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DE599030C - Schaltung zur Feineinstellung von Antrieben - Google Patents

Schaltung zur Feineinstellung von Antrieben

Info

Publication number
DE599030C
DE599030C DE1930599030D DE599030DD DE599030C DE 599030 C DE599030 C DE 599030C DE 1930599030 D DE1930599030 D DE 1930599030D DE 599030D D DE599030D D DE 599030DD DE 599030 C DE599030 C DE 599030C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
circuit
fine adjustment
light
circuit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930599030D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE599030C publication Critical patent/DE599030C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/36Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels
    • B66B1/40Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Schaltung zur Feineinstellung von Antrieben Es ist bekannt, zur Einstellung einer durch einen Motor angetriebenen Vorrichtung in eine bestimmte Haltelage auf der Vorrichtung zwei lichtempfindliche Elemente, zwischen denen sich ein Schirm befindet, gegenüber einer Lichtquelle so anzuordnen, daß bei Veränderung der richtigen gegenseitigen Lage der zu steuernden Vorrichtung zu der Lichtquelle die Beleuchtung des einen Elementes verstärkt und die des anderen Elementes langsam vermindert wird. Solange beide Elemente beleuchtet sind, ist der Motorstromkreis unterbrochen. Wenn ein Element durch den Schirm gegen die Lichtquelle abgeblendet ist, wird durch ein von diesem Element zum Ansprechen gebrachtes Relais der Motorstromkreis in dem die Vorrichtung wieder in die Mittellage gegenüber der Lichtquelle zurückführenden Drehsinne geschlossen, und wenn das andere Element gegen die Lichtquelle abgeblendet ist, spricht das diesem Element zugeordnete Relais an, welches den Motor im entgegengesetzten Drehsinne einschaltet und dadurch die Vorrichtung wieder in die Mittellage gegenüber der Lichtquelle bringt, in der der Motorstromkreis wieder unterbrochen ist, da dann beide Elemente beleuchtet sind.
  • Bei dieser Anordnung sind aber über einen großen Winkelbereich beide Elemente beleuchtet, so daß der Motorstromkreis bereits unterbrochen wird, wenn die Mittellage noch nicht erreicht ist bzw. der Motorstromkreis zur Zurückführung in die Mittellage erst geschlossen wird, wenn die Vorrichtung bereits stark aus der Mittellage herausbewegt worden ist.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird eine bedeutend genauere Einstellung von Antrieben, insbesondere Aufzügen, in die Haltelage dadurch erreicht, daß zwei in den Gitterkreisen von die Motorschütze über Hilfsrelais steuernden Elektronenröhren angeordnete lichtempfindliche Elemente, welche so geschaltet sind, daß bei abgeschalteter Hauptsteuerung die Abblendung bzw. Beleuchtung eines lichtempfindlichen Elementes allein eine Einschaltung des Antriebsmotors im Sinne eines Ausgleiches der Halteungenauigkeit bewirkt und bei gleichzeitiger Abblendung bzw. Beleuchtung beider lichtempfindlicher Elemente die Stillsetzung des Aufzuges erfolgt, von zwei an jeder Haltestelle angeordneten Schirmen gegen eine gemeinsame Lichtquelle so abgeschirmt werden, daß in der Bündigstellung des Fahrkorbes beide lichtempfindlichen Elemente gerade noch abge blendet bzw. beleuchtet sind, bei ganz kleiner Abweichung aber sofort ein Element beleuchtet bzw. abgeblendet wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei Verwendung von Aufzügen dargestellt. Die Erfindung eignet sich aber selbstverständlich auch für alle anderen Maschinen, bei welchen eine Feineinstellung der Haltelage erforderlich ist, beispielsweise Werkzeugmaschinen. In der Zeichnung ist I I der Antriebsmotor, dessen Feld 21 vom Netz 16 erregt wird und welcher von der Leonarddynämö 12 - gespeist wird. Die Leonarddynamo wird von einem Drehstrommotor 13 angetrieben. Das Generatorfeld 15 wird mit Hilfe des Schützes 17 bzw. 18 über einen veränderlichen Widerstand ig vom Gleichstromnetz 16 gespeist. Die Schütze 17 und 18 sowie der Widerstand i9 werden vom Schalter 2o gesteuert.
