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DE60009313T2 - Wasser-dispergierbare agrochemische zusammensetzungen - Google Patents

Wasser-dispergierbare agrochemische zusammensetzungen Download PDF

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DE60009313T2
DE60009313T2 DE60009313T DE60009313T DE60009313T2 DE 60009313 T2 DE60009313 T2 DE 60009313T2 DE 60009313 T DE60009313 T DE 60009313T DE 60009313 T DE60009313 T DE 60009313T DE 60009313 T2 DE60009313 T2 DE 60009313T2
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DE
Germany
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composition according
active ingredient
methyl
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Revoked
Application number
DE60009313T
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English (en)
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DE60009313D1 (de
Inventor
John Bursledon MISSELBROOK
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Agform Ltd
Original Assignee
Agform Ltd
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Publication date
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Publication of DE60009313T2 publication Critical patent/DE60009313T2/de
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Revoked legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/28Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N<
    • A01N47/36Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N< containing the group >N—CO—N< directly attached to at least one heterocyclic ring; Thio analogues thereof

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Description

  • Die Erfindung betrifft neuartige chemische Zusammensetzungen, insbesondere Zusammensetzungen biologisch aktiver Agenzien und ihre Verwendung. Die Erfindung bezieht sich ganz besonders auf granulare Zusammensetzungen aus Agrochemikalien mit kleiner Dosierungsrate, zum Beispiel Pestizide, die mit einem Extrusionsverfahren geeignet zubereitet sind, die das Substrat, zum Beispiel eine zu behandelnde Feldfrucht, mit dem aktiven Bestandteil der Zusammensetzung effizient versorgen.
  • Die Vorteile dispergierbarer granularer Formulierungen von Pestiziden sind bekannt und umfassen eine einfache Handhabung und verminderte Exposition der Arbeiter im Vergleich zu Pulver oder flüssigen Formulierungen. G. A. Bell, „Chemistry and Technology of Agrochemical Formulations", Herausgeber D. A. Knowles (Kluver 1988), Seiten 80–114, beschreibt ein Spektrum dispergierbarer granularer Typen und Formen sowie Verfahren für ihre Herstellung.
  • Dispergierbare Granulate können mittels Extrudieren hergestellt sein. US 3.954.439 legt granulare Zusammensetzungen aus einem Herbizid und einer oder mehreren oberflächenaktiven Substanzen sowie Verfahren zur Herstellung derartiger Zusammensetzungen offen. Das in US 3.954.439 beschriebene Verfahren ist für diejenigen Herbizide anwendbar, die im Wesentlichen in Wasser nichtlöslich sind. Dieses Patent legt dar, dass es offensichtlich von Vorteil ist, wenn die Granulate den höchst möglichen Gehalt an aktivem Herbizid-Material besitzen. Dieses Patent legt außerdem dar, dass das Verfahren vorzugsweise so durchzuführen ist, dass die erhaltenen Granulate mindestens 50% aktives Herbizid-Material enthalten und dass es bevorzugter ist, dass die Granulate mehr als diese 50% enthalten sollten, das heißt wenigstens 80% und sogar bis zu 90%. Das Patent zeigt ebenfalls, dass es offensichtlich wichtig ist, den Gehalt an oberflächenaktiven Substanzen bis auf ein Minimum zu senken, wobei der Gesamtgehalt an oberflächenaktiven Substanzen bevorzugt von 5 bis 15% beträgt.
  • US 5.872.078 bezieht sich auf trockene, Wasser lösliche und/oder in Wasser dispergierbare, landwirtschaftlich verträgliche Herbizid-Zusammensetzungen, die N-Phosphonomethylglycerin oder verträgliches Wasser lösliches Salz davon enthalten. Die Zusammensetzung kann außerdem optionale Bestandteile umfassen, wobei einer dieser Bestandteile ein Co-Herbizid sein kann. Eine große Zahl an Co-Herbiziden sind genannt, einschließlich Sulfonylharnstoffe, wie beispielsweise solche, die unter den Handelsnamen Ally, Classic, Oust, Glean und Mischungen davon erhältlich sind. Eine flüssige oberflächenaktive Substanz wird zu dieser Mischung gegeben und eine Extrusionsgranulierung kann zur Verarbeitung der beschriebenen Zusammensetzung zur Bildung von Granulaten angewandt sein.
  • WO95/08265 beschreibt eine durch Wärmeextrusion hergestellte in Wasser dispergierbare granulare Zusammensetzung. Die Zusammensetzungen umfassen bis zu 80% eines aktiven Bestandteils, gegebenenfalls eine Base, ein Harnstoff und ein Harnstoff-Modifikationsmittel. Die Zusammensetzungen sind gebildet durch Mischen der Bestandteile, die durch die beim Extrusionsverfahren gebildete Reibungswärme oder durch Erhitzen schmelzen, und durch Extrudieren einer trockenen Vormischung der Bestandteile und anschließendes Schneiden, Brechen oder Sieben der extrudierten Stränge, um die Zusammensetzung zu bilden.
  • DE 3633363 beschreibt eine Zusammensetzung, die Propanil und Bensulfuronmethyl umfasst. Der Gehalt des aktiven Bestandteils soll zwischen 0,5 bis 90% liegen, wobei die Zusammensetzung auf bekannte Weise, zum Beispiel durch Mischen, hergestellt ist. In den Beispielen von DE 3633363 wird Bezug auf Londax 10WP genommen, ein Handelsname für Bensulfuron-methyl.
  • WO91/13546 bezieht sich auf Agglomerat-Zusammensetzungen, die im Wesentlichen aus festen Pestizid-Partikeln bestehen, die über lösbare Brücken eines Hitze aktivierten Bindemittels miteinander verbunden sind. Das Bindemittel soll als eine Brücke zwischen den Komponenten dienen, die aufgrund ihrer Inkompatibilität physikalisch getrennt sind.
  • EP 766918 bezieht sich auf Zusammensetzungen, umfassend einen spezifischen aktiven Bestandteil, ein Fluorpropylthiazolin-Derivat mit der Formel 1:
    Figure 00020001
    zusammen mit wenigstens einer Verbindung, die aus Phenmedipham, Ethofumesat, Chloridazon, Metamitron und Triflusulfuron-methyl ausgewählt ist.
