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DE580806C - Senderutschen fuer Briefsortierwerke - Google Patents

Senderutschen fuer Briefsortierwerke

Info

Publication number
DE580806C
DE580806C DET41183D DET0041183D DE580806C DE 580806 C DE580806 C DE 580806C DE T41183 D DET41183 D DE T41183D DE T0041183 D DET0041183 D DE T0041183D DE 580806 C DE580806 C DE 580806C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
stacking
send
chutes
rear wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET41183D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co filed Critical Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority to DET41183D priority Critical patent/DE580806C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE580806C publication Critical patent/DE580806C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C7/00Sorting by hand only e.g. of mail
    • B07C7/02Compartmented furniture, e.g. pigeon-holes

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Senderutschen für Briefsortierwerke Um bei Briefsortierwerken, insbesondere in kleineren Briefpostämtern, an Betriebskosten zu sparen, ist man dazu übergegangen, in verkehrsarmen Stunden das Sortierwerk völlig stillzusetzen. Hierbei hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, durch entsprechende Einrichtungen die Senderutschen aus ihrer geneigten Beschickungslage in eine waagerechte Stapellage zu bringen, um die Sortiergeschäfte auch während des Stillstandes des Bandwerkes nicht unterbrechen zu müssen. Diesen bei Briefsortierwerken bereits bekannten Einrichtungen haften jedoch insofern erhebliche Mängel an, als einerseits beim Einschwenken der Senderinnen in die Stapellage die Höhenlage der einzelnen Sendeschlitze sich ändert und anderseits ein Durchgleiten der zu stapelnden Briefschaften auf die Sammelbänder leicht möglich ist, da die Senderinnen auch in der Stapellage an ihren den Sammelbändern zugekehrten Enden offen sind.
  • Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß jeder Rutschenkanal in zwei miteinander gekuppelte Hälften unterteilt ist, welche in ihrer Stapelstellung ein abgeschlossenes Stapelfach bilden. Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. i bis 6 der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Bei dem in Abb. i und 2 schematisch im Schnitt bzw. in Vorderansicht gezeigten Sortierhandwerk von üblichem Aufbau sind mit a und b die Einwerfschlitze und mit c die Stapelfächer bezeichnet. Die Senderinnen a', b' sind in senkrechter Ebene untereinander in Reihen angeordnet. Die zu sortierenden Briefe werden in üblicher Weise in Kästen i mittels Transportband 2 den einzelnen Arbeitsplätzen zugeführt. Die in senkrechter Ebene untereinander laufenden Sammelbänder I, I' werden in U-förmig gebogenen Rinnen geführt.
  • Um in verkehrsarmen Stunden die Sortiergeschäfte nicht unterbrechen zu müssen, ist jeder Rutschenkanal ä, b' in ein bis auf den Einwerfschlitz geschlossenes Stapelfach umwandelbar. Wie aus Abb.3 der Zeichnung ersichtlich, besteht der Kanalboden aus zwei schwenkbaren Teilen io und 14, von denen der Bodenteil io mittels Scharnier g an ein über die ganze Schrankwand sich erstreckendes Winkeleisen 3 angelenkt ist. Der andere Bodenteil 14 ist mittels Scharnier 15 an ein Konsol 18 angelenkt und trägt beiderseits Lappen 16, die mit Schlitzführungen 17 ausgerüstet sind. Am freien Ende des schwenkbaren Bodenteiles io sind Führungsstücke 1a vorgesehen, die beiderseits je einen Stift 13 aufnehmen, der in den Führungen 17 der Lappen 16 gleiten kann. Hierdurch sind die beiden beweglichen Bodenteile io und 14 zwangsläufig miteinander gekuppelt und nehmen, wenn die Senderutschen c' vorübergehend als Stapelfächer Verwendung finden sollen, die in Abb. 3 in gestrichelten Linien angedeutete Stellung ein, wobei der Teil 14 die Rückwand des Stapelfaches bildet.