  • In der gezeichneten Stellung ist der Schalter in der Ruhelage. Wird er nun beispielsweise gegen den Uhrzeigersinn gedreht, so überbrückt er die Kontakte 68, so daß folgender Stromkreis geschlossen ist: vom Pluspol des Netzes 16 über die Kontakte 68, Spule 17a des Schützes 17, Spule 72 zum Minuspol des Netzes 16. Das Schütz 17 zieht an und legt dadurch das Feld 15 der Leonarddynamo, welches mit dem gesamten Widerstand ig in Reihe liegt, an das Netz. Der Motor i i läuft an. Wenn der Schalter 2o gegen den Uhrzeigersinn weitergedreht wird und die einzelnen Abschnitte des Widerstandes 1g kurzschließt, steigt die Drehzahl des Motors allmählich an.
  • Wird der Schalter 2o im Uhrzeigersinne gedreht, so wird das Schütz 18 erregt und damit das Feld i 5 der Leonarddynamo so erregt, daß der Motor i i reversiert wird. Die Leonarddynamo 12 hat außerdem eine Dämpferwicklung 22.
  • Die Feineinstellvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei photoelektrischen Zellen 25 und 26, welche mit je einer Elektronenröhre 23 bzw. 24 zusammenarbeiten. Die Elemente a3 und 25 steuern den Motor in der Richtung nach unten, während die Elemente 24 und 26 für die andere Bewegungsrichtung vorgesehen: sind. Die Röhren und photoelektrischen Zellen werden am günstigsten auf dem Aufzug angebracht. Der Gitter- und Anodenkreis der Röhren wird von dem Netz 16 gespeist. Die Röhren beeinflussen zwei Relais 27 und 28, welche zur Steuerung der Umkehrschütze 17 und 18 dienen. Diese @ Relais sind aber nur dann wirksam, wenn der Steuerhebel 2o sich in der Nullage befindet.
  • Die photoelektrischen Zellen 25, 26 sind unter Vorschaltung des Widerstandes 30 bzw. 31 an die Spannungsquelle 16 angeschlossen. Sind die Photozellen nicht belichtet, dann ist der Widerstand so groß, daß ein nur sehr kleiner Strom durch sie fließt. Sowie sie aber beleuchtet werden, vermindert sich bekanntlich ihr Widerstand, und sie lassen einen entsprechend hohen Strom durch ihren Kreis fließen. Die Kathode der photoelektrischen Zelle 25 ist mit der Verbindungsleitung des Widerstandes 30 und des Gitters der Röhre 23 verbunden. In ähnlicher Weise ist das Element 26 geschaltet. Der Gitterkreis greift also eine Spannung im Stromkreise der photoelektrischen Zelle ab, so daß am Gitter entsprechend dem Widerstand der photoelektrischen Zelle eine Spannung herrscht. Normalerweise sind beide photoelektrischen Zellen von einer Lichtquelle 29 beleuchtet, so daß die Spannung am Gitter hoch ist und ein Anodenstrom fließt, welcher beide Relais 27 und 28 eingeschaltet hält. Diese Relais sind noch so geschaltet, daß, sofern beide angezogen oder beide abgefallen sind, keines der Umkehrschütze 17 oder 18 an Spannung liegt. Das eine oder das andere Umkehrschütz ist vielmehr nur dann erregt, wenn ein Relais angezogen und das andere abgefallen ist. Ist beispielsweise das Relais 27 angezogen und das Relais 28 abgefallen, dann ist, wie sich aus der Zeichnung leicht ersehen läßt, das Umkehrschütz i8 erregt.
