Schwungradanlasser Die Erfindung bildet eine Weiterentwicklung des
im' Patent 588 792 beschriebenen Schwungradanlassers für Brennkraftmaschinen.
Die Übertragung der lebendigen Kraft des vorher in Drehung versetzten Schwungrades
geschieht nach dem Hauptpatent über eine Schleifkupplung unter Vermittlung einer
Schubkurve, durch deren Bewegung zuerst das Lösen der Kupplung entgegen der Spannung
einer Feder und darauf infolge Abfalls der Schubkurve das Einrücken durch Entspannung
der Feder eintritt. Dabei ist die Feder, welche die Einkupplung bewirkt und während
des Ganges der Maschine den Kraftschluß aufrechterhält, als Schraubenfeder ausgebildet
und über einem Fortsatz der Kurbelwelle angeordnet. Dadurch wird ein verhältnismäßig
großer Raum beansprucht, der eine Verlängerung der Schwungradnabe erforderlich macht.Flywheel starter The invention is a further development of the flywheel starter for internal combustion engines described in 'Patent 588 792. The transmission of the living force of the flywheel, which was previously set in rotation, happens according to the main patent via a slip clutch mediated by a thrust curve, the movement of which first releases the clutch against the tension of a spring and then, as a result of the drop in the thrust curve, engages the spring by releasing it. The spring, which brings about the coupling and maintains the frictional connection while the machine is in motion, is designed as a helical spring and is arranged over an extension of the crankshaft. This takes up a relatively large space, which makes it necessary to lengthen the flywheel hub.
Nach der Erfindung wird die Feder, durch deren Druckkraft das Einrücken
des Schwungrades erfolgt, innerhalb des Schwungrades zwischen den beiden Kupplungshälften
angeordnet. Um die einfacher gelagerten Druckfedern benutzen zu können, -muß man
die Reibflächen der Kupplungen dabei so stellen, daß durch Fortbewegen der Kupplungshälften
voneinander das Einrücken erfolgt.According to the invention, the spring, by its compressive force, the engagement
of the flywheel takes place within the flywheel between the two coupling halves
arranged. In order to be able to use the compression springs, which are more simply mounted, you have to
Set the friction surfaces of the clutches so that by moving the clutch halves
from each other the indentation takes place.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung im Schnitt
dargestellt. Die Kupplungsscheibe a ist auf den konischen Teil b der Kurbelwelle
aufgekeilt und wird außerdem von der Ringmutter c gesichert. In das Schwungrad d
ist ein Ring e eingesetzt, der den Reibbelag für die Gegenhälfte der Kupplung trägt.
Das Schwungrad läuft in einem einzigen, seitlich verschiebbaren Kugellager f auf
der Nabe der Scheibe a. Zum Zweck der Beschleunigung trägt das Schwungrad einen
Zahnkranz g, ig den das Gegenrad h eingreift.In the drawing, an embodiment of the invention is in section
shown. The clutch disc a is on the conical part b of the crankshaft
wedged and is also secured by the ring nut c. In the flywheel d
a ring e is inserted, which carries the friction lining for the opposite half of the clutch.
The flywheel runs in a single, laterally displaceable ball bearing f
the hub of the disc a. The flywheel carries a for the purpose of acceleration
Ring gear g, ig which the mating gear h engages.
Die Kupplung ist in eingerücktem Zustand dargestellt. Diese Eingriffläge
wird vön der Feder j gehalten, diQ sich einerseits gegen die Nabe der Kupplungsscheibe
a und anderseits gegen eine besondere Scheibe k abstützt, die gegen den Innenring
des Kugellagers f des Schwungrades . anliegt. Während des Andrehens bei ausgerückter
Kupplung wird das Kugellager nicht durch den axialen Schub der Feder j beansprucht.
Es ist damit ein
möglichst leichter Lauf des Schwungrades gesichert.
In der gezeichneten eingerückten Stellung, in der das Kugellager nicht in Tätigkeit
tritt, ist der axiale Schub nicht schädlich.The clutch is shown in the engaged state. This intervention flag
is held by the spring j, diQ on the one hand against the hub of the clutch disc
a and on the other hand against a special disk k supported against the inner ring
of the ball bearing f of the flywheel. is present. While starting with the disengaged
Clutch, the ball bearing is not stressed by the axial thrust of the spring j.
It is with it a
The flywheel runs as smoothly as possible.
In the drawn engaged position, in which the ball bearing is not in action
occurs, the axial thrust is not harmful.
Auf dem Wellenende befinden sich eine längs verschiebbar angeordneten
Hülse m und die für den Angriff einer Andrehkurbel bestimmte Hülse ya. Die Hülsen
besitzen an ihren Stirnseiten gegeneinanderliegende Schubkurven. Durch Rechtsdrehung
der Hülse n um ein gewisses Stück wird zunächst eine Berührung zwischen dem inneren
Ring f des Kugellagers und der Hülse m hergestellt, und darauf wird durch seitliche
Verschiebung des Kugellagers die Vorspannung der Feder j und das Lösen der Kupplung
bewirkt. Nachdem das Schwungrad in Drehung - versetzt ist, wird dann die Hülse n
um ein weiteres Stück nach rechts gedreht, bis durch plötzlichen Abfall der Schubkurven
die Feder j sich entspannen kann und die Kupplung einrückt. Eine verhältnismäßig
schwache Feder o innerhalb der verschiebbaren Hülse m dient lediglich dazu, ein
Spiel zwischen den Schubkurven zu beseitigen.On the shaft end there is a longitudinally displaceable one
Sleeve m and the sleeve ya intended for attack by a crank handle. The pods
have opposing thrust curves on their end faces. By turning to the right
the sleeve n around a certain distance is initially a contact between the inner
Ring f made of the ball bearing and the sleeve m, and on it is made by lateral
Displacement of the ball bearing the preload of the spring j and the loosening of the clutch
causes. After the flywheel is set in rotation, the sleeve n
Turned another piece to the right until the thrust curves suddenly drop
the spring j can relax and the clutch engages. A proportionate one
weak spring o within the sliding sleeve m serves only to a
Eliminate play between the thrust curves.