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DE589327C - Krawattenhalter fuer Selbstbinder - Google Patents

Krawattenhalter fuer Selbstbinder

Info

Publication number
DE589327C
DE589327C DEM120932D DEM0120932D DE589327C DE 589327 C DE589327 C DE 589327C DE M120932 D DEM120932 D DE M120932D DE M0120932 D DEM0120932 D DE M0120932D DE 589327 C DE589327 C DE 589327C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tie
holder
collar
self
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM120932D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM120932D priority Critical patent/DE589327C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE589327C publication Critical patent/DE589327C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/02Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands
    • A41D25/025Means for forming the knot or bow, e.g. combined with means for holding the tie

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Krawattenhalter für Selbstbinder Krawattenhalter für Selbstbinder aus Metall, Kautschuk, Celluloid o. dgl. sind bekannt. Sie dienen zum Vereinfachen des Anlegeaas des Selbstbinders. Man unterscheidet im wesentlichen Krawattenhalter, bei denen der Selbstbinder um den eigentlichen Körper des Halters geschlungen wird, und solche, bei denen zur Aufnahme des Selbstbinders ein besonderer Krawattenträger am Krawattenhalter angeordnet ist. Die letzten werden bevorzugt, weil man um einen schmalen Träger leichter einen schönen und zierlichen Krawattenknoten schlingen kann als um den ganzen Halter. Auch genügt zum Anknöpfen eines solchen Halters am Kragenknopf die einfache Anordnung eines Knopfloches in der Mitte des Halters, was nicht tunlich ist bei einem Halter, der mit einer Krawatte umschlungen ist. Andererseits aber hat diese bevorzugte Art den großen Nachteil, daß sich die Flügelenden des am Kragenknopf befestigten Halters nicht zwischen dem Kragen, das heißt zwischen Ober- und Unterkragen, unterbringen lassen, ohne daß die Kragenspitzen so hoch geklappt werden müssen, daß die Form des gestärkten Kragens leidet. Bei einem Celluloidkragen tritt dadurch sogar leicht ein Bruch des Kragens ein: Man kann allerdings den einen Flügel des Halters vor dem Anknöpfen am Kragenknopf unter den Oberkragen schieben, aber der Übelstand des Kragenbruches beim Unterbringendes anderen Flügels bleibt bestehen. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit für das Anlegen des Krawattenhalters, nämlich vor dem Anknöpfen beide Flügel zwischen den Kragen zu schieben, aber dann ist das Anknöpfen am Kragenknopf fast eine Unmöglichkeit. Zu beachten ist ferner, daß dieSteifheit des Haltersimmerhin eine gewisse Materialstärke erfordert, die aber die Biegsamkeit der Halterflügel herabsetzt.
  • Weiter sind Vorrichtungen zum Geradehalten der Krawatte in verschieden hohen Umlegkragen bekanntgeworden. Diese bestehen aus einem Halterschild mit zwei seitlich angebrachten drehbaren Flügeln, die durch selbsttätigen Druck oder Federung ein Anpassen an verschieden hohe Kragenformen bewirken. Diese Anordnung der drehbaren Arme erfüllt nur den einen Zweck des Geradehaltens der Krawatte und wäre für Krawattenhalter mit Selbstbinder vollkommen zwecklos.
  • Ferner sind Krawattenhalter bekannt, die in der Mitte ein Scharnier haben und eine selbsttätige Federung, mittels deren die beiden Flügel nach hinten an den Kragen gedrückt werden. Auch diese Anordnung findet nur Anwendung für sogenannte Schleifen, aber niemals für Krawattenhalter mit Selbstbinder.
