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DE567555C - Kupplungsvorrichtung zur Verbindung elektrischer Leitungen - Google Patents

Kupplungsvorrichtung zur Verbindung elektrischer Leitungen

Info

Publication number
DE567555C
DE567555C DE1930567555D DE567555DD DE567555C DE 567555 C DE567555 C DE 567555C DE 1930567555 D DE1930567555 D DE 1930567555D DE 567555D D DE567555D D DE 567555DD DE 567555 C DE567555 C DE 567555C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
coupling device
line
electrically conductive
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930567555D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Kaspareck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Application granted granted Critical
Publication of DE567555C publication Critical patent/DE567555C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/38Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts
    • H01R24/40Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts specially adapted for high frequency
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2103/00Two poles

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kupplungsvorrichtung zur Verbindung elektrischer Leitungen, die sich durch guten Kontakt bei leichter Lösbarkeit auszeichnet. Sie eignet sich besonders zur Verbindung von Mikrophonen, Tonabnehmern u. dgl. mit Verstärkern, wo Übergangswiderstände zu Störgeräuschen Anlaß geben können und durch axiale Zugbeanspruchung die Verbindung nicht gelöst werden
.0 darf.
■ Bei Kupplungsvorrichtungen, bei denen man eine Lösung durch axiale Zugbeanspruchung vermeiden will, hat man einen Kupplungsteil mit einem Gewindebolzen, den anderen Teil
.5 mit einer Gewindemutter versehen. Das Zusammenschrauben der Kupplungshälften ist bei den bekannten Vorrichtungen, bei denen ein Verdrehen der Kupplungshälften gegeneinander vermieden werden muß, verhältnismäßig zeit-
!o raubend. Um eine besondere Schraube, die die Vorrichtung verteuert, zu vermeiden, hat man vorgeschlagen, die Schraubverbindung selbst zur Kontaktgabe zu benutzen. Bei mehrpoligen Steckern muß bisher jeder Pol
■·5 für sich verschraubt werden, was sich erst recht als unpraktisch herausgestellt hat.
Die Erfindung schafft nun eine Kupplungsvorrichtung, die die Nachteile der bekannten Vorrichtungen beseitigt, deren Bedienung
.0 einfach ist und deren Herstellungskosten gering iind. Das Kennzeichen der Kupplung gemäij der Erfindung ist. dall bei gegeneinander elektrisch leitend verschraubten Kupplungshälften zwei Leitungen unmittelbar durch eine Schraubverbindung hoher Stei-
") Von dein Palentsucher ist als der Erfinder angegeben vor Jen:
Paul Kaspareck in Berlin-Stcmenssladf.
gung {'Mehrfachgewinde! und zwei weitere Leitungen durch das bei der Verschraubung in Richtung der Kupplungsachse erfolgende Gegeneinanderpressen zweier, je zu einer Kupplungshälfte gehöriger elektrisch leitender Teile miteinander verbunden werden.
Bei einer elektrisch leitenden Verschraubung neben der Schraubverbindung selbst auch den durch die Verschraubung entstehenden axialen Anpressungsdruek zweier, je zu einer Kupplungshälfte gehöriger Teile zur elektrisch leitenden Verbindung auszunutzen, ist zwar z. B. bei Glühlampenfassungen bekannt, doch hat man bei Leitungskupplungen dieses Prinzip bisher nicht verwendet. Die Ursache für die bisher nicht erfolgte Übertragung ist darin zu sehen, dao beim Einschrauben einer Glühlampe in eine Fassung die Glühlampe gegenüber dieser Fassung mehrfach um ihre eigene Achse gedreht werden kann. Bei Leitungskupplungen würden durch ein mehrmaliges \~erdrehen der Kupplungshälften gegeneinander die Zuführungsleitungen zur Kupplung bald Schaden nehmen. Die Erkenntnis dieses Übels führte gemäß der Er-
iv.ulung zu dem Vorschlag, bei Leitungskupplungen die Schraubverbindung mittels eines Gewindes hoher Steigung (Mehrfachgewinde) vorzunehmen.
5 Die Anordnung der Schraubverbindung kann bei den Leitungskupplungen ebenfalls außen end die Druckkontakte können innen augeordnet sein, doch empfiehlt sich eine Anordnung der Schraubverbindung im Zentrum to der Kupplung deshalb, weil dann auLVn weitere Kontaktzylinder vorgesehen werden können. Die durch Gegeneinanclerpressen Kontakt machenden Teile werden dann zweckmäßig konzentrisch um die Schraubverbindung angeordnet, und zwar wird vorteilhaft _ der eine Kupplungsteil mit einem Kontaktzünder ausgerüstet, der beinuVerschrauben tier Kupplungsteile gegen einen Ansatz eines am anderen Kupplungsteil angebrachten Kontaktzylinders stößt.