  • EP302983 beschreibt eine Zusammensetzung mit drei aktiven Komponenten Chlortoluron, Terbutryn und Triasulfuron in einem Verhältnis von 100 bis 30:20 bis 60:1.
  • Es ist erwünscht, die Abgabe und Bioverfügbarkeit des aktiven Bestandteils in agrochemischen Zusammensetzungen, besonders Wasser unlösliche aktive Bestandteile, zum Beispiel Sulfonylharnstoffe, zu verbessern, um eine erwünschte agrochemische Wirkung zu erreichen. Es ist ebenfalls erwünscht, diese Wirkung in einer so Kosten effizienten Weise wie möglich zu erreichen, und herkömmlicherweise ist dies durch Einsetzen eines möglichst hohen Gehalts des aktiven Bestandteils in einer formulierten Zusammensetzung erreicht worden.
  • Wir haben nun überraschend festgestellt, dass eine Zusammensetzung, die einen geringeren Gehalt eines primären aktiven Bestandteils als herkömmlicherweise den selben Bestandteil enthaltende Zusammensetzungen enthält, zusammen mit einem geeigneten Dispergiermittel zu einer verstärkten Abgabe des primären aktiven Bestandteils an die zu behandelnden Feldfrüchten führen kann. Die Erfindung ist auf Agrochemikalien mit kleiner Anwendungsrate, zum Beispiel ein Pestizid, und besonders auf eine Wasser unlösliche Agrochemikalie besonders anwendbar. Da diese verstärkte Wirkung mit einem aktiven Bestandteil mit kleiner Anwendungsrate in der Zusammensetzung erreicht werden kann, kann darüber hinaus die Zusammensetzung zusätzliche Materialien im übrig bleibenden „Formulierungsraum" enthalten, um für zusätzliche Wirkungen zu sorgen.
  • Dementsprechend stellt ein erster Aspekt der Erfindung eine in Wasser dispergierbare granulare agrochemische Zusammensetzung bereit, umfassend einen primären agrochemischen aktiven Bestandteil, vorzugsweise einen Bestandteil mit geringer Anwendungsrate, mit einem Gehalt von weniger als 50 Gewichts-% der Zusammensetzung, und ein Dispergiermittel, vorzugsweise (eine) nichtionische und/oder anionische oberflächenaktive Substanz(en), wobei die Zusammensetzung mit einem Verfahren zu erhalten ist, umfassend Herstellen einer angefeuchteten Mischung in Form eines frei-fließenden Pulvers, umfassend den primären aktiven Bestandteil und das Dispergiermittel und gegebenenfalls weitere Komponenten, worin wenigstens eines der Dispergiermittel und optional eine andere Komponente flüssig ist und Extrudieren der Mischung, um Granulate zu bilden.
  • Die Zusammensetzungen gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung stellen überraschend eine vorteilhafte Bioverfügbarkeit des aktiven Bestandteils bereit, zum Beispiel, indem ein größerer Anteil des aktiven Bestandteils in einem flüssigen Träger, zum Beispiel Wasser, biologisch verfügbar ist, mit dem die Zusammensetzung für den Gebrauch gemischt ist, als bei einer bekannten Zusammensetzung mit einem hohen Gehalt an aktivem Bestandteil. Die Zusammensetzungen dispergieren rasch in dem flüssigen Träger, um stabile Suspensionen von dem/den aktiven Materialien) zu bilden und um anschließend mit einer höheren Rate und zu einem höheren Ausmaß sich zu lösen als dies mit herkömmlichen Zusammensetzungen erreicht wird, die die gleichen Bestandteile enthalten. Diese Eigenschaft sorgt für eine gesteigerte Wirksamkeit der Agrochemikalien mit einer erwarteten verminderten Feldfruchtschädigung. Diese gesteigerte Bioverfügbarkeit bedeutet, dass eine bestimmte agrochemische Wirkung unter Verwendung eines geringeren Gesamtgehalts an einem agrochemischen aktiven Bestandteil erhalten werden kann, was folglich für die Umwelt aufgrund des geringeren Einsatzes von Agrochemikalien von Vorteil ist.
  • Außerdem ist das Risiko vermindert, dass einige der aktiven Bestandteile in dem flüssigen Träger nicht dispergiert oder gelöst werden, wenn die eingesetzte Konzentration des aktiven Bestandteils geringer ist als herkömmlich. Daher ist das Risiko einer schlechten Dispersion oder Unlöslichkeit des aktiven Bestandteils in einem flüssigen Träger verringert, was zu hohen lokalen Konzentrationen des in die Feldfrüchte, besonders in die Pflanzenwurzeln, eindringenden aktiven Bestandteils führt und möglicherweise die Feldfrüchte schädigt.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass der geringere Gehalt an primärem aktiven Bestandteil für eine erhöhte Flexibilität bei der Formulierung einer Zusammensetzung im Vergleich zu herkömmlichen Zusammensetzungen mit hohen Gehalten an aktiven Bestandteilen sorgt. Folglich kann der Formulierende einen sekundären aktiven Bestandteil oder weitere Materialien den Zusammensetzungen hinzufügen, wie es in erwünscht ist, um eine optimale Wirkung oder ausgeglichene Eigenschaften bereitzustellen.
  • Es ist ebenfalls überraschend festgestellt worden, dass, wenn Pestizide mit kleinen Anwendungsraten, wie beispielsweise Wasser nichtlösliche Verbindungen, einschließlich Sulfonylharnstoffe, zum Beispiel wie sie in US 5.872.078 beschrieben sind, als der primäre Bestandteil mit einem sekundären Pestizid mit einer hohen Anwendungsrate und einem geeigneten Dispergiermittel mit dem erforderlichen Gehalt eingesetzt sind, die Rate und das Ausmaß der Löslichkeit und folglich die Bioverfügbarkeit des primären aktiven Bestandteils oder beider aktiver Bestandteile im Vergleich zu Granulaten, die die äquivalente Menge des einzelnen Materials enthalten, erhöht sein kann. Optimalerweise sind der primäre und sekundäre Bestandteil in geeigneten Anteilen innig vermischt.
