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DE593327C - Vorrichtung zur Herstellung von Gipsmodellen in Abdruckloeffeln durch Ruettelung - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Gipsmodellen in Abdruckloeffeln durch Ruettelung

Info

Publication number
DE593327C
DE593327C DEM119610D DEM0119610D DE593327C DE 593327 C DE593327 C DE 593327C DE M119610 D DEM119610 D DE M119610D DE M0119610 D DEM0119610 D DE M0119610D DE 593327 C DE593327 C DE 593327C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocking
production
impression trays
plaster models
rocker arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM119610D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURT MICHEL DR
Original Assignee
KURT MICHEL DR
Publication date
Priority to DEM119610D priority Critical patent/DE593327C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE593327C publication Critical patent/DE593327C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Gipsmodellen in Abdrucklöffeln durch Rüttelung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Gipsmodellen in Abdrucklöffeln durch Rüttelung von einer motorisch angetriebenen Nockenscheibe aus und besteht darin, daß ein Schwinghebel mit einem Hubarm versehen ist, der bei Belastung der Vorrichtung mit der Nockenscheibe in Eingriff steht, sonst aber von dieser durch eine Feder selbsttätig abgehoben wird. Durch eine solche Ausbildung der Rüttelvorrichtung wird der Vorteil erreicht, daß der Schwinghebel im unbelasteten Zustand stets vom Antrieb abgeschaltet ist, so daß er nur beim Niederdrücken durch den aufgesetzten Abdrucklöffel eine Rüttelbewegung ausführt, dagegen beim Aufhören der Belastung sofort stillsieht, ohne daß, der Antriebsmotor selbst ausgeschaltet zu werden braucht. Ein weiterer Vorteil der neuen Rüttelvorrichtung besteht darin, daß man die Schlagstärke des Schwinghebels lediglich durch Änderung der Belastung regeln und dadurch dem jeweiligen Verlauf der Gipsmasse bzw. dem Formvorgang ohne weiteres anpassen kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Rüttelvorrichtung in Abb. i im Aufriß und teilweise im senkrechten Schnitt und in Abb.2 im Grundriß dargestellt.
  • In einem mit einem Standfuß a versehenen Gehäuse b ist ein Elektromotor c angeordnet, der über ein Schneckenradgetriebe d eine horizontal gelagerte Wellee antrejbt, auf der ein Nockenrad f auswechselbar befestigt ist. Das Gehäuse b ist durch einen Deckel,« abgeschlossen, auf dem ein griffartig ausgebildeter Hebel i schwenkbar gelagert ist, der das eigentliche Rüttelorgan: bildet, und auf dessen zweckmäßig abgerundetem oder rund ausgebildetem Quersteg i' der nicht dargestellte Abdrucklöffel aufgesetzt wird. An einer rückwärtigen Verlängerung des Schwinghebels i ist ein Hubarm k angeordnet, der in das Gehäuse b bis zum Nockenrad f ragt, und auf den eine am Gehäuse b oder Motor c befestigte Feder in derart einwirkt, daß er bei unbelastetem Schwinghebeli mit seinem freien Ende außerhalb des Wirkungsbereiches des Nockenrades liegt, (vgl. ausgezogene Stellung in Abb. i). Wird nun durch Niederdrücken des Hebels! mit dem aufgesetzten Abdrucklöffel der Hubarm k in den Bereich des in Richtung des Pfeiles l umlaufenden Nockenrades f gebracht (s. strichpunktierte Stellung in Abb, i ), so vollführt der Arbeitshebel i der Hubhöhe der Nocken entsprechend kurze hin und her gehende Schwinge Bewegungen, wie sie Pfeil 1I in Abb. i andeutet, die sich auf den aufgesetzten Abdrucklöffel als kurze Schläge auswirken und das Eintreiben der plastischen Gipsmasse in die Form bewirken. Dabei kann die Schlagstärke während des Arbeitsvorganges durch Änderung der Belastung beliebig geregelt werden, d. 11, bei starkem Druck auf den Schwinghebel i wird jeweils die volle, bei weniger starkem Druck -'dagegen nur ein entsprechender Teil der Hubhöhe der Nocken zur Wirkung gelangen. Der Maximalhub des Schwinghebels i kann einmal durch Auswechseln des Nockenrades oder auch durch Verstellen von Anschlagmuttern ia geändert werden. Die Hubzahl des Schwinghebels i wird durch die Anzahl der Nocken des mit gleichbleibender Geschwindigkeit umlaufenden Nockenrades bestimmt und kann infolgedessen durch einfaches Auswechseln des Nockenrades beliebig geändert werden. Das Gerät ist zweckmäßig mit einem Schalter o versehen- und kann mittels einer biegsamen Leitung p an jede Lichtsteckdose angeschlossen werden.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann z. B. an Stelle eines Schwinghebels auch ebensogut ein federnder Druckstift als Rüttelorgan vorgesehen und das Nockenrad anstatt mit mehreren Nocken nur mit einem Nocken versehen sein. Auch kann an Stelle eines Elektromotors ein anderes Antriebsmittel, z. B. ein Preßluftmotor o. dgl., verwendet und weiterhin auch der ganze Aufbau der Vorrichtung in einer anderen geeigneten Weise, als dargestellt, vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Herstellen von Gipsmodellen in Abdrucklöffeln durch Rüttelung von einer motorisch angetriebenen Nockenscheibe aus, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwinghebel (i) der Vorrichtung mit einem Hubarm (k) versehen ist, der bei Belastung der Vorrichtung mit . der Nockenscheibe (f) in Eingriff steht, sonst aber vom dieser durch eine Feder (nz) selbsttätig abgehoben wird.
DEM119610D Vorrichtung zur Herstellung von Gipsmodellen in Abdruckloeffeln durch Ruettelung Expired DE593327C (de)

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DE593327C true DE593327C (de) 1934-02-24

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DEM119610D Expired DE593327C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Gipsmodellen in Abdruckloeffeln durch Ruettelung

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