  • Mit den schwenkbaren Bodenteilen io sind Lenker 8 fest verbunden, die wiederum mittels Bolzen ii an eine gemeinsame Zugstange 7 angelenkt sind, durch deren Verstellung der sortierende Beamte je nach Bedarf die Senderutschen a' in die Beschickungs-oder auch in die Stapellage einstellen kann. Durch die in der Schrankrückwand i9 vorgesehenen Schlitze i9' gleiten die den Senderutschen a' übergebenen Briefschaften auf die Sammelbänder I.
  • Bei der in Abb.4 der Zeichnung für die Senderutschen b' gezeigten Ausführungsform, welche durch die größere Entfernung 'der Einwerfschlitze von den zugeordneten Sammelbändern bedingt ist, bilden die beiden beweglichen Teile 2o und 22 den Kutschenboden. Der Bodenteil 2o ist mittels Scharnier 21 an Winkeleisen 4 angelenkt; der andere Bodenteil 22 ist mit einem Scharnier 23 verbunden, welches auf den an der Schrankrückwand 27 festen Konsolen 23' befestigt ist. Zwecks Steuerung der Senderutschen b' sind wiederum Lenker 24 mit den schwenkbaren Bodenteilen 2o fest verbunden, wobei diese Lenker 24 über Drehbolzen 25 an eine gemeinsame Strebe 6 angeschlossen sind. Auch hier können, wie in Abb. i der Zeichnung schematisch angedeutet, beispielsweise mittels eines entsprechend feststellbaren Handhebels 5, die Senderutschen b' in die geneigte Beschickungslage oder in die waagerechte Stapellage, wie in Abb.4 in gestrichelten Linien angedeutet, eingestellt werden. Die Briefschaften gleiten hier bei geneigter Beschickungslage der Senderutschen b' durch die in der Schrankwand 27 vorgesehenen üblichen Schlitze 26 auf die Sammelbänder I, T'.
  • Die Führung der Sammelbänder 1 zwischen den Sortierschrankwänden kann, wie beispielsweise in Abb.5 der Zeichnung dargestellt, derart erfolgen, daß in einem an der Schrankrückwand 27 festen U-Eisen 28 Führungsbleche 29 gelagert sind, deren gegenseitiger Abstand durch Paßstücke 30 geregelt ist. Die Führung der Sammelbänder I kann auch noch in anderer Weise, wie beispielsweise in Abb.6 gezeigt, erfolgen; es findet hier ein U-förmig gebogenes Blech I' Verwendung, welches von an der Schrankrückwand 27 befestigten Winkeleisen 32 getragen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Senderutsche für Briefsortierwerke, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rutschenkanal (a', b'. . .) in zwei miteinander gekuppelte Hälften unterteilt ist, welche in ihrer Stapelstellung ein abgeschlossenes Stapelfach bilden.
  2. 2. Senderutsche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einschwenken des einen Kutschenteiles (io bzw. 2o) dieses als Stapelfachboden,der andere Kutschenteil (i4 bzw. 22) zwangsläufig als Stapelfachrückwand einstellbar ist.
  3. 3. Senderutsche nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (io bzw. 2o) des Kutschenkanals (a', b'. . .) mittels Scharnier (9 bzw. 21) an Winkeleisen (3 bzw. 4) angelenkt und durch Hebelwerke (8, 7, i i bzw._ 6, 24, 25) verstellbar ist.
  4. 4. Senderutsche nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Stapelfachrückwand bildende Kutschenteil (i4) mit zwei -seitlichen Lappen (i6) versehen ist, die am freien Ende -des Kutschenteiles (io) befestigte Stifte (i3) in Führungsschlitzen (i7) aufnehmen und so eine zwangsläufige, gelenkige Verbindung zwischen den beiden Kutschenteilen (io und 14) herstellen.
  5. 5. Senderutsche nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stapelfachrückwand bildenden Kutschenteile (i4 bzw. 22) mittels Scharniere (i5 bzw. 23) auf Konsolen (i8 bzw. 23') befestigt sind.
DET41183D 1932-08-11 1932-08-11 Senderutschen fuer Briefsortierwerke Expired DE580806C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET41183D DE580806C (de) 1932-08-11 1932-08-11 Senderutschen fuer Briefsortierwerke

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DET41183D DE580806C (de) 1932-08-11 1932-08-11 Senderutschen fuer Briefsortierwerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE580806C true DE580806C (de) 1933-07-17

Family

ID=7560964

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET41183D Expired DE580806C (de) 1932-08-11 1932-08-11 Senderutschen fuer Briefsortierwerke

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DE (1) DE580806C (de)

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