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DE601973C - Maschine zum Befestigen von Anhaengern an Waeschestuecken - Google Patents

Maschine zum Befestigen von Anhaengern an Waeschestuecken

Info

Publication number
DE601973C
DE601973C DEN33792D DEN0033792D DE601973C DE 601973 C DE601973 C DE 601973C DE N33792 D DEN33792 D DE N33792D DE N0033792 D DEN0033792 D DE N0033792D DE 601973 C DE601973 C DE 601973C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
trailer
machine according
machine
needles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN33792D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAT MARKING MACHINE Co LT
Original Assignee
NAT MARKING MACHINE Co LT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NAT MARKING MACHINE Co LT filed Critical NAT MARKING MACHINE Co LT
Application granted granted Critical
Publication of DE601973C publication Critical patent/DE601973C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B23/00Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/12Rigid objects
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2305/00Operations on the work before or after sewing
    • D05D2305/08Cutting the workpiece
    • D05D2305/12Cutting the workpiece transversally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Maschine zum Befestigen von Anhängern an Wäschestücken Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Befestigen von Anhängern an Wäschestücken u. dgl. mittels Fäden.
  • Es sind bereits Maschinen bekanntgeworden, bei denen Vorrichtungen vorgesehen sind, die Zeichen auf das zu kennzeichnende Stück aufnähen und bei denen nacheinander Fadenabschnitte von einem Fadenvorrat abgeschnitten werden. Auch sind Fadentrennvorrichtungen nach Art von Scherenklingen an solchen Maschinen vorgesehen worden. Bei diesen- Maschinen nimmt jedoch der Aufnähv organg eine beträchtliche Zeit in Anspruch, durch die somit die Gesamtleistung der Maschine unabhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit des die zu markierenden Werkstücke in Stellung bringenden Arbeiters bestimmt wird.
  • Die Erfindung bezweckt, Wäscheanhänger in möglichst kurzer Zeit an den Wäschestücken anzubringen, und zwar derart, daß die Gesamtleistung der Markierungsmaschine durch die Geschwindigkeit des Arbeiters bestimmt wird, der die Wäschestücke zum Anbringen de: Anhänger in Stellung zu bringen hat.
  • Die neue Maschine ist gekennzeichnet durch eine Vorrichtung mit zwei Hakennadeln zum Durchziehen der beiden freien Enden eines mechanisch zugeführten und abgetrennten Fadenstückes durch das Wäschestück und den Metallanhänger sowie durch eine Faltvorrichtung für die Seitenrand- und Endteile des Metallanhängers zum Festlegen der Fadenenden.
  • Gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung besteht die den- Faden den Hakennadeln darbietende Zuführungsvorrichtung aus einem auf der unteren Treibwelle befestigten drehbaren Arm mit Greifklauen, die durch Nocken oder Auflaufflächen so gesteuert werden, daß in einer Stellung des Armes die Klauen zum Ergreifen des Fadens geschlossen, in einer anderen Stellung zum Freigeben des Fadens geöffnet werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schneidvorrichtung aus einem ortsfesten Körper besteht, der mit einer Scherenklinge versehen ist, aus einem gleitbaren Teil mit einer Scherenklinge, die mit der erstgenannten Klinge zusammenarbeitet, einem am beweglichen Teil befindlichen Greifer, der mit einem weiteren Greifer zusammenarbeitet, der an dem feststehenden Körper nachgiebig gelagert ist, und einem auf der unteren Treibwelle sitzenden Nocken, der den erstgenannten gleitbaren Teil allmählich hochhebt und ihn im geeigneten Augenblick plötzlich fallen läßt, so daß er gleichzeitig den Faden abtrennt und das freie Ende des Vorrats festhält.
  • Ferner ist die neue Maschine gekennzeichnet durch einen schwenkbaren Teil, der eine Nut in seiner Oberfläche aufweist und in Ruhe so liegt, daß der Arm den Faden in die Nut einlegt, und durch eine Vorrichtung, die sowohl den Faden in der Nut festhält als auch den Teil in die Nadelbahn einschwenkt.
  • Gemäß der Erfindung kann der Fadenhalter länger sein als der Anschlag an dem genuteten Teil, so daß der Fadenhalter in Tätigkeit tritt, bevor das Schwenken des genuteten Teils beginnt.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung von Vorrichtungen zum Festhalten der Fadenmitte während des Hochziehens der Fadenenden durch die Nadeln, ferner durch die Anordnung eines Fadenlegers mit Löchern, durch die die Fadenenden von den Nadeln hindurchgezogen werden, der alsdann zurückgezogen wird, um die Fadenenden auf den Anhänger zu legen.
  • Erfindungsgemäß weist die Maschine eine Schneidvorrichtung für die in einem fortlaufenden Streifen zugeführten Anhänger auf, ferner eine Biegevorrichtung, die die Seitenkanten des Anhängers vor dem Einbringen der Fadenenden in eine zu deren Oberfläche senkrechte Lage biegt, sowie eine mittels Nockenantriebes gesteuerte Faltvorrichtung, die die hochgebogenen Seitenränder des Anhängers auf die Fadenenden herunterfaltet.
  • Gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung hat die Maschine eine Vorrichtung zum Falten der einen Endkante des Anhängers in zwei Arbeitsgängen, für deren ersten die Vorrichtung einen Hebel, der die Endkante aufwärts biegt, und für deren zweiten sie eine Stange mit einer federbelasteten, gekrümmten Gleitfläche aufweist, die die Endkante auf den Anhänger bzw. die vorher gefalteten Seitenkanten umlegt.
  • Schließlich hat die neue Maschine auch einen auswechselbaren Prägestempel zum Aufdrücken der gewünschten Kennzeichen auf den Anhänger.
  • An der Maschine nach der Erfindung sind ferner in an sich bekannter Weise Vorrichtungen vorgesehen, um sie von Hand in Gang und selbsttätig stillzusetzen, so daß der Arbeiter, wenn er ein mit dem Anhänger zu versehendes Wäschestück in Stellung gebracht hat, von Hand die Anlaßvorrichtung betätigt und die Maschine danach einen vollständigen Arbeitskreislauf vollbringt, der notwendig ist, um einen Anhänger am Wäschestück zu befestigen, und darauf selbsttätig stillsteht, ohne Rücksicht darauf, ob der Arbeiter die Anlaßvorrichtung losgelassen hat oder nicht. Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung verdeutlicht.
