DE578255C - Einrichtung zum Nachschleifen und Glaetten von Schnecken unter Verwendung ringfoermiger Schleifsteine - Google Patents
Einrichtung zum Nachschleifen und Glaetten von Schnecken unter Verwendung ringfoermiger SchleifsteineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F13/00—Making worms by methods essentially requiring the use of machines of the gear-cutting type
- B23F13/02—Making worms of cylindrical shape
- B23F13/04—Making worms of cylindrical shape by grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. JUNI 1933
12. JUNI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 578 KLASSE 49d GRUPPE?
Paul Durand in Neuilly-sur-Seine, Frankreich
ringförmiger Schleifsteine
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Nachschleifen und Glätten von Schnecken
u. dgl.
Der Erfindung gemäß ist bei einer derartigen Einrichtung unter Verwendung ringförmiger
Schleifsteine ein rohrförmigen auswechselbar in einer Tragscheibe sitzender
Schleifstein an einer Kante abgeschrägt. Derselbe läuft in einer der Achse der Schnecke
to ο. dgl. parallelen oder angenähert parallelen Ebene um, wobei er mit der abgeschrägten
Fläche das Werkstück schleift, so daß eine Erzeugende der Schnecke mit einer Erzeugenden
der Schleiffläche zusammenwirkt und die letztere sich auch bei Abnutzung stets gleich bleibt.
Es ist erfahrungsgemäß sehr schwierig, unter Beibehaltung des theoretisch allein richtigen
Profiles Schnecken u. dgl. durch schnelle und sparsame Verfahren nachzuschleifen bzw.
zu glätten. Es war bereits bekarnrt, zu diesem Zweck spiralförmige Schleifkörper mit
vielfachen Angriffskanten oder Zähnen zu verwenden« Es' wurden weiterhin bereits
as Schleifkörper benutzt, die auf einem Rade
mit vielfachen Angriffskanten oder Zähnen versehen waren, bei denen aber bloß eine
Kante abgeschrägt war, so daß zunächst eine Flankenseite der Schnecke abgeschliffen
wurde, die letztere, umgekehrt in Längsrichtung vorrückend, auch auf der anderen Flankenseite
bearbeitet wurde. Nach einem anderen bereits bekannten Verfahren wurde ein Schleifkörper benutzt, dessen Achse nicht
senkrecht zur Längsachse der Schnecke angeordnet ist. Dabei wird aber beim Nachschleifen
des Schleifkörpers der arbeitende Durchmesser größer.
Die Einrichtung gemäß Erfindung zeigt den Vorteil, daß der arbeitende Durchmesser
des Schleifkörpers der gleiche bleibt, daß das allein richtige theoretische Profil der Schnecke
beibehalten wird, der als Schleiforgan verwendete ringförmige Schleifstein die ungehinderte
Auslösung aus dem benachbarten Gewindegang zuläßt und ein sicheres, rasches Schleifen ermöglicht wird.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Erfindung.
Abb. ι zeigt eine noch zu schleifende bzw.
zu glättende Schnecke.
Abb. 2 zeigt einen Teilquerschnitt der Schleifeinrichtung in Berührung mit der zu
bearbeitenden Schnecke.
Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht auf Linie 3-3 nach Abb. 1.
Der Erfindung gemäß läuft der ringförmige Schleifstein M in einer Ebene um, die der
Längsachse deT Schraube parallel oder im
wesentlichen parallel ist, während die Rotationsachse senkrecht zur Ebene steht.
Bei der in Abb. ι dargestellten Schnecke V
mit dem Teilkreisdurchmesser D ist die Lage des Schleifkörpers angegeben. Der Mittelpunkt
des Schleifkörpers, d. h. die Achse B desselben, liegt auf einer Geraden, die den
Neigungswinkel des Gewindes mit der Horizontalen einschließt. Der Schleifstein M ist
ίο in einer um die Achse B umlaufenden
Scheibe N eingelassen und kann aus einem Stück oder aber aus mehreren aneinander anschließenden
oder auch voneinander getrennten Kreisabschnitten bestehen. Der Querschnitt des Schleifkörpers PAP' ist durch
den Entwurf der zu schleifenden Flanken bestimmt oder aber gerade. Der Innenhalbmesser,
r des Schleif körpers ist so gehalten, daß das benachbarte Gewinde bzw. der be-
■no nachbarte Gang vollständig von dem Schleifkörper
frei bleibt. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den Halbdurchmesser r= 150
bis 250 mm zu halten.
Bei Benutzung der Schleifeinrichtung er-■25 folgt eine Abnutzung des Schleifkörpers, die
eine Berichtigung erforderlich macht. Durch das Instandsetzen des Schleif körpers mit
einem Abdrehdiamanten wird der Schleifkörper in den durch die gestrichelten Linien 1,2,3
(Abb. 2) dargestellten Lagen abgenutzt. Trotz der Abnutzung ist, wie ersichtlich, der Halbmesser
r stets konstant, sämtliche anderen Querschnittspunkte des Schleifkörpers bleiben
bezüglich der Schleifwirkung ebenfalls konstant. Entsprechend der Abnutzung des Schleifsteines erfolgt ein Vorrücken der
Schleifscheibe in Pfeilrichtung f.
Die erforderliche Umlaufgeschwindigkeit wird entsprechend dem zur Anwendung kommenden
Schleifkörper gewählt und so gehalten, daß schädliche Erschütterungen, die· die
Genauigkeit des Schleifvorganges beeinträchtigen, vermieden werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Nachschleifen und Glätten von Schnecken u. dgl. unter Verwendung ringförmiger Schleifsteine, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleif- g0 stein, dessen Achse senkrecht oder annähernd senkrecht zur Werkstückachse steht, als Schleiffläche eine ringförmige, dem zu schleifenden Profil entsprechende schräge Außenmantelfläche hat und daß zwecks Vermeidung einer Änderung des Schleifringdurchmessers oder der Lage der Schleiffläche dasAbrichten der Schleiffläche parallel zur ursprünglichen Lage der Erzeugenden der Mantelfläche erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR578255X | 1930-04-02 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE578255C true DE578255C (de) | 1933-06-12 |
Family
ID=8955277
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930578255D Expired DE578255C (de) | 1930-04-02 | 1930-09-10 | Einrichtung zum Nachschleifen und Glaetten von Schnecken unter Verwendung ringfoermiger Schleifsteine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE578255C (de) |
-
1930
- 1930-09-10 DE DE1930578255D patent/DE578255C/de not_active Expired
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