  • Im Schacht sind nun zwei undurchsichtige Schirme 36 und 37 angebracht, welche bei genauer Haltelage des Aufzuges derart zwischen der Lichtquelle und den photoelektrischen Zellen liegen, daß die lichtempfindlichen Elemente einen hohen Widerstand erhalten und daher durch Erniedrigung der Gitterspannung beide Relais 27 und 28 abfallen, so daß keines der Schütze 17 oder 18 angezogen wird. Bleibt dagegen der Aufzug oberhalb oder unterhalb der Haltelage stehen, dann ist, wie sich aus der Abb. i ohne weiteres ergibt, nur eine der photoelektrischen Zellen erleuchtet, so daß das entsprechende Relais angezogen bleibt, während das andere abfällt. Der Motor wird daher im entgegengesetzten Sinne eingeschaltet. Die Feineinstellungsvorrichtung ist nur auf einem der Schirmlänge entsprechenden Schachtstück wirksam. Bleibt der Aufzug außerhalb dieses. Bereiches stehen, dann sind, wie sich aus der Zeichnung unmittelbar ergibt, wieder beide Relais 27 und 28 eingeschaltet, da beide photoelektrischen Zellen beleuchtet sind. Der Aufzug wird in diesem Falle von Hand weitergesteuert.
  • In der Abb, 4 ist ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung der photoelektrischen Zellen auf dem Aufzug dargestellt. Die Lichtquelle ist in der Mitte der beiden photoelektrischen Zellen 25 und 26 angeordnet, welche ihrerseits in zylindrischen Behältern 41 und 42 angebracht sind. Diese Behälter sind um senkrechte Bolzen 43 bzw. 44 schwenkbar. Das Licht kann durch eine auf dem Zylinderdeckel angebrachte Öffnung 45 bzw. 46 zur photoelektrischen Zelle gelangen. Zur besseren Führung des Lichtes sind außerdem zwei Linsen 47 bzw. 48 vorgesehen. Für die fest im Schacht angebrachten Schirme 36 und 37 sind in der Grundplatte 38 Schlitze 36d bzw. 37" vorgesehen. Für die Drehzahl Null trifft ein von der photoelektrischen Zelle 25 durch die Öffnung 45 geführter Strahl auf der Linie 49 des Schirmes 36 auf. Die photoelektrische Zelle und ihr Behälter sind nun, wie gesagt, um eine vertikale Achse 43 schwenkbar, und zwar entspricht die Lage des Elementes der jeweiligen Geschwindigkeit, die der Aufzug besitzt. Die äußersten Stellungen des Elementes sind durch die Linien So und 51 auf dem Schirm angedeutet. Ist die Geschwindigkeit bei Aufwärtsbewegung hoch, dann bewegt sich die Zelle 25 im Uhrzeigersinne, und zwar mit Hilfe eines in Abhängigkeit von der Drehzahl gespeisten Motors 52 (vgl. Abb. 3). Dieser Motor 52 kann beispielsweise durch eine Tachometerdynamo 54, welche über ein Getriebe 56 mit dem Motor i i in Verbindung steht, gespeist werden. Die Tachometerdynamo speist gleichzeitig einen Motor 53 zur Steuerung der anderen photoelektrischen Zelle 26. Es ist nicht unbedingt erforderlich, zur Speisung der Motoren 52 und 53 eine besondere Tachometerdynamo .zu verwenden; man kann vielmehr diese Motoren direkt an die Klemmen des Antriebsmotors i i anschließen.
  • Wie aus der Abb. 4 ersichtlich, besitzen die Schirme 36 und 37 eine Kurvenform, durch welche in Verbindung mit den in Abhängigkeit von der Drehzahl schwenkbaren photoelektrischen Zellen die Feineinstellvorrichtung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit unwirksam gemacht werden kann. Die Schirme besitzen gleiche Form, sind jedoch in verschiedenen Stellungen im Schacht angebracht.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Der Motor wird dadurch in Bewegung gesetzt, daß der Schalter 20 aus der Ruhelage gebracht wird. Dabei gleitet der Überbrückungskontakt 62 entweder vom Kontakt 63 oder 64 ab, so daß die Verbindung zwischen den Ruhe- bzw. Arbeitskontakten der Relais 27 bzw. 28 unterbrochen ist. Der Antrieb läuft, wie bereits vorher beschrieben, dadurch an, daß der Leonardgenerator 12 den Motor i i mit einer Spannung speist, während der Bremslüftmagnet 7o dadurch gelüftet wird, daß das Bremsrelais 71 von der Spule 72 angezogen wird. und die Spule des Bremslüfters an Spannung legt. Die Spule 73 des Bremsrelais liegt direkt an der Klemme der Leonarddynamo 12 bzw. des Motors i i. Wenn daher der Schalter 2o bereits in die Nullstellung gebracht ist, so daß die Spule 72 des Bremsrelais aberregt ist, dann bleibt die Spule 73 noc?, so lange erregt, als d- Molor 30 läuft und nunmehr, als Generator wirkend, Strom durch die Spule schickt. Während dieser Verzögerungszeit bleibt daher die Bremse 72 gelüftet. Beim Abfallen schließt das Bremsrelais 71 den Widerstand 74. in den Kreis des Bremslüfters 70, so daß sich das magnetische Feld über diesen Widerstand entladen kann.