  • Abb. i zeigt einen Seitenriß der Maschine teilweise im Schnitt und mit weggebrochenen Teilen.
  • Abb. a stellt eine Vorderansicht der Maschine' teilweise im Schnitt dar. Sie dient zur Erläuterung der Nadelarbeit und des Drückerfußes.
  • Abb. 3 zeigt eine Rückansicht, wobei die hinteren Enden des Rahmens weggelassen sind, so daß das Innere sichtbar wird.
  • Abb. 4 stellt eine Einzelansicht im Seitenriß eines Teils der Handanlaß- und automatischen Stillsetzungsvorrichtung der Maschine dar.
  • Abb. 5 zeigt einen Grundriß der Abb. 4, bei dem die Handanlaßvorrichtung weggelassen ist.
  • Abb. 6 zeigt eine Teilseitenansicht eines Teils der Handanlaßvorrichtung.
  • Abb. 7 zeigt eine Rückansicht der Teile der Abb. 4, wobei einige, Teile abgebrochen gezeigt sind, um den Kupplungshebel sichtbar zu machen.
  • Abb. 8 zeigt eine Teilansicht, die die Kupplungsvorrichtung und die Anlasserscheibe in gelöster Stellung darstellt.
  • Abb. 9 ist ein Aufriß, der die Fadenzuführvorrichtung zeigt.
  • Abb. io stellt eine Teilansicht der Fadenschneid- und -festklemmvorrichtung dar, teilweise im Schnitt.
  • Abb. i i ist eine Teilseitenansicht der Klemmvorrichtung der Fadenführung, bei der sich die Backen in offener Stellung befinden.
  • Abb. 12 zeigt eine ähnliche Ansicht, bei der die Backen geschlossen- sind und den Faden festklemmen.
  • Abb. 13 ist ein Teilgrundriß der Vorrichtung zum Festhalten des kurzen. Fadenteils und zum Einbringen in die Nadeln.
  • Abb. 14 ist eine Seitenansicht zu Abb. 13. Sie zeigt einen Teil ihres Betätigungsnockens. Abb. 15 ist ein senkrechter Teilschnitt, der das Festhalten des mittleren Fadenteils gegen die Unterseite des Anhängers zum Verhindern von Längsverschiebungen während der Tätigkeit der Nadeln beim Durchziehen der Fadenenden durch den Anhänger und das Wäschestück zeigt.
  • Abb. 16 zeigt einen Grundr iß einen Anhängers, wie er in der Maschine verwendet wird. Die gestrichelten Linien deuten die anschließenden Anhänger an, die einen fortlaufenden Streifen bilden.
  • Abb. 17 ist eine Vorderansicht eines .vollständigen Wäscheanhängers.
  • Abb. 18 zeigt dessen Rückseite.
  • Abb. i9 zeigt diesen Anhänger am Wäschestück. Abb.2o ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2o-2o der Abb. i9.
  • Abb. 21 ist eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung zum Umbiegen der Seitenränder des Anhängers über die Fadenenden.
  • Abb. 22 ist eine schaubildliche Ansicht, die den Vorschub des Anhängerstreifens zeigt und die Einrichtung zum Durchziehen des Fadens längs über die Anhängerrückseite und zum Festhalten des Fadens in dieser Lage, während die Seitenränder des Anhängers über den Faden gefaltet werden.
  • Abb. 23 ist ein Querschnitt nach der Linie 23-23 der Abb. 15, der das Festklemmen des Fadenmittelteils am Anhänger bei der Aufwärtsbewegung der Nadeln zeigt.
  • Abb. 24 ist eine Seitenansicht der Matrize zum Ausbilden einer Kennzeichnungsmarke auf den Anhängern.
  • Abb. 2,5 ist ein Grundriß zu Abb. 24, Abb. 26 eine Rückansicht dazu.
  • Abb. 27 zeigt eine Teilvorderansicht der Schneidvorrichtung zum Abschneiden des Anhängers und deren Betätigungsnocken.
  • Abb. 28 ist ein Seitenriß dazu.
  • Abb. 29 zeigt einen Aufriß der Aufbiegungsvorrichtung für das hintere Ende des Anhängers und deren Betätigungsnocken.
  • Abb. 3n ist der Seitenriß dazu.
  • Abb. 31 ist ein Grundriß der Greifvorrichtung für den Anhängerstreifen.
  • Abb. 32 zeigt eine Seitenansicht dieser Vorrichtung, in der sich der Anhängerstreifen in Stellung befindet.
  • Abb. 33 ist eine Vorderansicht dazu, bei der sich ebenfalls der Anhängerstreifen in Stellung befindet.
  • Abb. 34 ist eine Vorderansicht des Nadelhalters und des zugehörigen Betätigungsnokkens.
  • Abb. 35 ist eine Seitenansicht der Abb. 34. Abb.36 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Umbiegen des Endrandes des Anhängers nach vorn über den Anhänger und der diese Vorrichtung betätigenden Nocken.
  • Abb. 37 zeigt einen Seitenriß, teilweise im Schnitt zu Abb. 36.
  • Abb. 38 ist ein Aufriß der Vorrichtung zum Aufwärtsbiegen der Seitenränder des Anhängers und der Antriebsnocken für sie.
  • Abb. 39 ist ein Seitenriß dazu.
  • Abb. 40 zeigt einen Aufriß der Anhängerkennzeichnungsmatrize nebst Antriebsvorrichtung.
  • Abb. 4i ist ein Seitenriß dazu.
  • Abb.42 zeigt eine Vorderansicht teilweise im Schnitt, die den Drückerfuß und seine Antriebseinrichtung darstellt.
  • Abb.43 zeigt einen Seitenriß zu Abb.42. Abb. 4.4 zeigt vergrößert und in T eilschnittzeichnung das untere Ende der Betätigungsvorrichtung für den Endrand des Anhängers nach Abb. 36.
