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DE587398C - Feinfuehrung - Google Patents

Feinfuehrung

Info

Publication number
DE587398C
DE587398C DEZ19589D DEZ0019589D DE587398C DE 587398 C DE587398 C DE 587398C DE Z19589 D DEZ19589 D DE Z19589D DE Z0019589 D DEZ0019589 D DE Z0019589D DE 587398 C DE587398 C DE 587398C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
graphite
guides
detailed guidance
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ19589D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DEZ19589D priority Critical patent/DE587398C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE587398C publication Critical patent/DE587398C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Feinführung Bei den Führungen für die Geräte der Feinmechanik; die hohen Anforderungen auf Genauigkeit der Führung genügen sollen, z. B. bei den Tubusführungen der Mikroskope oder bei den Führungen von Feinmeßgeräten, bei denen es häufig darauf ankommt, sehr kleine Größen, tausendstel Millimeter oder noch weniger, wiederholt genau einzustellen oder zu messen, ist es von größter Wichtigkeit,'die Führungen für die bewegten Teile so auszubilden, daß die Bewegung dieser Teile leicht. und gleichmäßig vor sich geht und daß vor allem die Abnutzung der gegeneinander bewegten -Führungsteile möglichst gering ist. Um dies zu erreichen, sind bereits zahlreiche Wege eingeschlagen worden. Zunächst hat man ein Schmiermittel, in der Regel Fett, zwischen die aneinandergleitenden Teite-gebracht,_ oder man hat die Reibung durch Wahl verschiedener Metalle für die beiden Führungsteile zu verringern gesucht: Auch rollende Glieder, wie Walzen oder Kugeln, 'hat man zur Verringerung der Reibung und der Abnutzung zwischen den Führungssflächen angeordnet. Alle diese Mittel konnten aber nicht vollauf befriedigen. Man. hat dann vorgeschlagen, .neben -den eigentlichen, das Meßergebnis beeinflussenden Führungen noch Hilfsführungen, die die Führungsarbeit für gewöhnlich zu übernehmen hatten, vörzusehen und. die eigentlichen, das Ergebnisbeeinflussenden Führungen nur während der .endgültigen Einstellung in Tätigkeit treten zu lassen. Hierzu mußten die Hilfsführungen in eine Außergebrauchsstellung gebracht werden können. - Diese Einrichtung ergab jedoch eine verhältnismäßig umständliche Bauart.
  • Es hat sich nun-gezeigt, daß sich eine überraschend einfache und vorzüglich befriedigende Lösung der vorliegenden Aufgabe erzielen läßt, wenn man gemäß der Erfindung einen der beiden Führungsteile, sei es den führenden oder den . geführten, aus festem Graphit herstellt. Es hat sich gezeigt, daß sich auf .diese Weise nicht nur ein leichter und gleichmäßiger Gang der Führung erzielen läßt, sondern daß auch die Abnutzung beider Führungsteile äußerst gering gehalten werden kann, und zwar so gering, daß -sie selbst .bei den hohen Anforderungen, die an die Einrichtungen der vorliegenden Art gestellt werden, auch nach langem Gebrauch völlig vernachlässigbar ist. Dazu kommt der -weitere. Vorteil; daß der Gebrauch eines Schmiermittels . entbehrlich wird. .Als besonders zweckmäßig hat es sich gezeigt, den mit dem Graphitteil gepaarten Führungsteil aus Gußeisen herzustellen.-Es ist bereits vorgeschlagen -,vorden, bei Lagern -für besonders schnell umlaufende Wellen, wie sie z. B. bei elektrischen Ventilatoren, Pumpen u. dgl. in Betracht kommen, reinen Graphit als Lagerteil zu verwenden. Im vorliegenden Fall-dagegen handelt es sich um ganz langsame Bewegungen über kleine Wege, wobei,völlig andere Eigenschaften des Graphits ausgenutzt werden -als in dem bekannten Fall, die sich überraschenderweise erst beim Gegenstand der Erfindung gezeigt haben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung entsprechenden Führung im Grundriß dargestellt.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel, einer Einrichtung, die z. B. zum Ausmessen photographischer Aufnahmen dienen kann, ist eine bei der genannten Anwendung des Geräts zum Tragen der photographischen Aufnahmen dienende Platte a mit zwei Lenkern b an einem Winkele befestigt, der seinerseits mit zwei Lenkern d auf einem Tisch e befestigt ist. Über der Platte a ist ein Mikroskop f, das mit einem Fadenkreuz f l ausgestattet ist, angeordnet, und zwar ist es durch einen Arm g fest mit dem Tisch e verbunden. Durch die Lenkeranordnung kann jeder Punkt der Platte a auf das Fadenkreuz f l eingestellt werden. Um die Abstände der einzelnen Plattenpunkte von einer parallel zur oberen Plattenkante a1 verlaufenden Bezugslinie messen zu können, ist die Kante a1 als Lineal ausgebildet, die die Führung für einen Taststift h darstellt, der erfindungsgemäß aus Graphit besteht. Der Taststift h ist in einer Hülse hl gefaßt, die in einer Bohrung i verschiebbar ist. Durch eine Feder il wird der Taststift h stets gegen das Lineal a1 gedrückt. Die Hülse hl hat einen Zeigerstrich h2, mit dem die Stellung der Hülse gegenüber einer Teilung i2, etwa unter Zuhilfenahme einer Lupe, abgelesen werden kann.
  • Wie ersichtlich, gleitet hier das Lineal a1 bei der Einstellung der Platte a ohne Zwischenfügung eines Schmiermittels dauernd an dem Taststift h entlang, wodurch eine Abnutzung der Linealkante und des Stiftes und damit die Entstehung einer Fehlmessung zu befürchten ist. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei dev, der Erfindung entsprechenden Ausbildung die Abnutzung so außerordentlich gering ist, daß sie nicht mehr ins Gewicht fällt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCI3E: i. Feinführung mit zwei aneinandergleitenden Führungsteilen, insbesondere für optische Meßgeräte, Mikroskope o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Führungsteile (der führende oder der geführte) aus Graphit besteht.
  2. 2. Feinführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Graphitteil gepaarte Teil aus Gußeisen besteht.
DEZ19589D 1931-09-27 1931-09-27 Feinfuehrung Expired DE587398C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ19589D DE587398C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Feinfuehrung

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DEZ19589D DE587398C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Feinfuehrung

Publications (1)

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DE587398C true DE587398C (de) 1933-11-02

Family

ID=7624909

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DEZ19589D Expired DE587398C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Feinfuehrung

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