  • Um den Aufzug zum Halten zu bringen, bewegt der Führer den Hebel 2o in die Nullstellung, und zwar entsprechend seiner Schätzung, ob der Aufzug die Haltelage erreicht hat. Der Motor i i arbeitet dann als Generator auf die Leonarddynamo, 12, so daß eine Bremswirkung erzielt wird. Erreicht der Aufzug die Feineinstellungszone, in welcher die Schirme 36 und 37 auf die photoelektrischen Zellen einwirken, dann tritt die Feineinstellungsv orrichtun.g nach Maßgabe der Geschwindigkeit in Wirksamkeit. Es sind nun Vorkehrungen getroffen, daß die Feineinstellungsvorrichtung nicht wirksam werden kann, wenn die Geschwindigkeit innerhalb der Feineinstellungszone einen bestimmten Wert überschreitet. In diesem Falle wird der Aufzug aller Voraussicht nach die Haltelage überfahren. Zu diesem Zwecke sind die Umkehrschütze mit zusätzlichen Spulen 76 und 77 versehen, welche parallel zum Motor i i liegen. Diese Spulen sind so ausgelegt, daß sie ein Schließen der offenen Schütze 17 oder 18 verhindern, sofern die Motordrehzahl größer als etwa 25 °i, der normalen Drehzahl beträgt. Dadurch soll verhindert «-erden, daß das Gegenschütz bei zu hoher Drehzahl des Motors eingeschaltet wird.
  • Es sei nun angenommen, der Aufzug bewege sich nach unten und fahre mit einer genügend niedrigen Geschwindigkeit in die Feineinstellungszone ein, während der Schalter 2o sich in der Nullstellung befindet. In diesem Falle kommt der Schirm 36 zwischen die Lichtquelle 29 und die photoelektrische Zelle 25, so daß die Zelle verdunkelt und deren Widerstand erhöht wird. Dadurch wird der Anodenstrom der Röhre 23 herabgesetzt, und das Relais 27 fällt ab. Das Relais 27 schließt nun das Umkehrschütz 17 ans Netz, wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist. Durch das Anziehen des Schützes 17 wird die Wicklung 15 an die Spannungsquelle gelegt, und zwar unter Vorschaltung des- gesamten Widerstandes i9, und zwar verläuft der Strom von der oberen Netzleitung über die Leitung 65, den Widerstand i9, den Kontakt des Schützes 17, die Feldwicklung 15, den anderen Kontakt des Schützes 17, die Leitung 75 zur unteren Netzleitung. Der Generator 12 speist den Motor i i mit einer niedrigeren Spannung, so daß der Motor mit einer entsprechend niedrigen Geschwiridigkeit anläuft. Mit. dieser Geschwindigkeit läuft nun der Aufzug so weit, bis die photoelektrische Zelle 26 durch den Schirm 37 verdeckt wird (Stellung in Abb.4). In diesem Zeitpunkt wird der Ohmwert der photoelektrischen Zelle 26 vergrößert; die Röhre 24 liefert keinen Strom mehr, und das Relais 28 fällt ab. Nun sind beide Steuerrelais in der abgefallenen Lage, so daß der Stromkreis für das Schütz 17 unterbrochen ist und die Erregung der Leonarddynamo sowie der Bremsliifter abgeschaltet und der Motor i i stillgesetzt wird.