  • In den Abbildungen ist 5o der Rahmen der Maschine. Im hinteren Teil des Maschinengehäuses befindet sich ein Elektromotor s i, der die obere Treibwelle 52 und die untere Treibwelle 53 antreibt. Diese Treibwellen werden über ein Schneckengetriebe 54, 6o und ein Zahnrad 58, das einerseits mit dem Zahnrad 56 auf der unteren Treibwelle, andererseits über ein kleines Ritzel 57 mit dem Zahnrad 55 auf der oberen Treibwelle in Eingriff steht, angetrieben (Abb. i bis 3).
  • Die beiden Treibwellen sollen lediglich während eines vollen Arbeitsganges betätigt «erden, der dazu notwendig ist, um einen Anhänger an einem Wäschestück zu befestigen, und dann stillgesetzt werden, bis der Arbeiter ein neues, mit einem Anhänger zu versehendes Wäschestück in Stellung gebracht hat.
  • Zu diesem Zweck sind folgende Anordnungen getroffen: Das Schneckenrad 6o ist auf einer Welle 59 gelagert und steht in Eingriff mit der Schnekke 54, so daß es sich dalzernd während des Laufs des Motors 5, dreht. Mit dem Schnekkenrad 6o_ ist eine zylindrische Trommel 61 verbunden, die eine Kupplungsscheibe mit im Innern befindlichen Nuten darstellt (Abb.4 bis 8).
  • Die Kupplungsscheibe 61 befindet sich in kurzer Entfernung hinter dem Ritzel 58. Das Ritzel trägt einen Kupplungshebel 6-", der, wenn er- sich in einer Stellung, etwa wie in Abb.7 dargestellt, befindet, mit einer entsprechenden benachbarten Nut der Kupplungsscheibe 61 in Eingriff steht, so daß die Kupplungsvorrichtung das Ritzel 58 mit sich nimmt. Ist der Kupplungshebel 62 in die in Abb. 8 dargestellte Lage bewegt worden, so gerät er außer Eingriff mit der Kupplungsscheibe 61, so daß das Ritzel 51 .licht angetrieben wird. Der Kupplungshebel 62 ist mit einer Feder 63 versehen, die ihn normalerweise in der in Abb.7 dargestellten, eingerückten Stellung hält.
  • Auf der Rückseite des Zahnrades 58 ist ein sich nach hinten erstreckender Nocken 64 angeordnet, der eine Stoppscheibe 65 betätigt. Die Scheibe 65 ist auf einer Welle 66 rechtwinklig zur Welle 59 drehbar gelagert.
  • Die Scheibe 65 ist mit Ausnehmungen 67 versehen und derart ausgebildet und angeordnet, daß der Nocken 64, wenn er gedreht wird, in das Material der Scheibe an einer Seite der Ausnehmung oder Nut 67 eingreift (Abb.6), die derjenigen, die dem Hebel 62 gegenüberliegt, benachbart ist, und die Scheibe in eine Stellung bewegt, in der der sich nähernde Kupplungshebel 62 in den Teil der Scheibe 65 zwischen den Nuten eingreift und infolgedessen die Kupplungsvorrichtung auslöst, so daß die Bewegung der Treibwellen aufhört.
  • Wenn jedoch der Kupplungshebel in die Scheibe 65 eingreift, so hat sich der Nocken 64 eben an der Scheibe 65 vorbeigedreht, wo er stehenbleibt, da die Antriebsverbindung gelöst ist.
  • Um die Treibwellen anzulassen, sind auf der Scheibe 65 eine Anzahl Zapfen 68 vorgesehen. Am vorderen Rahmenteil der Ma= schine ist ein Hebel 69 schwenkbar gelagert, an dem eine Stange 7o angelenkt ist, die eine Nutenleiste 71 trägt. Normalerweise wird die Leiste 7i in ihrer äußersten, hintersten Stellung durch eitre Feder 72 gehalten.
  • Wird der Hebel 69 nach vorn gezogen, so greift die Nutenleiste 71 in einen der Zapfen 68 der Scheibe 65 ein und bewegt die Scheibe weit genug, um eine der Ausnehmungen 67 der Scheibe 65 in den Weg des Kupplungshebels 62 zu bringen, so daß die Treibwellen wieder in zwangsläufiger Verbindung mit dem Motor stehen.
  • Zum Betätigen der Treibwellen von Hand ist ein an der Welle 74 befestigtes Handrad 73 vorgesehen. Auf der Welle 74 sitzt ein Ritzel 75, das mit dem Zahnrad 58 in Eingriff steht.
  • Die in Abb. 3, 16,17 und 18 dargestellten Wäscheanhänger sind aus dünnem Metall, beispielsweise aus Zink, hergestellt. Sie sind leicht biegbar und nicht elastisch, so daß sie die Form beibehalten, in die sie gebogen worden sind. Die Anhänger sind in fortlaufenden Streifen, wie in Abb. 3 durch 76 dargestellt, ausgebildet. Jeder in Streifen vorgesehene Anhänger besteht aus einem Hauptteil 76 mit zwei in der Nähe des einen Endes des Anhängers mit einem Zwischenraum voneinander angeordneten öffnungen 77.
  • Der Anhänger 76 weist Randteile 78 und einen Endrandteil 79 auf. Wird der Anhänger an der Wäsche befestigt, so werden die Randteile 78 über den eigentlichen Anhänger hinübergefaltet und schließlich der Endrandteil 79 über den Anhänger und die vorher umgebogenen Seitenrandteile hinübergebogen, wie in Abb. 18 gezeigt ist.
  • Der Anhängerstreifen wird durch eine im Rücken der Maschine befindliche Öffnung eingeführt (Abb:3) und erstreckt sich in gerader Richtung nach vorn durch die Maschine in einer Rille 8o, die in Abb. 33 dargestellt ist.
  • Um den Anhängerstreifen nachgiebig in seiner Stellung zu halten, ist eine in den Abb. 32 und 33 dargestellte Feder 81 vorgesehen, die normalerweise den Anhänger niederdrückt. Die Feder kann durch Betätigung des kleinen Hebels 82, der mit einem Exzenter 83 unter der Feder verbunden ist, hochgehoben werden. Das Ende der Feder jenseits des Exzenters wird durch eine in Abb.3i dargestellte Schraube84 festgehalten.