  • Geeigneterweise sind optionale herkömmliche weitere Bestandteile wie beispielsweise eine oder mehrere oberflächenaktive Substanzen in der Formulierung enthalten und die Bestandteile sind zu einer geeigneten Form verarbeitet, zum Beispiel in Wasser dispergierbare Granulate.
  • Dementsprechend stellt ebenfalls die Erfindung in einer bevorzugten Anwendungsform eine agrochemische Zusammensetzung bereit, umfassend als einen primären aktiven Bestandteil einen agrochemischen aktiven Bestandteil mit kleiner Anwendungsrate mit einem Gehalt von weniger als 50 Gewichts-% der Zusammensetzung und einen sekundären aktiven Bestandteil, vorzugsweise einen aktiven Bestandteil mit hoher Anwendungsrate, und ein Dispergiermittel, vorzugsweise eine anionische und/oder nichtionische oberflächenaktive Substanz.
  • Zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen für eine Zusammensetzung gemäß der Erfindung stellen die Zusammensetzungen wenigstens eine verstärkte Wirkung was den primären aktiven Bestandteil anbelangt bereit und es ist geeigneterweise eine größere Wirkung als der kombinierte addierte Effekt sowohl des primären und des sekundären aktiven Bestandteils beobachtet, wo die Zusammensetzung einen primären und sekundären Bestandteil enthält.
  • Der Ausdruck „kleine Anwendungsrate" des aktiven Bestandteils bezeichnet diejenigen agrochemischen aktiven Bestandteile, die typischerweise mit einer Rate von weniger als 100 g/Hektar angewandt sind und der Ausdruck „hohe Anwendungsrate" des aktiven Bestandteils bezeichnet diejenigen agrochemischen aktiven Bestandteile, die typischerweise mit einer Rate von mehr als 100 g/Hektar angewandt sind.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung ergeben individuelle Zusammensetzungen, die mit kleinen Raten und mit geringerer Phytoxizität als herkömmliche Zusammensetzungen der besagten aktiven Materialien gegen ein großes Spektrum an Schädlingen und Krankheiten angewandt sind.
  • Der Gehalt an primärem aktiven Bestandteil ist entsprechend der Verwendung der bestimmten Verbindung geeignet ausgewählt, ist aber vorzugsweise geringer als 30 Gewichts-% der Zusammensetzung, besonders im Falle eines aktiven Bestandteils mit kleiner Anwendungsrate. Zum Beispiel kann Chlorsulfuron mit einem Gehalt von weniger als 30%, zum Beispiel 25 Gewichts-%, der Zusammensetzung, geeignet eingesetzt sein. In einer bevorzugten Anwendungsform liegt der aktive Bestandteil, zum Beispiel Bensulfuron, mit einem Gehalt von weniger als 10% und bevorzugter mit weniger als 2 Gewichts-% der Zusammensetzung vor. In einer besonders bevorzugten Anwendungsform liegt der primäre aktive Bestandteil mit einem Gehalt von weniger als 1 % vor. Geeigneterweise enthält die Zusammensetzung den primären aktiven Bestandteil mit einem Gehalt, wo nach Mischen mit einem flüssigen Träger eine Konzentration des aktiven Bestandteils bereitgestellt ist, die für eine vorteilhafte Wirkung bei der Behandlung der Feldfrüchte sorgt. Geeigneterweise kann dieser Gehalt 0,05% sein, ist aber vorzugsweise wenigstens 0,1 % und erwünscht wenigstens 0,2 Gewichts-% der Zusammensetzung, obwohl der genaue Gehalt entsprechend der bestimmten Anwendung und dem in der Zusammensetzung vorliegenden bestimmten primären aktiven Bestandteil eingestellt sein kann.
  • Wo ein sekundärer aktiver Bestandteil eingesetzt ist, liegt er geeigneterweise mit einem höheren Gehalt als der primäre aktive Bestandteil vor. In einer bevorzugten Anwendungsform liegt der sekundäre aktive Bestandteil mit einem Gehalt von wenigstens 30%, bevorzugter wenigstens 50%, optimal wenigstens 65%, zum Beispiel 75 Gewichts-% der Zusammensetzung vor.
  • Die Erfindung umfasst eine trockene, frei-fließende, nichtstaubende und schnell dispergierende granulare Formulierung, die ein Pestizid oder eine Mischung aus Pestiziden mit kleiner Anwendungsrate zusammen mit einem zusätzlichen Pestizid mit großer Anwendungsrate enthält. Die Ausdrücke Zusammensetzung und Formulierung haben hier die gleiche Bedeutung.
  • (Ein) geeignetes) Dispergiermittel ist/sind der Formulierung mit einem spezifischen Verhältnis zugesetzt, um die schnelle Dispersion und anschließendes Lösen des aktiven Materials mit kleiner Anwendungsrate und großer Anwendungsrate nach Verdünnung und die anschließende Anwendung zu ermöglichen. Geeigneterweise liegt das Gewichtsverhältnis von Dispergiermittel zu primärem aktiven Bestandteil in der Zusammensetzung bei 0,1 bis 10:1, vorzugsweise 0,4 bis 6:1, zum Beispiel etwa 4:1 und etwa 5:1.
  • Die Erfindung ist besonders geeignet, aber hierauf nicht beschränkt, für Pestizide mit kleiner Anwendungsrate wie: Abamectin, Imidazolinon, Azoxystrobin, Bensulfuronmethyl, Carfentrazon-ethyl, Chlorsulfuron, Cinosulfuron, Clodinafop, Clopyralid, lambda-Cyhalothrin, Deltamethrin, Diflufenican, Emamectinbenzoat, Fibronil, Flurtamon, Imazamethabenz-methyl, Imazapyr, Imazethapyr, Imadacloprid, Metsulfuron-methyl, Milbectin, Nicosulfuron, Primisulfuron-methyl, Rimsulfuron, Sulfometuron-methyl, Thifensulfuron-methyl, Tribenuron-methyl und Tirflusulfuron-methyl. Vorzugsweise ist das Pestizid mit kleiner Anwendungsrate ein Sulfonylharnstoff.
