3 und Salzlösung gewaschen. Die organische
Lösung
wurde getrocknet und konzentriert. Der resultierende Rückstand
wurde durch Flash-Säulenchromatographie
gereinigt, um Verbindung 30 (0,04 g, 49%) zu ergeben.
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Zu
Dien Verbindung 30 (0,04, 0,082 mmol) in 1 ml CH2Cl2 wurde ein Grubbs'scher Katalysator (3,5 mg, 0,004 mmol)
gegeben. Die Reaktionsmischung (Lösung) wurde 2 Stunden unter
N2 auf 40 bis 44°C erwärmt, danach an der Luft bei
23°C über Nacht
gealtert. Der Rückstand
wurde Flash-Säulenchromatographie
unterzogen, um Beispiel 32 (0,022 g, 60%) zu ergeben.
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Die
Verbindung aus Beispiel 15 (0,1 g, 0,232 mmol), Lawesson's Reagenz (0,053
g, 0,127 mmol) und Toluol (3 ml) wurden miteinander gemischt und
1,5 Stunden auf 80°C
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wurde auf RT abgekühlt und konzentriert. Die Reinigung
wurde mit Biotage-Chromatographie mit 9:1 Hexan/EtOAc bewirkt, was
Beispiel 33 (0,080 g, 77%) ergab.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 448,1.
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Zu
einer Lösung
von Beispiel 33 (0,080 g, 0,179 mmol) in THF (3 ml) wurde CH3I (0,014 ml, 0,214 mmol) gegeben, und die
Reaktionsmischung wurde 12 Stunden bei 23°C gerührt. Dann wurde die Reaktionsmischung
zur Trockne konzentriert, mit gesättigter MeOH (NH3)
(7 ml) behandelt und 72 Stunden bei 23°C gerührt. Die resultierende Mischung
wurde dann 18 Stunden auf 60°C
erwärmt
und konzentriert. Die Reinigung wurde mit Biotage-Chromatographie
mit 9:1 CH2Cl2/MeOH
(NH3) bewirkt, was Beispiel 34 (0,008 g,
10%) ergab.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 4311.
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Verbindung
31 wurde nach einem ähnlichen
Verfahren hergestellt, wie bereits in der Herstellung von Beispiel
22, Verfahren B, Stufe 1 beschrieben wurde, wobei Verbindung 6 umgesetzt
wurde, um Verbindung 31 zu erhalten, wobei PO(OEt)2CH(NHCbz)CO2Me anstelle von PO(OMe)2CH(NHBoc)CO2Me verwendet wurde.
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-
Verbindung
31 (3,0 g, 4,03 mmol, 1,0 Äq.)
wurde in einer Parr-Reaktionsflasche in MeOH (30 ml) aufgenommen.
Die Reaktionsflasche wurde 15 Minuten lang mit N2 entgast.
Der Reaktionsmischung wurde in einer Glovebox (+)-1,2-Bis((2S,5S)-2,5-diethylphospholano)benzol(cyclooctadien)rhodium(I)trifluormethansulfonat
(0,12 g, 0,16 mmol, 0,04 Äq.)
zugegeben und 96 Stunden unter Wasserstoff mit 60 psig geschüttelt. Die Reaktionsmischung
wurde in einen 200 ml Rundkolben überführt. Der Reaktionsmischung
wurde 20% Pd(OH)2/C (1 g) zugegeben, sie
wurde unter Wasserstoff bei 23°C
18 Stunden lang gerührt.
Die Reaktion wurde mittels DC in 9:1 EtOAc/CH3OH überwacht.
Die Reaktion war abgeschlossen, also wurde sie durch Celite filtriert
und konzentriert. Die Reinigung wurde unter Verwendung eines Silika-Pfropfens
in 9:1 EtOAc/MeOH (NH3) durchgeführt, um
Beispiel 35 (1,3 g, 72%) zu ergeben.
Elektronenspray-MS [M
+ 1]+ 447,1.
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Eine
Mischung von Beispiel 35 (0,1 g, 0,224 mmol, 1,0 Äq.), 37%
Formaldehyd in Wasser (0,134 ml, 1,79 mmol, 8,0 Äq.), 10% Pd/C (0,080 g) und
EtOH (5 ml) wurde 18 Stunden lang bei 23°C unter Wasserstoff gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde danach über
ein kurzes Celitekissen filtriert und konzentriert. Die Reinigung
wurde unter Verwendung von Gilson und Wasser/CH3CN
bewirkt, was Beispiel 36 (0,080 g, 75%) ergab.
Elektronenspray-MS
[M + 1]+ 475,1.
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Eine
Mischung von Beispiel 35 (0,1 g, 0,22 mmol, 1,0 Äq.), NaHCO3 (0,040
mg, 0,47 mmol, 2,1 Äq.), 1,4-Dibrombutan
(0,029 ml, 0,24 mmol, 1,1 Äq.)
und Toluol (2 ml) wurde 48 Stunden auf 110°C erwärmt. Die Reaktionsmischung
wurde abgekühlt
und in EtOAc (200 ml) aufgenommen und mit gesättigter NaHCL3 (100 ml) gewaschen.