  • Ein bequemes Befestigen des Krawattenhalters mit Selbstbinder am Kragenknopf und ebenso ein bequemes Kbknöpfen bewirkt ferner ein Krawattenhalter,.bei dem die beiden Hafterarme in der Mitte übereinanderliegen und durch einen Niet miteinander lose verbunden sind, so daß sie abwärts und aufwärts gedrückt oder gedreht werden können. Um nun den mit einemSelbstbinder umschlungenen Krawattenhalter bequem anknöpfen zu können, werden die beiden Enden der Halterarme nach unten gedrückt, wodurch sich ein untqrhalb des Nietes befindliches Knopfloch öffnet, indem die beiden Arme unterhalb des Nietes scherenartig auseinandergehen. Der obere Rand des geöffneten Knopfloches muß nun auf den Hals des Knopfes, und zwar hinter den Kopf des Knopfes, gelegt werden, und wenn das geschehen ist, dann müssen die beiden Arme wieder Ziach oben gedrückt werden, damit sich das Knopfloch wieder schließt. Diese Ausbildung ist sehr verwickelt und hat außerdem mit dem gewöhnlichen Halter den Übelstand gemein, daß vor dein Anknöpfen der ganze Halter mit Flügel und Binder zwischen den Kragen untergebracht werden muß, wodurch gerade das Anknöpfen erschwert wird.
  • Durch den Krawattenhalter nach der Erfindung sollen nun die beschriebenen Mängel dadurch beseitigt werden, daß einer 'seiner Flügel oder auch beide durch eine schräg gestellte Gelenkverbindung, z. B. ein Scharnier, oder durch ein leicht biegsames Material, wie Leder, Gummi, Gewebe o. d.gl., ausgehend vom Schnittpunkt der Flügel und seitlich des Knopfloches nach dem unteren Flügelrand verlaufend, gelenkig gestaltet sind, derart, daß der aufwärts gerichtete Flügel an der Gelenkstelle nach unten, also abwärts umgelegt werden kann. In der Zeichnung ist der Krawattenhalter nach der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Krawattenhalter mit symmetrischen Flügeln u und b, vorgelagertem Krawattenträger d sowie dem Gelenk c.
  • Fig.2 zeigt denKrawattenhalter mitunsymmetrischen Flügeln.
  • Fig. 3 zeigt den Krawattenhalter mit umgelegtem Flügel und . Fig. q. den Krawattenhalter mit angebrachtem Selbstbinder.
  • Der Krawattenhalter nach Fig. i ist gebildet durch zwei seitlich seiner Mitte liegende, Bleichgroße und gleichgeformte Fliigel a und b. Die gewählte Form ist allgemein bekannt und hat keinerlei Bedeutung im Sinne der Erfindung; sie kann auch anders sein.
  • Wesentlich ist dagegen die besondere Anordnung eines schräg gestellten Scharniers c. an dessen Stelle auch ein Stück Leder, Gewebe, Gummi o. dgl. treten kann. Diese Schrägstellung des Scharniers, die von der Haltermitte, dem Schnittpunkt der beiden Halterflügel aus schräg nach dem u.nterenFlügeIrand und seitlich des. in der Mitte des Halters liegenden Knopflochs verläuft, ermöglicht es, daß der aufwärts gerichtete Flügel nunmehr an der Gelenkstelle nach unten, also abwärts umgelegt werden kann.
  • Das ist von ausschlaggebender Bedeutung zum Erreichen des angestrebten Zieles, mühelose Unterbringung des Krawattenbalters zwischen dem umgelegten Kragen. Man verfährt dabei wie folgt: Vor dem Befestigen des Halters am Kragenknopf wird der Flügel a an der für ihn bestimmten Stelle unter den Kragenumschlag geschoben. Dann erfolgt das Anknöpfen des Halters am Kragenknopf, während der Flügel b zunächst außerhalb des umgeschlagenen Kragens bleibt. Sein Unterbringen erfolgt dann, nachdem man sein aufwärts gerichtetes Teil an der Gelenkstelle abwärts umgelegt hat, ganz mühelos. Das Wiederaufrichten des umgelegten Teils vollzieht man unter dem Kragenumschlag, ohne Gefahr für den Kragen.
  • Der demKrawattenhalter vorgelagerteKrawattenträger d ist an den beiden Flügelenden gelenkig befestigt, damit das Umlegen des Flügels, wie Fig.3 zeigt, nicht durch den Träger behindert wird. Der Träger kann aber auch aus irgendeiner Kordel bestehen oder sonstwie in sich gelenkig sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Krawattenhalter für Selbstbinder aus Metall, Kautschuk, Celluloid o. dgl., dadurchgekennzeichnet, daß einer seiner Flügel oder auch beide durch eine schräg gestellte Gelenkvorrichtung, z. B. ein Scharnier, oder durch ein leicht biegsames Material, wie Leder, Gewebe, Gummi o. dgl., ausgehend vorn Schnittpunkt der Flügel und seitlich des Knopfloches nach dem unteren Flügelrand verlaufend, gelenldg gestaltet sind, derart, daß der aufwärts gerichtete Flügel an der Gelenkstelle nach unten, also abwärts umgelegt-,verdenkann.
DEM120932D 1932-09-03 1932-09-03 Krawattenhalter fuer Selbstbinder Expired DE589327C (de)

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DE589327C true DE589327C (de) 1933-12-08

Family

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