  • Geeignete Pestizide mit großer Anwendungsrate umfassen: Abamectin, Atrazin, Benomylbentazon, Bifenox, Bromoxynil, Captan, Carbendazim, Chloridazon, Chlorothalonil, Chlortoluron, lambda-Cyhalothrin, Cyhexatin, Cymoxynil, alpha-Cypermethrin, Deltamethrin, Dimethomorph, Diuron, Ethofomesat, Fibronil, Flurtamon, Glyphosat, Imazamethabenz-methyl, Imazapyr, Imazethapyr, Imadacloprid, Isoproturon, Linuron, Mancozeb, Maneb, Metamitron, Methiocarb, Metribuzin, Milbectin, Oxadixyl, Oxyfluorfen, Phenmedipham, Propanil, Propyzamid, Simazin, Thifensulfuron-methyl und Thiram.
  • In einer besonders bevorzugten Anwendungsform umfasst das Pestizid mit kleiner Anwendungsrate Bensulfuron-methyl und das Pestizid mit hoher Anwendungsrate umfasst Propanil.
  • In einer bevorzugten Anwendungsform umfasst das Dispergiermittel eine oberflächenaktive Substanz mit nichtionischen oberflächenaktiven Substanzen und insbesondere sind anionische oberflächenaktive Substanzen bevorzugt. Beispiele für geeignete Dispergiermittel umfassen Alkalimetalle, vorzugsweise Natriumsalze von Lignosulfonaten, Naphthalensulfonat-Formaldehyd-Kondensaten, Tristerylphenol-Ethoxylat-Phosphat-Estern, aliphatischen Alkohol-Ethoxylaten, Alkylphenol-Ethoxylaten, Ethylenoxid/Propylenoxid (EO-PO) Block-Copolymeren, „Comb" Propf-Copolymeren und Polyvinylalkohol-Vinylacetat-Copolymeren. Weitere in der Technik bekannte Dispergiermittel können, wie erwünscht, eingesetzt sein.
  • Zusätzlich zum Dispergiermittel können weitere Komponenten in der Zusammensetzung vorliegen, zum Beispiel ein Benetzungsmittel. Geeignete Benetzungsmittel umfassen: Alkalimetallsalze von Alkylarylsulfonaten, Alkylarylsulfosuccinaten und Alkylsulfaten, vorzugsweise als Natriumsalz. Weitere Benetzungsmittel und weitere dem Fachmann bekannte Exzipienten können, wie erwünscht, eingesetzt sein, einschließlich Abbaumittel zum Beispiel: Bentonit, modifizierte Stärke und Polyvinylpyrrolidon, Stabilisatoren zum Beispiel Zitronensäure, Polyethylenglycol und butyliertes Hydroxytoluol; und Füllstoffe zum Beispiel Stärke, Lactose, China Clay, Sucrose und Kaolin sowie Fließ-Hilfsmittel.
  • Die granularen Zusammensetzungen sind vorzugsweise mit Hilfe des in der PCT Anmeldung WO 00/42846 beschriebenen Verfahrens hergestellt, deren Inhalte hiermit durch Quellenangabe eingefügt sind. Geeigneterweise umfasst das Verfahren die Herstellung einer Mischung in Form eines frei-fließenden Pulvers, vorzugsweise ein homogenes Pulver, umfassend den primären aktiven Bestandteil und ein Dispergiermittel und gegebenenfalls weitere Komponenten, vorzugsweise ohne Bildung einer Paste, und Extrudieren der Vormischung in einem Extruder, zum Beispiel einen Niederdruck-Extruder, um Granulat zu bilden. Eine gegebenenfalls den sekundären aktiven Bestandteil enthaltende Vormischung kann mit dem Dispergiermittel und dem primären aktiven Bestandteil gemischt sein, um die zu extrudierende Mischung zu bilden. Das Dispergiermittel kann flüssig sein, in diesem Fall ist keine zusätzliche flüssige Komponente erforderlich, obwohl eine weitere flüssige Komponente, wenn erwünscht, enthalten sein kann.
  • Geeignete Apparaturen für den/die Mischschritt(e) umfassen einen scherungsarmen, hochintensiven Mischer wie beispielsweise einen Lodige Pflugscharmischer, Bandmischer, Y-Konus-, Doppelkonus- oder Trogmischer, so dass ein frei-fließendes Pulver gebilden ist. Die Mischung ist direkt in einen geeigneten Niederdruck-Extruder geleitet, wie beispielsweise in WO 96/26828 beschrieben, so dass die Vormischung gegen die Öffnungen im Sieb verdichtet und durchgedrückt wird.
  • In einer bevorzugten Anwendungsform sind die Zusammensetzung der Mischung und die Extruder-Einstellungen so gewählt, dass die Bildung einer Paste vor Extrudieren vermieden ist und das zu verarbeitende Material als ein frei-fließendes partikulares Material während der Bildung der Vormischung bleibt. Insbesondere bildet das Material optimalerweise vor Extrudieren keine Faste. Da die Zusammensetzung eine oder mehrere flüssige Komponenten enthalten kann, kann sie allerdings feucht oder trocken sein, unter der Voraussetzung, dass sie frei-fließenid und partikular während des Verfahrens bleibt. In diesem Zusammenhang kann eine Paste als eine Material-Masse betrachtet werden, zum Beispiel ein Agglomerat, das hinreichend Flüssigkeit enthält oder eine solche Temperatur besitzt, dass das zu verarbeitende partikulare Material ein Agglomerat bildet, das formbar oder verformbar und nicht frei-fließend ist. Folglich zerfällt eine Paste nicht in kleinere Partikel nach Ausüben einer Scherung, zum Beispiel durch Reiben zwischen den Fingern, sondern bleibt eher als ein Agglomerat und die Scherung dient zur Formung oder Verformung des Agglomerats.