Die organische Phase wurde abgetrennt, über Na2SO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung wurde unter Verwendung von Gilson und Wasser/CH3CN bewirkt, was Beispiel 37 (0,040 g, 36%) ergab.
Elektronenspray-MS
[M + 1]+ 401,1.
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Verbindung
33 wurde nach einem ähnlichen
Verfahren hergestellt, wie zur Herstellung von Verbindung 19 verwendet
worden war, wobei jedoch 1-[(Brommethoxy)methyl-3,5-bis(trifluormethyl)benzol
anstelle von 1-[(1R)-1-(Brommethoxy)ethyl]-3,5-bis(trifluormethyl)benzol verwendet
wurde.
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Verbindung
34 wurde aus Verbindung 33 unter Verwendung eines ähnlichen
Verfahrens hergestellt, wie bereits zur Herstellung von Beispiel
22, Verfahren B, Stufe 1, verwendet worden war, wobei Verbindung
6 mit PO(OEt)2CH(NHCbz)CO2Me
anstelle von PO(OMe)2CH(NHBoc)-CO2Me umgesetzt wurde. Verbindung 34 wurde
unter Verwendung von analogen Verfahren, die bereits verwendet worden
waren, um Beispiel 35 aus Verbindung 31 zu erhalten, in Beispiel
38 überführt.
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Zu
einer Lösung
von Aminolactam Beispiel 38 (0,124 g, 0,287 mmol, 1,0 Äq.) in CH2Cl2 (5 ml) wurde i-Pr2EtN (0,060 ml, 0,431 mmol, 1,5 Äq.) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C
abgekühlt,
und es wurde 4-Chlorbutyrylchlorid (0,039 ml, 0,345 mmol, 1,2 Äq.) zugegeben.
Die resultierende Mischung wurde 2 Stunden lang bei 0°C gerührt. Die
resultierende Mischung wurde dann in CH2Cl2 (150 ml) aufgenommen und mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 (100 ml) gewaschen. Die organische
Phase wurde über
wasserfreiem Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert, um die rohe Verbindung 35 zu ergeben,
die in der nächsten
Reaktion ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
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Zu
einer Lösung
der rohen Verbindung 35 in trockenem THF (4 ml) wurde NaH (60% Dispersion
in Mineralöl,
0,034 g, 0,861 mmol, 3,0 Äq.)
bei 0°C
gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 5 Minuten gerührt, danach
2 Stunden auf 60°C
erwärmt.
Dann wurde die Reaktionsmischung auf 0°C abgekühlt, vorsichtig mit Wasser
(50 ml) gequencht und mit EtOAc (2 × 100 ml) extrahiert. Die organische
Phase wurde über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. HPLC-Trennung an der Chiralpak OD-Säule mit einer (4/1)-Hexan/IPA-Mischung
ergab Beispiel 39a (0,057 g, 40%) und Beispiel 39b (0,020 g, 14%).
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 501,1 für Beispiel 39a.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 501,1 für Beispiel 39b.
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Verbindung
36 wurde aus Verbindung 33 nach einem ähnlichen Verfahren hergestellt,
wie bereits in der Herstellung von Beispiel 22, Verfahren B, Stufe
1 beschrieben wurde, wobei Verbindung 6 mit PO(OEt)2CH(NHCbz)CO2Me anstelle von PO(OMe)2CH(NHBoc)CO2Me verwendet wurde. Verbindung 36 wurde
nach analogen Verfahren, die zuvor zum Erhalten von Beispiel 38
aus Verbindung 34 verwendet worden waren, in Beispiel 40 überführt.
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Ein
15 ml-Rundkolben wurde mit Verbindung 29 (245 mg, 0,47 mmol, 1,0 Äq.) und
CH2Cl2 (2 ml) beschickt.
Diese blassorange Lösung
wurde auf –78°C abgekühlt, und
dann wurde O3 mit 1,0 ml/Min eingeblasen.
Nachdem die Lösung
blassblau wurde, wurde die Reaktionslösung 10 Minuten lang bei –78°C gerührt. Dann
wurde sie mit N2 gespült, um das O3 zu
beseitigen. Zur Zerstörung
des Komplexes wurde Tetrabutylammoniumiodid (177 mg, 0,47 mmol,
1,0 Äq.)
zugefügt.
Dann wurde sie mit gesättigter
Na2S2O3 gequencht
und mit CH2Cl2 extrahiert.
Die kombinierte organische Phase wurde getrocknet, filtriert und
konzentriert, danach wieder mit Et2O aufgenommen
und filtriert. Der Rückstand
auf dem Filter wurde in Wasser gelöst und mit Et2O extrahiert.
Die kombinierte Et2O-Phase wurde getrocknet,
filtriert und konzentriert, um Verbindung 37 (243,5 mg, 99%) zu
ergeben.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 524,1.