Zur Erzielung weiterer Verbindungen mit der gleichen Kupplungsvorrichtung können jeder Kupplungshälfte radial federnde Kontaktteile so zugeordnet werden, daß verschiedenen Kupplungshälften angehörende Kontaktteile bei verschraubter Kupplung durch die radiale Federung miteinander in Kontakt sind.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Abbildungen erläutert, die Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellen.
Abb. ι zeigt eine dreipolige Kupplungsvorrichtung, und zwar sind die Kupplungshälften nebeneinander dargestellt. Diese Kupplungsvorrichtung soll zur Verbindung von hochwertigen Mikrophonen mit dem Verstärker dienen, und zwar besitzt sie zwei Pole für die Doppelleitung und einen Pol für die abzuschirmende Erdleitung. Der Stecker 1 enthält als Kern eine kräftige Schraube 2, die mit fünffach steigendem Gewinde ausgebildet ist. Die Schraube 2 selbst ist ebenfalls als Stromleiter verwendet. Der Anschluß erfolgt an einer Lötöse 6, die mit der Schraube 2 leitend verbunden ist. Die Schraube 2 sitzt innerhalb eines Isolierstückes 3, das von einem zylindrischen Kontakt 4 umgeben ist, und ist mit einer Lötöse 9 versehen. Die eigentliche Kontaktfläche des Zylinders 4 wird durch einen Flansch 5 gebildet. Als dritte Kontaktfläche dient ein zylindrischer Ring 7, der durch einen Distanzring S aus Isolierstoff von dem zylindrischen Ring 4 getrennt ist. Die zweite Kupplungshälfte 10 (Steckdose) enthält die Mutter 11 für die Schraube 2 des Steckers 1. Die Mutter 11. die mit einer Lötöse 12 verbunden ist. sitzt innerhalb eines KiHuaktzylinders 13 in einem Isolierblock 14. Per Kontaktzylinder 13. der (.'ine Lötöse 17 besitzt, ist von dem dritten Kontaktzvlinder 15 durch einen Isolierring 16 getrennt. Die zylindrischen Kontaktflächen 4, 7, 13 und 15 sind zweckmäßig geschlitzt, um auch bei Abnutzung einen sicheren Kontakt zu gewährleisten. Zur Herstellung der Verbindung I wird die Kupplungshälfte 10 auf die Kupp-I lungshälfte 1 geschraubt, wobei infolge des ι mehrfach steigenden Gewindes nur eine einj zige LTmdrehung erforderlich ist, um den j Kontaktzylinder 13 bis zum Flansch 5 zum Anschlag zu bringen. Schraube 2 und Mutter 11, Kontaktzvlinder 4, 5 und 13 sowie 7 und 15 verbürgen guten Kontakt, insbesondere dadurch, daß beim Zusammendrehen der Kupplungshälften der Rand des Zylinders 13 sich fest gegen den Bund 5 preßt. Der Gegendruck im Gewinde der Schraube 2 und der Mutter 11 wirken sich dort ebenfalls kontaktverbessernd aus.
Der dritte Pol der Kupplungsvorrichtung, der konzentrisch um die Kontaktzvlinder 4 und 13 gelagert ist, soll nur die Verbindung der schirmenden Erdleitung herstellen. Für diese Verbindung reicht der Druck der federnden Zylindersegmente völlig aus.
Die Kupplungsvorrichtung ist in einem schlanken Doppelkegel aus Preßstoff gelagert, wie dies aus der Abb. 2 ersichtlich ist. Jede Kupplungshälfte ist mit Lötanschlüssen für go die geschirmte Doppelleitung versehen, wie dies aus der Abb. 1 andeutungsweise ersichtlich ist. Die Preßstoffumhüllung jeder Kupplungshälfte ist mit einem gekordelten oder anderweitig aufgerauhten Ring versehen, der das Zusammenschrauben der Kupplungshälften erleichtert.
Zur Verwendung der Kupplung unmittelbar am Mikrophon ist der Steckerteil mit einem Befestigungsflansch 18 am äußeren too Kontaktring 7 (Erdschirm) versehen, wie dies in Abb. 3 veranschaulicht ist.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigen stets den inneren Gewindeteil konzentrisch umgebende Kontaktvorrichtungen. Es ist jedoch auch möglich, die Kontakte seitlich der Achse so anzuordnen, daß sie bei der Schraubbewegung betätigt werden, d. h. der öffnungs- bzw. Schließyorgang in Richtung der Drehbewegung der Kupplungshälften er- no folgt.
Außer für die Zwecke der Schwachstromtechnik ist die neue Kupplungsvorrichtung auch für Starkstrom verwendbar und vorteilhaft, da sie große Stromstärke führen kann infolge der großen Kontaktflächen und bei entsprechender Ausführung auch für Spannungen von 500 Volt und darüber durchgebildet werden kann, ohne daß die Kupplungsvorrichtung größer wird als die bisher übichen. Das Herausziehen mittels der Leitungsschnur ist hierbei unmöglich gemacht.