  • Istnun in derFeineinstellungszone, beispielsweise bei einer Abwärtsbewegung, in irgendeinem Zeitpunkt die Geschwindigkeit zu groß, dann wird der Behälter 42 durch de:i Motor 53 im Uhrzeigersinne bewegt, so daß die photoelektrische Zelle26 nunmehr von dem entsprechend geformten Schirm 37 verdeckt ist. In diesem Falle fällt das Relais 28 schon vor dem Erreichen der Haltelage ab, so daß, wie im vorstehenden geschildert, der Motor stillgesetzt wird. Dadurch wird ein überfahren der Haltelage vermieden.
  • In ähnlicher Weise arbeitet die Vorrichtung bei Aufwärtsbewegung des Aufzuges. In diesem Falle fällt nur als erstes das Relais 28 ab, während das Relais 27 je nach der Geschwindigkeit und der Stellung des Aufzuges später abfällt.
  • Falls das eine Relais versagen sollte, so ist bei der Anordnung gemäß der Erfindung trotzdem ein Stillsetzen der Maschine möglich. Wenn beispielsweise das Relais 28 bei einer Bewegung nach abwärts nicht ansprechen sollte, so daß der Aufzug an dem Schirm 36 vorbeifährt, dann wird die photoelektrische Zelle 25 wieder beleuchtet, so daß sie über die Röhre a3 das Relais 27 -wieder zum Ansprechen bringt. Nunmehr sind beide Relais angezogen, so daß das Schütz 17 jedenfalls abfallen muß.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zur Feineinstellung von Antrieben, insbesondere Aufzügen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in derl Gitterkreisen von die Motorschütze über Hilfsrelais steuernden Elektronenröhren angeordnete lichtempfindliche Elemente, welche so geschaltet sind, daß bei abgeschalteter Hauptsteuerung die Abblendung bzw. Beleuchtung nur eines der beiden lichtempfindlichen Elemente eine Einschaltung des Antriebsmotors im Sinne eines Ausgleiches der Halteungenauigkeit bewirkt, während bei gleichzeitiger Abblendung bzw. Beleuchtung beider lichtempfindlicher Elemente die Stillsetzung des Aufzuges erfolgt, von zwei an jeder Haltestelle angeordneten Schirmen gegen eine gemeinsame Lichtquelle so abgeschirmt werden, daß in der Bündigstellung des Fahrkorbes beide lichtempfindlichen Elemente gerade noch abgeblendet bzw. beleuchtet sind, bei ganz kleiner Abweichung aber sofort ein Element beleuchtet bzw. abgeblendet wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Arbeitskontakt des einen Hilfsrelais mit dem Ruhekontakt des anderen Hilfsrelais in Reihe im Stromkreis der Spule je eines Motorschützes liegt.
  3. 3. Schaltung, insbesondere nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Feineinstellungszone die Feineinstellungsvorrichtung unwirksam ist, sofern die Maschine eine vorgeschriebene Geschwindigkeit überschreitet.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehrschütze (17, 18) zusätzliche Spulen (76, 77) besitzen, welche die Schütze iri der Ausschaltlage festhalten, solange die Motorgeschwindigkeit einen bestimmten Wert überschreitet.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen Spulen (76, 77) von der Motorspannung gespeist sind.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei überschreitung einer bestimmten Geschwindigkeit in der Feineinstellungszone beide photoelektrischen Zellen unbeleuchtet sind.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch i bis. 6, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrische Zelle (25, 26) in einem schwenkbaren Zylinder (4i, 42) mit einer Lichteintrittsöffnung (45, 46) angeordnet ist, welcher um eine horizontale Achse in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit schwenkbar ist, und daß der Schirm (36, 37) eine Kurvenform besitzt, derart, daß bei Überschreitung einer vorgeschriebenen Geschwindigkeit die normalerweise beleuchtete photoelektrische Zelle ebenfalls verdunkelt ist. B. Schaltung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, d.aß die photoelektrischen Zellen (25, 26) von Motoren (52, 53) eingestellt werden, deren Spannung von einer Tachometerdynamo beeinflußt ist.
DE1930599030D 1929-09-26 1930-09-27 Schaltung zur Feineinstellung von Antrieben Expired DE599030C (de)

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