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Zu
einer Lösung
von Verbindung 37 (1,2 g, 2,29 mol, 1,0 Äq.), Boc-Phosphonat (818 mg,
2,75 mmol, 1,2 Äq.)
in DMF (20 ml) wurde Cs2CO3 (2,24
g, 6,87 mmol, 3,0 Äq.)
gegeben. Nachdem 3 Stunden bei RT gerührt wurde, wurde die Mischung
mit Et2O verdünnt und mit Wasser (2 x) und
Salzlösung
gewaschen. Die kombinierte wässrige
Phase wurde weiter mit Et2O extrahiert.
Die kombinierte organische Phase wurde getrocknet, filtriert und
konzentriert, um rohes bräunliches Öl zu ergeben,
das mittels Säule
gereinigt wurde, um Verbindung 38 (830 mg, 55%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 695,2.
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Eine
Lösung
von Verbindung 38 (830 mg, 1,19 mmol, 1,0 Äq.) in EtOH (20 ml) wurde mit
N2 gespült. Nach
der Zugabe von Palladium auf Kohle (10%, 1,27 g, 1,19 mmol, 1,0 Äq.) wurde
ein H2-Ballon an dem Reaktionskolben befestigt.
Die Reaktionsmischung wurde fast 24 Stunden gerührt, bis DC den Abschluss der
Reaktion zeigte. Die Mischung wurde filtriert und konzentriert,
um Verbindung 39 als weißen
Feststoff (790 mg, 95%) zu ergeben.
Elektrospray-MS [M + 1]+ 697,2.
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Eine
Lösung
von Verbindung 39 (400 mg, 0,57 mmol, 1,0 Äq.) in wasserfreiem MeOH (4
ml) wurde auf 0°C
abgekühlt,
danach mit einer 4 M Lösung
von HCl in 1,4-Dioxasn (16 ml) behandelt. Nachdem 30 Minuten bei
0°C gerührt wurde,
wurde sie weitere 3 Stunden bei RT gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum verdampft,
um Verbindung 40 als blassbraunen Feststoff zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 493,1.
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Stufe 5:
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Zu
einer Lösung
von Verbindung 40 in MeOH (50 ml) wurde K2CO3 (4,5 g) gegeben. Die Mischung wurde 30
Minuten gestrippt, danach filtriert und konzentriert, um die Verbindung
von Beispiel 41 zu ergeben (199 mg, 76%).
Elektrospray MS [M
+ 1]+ 461,1.
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Beispiele
42a und 42b wurden aus Beispiel 41 unter Verwendung eines ähnlichen
Verfahrens hergestellt, das für
die Herstellung der Beispiele 23a und 23b aus Beispiel 22 verwendet
wurde, wobei Essigsäureanhydrid
anstelle von Acetylchlorid verwendet wurde. Die Mischung der Isomere
wurde mittels HPLC mit einer Chiralcel OD Säule unter Verwendung einer
(10/90) IPA/Hexan-Lösungsmittelmischung
gereinigt, um Beispiel 42a und Beispiel 42b zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 503,1 für Beispiel 42a.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 503,1 für Beispiel 42b.
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Zu
einer Mischung von Beispiel 35 (0,098 g, 0,224 mmol, 1 Äq.), NHBoc-Säure (0,046
g, 0,224 mmol, 1 Äq.)
und HOBT (0,036 g, 0,269 mmol, 1,2 Äq.) in CH2Cl2 (3 ml) wurde DEC (0,065 g, 0,34 mmol, 1,5 Äq.) in 23°C gegeben,
und die Reaktionsmischung wurde 18 Stunden bei 23°C gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde dann mit gesättigter NaHCO3 gewaschen,
und die wässrige
Phase wurde dann mit CH2Cl2 (5
ml) extrahiert. Die kombinierten organischen Phasen wurden (über MgSO4) getrocknet, filtriert und konzentriert.
Das Rohmaterial wurde über
Silika unter Verwendung von 30% EtOAc/Hexan, dann 5% MeOH/CH2Cl2 gereinigt, um
100 mg des gewünschten
Produkts zu ergeben, das in CH2Cl2 (2 ml) gelöst wurde, und es wurde 4 M
HCl/Dioxan (0,3 ml) zugegeben, und die Reaktionsmischung wurde eine
Stunde lang bei 23°C
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde dann mit gesättigter NaH-CO3 gewaschen,
und die organische Phase wurde getrocknet (MgSO4),
filtriert und konzentriert, um Beispiel 43 (75 mg, 63%) zu ergeben.
Elektrospray-MS
[M + 1]+ 532,3.
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Die
obige Beschreibung soll nicht alle Modifikationen und Varianten
der Erfindung detailliert beschreiben. Fachleute werden erkennen,
dass an den oben beschriebenen Ausführungsformen Veränderungen
vorgenommen werden können,
ohne von dem erfindungsgemäßen Konzept
abzuweichen. Es sei daher darauf hingewiesen, dass die Erfindung
nicht auf die speziellen, oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt ist,
sondern Modi fikationen abdecken soll, die sich innerhalb der Idee
und des Umfangs der Erfindung befinden, wie durch den Wortlaut der
folgenden Ansprüche
definiert wird.