  • Falls erwünscht, sind die Komponenten der Zusammensetzung, entweder nacheinander oder alle gemeinsam oder einige nacheinander und andere gemeinsam zunächst gemischt, zum Beispiel in einem Mischer, so dass eine homogene Mischung erhalten ist, die dann ein geeignetes Mahlsystem durchläuft, wie beispielsweise eine Wirbelstrommühle, Stiftmühle oder Luft durchströmte Prallmühle, so dass ein feinkörniges Pulver (die Vormischung), umfassend eine durchschnittliche Partikelgröße von 0,5 bis 20 Mikrometer oder bevorzugter zwischen 0,5 bis 5 Mikrometer erhalten ist. Das so erhaltene Pulver ist geeignet agglomeriert, so dass homogenes, nichtstaubendes Granulat erhalten ist, vorzugsweise mit dem in WO 00/42846 beschriebenen Verfahren. Dieses bevorzugte Verfahren beinhaltet das Extrudieren des angefeuchteten Pulvers, das dann in Form eines frei-fließenden homogenen Pulvers vorliegt, in einem Niedertemperatur-Niederdruck-Extruder, wie zum Beispiel in EP-A-812256 beschrieben.
  • Wo vorhanden, können die Agrochemikalien mit kleiner Anwendungsrate und hoher Anwendungsrate bei Bildung der trockenen Vormischung mit den weiteren Bestandteilen der Formulierung, zum Beispiel Dispergiermittel, vereint werden oder alternativ kann die Vormischung mit einer der Agrochemikalien zubereitet sein und die weiteren sind zu der gemahlenen Vormischung gegeben. Dieser alternative Ansatz ist bevorzugt, wenn das Pestizid mit hoher Anwendungsrate Propanil ist, das der trockenenen Vormischung geeigneterweise zugefügt ist, und das Pestizid mit kleiner Anwendungsrate dann zu der Vormischung gegeben ist und es vor Granulierung damit gemischt ist.
  • In einem zweiten Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Behandlung einer Pflanze durch die Anwendung einer herbizid wirkenden Menge einer Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung an der Pflanze oder am Ort der Pflanze bereit.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht, dass die Zusammensetzung der Erfindung mit einer kleineren Anwendungsrate (Gewicht der Zusammensetzung / Flächeneinheit, typischerweise Gramm pro Hektar) als herkömmliche Zusammensetzungen anzuwenden sind, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Geeigneterweise ist der aktive agrochemische Bestandteil an der Pflanze oder am Ort der Pflanze mit einer Anwendungsrate von weniger als 75%, bevorzugter weniger als 50% der herkömmlichen Anwendungsrate für den aktiven Bestandteil in kommerziell erhältlichen Zusammensetzungen angewandt.
  • In einer bevorzugten Anwendungsform ist eine Zusammensetzung, umfassend einen Sulfonylharnstoff als aktiven Bestandteil mit kleiner Anwendungsrate, zum Beispiel Bensulfon, mit einer Anwendungsrate von weniger als 50 g/Hektar, besonders weniger als 30 g/Hektar und optimalerweise weniger als 20 g/Hektar angewandt. Typischerweise kann eine kommerziell erhältliche Zusammensetzung, enthaltend über 50 Gewichts-% der Zusammensetzung an Bensulfuron-methyl, mit einer Anwendungsrate von 60 g/Hektar oder mehr eingesetzt sein. In einer anderen bevorzugten Anwendungsform umfasst die Zusammensetzung einen sekundären aktiven Bestandteil mit hoher Anwendungsrate, umfassend Propanil zusätzlich zu einem aktiven Sulfonylharnstoff Bestandteil, zum Beispiel Bensulfuron, und geeigneterweise ist der sekundäre Bestandteil mit einer Anwendungsrate von weniger als 7000 g/Hektar, vorzugsweise weniger als 5000 g/Hektar und besonders mit einer Rate von weniger als 3200 g/Hektar angewandt.
  • Bei einem Unkraut ist die geeignete Behandlung die Bekämpfung oder Vernichtung des Unkrauts. Im Allgemeinen ist die Zusammensetzung an der Pflanze oder am Ort der Pflanze mit Hilfe eines flüssigen Trägers, typischerweise Wasser, angewandt, mit dem die Zusammensetzung vor Anwendung gemischt wird. Falls erwünscht, kann die Zusammensetzung mit einem flüssigen Träger gemischt sein, um ein für ein anschließendes Mischen mit einem flüssigen Träger geeignetes Konzentrat zu bilden. Die Anwendung der Zusammensetzung an der Pflanze oder an ihrem Ort in fester Form oder als Konzentrat, besonders wo in der Nähe der Pflanze Wasser durch natürlichen Niederschlag vorhanden ist, liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung.
  • Die Zusammensetzung ist geeigneterweise in Wasser für den Gebrauch auf einen Gehalt von 10 bis 500 mg/l, vorzugsweise 20 bis 300 mg/l, verdünnt. Die Verdünnung ist entsprechend der eingesetzten Zusammensetzung, der Anwendungsart, dem Wachstumsstadium der zu behandelnden Pflanzen und weiteren, dem Fachmann bekannten Faktoren geeignet ausgewählt.
  • In einem dritten Aspekt stellt die Erfindung eine Zusammensetzung gemäß der Erfindung als eine Agrochemikalie zur Anwendung bereit, zum Beispiel ein Herbizid mit kleiner Anwendungsrate.