Claims (5)

  1. Pa tk χ τ λ χ S Pr γ cue:
    ι. Kupplungsvorrichtung zur Verbindung elektrischer Leitungen, bei der die Verbindung der Kupplungshälften durch ihre elektrisch leitende Verschraubung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Leitungen unmittelbar durch eine Schraubverbindung hoher Steigung (Mehrfachgewinde) und zwei weitere Leitungen durch das bei der Verschraubung in Richtung der Kupplungsachse erfolgende Gegeneinanderpressen zweier, je zu einer Kupplungshälfte gehöriger elektrisch leitender Teile miteinander verbunden sind.
  2. 2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kupplungshälfte weitere mit elektrischen Leitungen verbundene und radial federnde Kontaktteile so zugeordnet sind, daß verschiedenen Kupplungshälften angehörende Kontaktteile bei verschraubter Kupplung miteinander in Kontakt sind
    a5 und dadurch weitere Leitungsverbindungen herstellen.
  3. 3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch einen, der einen Kupplungshälfte zugeordneten elektrisch leitenden und mit einer Leitung verbundenen Gewindebolzen (2) und eine, an der anderen Kupplungshälfte angebrachte elektrisch leitende und ebenfalls mit einer Leitung verbundene Gewindemutter (11). ferner einen konzentrisch um den Schraubenbolzen (» angeordneten und mit einer weitereu Leitung verbundenen Metallzylinder (4), gegen dessen Flansch (5) bei verschraubter Kupplung ein konzentrisch um die Gewindemutter (11) angeordneter und ebenfalls mit einer Leitung verbundener Metallzylinder (13) gepreßt ist.
  4. 4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallzylinder (4 und 13) von radial federnden Metallzylindern (7 bzw. 15) umgeben sind, die ebenfalls mit je einer Leitung verbunden sind.
  5. 5. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kupplungshälfte in einem außen ganz oder teilweise aufgerauhten, zweckmäßig mit einem aufgerauhten Ring versehenen Isolierpreßstoffgehäuse angeordnet ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
    .v. firnnrCKT in »kr i(i:i(:iisnm'CKKHi:t
DE1930567555D 1930-06-26 1930-06-26 Kupplungsvorrichtung zur Verbindung elektrischer Leitungen Expired DE567555C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE567555T 1930-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE567555C true DE567555C (de) 1933-01-05

Family

ID=6567875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930567555D Expired DE567555C (de) 1930-06-26 1930-06-26 Kupplungsvorrichtung zur Verbindung elektrischer Leitungen

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DE (1) DE567555C (de)

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