  • Der erste Arbeitsvorgang in der .Maschine besteht im Aufbiegen der Seitenränder 78 des Anhängers, und zwar geschieht dies, bevor das Ende des Anhängerstreifens den Punkt erreicht, an dem die Anhänger an den Wäschestücken befestigt werden.
  • Die Aufbiegevorrichtung für die Seitenränder des Anhängers besteht in einem in Abb. 38 und 39 dargestellten Kloben 85 mit zwei sich nach oben erstreckenden Armen 86. Der Kloben wird durch einen Gleitrahmen 87 getragen, der mit dem Nocken 88 auf der unteren Treibwelle 53 in Eingriff steht. Während der Kloben 85 nach oben bewegt wird, wird eine Stange 89 nach unten in Stellung gebracht und liegt gegen die obere Fläche des Anhängerstreifens an, um dessen Aufwärtsbewegung zu verhindern. Die Stange 89 wird mittels eines auf der oberen Treibwelle 52 befindlichen Nockens 9o nach unten gedrückt. Ihre Aufwärtsbewegung erfolgt nach Vollendung ihrer Aufgabe mittels einer durch den auf der oberen Treibwelle 52 befindlichen Nocken 92 nach unten bewegten Gleitstange 9i. Jede dieser Stangen 9i und 89 trägt eine Zahnstange 94. An dem feststehenden Träger zwischen den beiden Zahnstangen 94 ist ein Ritzel 95, das mit beiden Zahnstangen in Eingriff steht, angebracht. Diese Vorrichtung ermöglicht eine Abwärtsbewegung der Stange 89 und gleichzeitig damit eine Aufwärtsbewegung der Stange 9i und umgekehrt. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, daß derselbe Gedanke, zwei Nocken auf derselben Welle zu benutzen, deren einer eine Bewegung einer Stange in einer Richtung veranlaßt und deren anderer die Bewegung einer Stange in entgegengesetzter Richtung herbeiführt, und zwar mittels eines Zahnstangengetriebes, an verschiedenen Stellen der Maschine Verwendung findet. Es scheint daher unnötig, von jetzt ab den Antrieb der anderen Vorrichtungen, der auf diese Weise erfolgt, noch näher zu beschreiben.
  • Der nächste Arbeitsvorgang nach Umbiegen der Seitenränder des Anhängers besteht darin, den Streifen um eine Anhängerlänge weiter nach vorn zu schieben. Das geschieht mit der in Abb.22 dargestellten Einrichtung.
  • Auf der unteren Treibwelle befindet sich ein Rad 96 mit einer Führungsrinne 97; in der eine Rolle 98 gleitet. Die Rolle 98 ist mit einer Stange 99 verbunden, die ihrerseits an zwei Gleitstangen ioo befestigt ist. Von diesen Stangen wird eine weitere Stange ioi getragen, an der ein Hebel schwenkbar angelenkt ist. Das vordere Ende dieses Hebels ist in Normalstellung nach unten geneigt und greift in die aufrechtstehenden Seitenkanten des letztgefalteten Anhängers ein, so daß der Anhängerstreifen, wenn die Stangen ioo vorwärts bewegt werden, um eine Anhängerlänge weitergeschpben wird. Werden die Stangen ioo rückwärts bewegt, so gleitet der Hebel io2 über die Anhänger hinweg.
  • Nachdem ein Anhänger zum Anheften an ein Wäschestück in Stellung gebracht worden ist, wird das Wäschestück über die Oberkante des Anhängers gelegt, und zwar über die darin befindlichen Öffnungen. Darauf wird die Fadenlegevorrichtung über dem Anhänger in Stellung gebracht, um die Fäden aufzunehmen. Die Fadenlegevorrichtung trägt einen Hebel 103, dessen Tätigkeit weiter unten des näheren beschrieben werden wird.
  • Der nächste Arbeitsgang der Maschine besteht darin, den Drückerfuß herabzusenken, um die Arme 103, das Wäschestück und den Anhänger fest zusammenzuhalten, während die Endteile des Fadens nach oben durch sie hindurchgestoßen werden. Der Drückerfuß ist in den Abb. 42 und 43 dargestellt und ist allgemein mit dem Bezugszeichen 104 bezeichnet. Er ist auf zwei Stangen io5 gelagert, die durch Federn io6 nach unten gezwungen werden. Zur bestimmten Zeit während des Arbeitskreislaufs der Maschine wird der Drückerfuß mittels eines Hebels io8 nach oben gedrückt. Das vordere Ende des Hebels io8 greift in einen Teil des Drückerfußes ein, während das hintere Ende mit der Stange i o9, die durch den auf der oberen Treibwelle 52 angebrachten Nocken 107 betätigt wird, in Eingriff steht.
  • Die einzelnen Anhänger werden von dem Anhängerstreifen mittels der in den Abb. 27 bis 29 dargestellten Schneidvorrichtung abgetrennt. Die Schneidvorrichtung besteht aus einem schwenkbar gelagerten Messer i i i, das sich normalerweise über dem Anhängerstreifen befindet. Es ist mittels eines Kugelgelenks mit einem Hebel 112 auf der Welle i 13 verbunden. An der Welle i 13 sind zwei Hebel 114 und 115 befestigt, die mit den Nocken 116 bzw. 117 in Eingriff stehen. Das Messer i i i arbeitet mit einer festen geraden Kante des Maschinenrahmens (nicht dargestellt) zusammen, so daß der Anhänger vom Streifen in bekannter Weise abgeschnitten wird.
  • Nachdem der Anhänger von dem Streifen in der vorgeschriebenen Weise abgetrennt worden ist, wird der Endrandteil des Anhängers nach oben in aufrechtstehende Stellung gebogen, bevor er über den Anhänger und den Faden hinübergefaltet wird.