  • Diese Erfindung betrifft neuartige Zusammensetzungen und Verfahren zur Behandlung von Pflanzen, zum Beispiel Vernichtung oder Bekämpfung von Unkräutern durch Anwendung einer verringerten Menge des/der aktiven Bestandteile(s), in Wasser geeignet verdünnt, als dies normalerweise für derartige(n) aktive(n) Bestandteile) gegen derartige Unkräuter empfohlen ist. Zusätzlich erlaubt die Erfindung die Vermeidung von nachfolgenden Anwendungen besagter aktiver Bestandteile, wobei folglich die verwendete Pestizidmenge außerdem verringert wird.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung in nicht einschränkender Weise. Beispiel 1 Chlorsulfuron 25 WG
    Figure 00110001
  • Verfahren
  • Technisches Chlorsulfuron wurde unter Verwendung einer Gem-T Wirbelstrommühle im Wirbelstrom gemahlen, bevor es mit weiteren Komponenten vereint wurde. Technisches Chlorsulfuron, Ultrazine und Arylan wurden bis zur Homogenität in einem Hochgeschwindigkeitsmischer gemischt. Die Lactose wurde dann zugegeben und die Formulierung weitere 15 Sekunden gemischt. Während des Mischens wurde 12% destilliertes Wasser zugegeben. Die angefeuchtete Vormischung (frei-fließendes Pulver) wurde in einen Korbextruder, wie in EP-A-812256 beschrieben, über eine 1 mm Lochplatte geleitet. Ein kompaktes Extrudat wurde erhalten und das resultierende Granulat 8 Minuten bei 60°C getrocknet. Das getrockneten Granulat wurde dann durch 2 mm und 500 Mikrometer Siebe gesiebt. Vergleichsbeispiel A Chlorsulfuron 75 WG
    Figure 00120001
  • Verfahren
  • Technisches Chlorsulfuron wurde unter Verwendung einer Gem-T Wirbelstrommühle im Wirbelstrom gemahlen, bevor es mit weiteren Bestandteilen vereint wurde. Das gemahlene technische Chlorsulfuron, Ultrazine und Galyrol wurden bis zur Homogenität in einem Hochgeschwindigkeitsmischer gemischt. Die Lactose wurde dann zugegeben und die Formulierung weitere 15 Sekunden gemischt. Während des Mischens wurde 17% destilliertes Wasser zugegeben. Die angefeuchtete Vormischung (freifließendes Pulver) wurde in einen Korbextruder, wie in EP-A-812256 beschrieben, über eine 1 mm Lochplatte geleitet. Ein kompaktes Extrudat wurde erhalten und das resultierende Granulate 8 Minuten bei 60°C getrocknet. Das getrocknete Granulat wurde dann durch 2 mm und 500 Mikrometer Siebe gesiebt.
  • Die Löslichkeit der Zusammensetzungen gemäß Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel A und Glean (im Handel erhältliches 75 WG-Produkt) und im Wirbelstrom gemahlenes technisches Chlorsulfuron wurde unter Verwendung des unten beschriebenen Verfahrens getestet.
  • Löslichkeitstest-Verfahren
  • 200 ml Wasser wurde in ein ummanteltes Glasgefäß gegossen und auf 25°C gehalten. Ein Grant Umwälzer wurde eingesetzt, um die Temperatur auf 25°C ± 1°C zu halten. Ein Magnetrührer mit eingestellter Rührgeschwindigkeit wurde zum Rühren des Wasser eingesetzt. Das spezifizierte Gewicht des Granulats wurde dann zu dem Wasser gegeben und das Granulat konnte 30 Sekunden vor Start eines Timers dispergieren. Eine 2 ml Probe wurde nach 5 Minuten mit Hilfe einer Spritze entnommen und unter Verwendung eines 0,45 Mikrometer Filters filtriert. Die Lösung wurde dann zwecks Bestimmung der Konzentration des aktiven Bestandteils unter Verwendung einer HPLC-Methode untersucht. Die theoretische Konzentration, die eine 100% Löslichkeit vermuten lässt, wurde unter Verwendung eines mit HPLC erhaltenen Tests berechnet. Die folgenden Daten wurden erhalten:
    Figure 00130001
  • Schlussfolgerungen
  • Sowohl die 75 als auch 25 extrudierte WG-Formulierungen besaßen eine signifikant höhere Löslichkeit in destilliertem Wasser im Vergleich mit dem Handelsprodukt. Das technische Chlorsulfuron ist nicht ohne weiteres in destilliertem Wasser bei dieser Temperatur löslich. Beispiel 2 Bensulfuron-methyl 1 WG
    Figure 00140001
  • Verfahren
  • Technisches Bensulfuron-methyl und Galoryl DT505 wurden gemeinsam bis zur Homogenität gemischt. Die Mischung wurde dann unter Verwendung einer Gem-T Wirbelstrommühle im Wirbelstrom gemahlen. Die gemahlene Vormischung, Galoryl MT704 und Lactose wurden dann bis zur Homogenität in einem Hochgeschwindigkeitsmischer gemischt. Die Lactose wurde dann zugegeben und die Formulierung weitere 15 Sekunden gemischt. Während des Mischens wurde 12% destilliertes Wasser zugegeben. Die angefeuchtete Vormischung (frei-fließendes Pulver) wurde in einen Korbextruder, wie in EP-A-812256 beschrieben, über eine 1 mm Lochplatte geleitet. Ein kompaktes Extrudat wurde erhalten und das resultierende Granulat 8 Minuten bei 60°C getrocknet. Das getrocknete Granulat wurde dann durch 2 mm und 500 Mikrometer Siebe gesiebt. Vergleichsbeispiel B Bensulfuron-methyl 60 WG
    Figure 00150001
  • Die Zusammensetzung des Vergleichsbeispiels B wurde unter Anwendung des in Beispiel 2 angeführten Verfahrens hergestellt.
