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DE595012C - Einrichtung zur Verhinderung der unzulaessigen Erwaermung von gekapselten Getrieben - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung der unzulaessigen Erwaermung von gekapselten Getrieben

Info

Publication number
DE595012C
DE595012C DED57788D DED0057788D DE595012C DE 595012 C DE595012 C DE 595012C DE D57788 D DED57788 D DE D57788D DE D0057788 D DED0057788 D DE D0057788D DE 595012 C DE595012 C DE 595012C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
housing
air
intermediate gear
partition
Prior art date
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Expired
Application number
DED57788D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHB
Friedrich Deckel Praezisions Mechanik und Maschinenbau
Original Assignee
MASCHB
Friedrich Deckel Praezisions Mechanik und Maschinenbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASCHB, Friedrich Deckel Praezisions Mechanik und Maschinenbau filed Critical MASCHB
Priority to DED57788D priority Critical patent/DE595012C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE595012C publication Critical patent/DE595012C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/08Arrangements for cooling or ventilating by gaseous cooling medium circulating wholly within the machine casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ■ Vorgelege, die mit einem geschlossenen Elektromotor zusammengebaut sind. Bei geschlossenen Motoren erfolgt die Kühlung der Wicklungen gewöhnlich in bekannter Weise durch eine im Innern des Gehäuses stattfindende Luftumwälzung, wobei die Wärme durch die Gehäusewand nach außen abgeführt wird. Beim Zusammenbau mit einem Vorgelege zeigt es sich jedoch, daß das Vorgelege durch den an seinem Gehäuse entlangstreichenden warmen Luftstrom des Motors zusätzlich erwärmt wird. Dies ist von besonderem Nachteil, weil die Reibungsarbeit in dem Vorgelege ebenfalls eine gewisse Wärmemenge erzeugt, so daß unzulässig hohe Temperaturen entstehen. Ferner wird durch einen auf der Rotorwelle neben dem Vorgelege angebrachten Zentrifugallüfter ein Unterdruck erzeugt, der bei nicht ganz sorgfältiger Abdichtung Schmiermittel aus dem Vorgelege ansaugt.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß
dadurch vermieden, daß zwischen dem Motor und der demselben zugekehrten Wand des Vorgelegehäuses eine besondere Trennfläche eingeschaltet ist, die den erwärmten Maschinenkühlstrom von dem Vorgelege abhält. Diese Trennfläche kann entweder am Gehäuse des Motors oder auf der Rotorwelle befestigt sein.
Die erste Ausführungsform hat den Vorteil, daß die von dem Vorgelege gebildete Luftschicht von dem Kühlluftstrom des Motors vollkommen getrennt und dadurch ohne weiteres mit der Außenluft in Verbindung gebracht werden kann. Hierbei wird aber die Saugwirkung des Lüfters auf das Vorgelege nicht vollkommen ausgeschaltet. Dies kann durch die zweite Ausführungsform erreicht werden, bei der der Lüfter nur von der Motorseite her ansaugen kann. Dann verbleibt die Luftschicht in der Nähe des Vorgeleges in vollständiger Ruhe, weil sie durch den abgelenkten heißen Luftstrom nicht beeinflußt wird, und es wird keine Wärme auf das Vorgelege übertragen.
Die Kühlung des Motors wird dadurch nicht ungünstig beeinflußt, weil die umgewälzte Luft durch die einseitige Führung die Wicklungen schärfer durchstreicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen mit einem Vorgelege zusammengebauten Motor in teilweisem Querschnitt mit einer am Motorgehäuse angebrachten Trennwand, während in
Abb. 2 und 3 die Luftführung bei der bisher üblichen Bauart und bei der Ausführung mit einer auf der Rotorwelle befestigten Trennfläche dargestellt ist.
In dem Gehäuse 1 des Motors ist die Ständerwicklung 2 befestigt, in der sich der Läufer 3 bewegt. Die Welle 4 des Läufers ist in dem Endschild 5 und dem Deckel 6 des Vorgelegegehäuses gelagert, wobei das zweite 6g Endschild 7 des Motors gleichzeitig als Ge-
^VdiD-Oiai,^ G

Claims (3)

häuse für das Vorgelege dient. Die Leistung wird dabei von der Welle 8 abgenommen. Auf der Läuferwelle 4 sitzen Lüfter 9, welche die in dem Motorgehäuse befindliche Luft in der durch Pfeile angedeuteten Weise umwälzen. Bei der in Abb. 1 dargestellten Ausführung ist eine Trennwand 10 eingebaut, die den Luftstrom hindert, seine Wärme an das Vorgelegegehäuse 6, 7 abzugeben. Der Einbau dieser geschlossenen Wand ermöglicht es, das Endschild 7 gegebenenfalls mit Öffnungen 11 zu versehen, durch welche die Außenluft ein- bzw. austreten kann; auf diese Weise wird so\vohl die Wand 10 wie auch das Gehäuse 6, 7 des Vorgeleges wirksam gekühlt. Bei der zweiten Atisführungsform wird die dem Vorgelege zugekehrte Seite des Lüfters 9 durch eine Scheibe 12 abgedeckt, die auf der Welle 4 befestigt ist und sich mehr oder weniger weit nach außen erstreckt. In Abb. 3 ist diese Ausführungsform beispielsweise dargestellt und ihre Wirkung auf die Luftführung durch Pfeile angedeutet. Durch Vergleich mit Abb. 2, die denselben Motor ohne Trennfläche zeigt, läßt sich ohne weiteres erkennen, daß durch die Scheibe 12 jede Saugwirkung auf das Vorgelege ausgeschaltet und gleichzeitig die Luftumwälzung im Motor einseitig gerichtet wird, so daß die Luft in der Nähe des Vorgeleges in Ruhe verbleibt. Die von den Motorwicklungen erzeugte Wärme kann deshalb nicht auf das Vorgelege übertragen werden. Pat ε ν τ α κ S-P Rü c η E:
1. Einrichtung zur Verhinderung der unzulässigen Erwärmung von gekapselten Getrieben, die mit einem geschlossenen, durch einen Innenluftstrom gekühlten Elektromotor zusammengebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Kapselwand des Getriebes noch eine besondere Trennwand zwischen Maschine und Getriebe angeordnet ist, die den erwärmten Maschinenkühlluftstrom von diesem abhält.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand die vor dem Vorgelege gebildete Luftschicht vom Motorinnern vollkommen abschließt, wobei Öffnungen im Gehäuse den Raum zwischen Trennwand und Vorge-" lege mit der Äußenluft in Verbindung bringen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand auf der Motorwelle befestigt ist und den Lüfter auf der dem Vorgelege zugekehrten Seite abdeckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED57788D 1929-02-28 1929-02-28 Einrichtung zur Verhinderung der unzulaessigen Erwaermung von gekapselten Getrieben Expired DE595012C (de)

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DE (1) DE595012C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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