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DE59157C - Vorrichtung zum Fangen von Raubvögeln - Google Patents

Vorrichtung zum Fangen von Raubvögeln

Info

Publication number
DE59157C
DE59157C DENDAT59157D DE59157DA DE59157C DE 59157 C DE59157 C DE 59157C DE NDAT59157 D DENDAT59157 D DE NDAT59157D DE 59157D A DE59157D A DE 59157DA DE 59157 C DE59157 C DE 59157C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cage
door
board
bird
caught
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59157D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. WEBER in Haynau in Schi
Publication of DE59157C publication Critical patent/DE59157C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/24Spring traps, e.g. jaw or like spring traps
    • A01M23/32Racket net traps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit Hülfe des nachstehend beschriebenen Fangapparates lassen sich Raubvögel lebendig fangen, ohne dafs sie dabei irgend welchen Schaden erleiden. Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι den Apparat fangbereit eingestellt, in Seitenansicht, Fig. 3 in derselben Ansicht nach dem Fang. Fig. 2 bildet einen Durchschnitt nach Linie x-x der Fig. 4, welche letztere den Apparat im Grundrifs darstellt. Fig. 5 bis 8 veranschaulichen Einzelheiten und Fig. 9 eine besondere Verwendungsart der Falle.
Die Haupttheile des Apparates sind der Käfig A, der Bügel B, das Brett C, das. Netz D und der Kasten E. Der Käfig A dient zum Einsperren des Lockthieres, einer Taube oder dergleichen, und ruht in einer Oeffnung des Brettes C auf den unter derselben hervorgreifenden Stangen 2. · Ueber dem Käfig ist eine Schnur 15 ausgespannt, welche von den Schnurträgern 16 in entsprechender Entfernung von der Oberseite des Käfigs gehalten wird (Fig. ι und 2). Diese Schnur ist einerseits bei 17 an dem Brett C und andererseits an der Schraubklemme 14 befestigt. Die Schraubklemme 14 bildet den oberen Theil der um den Stützpunkt 11 drehbaren Klinke 10, welche in Fig. 5 und 6 für sich dargestellt ist; diese macht einen Ausschlag, sobald die Schnur 15 mit geringem Druck berührt wird. Dadurch wird die Nase 12 von einem Ansatz des Deckels E1 des Kastens E abgehoben und so die Falle ausgelöst.
Der Bügel B sitzt drehbar an dem Brett C und steht unter der Einwirkung der beiden Federn b b, welche ihn nach rechts zu drehen suchen. An dem Arm jB1 des Bügels ist die eine Breitseite des Fangnetzes befestigt, dessen andere Breitseite im Kasten E an einer Stange angebracht ist. Bei fangbereit gestelltem Apparat, wie Fig. ι und 2 zeigen, birgt der Kasten das Netz D und den Arm -B1 des Bügels. Da dabei die Federn b den Bügel B zu drehen bestrebt sind, so drückt der Arm B1 des Bügels gegen den Deckel 2s1 des Kastens E. So lange aber die Nase 12 der Klinke 10 über den Ansatz 13 des Deckels greift, vermag der Bügel den Deckel nicht zu öffnen. Sobald aber der Vogel durch Berühren .der Schnur die Auslösung der Klinke 10 veranlafst, also der Deckel frei wird, schnellt der federnde Bügel den Deckel empor und schlägt von der einen Seite des Brettes (Fig. 1 und 2) nach der anderen (Fig. 3) herüber, dabei das Netz über den Vogel spannend. .
Während des letztbeschriebenen Vorganges vollzieht sich gleichzeitig noch ein anderer, nämlich der, dafs der Käfig mit dem Lockthier durch das Brett C hindurch nach unten fällt; der Käfig bleibt dann mit den Vor- . Sprüngen α an demselben hängen, so dafs seine Oberseite eine Fläche mit dem Brett bildet. Wie Fig. 3 zeigt,' liegt der gefangene Vogel zwischen dem Brett C und dem Netz, welches so straff über das Thier gespannt ist, dafs es sich , nicht lebhaft bewegen kann. Die Vorrichtung, welche das Versenken des Käfigs A bewirkt, wird durch den Deckel E1 bethätigt, zu welchem Zweck an demselben der schräge Ansatz 9 vorgesehen ist (Fig. 3, 4 und 9). Der Käfig ruht, wie schon erwähnt, auf den Stangen 2, Fig. 1 und 4, welche paarweise mit Verbindungsstangen ι verbunden und mit letzteren

Claims (6)