  • Das Aufbiegen des Endteiles des Anhängers ist in den Abb. 29 und 3o dargestellt. Es geschieht durch eine Faltleiste 118, die an einer Welle zig schwenkbar gelagert ist und über ein Kugelgelenk mit dem Hebel i2o auf der Welle 121 verbunden ist. Auf der Welle 121 sind die Hebel 122 und 123 befestigt, die mit auf der unteren Treibwelle 53 befindlichen Nocken 124 bzw. 125 in Eingriff stehen. Diese Nocken sind derart auf der Treibwelle befestigt, daß die Faltleiste 118 kurz nach dem Trennen des Anhängers vom Streifen nach oben bewegt wird und dann wieder nach unten aus dem Wege des Anhängerstreifens heraus.
  • In den Abb. 24 bis 26 ist eine Vorrichtung dargestellt, mit der -Identifizierungsmarkierungen auf dem Anhänger hergestellt werden können. Diese Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte 126 und einer Deckplatte 127, die mit ihr schwenkbar verbunden ist. Die Deckplatte wird in ihre äußerste, obere Stellung durch eine Feder 128 gedrückt, und ein oder beide Teile sind mit einer eine Markierung erzeugenden Einrichtung versehen, beispielsweise mit Matrizen 129. Diese Markierungsvorrichtung ist im Maschinenrahmen, wie in Abb. i und 2 dargestellt, auswechselbar angeordnet, so daß für jedes besondere Wäschestück eine neue Kennzeichnung gewählt werden kann. Die Matrize< <wird durch eine Stange 13o betätigt, die zur richtigen Zeit im Arbeitsverlauf durch die Nocken 131 und 132 auf der oberen Treibwelle 52, wie in Abb. 40 und 41 dargestellt, auf und ab bewegt werden.
  • Nachdem die Endteile des Fadens über den Anhänger in richtige Stellung gelegt worden sind, sollen die Seitenränder nach innen ge= bogen und fest auf den Faden gepreßt werden, und zwar je ein Seitenrand über einen Fadenteil. Zum Ausführen dieser Aufgabe dient die in Abb. 21 dargestellte Vorrichtung. Sie besteht aus einem gleitbar geführten Rahmen-140, der zwei Ablaufflächen für einen Nocken hat. Durch eine Öffnung dieses Rahmens erstreckt sich die untere Treibwelle 53, auf der der Nocken 141 befestigt ist, der während seiner Umdrehung den Rahmen 14o auf- und abwärts bewegt, und zwar durch Eingriff mit den beiden Ablaufflächen auf den Rahmenteilen über und unter der Welle 53.
  • Unter dem Rahmen 140 sind zwei Hebel 142 schwenkbar angelenkt, die sich nach oben durch im Rahmen i4o befindliche Schlitze erstrecken und nach innen über den Oberteil des Rahmens umgebogen sind. Sie enden in Druckteilen i4g. In jedem dieser Hebel 142 ist ein gebogener Schlitz 144 vorgesehen, durch den sich ein mit dem Rahmen 14o fest verbundener Bolzen 145 erstreckt. Schlitz und Bolzen bestimmen die Bewegung des Hebels 142- Bewegt sich der Rahmen 14o nach unten, so werden die Druckteile 143 durch die Schlitz- und Bolzenverbindung gezwungen, sich gegeneinander und nach unten zu bewegen. Dadurch pressen sie die Seitenränder des Anhängers fest auf den Anhänger herab und klemmen die darauf befindlichen Fäden fest. Nachdem dies geschehen ist, wird der Endrandteil des Anhängers über die Fadenenden und die soeben umgefalteten Seitenrandteile hinübergebogen, was durch die im folgenden beschriebene Vorrichtung geschieht.
  • Die Vorrichtung ist in den Abb. 36, 37 und 44 dargestellt und besteht aus einer Gleitstange 133, die durch Nocken 134 und 135 gehoben und gesenkt wird. Am unteren Ende der Stange 133 befindet sich eine verhältnismäßig flache Endfläche 136. Am unteren Stangenende ist eine Faltleiste 137 schwenkbar angebracht, deren vordere Fläche, wie bei 138 angedeutet, nach oben und nach vorn geneigt ist. Das untere Ende der Faltleiste 137 wird nachgiebig durch die Feder 139 nach vorn gehalten.
  • Die Betriebsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn sich die Stange 133 auf den Anhänger senkt, dessen Endrandteil senkrecht nach oben oder in etwas von der senkrechten Richtung abweichender Stellung steht, greift die gekrümmte oder schräge Fläche 138 in seiner oberen Kante ein und biegt seinen Rand nach vorn und nach unten. Wenn der Teil 136 der Stange mit dem Randteil des Anhängers in Eingriff kommt, preßt er ihn fest auf den Anhänger herauf.
  • Die in der Maschine verwendeten Nadeln sind Hakennadeln (Abb. 14). Der Nadelantrieb ist in den Abb.34 und 35 dargestellt. Es sind zwei Nadeln 146 vorgesehen, die an der Stange 147 mit einem Zwischenraum angeordnet sind, wobei sich die den Faden aufnehmenden Nuten an ihrer Vorderseite befinden. Die Stange 147 wird mittels eines Winkelhebels 148 angetrieben, dessen einer Arm sich in das auf der Welle 52 vorgesehene Steuerrad 149 erstreckt.
  • Der in der Maschine benutzte Faden ist auf einer Spule i5o aufgewickelt (Abb. 2) und läuft über eine Spannvorrichtung 151 bekannter Bauart. Von dort tritt er in ein zylindrisches Gehäuse 152, das sich an der Maschine unterhalb der Nadeln befindet (Abb.9).
  • Um den Faden genau in Stellung zu halten, ist die Vorrichtung nach Abb. fo vorgesehen. Sie besteht aus einem feststehenden Körper 153 mit einer an ihm befestigten feststehenden Schneidklinge 15q.. Eine Stange 155 ist in dem Gehäuse 153 gleitbar gelagert, die an ihrem oberen Ende eine Schneidklinge 156 trägt, die mit der Klinge 154 zusammenarbeitet. Ferner trägt sie einen Fadengreifarm 157. Im Gehäuse 153 ist auch eine damit zusammenarbeitende Fadengreifleiste 158 vorgesehen, die durch eine Feder 159 nach oben gehalten wird.