  • Die Löslichkeit der Zusammensetzungen von Beispiel 2 und Vergleichsbeispiel B wurde dann unter Anwendung des in Beispiel 1 genau beschriebenen Verfahrens getestet. Die folgenden Daten wurden erhalten:
    Figure 00150002
    Beispiel 3 Propanil und Bensulfuron-methyl kombiniertes WG (75% Propanil und 0,75% Bensulfuron) Propanil-Vormischung Eine Vormischung von Propanil wurde folgendermaßen zubereitet:
    Figure 00160001
  • Die Bestandteile wurden unter mittlerer Scherung in einem Hochgeschwindigkeitsmischer 5 Minuten bis zur Homogenität gemischt. Die resultierende Mischung wurde in eine Wirbelstrommühle gegeben, um ein feinkörniges Pulver zu erhalten. Das Pulver wurde mit 19,5% Wasser (bezogen auf das Trockengewicht des Pulvers) angefeuchtet und gemischt, bis ein feuchtigkeitsfreies fließendes Pulver gebildet war. Die Vormischung wurde in den folgenden Bensulfuron-Mischungen verwendet:
    Figure 00170001
  • Technisches Bensulfuron und Galoryl DT505 wurden gemeinsam bis zur Homogenität gemischt. Die Mischung wurde dann unter Verwendung einer Gem-T Wirbelstrommühle im Wirbelstrom gemahlen. Das gemahlene Bensulfuron-methyl und die gemahlenen Propanil-Vormischungen, Galoryl MT704 und China Clay wurden dann bis zur Homogenität in einem Hochgeschwindigkeitsmischer gemischt. Während des Mischens wurde 17% destilliertes Wasser zugegeben. Die angefeuchtete Vormischung (frei-fließendes Pulver) wurde in einen Korbextruder, wie in EP-A-812256 beschrieben, über eine 1 mm Lochplatte geleitet. Ein kompaktes Extrudat wurde erhalten und das resultierende Granulat 8 Minuten bei 60°C getrocknet. Das getrocknete Granulat wurde dann durch 2 mm und 500 Mikrometer Siebe gesiebt. Beispiel 4 Propanil und Bensulfuron-methyl kombiniertes WG (75% Propanil und 0,375% Bensulfuron)
    Figure 00180001
  • Technisches Bensulfuron und Galoryl DT505 wurden gemeinsam bis zur Homogenität gemischt. Die Mischung wurde dann unter Verwendung einer Gem-T Wirbelstrommühle im Wirbelstrom gemahlen. Das gemahlene Bensulfuron-methyl und die gemahlenen Propanil-Vormischungen, Galoryl MT704 und China Clay wurden dann bis zur Homogenität in einem Hochgeschwindigkeitsmischer gemischt. Während des Mischens wurde 17% destilliertes Wasser zugegeben. Die angefeuchtete Vormischung (frei-fließendes Pulver) wurde in einen Korbextruder, wie in EP-A-812256 beschrieben, über eine 1 mm Lochplatte geleitet. Ein kompaktes Extrudat wurde erhalten und das resultierende Granulat 8 Minuten bei 60°C getrocknet. Das getrocknete Granulat wurde dann durch 2 mm und 500 Mikrometer Siebe gesiebt.
  • Die obigen kombinierten Formulierungen wurde unter Verwendung des in Beispiel 1 genau beschriebenen Löslichkeitsverfahrens getestet. Die folgenden Daten wurden erhalten:
  • Figure 00190001
  • Ein weiteres Testen der Löslichkeit bis zu 2 Stunden wurde unter Verwendung des gleichen Verfahrens wie in Beispiel 1 durchgeführt, außer dass die Granulate in 1000 ml Wasser verdünnt waren und die Proben nach 5, 30, 60, 90 und 120 Minuten entnommen wurden. Die folgenden Ergebnisse wurden unter Verwendung von 37,5 mg a.i./Liter (alle in Leitungswasser) erhalten. Daten für Vergleichsbeispiel B (Bensulfuron-methyl 60 WG) und Londax (kommerzielles Bensulfuron-methyl 60 WG) mit derselben Verdünnungsrate sind zum Vergleich gezeigt.
  • Figure 00200001
  • Schlussfolgerungen
  • Die Löslichkeitsrate von Bensulfuron-methyl in einem Granulat, das ebenfalls einen aktiven Bestandteil enthält, der in hoher Rate pro Hektar angewandt ist, ist signifikant höher im Vergleich mit einer 60 WG Bensulfuron-Verdünnung. Beispiel 5 Propanil und Bensulfuron-methyl kombiniertes WG (75% Propanil und 0,24% Bensulfuron)
    Figure 00200002
  • Das in Beispiel 4 dargelegte Verarbeitungsverfahren wurde angewandt, wobei das Bensulfuron-methyl als eine Vormischung mit Galoryl DT405 gemahlen wird. Die Löslichkeit von Bensulfuron-methyl in der obigen Formulierung wurde dann unter Anwendung des in Beispiel 4 dargelegten Verfahrens getestet. Die folgenden Ergebnisse wurden unter Verwendung von 25 mg und 31,3 mg Bensulfuron-methyl a.i./Liter (in Leitungswasser) erhalten.
  • Figure 00210001
  • Feld-Bewertung
  • Eine Zusammensetzung gemäß Beispiel 4 wurde im Feld im Vergleich mit im Handel erhältlichen Formulierungen, die die gleichen aktiven Bestandteile enthalten, getestet. Behandlungsdetails
    Figure 00220001
  • Die obigen Behandlungen waren in 400 1 Wasser/ha auf Reis v. loto gegen Unkräuter der Gramineen-Familie angewandt. Die Unkräuter wurden an –1, +4, +16 und +32 Tagen nach Anwendung mit Hilfe der Richtlinien zur Bewertung der Wirkung entsprechend den EPPO Richtlinien PP1/181(2), PP1/152(2) und 1/62(2) bewertet. Stam 80 EDF ist eine im Handel erhältliche Formulierung, die 80% Propanil in Form eines extrudierten Granulats enthält. Londax 60 ist eine im Handel erhältliche Formulierung, die 60% Bensulfuronmethyl in Form eines Wirbelschicht-Granulats enthält.
    Figure 00230001
    Figure 00240001
    Figure 00250001
    Bewertung: 32 Tage nach der ersten Anwendung
    Figure 00260001
  • Schlussfolgerungen
  • Die obigen Ergebnisse zeigen, dass die Zusammensetzung von Beispiel 4 (15 g/ha Bensulfuron-methyl, kombiniert mit 3.000 g/ha Propanil) eine äquivalente Bekämpfung wie die getesteten, im Handel erhältlichen Produkten zeigen, wenn die Zusammensetzung mit weniger als 1/3 Propanil in der Stam 80 EDF Behandlung (zwei Anwendungen, eine mit 3.200 a.i. g/ha und die andere mit 6.400 a.i. g/ha) und 1/4 der Londax Rate (eine Anwendung von 60 g/ha Bensulfuron-methyl Tank gemischt mit einer Anwendung von 3.200 g/ha Propanil) angewandt ist.

Claims (28)

  1. In Wasser dispergierbare granulare agrochemische Zusammensetzung mit einem Gehalt an einem primären agrochemischen aktiven Bestandteil mit einem Anteil von weniger als 50 Gewichts-% der Zusammensetzung und an einem Dispergiermittel, wobei die Zusammensetzung erhältlich ist durch ein Verfahren, das einschließt: Zubereiten einer angefeuchteten Mischung in der Form eines frei-fließenden Pulvers mit einem Gehalt an dem primären aktiven Bestandteil und dem Dispergiermittel und wahlweise an anderen Komponenten, wobei mindestens das Dispergiermittel und/oder eine andere wahlweise Komponente flüssig ist, und Extrudieren der Mischung um Granulat zu bilden.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, bei der das primäre aktive Material ein aktiver Bestandteil mit kleiner Anwendungsrate ist.