  1. drehbar unter dem Brett C angebracht sind. Zwei gegenüberliegende Stangen 2 sind so lang, dafs die eine auf einer- Umbiegung 3 der anderen ruhen kann. Diese Umbiegung 3 ist abermals gebogen, um mit der Umbiegung 4 auf einer Stange 5 zu ruhen, die unter dem Brett C verschiebbar ist. Wenn der Apparat fangbereit gestellt ist (Fig. 1 und 4), so ruht der eine Arm 2 auf der Umbiegung 3 des gegenüberliegenden und alle Arme 2 befinden sich infolge dessen in waagrechter Lage, indem die Umbiegung 4 auf dem Ende der vorgeschobenen Stange 5 ruht. Wird die Stange 5 zurückgezogen, so verlieren die Stangen oder Arme ihre Stütze und fallen nieder, wie Fig. 3 zeigt. Alsdann hat auch der Käfig A seine Stütze verloren und fällt in der beschriebenen Weise durch das Brett C. Ein schräger Vorsprung 9 an dem Deckel E ] fafst beim Emporgehen des letzteren unter die Nase 8 des um den Punkt 7 drehbaren Hebels 6 und dreht diesen etwas. Da das untere Ende dieses Hebels mit der in Rede stehenden Auslösungsstange 5 verbunden ist, so wird diese dadurch zurückgezogen.
  2. Man kann noch die Einrichtung treffen, dafs beim Versenken des Käfigs gleichzeitig dessen Thür geöffnet, und dadurch dem eingesperrten Lockvogel die Freiheit gegeben wird. Eine solche Einrichtung ist auf der Zeichnung mit dargestellt. Die sich nach unten um Scharniere 19 öffnende ThUr 18 wird durch einen senkrecht vorgeschobenen Riegel 21 bei aufgestelltem Apparat zugehalten, indem der Riegel in eine an der Thür vorgesehene Oese 20 eingreift. Beim Versenken des Käfigs schlägt der Griff 22 des Riegels auf das Brett, wodurch dieser aus der Oese 20 gezogen wird und die ThUr, wie Fig. 3 zeigt, nach unten aufschlägt.
  3. Kurz wiederholt ist der beschriebene Vorgang folgendermafsen. Sobald der zu fangende Vogel die Schnur 1 5 berührt, wird die Klinke 10 ausgerückt; alsdann drückt der federnde Bügel B den Deckel E1 umpor und dieser bewirkt den Rückgang des Auslösehebels 5, so dafs der Käfig nach unten fällt; während dies geschieht, zieht der Bügel B das Netz über den zu fangenden Vogel; mittlerweile hat die Kä'figthür sich geöffnet und gewährt dem eingeschlossenen Lockthier die Freiheit.
  4. Soll das eingeschlossene Thier nicht in Freiheit gesetzt werden, so kann man einfach die Thür zusetzen oder die Einrichtung zum selbstthätigen Oeffnen der Thür überhaupt fortlassen.
  5. Um beim Aufstellen des Apparates, insbesondere beim Befestigen der Schnur ein unzeitiges Auslösen zu verhüten, sind die drehbaren Sicherheitshaken 23 und. 24 vorgesehen. Der erstere, welcher in Fig. 7 und 8 besonders dargestellt ist, verhindert mit seiner Umbiegung bei der Stellung Fig. 7 die Rückwärtsbewegung des Hebels
  6. 6. Der Haken 24, Fig. 4, ist so angebracht, dafs er über die Nase 13 greift. Erst nachdem die Schnur 15 an der Klemme 14 der Klinke ι ο befestigt und diese über die Nase 13 gehängt ist, dreht man die Sicherheitshakeri in die in Fig. 4 punktirt angegebene Stellung, worauf die Falle fangbereit ist.
    Wie Fig. 9 veranschaulicht, läfst sich der Apparat auch ohne den Käfig verwenden; alsdann liegt über der Oeffnung der Deckel F1 worauf die Schnurträger 16, 16 befestigt sind, oder das Brett C ist ganz geschlossen. Unter die Schnur legt man dann einen Köder. Die Art des Fangens des Raubvogels ändert sich dadurch nicht. Die Feder b mufs natürlich kräftig genug sein, um den Bügel schnell umzuklappen und zu verhindern, dafs der Vogel ihn emporhebt.
    Pateντ-AnSpruch:
    Eine Vorrichtung zum Fangen von Raubvögeln, bei welcher ein an dem mittleren Theil des federnden Bügels (B) befestigtes Netz unter einer Klappe oder einem Deckel (E1J liegt, der durch einen Verschlufs (12,13) gehalten wird und beim Ausrücken des letzteren, sobald der Raubvogel eine über den Lockvogelkäfig (A) ausgespannte Schnur (15) . berührt, durch die Federkraft des Bügels zurückgeschlagen wird, worauf letzterer das Netz (D) über die Beute wirft, während gleichzeitig eine Nase am Deckel (E1J bei dessen Zurückschlagen eine Ausrückvorrichtung (1-9) bethätigt, mittelst welcher das Herabfallen des Käfigs (AJ bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59157D Vorrichtung zum Fangen von Raubvögeln Expired - Lifetime DE59157C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE59157C true DE59157C (de)

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ID=333393

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DENDAT59157D Expired - Lifetime DE59157C (de) Vorrichtung zum Fangen von Raubvögeln

Country Status (1)

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DE (1) DE59157C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295920B (de) * 1963-10-25 1969-05-22 Trechot Roger Louis Aime Vorrichtung zum Fangen von Tauben u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295920B (de) * 1963-10-25 1969-05-22 Trechot Roger Louis Aime Vorrichtung zum Fangen von Tauben u. dgl.

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