  • Zum Betätigen der Gleitleiste 155 ist auf der unteren Treibwelle 53 ein Nocken 16o vorgesehen. Die Teile sind derart angeordnet, daß die Leiste 155, wenn sie sich nach unten bewegt, den Faden zwischen den Schneidklingen 156 und 154 trennt und gleichzeitig den ungetrennten Teil des Fadens zwischen den Klemmgreifern 157 und 158 festklerimt.
  • Ist der Endteil des auf der Spule befindlichen Fadens in den Fadenhalter eingeklemmt, wie in Abb. 9 dargestellt, so wird der Faden in der nachstehend beschriebenen Weise aufgenommen und zum Einfädeln in Stellung gebracht.
  • Auf der unteren Treibwelle 53 ist ein Fadenaufnahmehebe1161 vorgesehen, der radial im Gehäuse 152 liegt. An seinem äußeren Ende ist eine Platte 162 (Abb. i i) befestigt, m_4 der eine Gleitplatte 163 verbunden ist. Die Platte 163 wird durch eine in dem Schlitz 165 der Platte 163 befindliche Schraube 164 gehalten. Die Platte 162 trägt an ihrem hinteren Ende eine sich nach außen erstreckende Fadengreifklaue166 mit einer darin befindlichen Ausnehmung 167. Die Gleitplatte 163 hat einen Ansatz 168, der in die Ausnehmung 167 eintreten kann. Eine Feder hält die Gleitplatte nachgiebig in der -Greifstellung, aus der sie mittels einer Rolle 17o entfernt wird, die an der Gleitplatte befestigt ist und durch Nocken 171 und 172 an dem Gehäuse 152 betätigt wird. Diese Nokken sind für den Punkt eingestellt, an dem der Faden von der Fadenaufnahmevorrichtung aufgenommen bzw. gelöst werden soll. Die Betriebsweise dieses Teiles der Vorrichtung ist folgende: Die Greiferklauen der Fadenaufnahmevorrichtung stehen bei ihrem Umlauf offen, wie in Abb. i i dargestellt, wenn sie den im Halter 153. gehaltenen Faden erreicht. Sobald die Rolle i7o über den Nocken 172 läuft, schließen sich. die Greiferklauen, und gleichzeitig gibt die Fadenhaltevorrichtung den Faden frei. Darauf wird ein Teil des Fadens durch den Fadenhalter hindurchgezogen und aufwärts. nach rechts geführt, wie in Abb. 9 dargestellt, bis die Rolle 170 über den Nochen 171 läuft. Danach wird der Faden wieder von den Greiferklauen gelöst, und ein abgetrenntes Fadenstück wird zurückgelassen, das von den Nadeln aufgenommen werden soll. Nachdem der Faden in der eben beschriebenen Art getrennt worden ist, wird er in die Auffädelvorrichtung gelegt, die, wie in Abb. 13 und 14 gezeigt, aus einem an seinem unteren Ende schwenkbar gelagerten Teil 173 besteht und vor- und rückwärts schwenken kann. Der Teil 173 weist eine Nut 17:1. in seinem oberen Ende auf. Ferner hat er Querrillen 175, die sich über sein oberes Ende erstrecken.
  • Am Teil 173 ist ein Hebel 176 schwenkbar angelenkt, der sich nach vorn und oben erstreckt und an seinem oberen Ende mit Fadengreiffedern 177 versehen ist, die in den Rillen 1-5 arbeiten. Der Hebel 176 wird mittels einer Rolle 178 nach oben und hinten bewegt, um den in der Nut 174 befindlichen Faden zu ergreifen. Der Hebel 176 wird durch die Federi8o nach vorn bewegt. Die von ihm getragene Rolle 178 steht in Eingriff mit einem auf der unteren Treibwelle 53 befindlichen Nocken 179. Sind die Federn 177 in Stellung gebracht worden, um den Faden zu ergreifen, dann wird der den Faden enthaltende Teil 173 nach hinten gedrückt, weil der Hebel 176 mit dem Ansatz 181 am Teil 173 in Berührung kommt. Dies bringt den Faden nach hinten in den Weg der- Nadeln, so daß er sich, wenn sie sich nach oben bewegen, in die an der Nadel befindlichen Haken einlegt und von ihnen mitgenommen wird.
  • Nachdem der Faden durch die Nadeln aufgenommen und von ihnen nach oben gegen die Unterfläche des Anhängers geführt worden ist, muß auf den Mittelteil des Fadens gegen den Anhänger zu ein Druck ausgeübt werden, so daß die Reibung der durch die Nadeln laufenden Fadenenden keine Längsbewegung des Fadens zuläßt. Zu diesem Zweck ist ein Gleitkloben 18.2 vorgesehen, der eine Feder 183 trägt, deren eines Ende sich nach oben in eine Öffnung des Maschinenrahmens erstreckt, die an der Stelle vorgesehen ist, wo die Nadeln den Maschinenrahmen durchdringen, wie in Abb. 15 und 23 dargestellt ist.
  • Die Öffnung im Maschinenrahmen ist mit einer gebogenen Nut 184 versehen, die als Führung für die Feder 183 dient. Der Gleitkloben 182 wird in seiner vorderen, äußersten Stellung durch eine Feder 185 gehalten und durch einen am Teil 173 befindlichen Arm 186 nach hinten bewegt. Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Wenn der Faden gerade nach oben durch den Anhänger und das mit dem Anhänger zu versehende Wäschestück gezogen worden ist, drückt die Feder 183 auf den mittleren Teil des Fadens, wie in Abb. 23 deutlich dargestellt ist. Wenn jedoch der Faden gerade in die Nadeln gelegt worden ist und die Nadeln sich nach oben gegen den Anhänger zu bewegen, wird die Feder 183 aus der Bahn der Nadeln und des Fadens mittels des mit dem Kloben 182 in Eingrifft stehenden Arms 186 gehalten. Wenn die Feder so gehalten wird, so befindet sie sich in der in Abb. 15 mit gestrichelten Linien angedeuteten Lage.