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das primäre agrochemische aktive Material einen Gehalt an Sulfonylharnstoff hat.
  4. Zusammensetzung nach einem dervorhergehenden Ansprüche, wobei die flüssige Komponente in der angefeuchteten Vormischung einen Gehalt an Wasser hat.
  5. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Extrudat getrocknet wird, um Granulat zu bilden.
  6. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der aktive Bestandteil ausgewählt ist aus Bensulfuron – methyl, Chlorsulfuron, Cinosulfuron, Metsulfuron – methyl, Nicosulfuron, Pirimisulfuron – methyl, Rimsulfuron, Sulfometuronmethyl, Thifensulfuron – methyl und Tirflusulfuron – methyl.
  7. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der primäre aktive Bestandteil mit einem Anteil von weniger als 30 Gewichts% der Zusammensetzung vorhanden ist.
  8. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der aktive Bestandteil einen Gehalt an Bensulfuron – methyl und/oder Chlorsulfuron hat.
  9. Zusammensetzung nach Anspruch 8, die einen Gehalt an Bensulfuron – methyl mit einem Anteil von weniger als 10 Gewichts% der Zusammensetzung hat.
  10. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin einen sekundären aktiven Bestandteil mit hoher Anwendungsrate hat.
  11. Zusammensetzung nach Anspruch 10, bei der der sekundäre aktive Bestandteil mit einem Anteil vorhanden ist, der größer ist als der Anteil des primären aktiven Bestandteils.
  12. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der das sekundäre aktive Material mit einem Anteil von mindestens 30% vorhanden ist.
  13. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei der der sekundäre aktive Bestandteil mit hoher Anwendungsrate ausgewählt ist aus Abamectin, Atrazin, Benomylbentazon, Bifenox, Bromoxynil, Captan, Carbendazim, Chloridazon, Chlorothalonil, Chlortoluron, lambda – Cyhalothrin, Cyhexatin, Cymoxynil, alpha – Cypermethrin, Deltamethrin, Dimethomorph, Diuron, Ethofumesat, Fibronil, Flurtamon, Glyphosat, Imazamethabenz – methyl, Imazapyr, Imazethapyr, Imadacloprid, Isoproturon, Linuron, Mancozeb, Maneb, Metamitron, Methiocarb, Metribuzin, Milbectin, Oxadixyl, Oxyfluorfen, Phenmedipham, Propanil, Propyzamid, Simazin, Thifensulfuron – methyl und Thiram.
  14. Zusammensetzung nach Anspruch 13, bei der der sekundäre aktive Bestandteil einen Gehalt an Propanil hat.
  15. Zusammensetzung nach Anspruch 14, bei der das Propanil mit einem Anteil von mindestens 50 Gewichts% der Zusammensetzung vorhanden ist.
  16. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Dispergiermittel einen Gehalt an einer anionischen und/oder nichtionischen oberflächenaktiven Substanz hat.
  17. Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der das Dispergiermittel ausgewählt ist aus Alkalimetallsalzen von Lignosulphonaten, Naphthalen – sulfonat – formaldehyd – Kondensaten, Tristyrylphenol – ethoxylat – phosphat – estern, aliphatischen Alkohol – ethoxylaten, Alkylphenol – ethoxylaten, Ethylenoxid/Propylenoxid (EO-PO) – Block – Copolymeren, "Comb"-Pfropf – copolymeren und Polyvinylalkohol – vinylacetat – copolymeren.
  18. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Gewichtsverhältnis des Dispergiermittels zu dem primären aktiven Bestandteil mit niedriger Anwendungsrate in der Zusammensetzung 0,1 bis 10:1 beträgt.
  19. Zusammensetzung nach Anspruch 18, bei der das Gewichtsverhältnis des Dispergiermittels zu dem primären aktiven Bestandteil mit niedriger Anwendungsrate in der Zusammensetzung 0,4 bis 6:1 ist.
  20. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Gehalt an Bensulfuron – methyl als das aktive Material mit niedriger Anwendungsrate und weiterhin mit einem Gehalt an Propanil.
  21. Zusammensetzung nach Anspruch 20, bei der Bensulfuron – methyl mit einem Anteil von weniger als 1 Gewichts-% der Zusammensetzung vorhanden ist und Propanil mit einem Anteil von mehr als 50 Gewichts-% der Zusammensetzung vorhanden ist.
  22. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche als eine Agrochemikalie.
  23. Verfahren zum Behandeln einer Pflanze durch Anwenden einer als Herbizid wirksamen Menge einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 21 an der Pflanze oder an dem Ort (locus) der Pflanze, die zu behandeln ist.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, bei dem die Zusammensetzung mit einem flüssigen Träger gemischt wird und an der Pflanze oder dem Ort der Pflanze angewendet wird.
  25. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 oder 24, bei dem das primäre aktive Material an der Pflanze oder dem Ort der Pflanze mit einer Anwendungsrate von weniger als 50 g/Hektar angewendet wird.
  26. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25, bei dem die Zusammensetzung, als einen sekundären aktiven Bestandteil, einen Gehalt an Propanil hat, und das sekundäre aktive Material an der Pflanze oder dem Ort der Pflanze mit einer Anwendungsrate von weniger als 7000 g/Hektar angewendet wird.
  27. Verfahren für die Herstellung einer Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 21, das umfasst: Zubereiten einer angefeuchteten Mischung in der Form eines frei fließenden Pulvers mit einem Gehalt an einem primären aktiven Bestandteil und einem Dispergiermittel und wahlweise anderen Komponenten, wobei mindestens eine Komponente der Zusammensetzung flüssig ist, und Extrudieren der Mischung zur Bildung eines Extrudats und Trocknen des Extrudats zur Bildung von Granulat.
  28. Verfahren nach Anspruch 27, das mit einschließt: Zubereiten einer Vormischung mit einem Gehalt an einem sekundärem aktiven Bestandteil und Kombinieren der Vormischung mit dem Dispergiermittel und dem primären aktiven Bestandteil, um die Mischung für die Extrusion bilden.
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