  • Um die Fadenenden auf die Oberfläche des Anhängers aufzulegen und festzuhalten, so daß die Seitenränder des Anhängers fest über sie hinübergebogen werdeiz können, ist folgende Vorrichtung vorgesehen.
  • Der Fadenauflegehebel 103 ist bei 187 a;uf einer Stange ioo, wie in Abb. 22 gezeichnet, schwenkbar gelagert. Sein vorderes Ende liegt genau in Stellung über dem Anhängerstreifen und ist mit zwei Fadenlöchern 188 versehen, die genau über den Löchern des Anhängers zu liegen kommen, auf dem er gerade aufliegt. Eine Feder 189 drückt das vordere Ende des Hebels 103 nachgiebig 'auf die Anhängeroberseite.
  • Eine. durch einen Nocken io7 bewegte Gleitstange log hebt den Fadenauflegehebel im Bedarfsfalle hoch. Diese Stange 1o9 ist mit einem Zapfen 192 versehen, der in den an dem Rahmen befestigten Hebel io8 eingreift. Das vordere Ende des Hebels 1o8 ist so geformt, daß es in den Drückerfuß eingreifen und ihn hochheben kann (Abb. i und 43). Es sind zwei Teile 1o8 vorgesehen, deren einer auf jeder Seite der Maschine gebraucht wird, um den Drückerfuß hochzuheben. Diese beiden Teile sind vollkommen gleich ausgebildet, also gewissermaßen Doppelstücke. Die Fadenauflegevorrichtung wirkt folgendermaßen: Nachdem die Nadeln durch den Anhänger und das Wäschestück und die Öffnungen 188 im Hebel 103 hindurch nach oben gezogen worden sind und. sobald sie über den Öffnungen 188 angelangt sind, werden die Stangen ioo mittels des Nockens 97 rückwärts bewegt. Während dieser Rückwärtsbewegung hält die Feder 189 das vordere Ende des Hebels 103 nach unten gegen die Oberfläche des Anhängers und trägt die Fadenenden zu einem Punkt jenseits des hinteren Endes des Anhängers hin.
  • Während die Fadenenden noch nachgiebig gegen den Anhänger gedrückt werden, werden die Seitenränder des Anhängers umgefaltet. Die Fadenenden werden nicht losgelassen, ehe sie nicht durch die Seitenrandteile des Anhängers vollkommen festgeklemmt sind. Die erfindungsmäßige Maschine ist bereits ausprobiert worden, und es hat sich gezeigt, daß sie mit ziemlich hoher Geschwindigkeit laufen kann, so daß der Annähvorgang so schnell erfolgen kann, wie der Arbeiter die mit dem Anhänger zu versehenden Wäschestücke auswählen und zum Annähen in Stellung bringen kann. Das. Annähen erfolgt fast augenblicklich, so daß durch die Arbeit der Maschine keine Verzögerungen eintreten.
  • Die Fäden: werden sauber und sicher unter die Seitenrandteile des Anhängers gelegt und dort durch :das Herumfalten dieser Teile sehr sicher gehalten. Wird nun: noch: der Endrandteil des Anhängers umgefaltet, so wird ein doppelter Verschluß erzielt, der die Anhänger an den Kleidungsstücken oder Wäschestücken mit vollkommener Sicherheit für alle gewöhnlichen Wasch- und Plättvorgänge festhält, ohne daß er sich von selbst loslösen kann.
  • Anhänger der hier beschriebenen: Art, die an den Rand von Kleidungsstücken und Wäschestücken genäht worden, sind, können die gewöhnlichen Plättvorgänge ohne weiteres überstehen, ohne daß sie irgendeinen merkbaren Eindruck oder Markierung auf dem Kleidungsstück nach ihrer Entfernung hinterlassen.
  • Nachdem: die Wäschestücke mit den .daran befindlichen Anhängern gewaschen worden sind, können die Anhänger leicht und bequem durch den Arbeiter entfernt werden, da sich ein Teil .des Fadens bequem sichtbar über das Anhängerende erstreckt und 'lediglich ein Messer zwischen Anhänger und Faden gesteckt zu werden braucht, um den Anhänger abzutrennen.
  • Die Arbeitsweise der Maschine vollzieht sich. in drei Kreisläufen, d.' h. jeder Anhänger muß drei vollständige Arbeitsgänge durchlaufen, bevor er am Wäschestück befestigt ist. Anders gesprochen., bei jedem vollständigen Kreislauf der Maschine werden .drei Anhänger in verschiedenen Stadien behandelt. In Ruhestellung der Maschine befindet sich .die Rolle 98 (Abb. 22) in ihrer vorderen Stellung und, während des ersten Arbeitsganges wird die Rolle mit den mit ihr in Verbindung stehenden Teilen zurückgezogen. Die Stange 89 senkt sich: und hält den Anhänger fest, der Bioger 85 geht 'hoch und biegt die Seitenkanten des Anhängers auf. Die aufgebogenen Seitenkanten bilden ein Wider-. lager für den Hebel io2, der damit den Anhängerstreifen bei Rückkehr der Rolle 98 in ihre vordere Stellung am Ende des ersten Arbeitsganges weiterführen kann. Im Anfang des zweiten Arbeitsganges kommt die Stange 13o herunter und drückt mittels der Matrize oder Matrizen 129 die gewünschten Kennzeichnungen auf den Anhänger. Die Rolle 98. bewegt sich dann wieder in ihre hintere Stellung. Gegen Ende dieses Arbeitsvorganges öffnet sieh der Greifer des Fadenträgers mittels der Rolle i7o, die auf den Nocken 172 aufläuft. Wenn sie vom Nocken abläuft, wird der Faden ergriffen. Gleichzeitig hat die Rolle 98 ihren Vorwärtsweg begonnen, bei dem der Anhängerstreifen mittels des Hebels io2 wieder vorwärts geschoben wird.
  • Diese beiden Arbeitsgänge werden natürlich. ausgeführt, während die beiden vorhergehenden Anhänger je an einem. Wäschestück befestigt werden.
  • Beim dritten Arbeitsgang wird der Fadenleger 103 auf den Anhänger herabgesenkt und mit ihm der Drückerfuß.104, nachdem das Wäschestück in die Stellung über die vorstehende Kante des Anhängers gebracht -,vorden ist. Die Nadeln 146 kommen: dann herunter und kurz darauf wird der Anhänger mittels der Schere i i i abgetrennt. Der Faden wird dann mittels des Messers 155 abgeschnitten und in den Nadeln mittels der in den Ab-b. 13 und 14 dargestellten Mittel untergebracht. Daraufhin heben sich die Nadeln hoch und der Fadenführer löst die Fadenklemmung des Auflaufens der Rolle 17o auf den Nocken 171.
  • Haben sich die Nadeln. so weit gehoben, daß sie den Anhänger und den Fadenleger verlassen haben, so beginnt dieser rückwärts zu laufen, indem er der Bewegung der Rolle 98 folgt. Gleichzeitig kommt die den. Anhänger abtrennende Schere i i i in ihre obere oder gehobene Stellung zurück. Nachdem die Rolle 98 mit dem Fadenleger 103 wieder in ihrer hinteren Lage angekommen ist, vollenden die Seitenfaltbacken 143 ihre Bewegung und falten -die Seitenkanten auf den Faden um. Sie dienen ferner zum Festlegen des Anhängers während des Hochgehens des Endkantenbiegers 118 zum Umbiegen der Kanten um einen rechten Winkel. Nachdem dieser Bioger zurückgekehrt ist, kommt die Faltstange 133 herunter und vollendet die Faltung. Kurz darauf werden die Seitenfaltenbacken 143 vollständig geöffnet. Der Drückerfuß io4 und der Fadenleger 103 werden dann hochgehoben, und gleich darauf beginnt die Rolle 98 ihre Vorwärtsbewegung, die sie am Ende des Arbeitskreislaufes vollendet, um für den nächsten Arbeitskreislauf fertig zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Befestigen von.Anhängern an Wäschestücken u. dgl. mittels Fäden, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung mit zwei Halcennadieln zum Durchziehen der beiden freien Enden eines mechanisch zugeführten und abgetrennten Fadenstückes durch das Wäschestück und den Metallanhänger sowie durch eine Faltvorrichtung für die Seitenrand- und Endteile des Metallanhängers zum Festlegen der Fadenenden. z. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Faden den Hakennadeln darbietende Zuführungsvorrichtung aus einem auf der unteren Treibwelle (53) befestigten drehbaren Arm (161) mit Greifklauen (i66, 163) besteht, die durch Nocken oder Auflaufflächen (17z, 171, 170) so gesteuert werden, daß in einer Stellung des Armes (161) die Klauen zum Ergreifen des Fadens geschlossen, in einer anderen Stellung zum Freigeben des Fadens geöffnet werden. 3. Maschine nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung aus einem ortsfesten Körper (i53) besteht, der mit einer Scherenklinge (15q.) versehen ist, aus einem gleitbaren Teil (155) mit einer Scherenklinge (156), die mit der erstgenannten Klinge (15q.) zusammenarbeitet, einem am beweglichen Teil (155) befindlichen Greifer (157), der mit einem Greifer (159) zusammenarbeitet, der an dem feststehenden Körper (153) nachgiebig gelagert ist, und einem auf der unteren Treibwelle (53) sitzenden Nocken (16o), der den gleitbaren Teil (155) allmählich hochhebt und ihn im geeigneten Augenblick plötzlich fallen, läßt; so daß er gleichzeitig den Faden abtrennt und, das freie Ende des Vorrats festhält. q.. Maschine nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch einen schwenkbaren Teil (173), der eine Nut (17q.) in seiner Oberfläche aufweist, in die der Arm (161) den Faden einlegt, und durch eine Vorrichtung (177, 176), die sowohl den Faden in der Nut (17q.) festhält als auch den Teil (173) mit dem Faden in die Nadelbahn einschwenkt. 5. Maschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet,- daß der Fadenhalter (177) länger ist als der Anschlag (181) an dem genuteten Teil (173), so daß der Fadenhalter (177) in Tätigkeit tritt, bevor das Schwenken des Teiles (r73) beginnt. 6. Maschine nach Anspruch = bis 5, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (r83) zum Festhalten der Fadenmitte während des Hochziehens der Fadenenden durch die Nadeln. 7. Maschine nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch einen Fadenleger (1o3) mit Löchern, durch die die Fadenenden von den Nadeln hindurchgezogen werden, der alsdann zurückgezogen wird, um die Fadenenden auf den Anhänger zu legen. B. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Schneidvorrichtung (iii) für die in einem fortlaufenden Streifen zugeführten Anhänger. 9. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Biegevorrichtung (89, 85), die die Seitenkanten des Anhängers vor dem Einbringen der Fadenenden in eine zu deren Oberfläche senkrechte Lage biegt. io. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mittels eines Nockenantriebes gesteuerteFaltvorrichtung (1q.3), die die hochgebogenen Seitenränder des Anhängers auf -die Fädenenden herunterfaltet. i i. Maschine nach Anspruch i, ,gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Falten der einen Endkante des Anhängers in zwei Arbeitsgängen, für deren ersten die Vorrichtung einen Hebel (i 18), der die Endkante aufwärts biegt, und für .deren zweiten eine Stange (133) mit einer federbelasteten, gekrümmten Gleitfläche aufweist, die die Endkanten auf den Anhänger bzw. die vorher gefalteten Seitenkanten umlegt. 1a. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auswechselbaren Prägestempel (1a9) zum Aufdrücken der gewünschten Kennzeichnungen auf den Anhänger.
DEN33792D 1931-06-08 1932-06-09 Maschine zum Befestigen von Anhaengern an Waeschestuecken Expired DE601973C (de)

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DE (1) DE601973C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929005C (de) * 1952-03-15 1955-06-16 Herbert Illing Annaehbares Waeschezeichen
US2788755A (en) * 1954-03-15 1957-04-16 Reece Corp Sewing machine clamp mechanism
DE1148964B (de) * 1953-11-09 1963-05-22 Textile Marking Machine Co Inc Vorrichtung zum Befestigen von Anhaengern an Waesche- bzw. Kleidungsstuecken

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