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DE562082C - Addierwerk mit Einstellscheiben - Google Patents

Addierwerk mit Einstellscheiben

Info

Publication number
DE562082C
DE562082C DE1930562082D DE562082DD DE562082C DE 562082 C DE562082 C DE 562082C DE 1930562082 D DE1930562082 D DE 1930562082D DE 562082D D DE562082D D DE 562082DD DE 562082 C DE562082 C DE 562082C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
adjusting
locking
pawl
pivot member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930562082D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAXIMILIAN REINTANZ
Original Assignee
MAXIMILIAN REINTANZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAXIMILIAN REINTANZ filed Critical MAXIMILIAN REINTANZ
Application granted granted Critical
Publication of DE562082C publication Critical patent/DE562082C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Addierwerk mit Einstellscheiben Die Erfindung betrifft Addierwerke mit Einstellscheiben, die je einen Griff zu ihrer Verstellung tragen und neben denen sich je eine Zahlentrommel befindet, die an ihrem Umfange mehrere, z. B. drei oder vier, Zahlenreihen und an ihrer Seite ein fest verbundenes Schaltrad tragen, welches mit einer entsprechenden Zahl von Zähnen (dreißig oder vierzig beispielsweise) am Umfange versehen ist. Über dieser Verzahnung wird jedesmal ein Schwenkglied über den Bereich von zehn Zähnen hin und her geführt, welches eine federnde Klinke trägt, die jeweils von einer Lage an, die durch die Verstellung der Einstellscheibe mit einer seitlich angebrachten bogenförmigen Führung bestimmt wird, in die Schaltradverzahnung eingreift und dadurch die Zahlentrommel um ein bestimmtes Stück verdreht. Diese federnde Klinke wurde bisher an einem an der Seitenwand des Schwenkgliedes schwenkbar angebrachten Körper angeordnet und wurde von einer Feder in die Außereingriffslage gedrängt. Wenn nun dieses Schwenkglied bei der Weiterdrehung der Antriebswelle wieder in . seine Ausgangslage zurückgeführt wurde, so lief die Sperrklinke frei zurück. Bei hastiger Bewegung des Antriebes wurde durch die Schwungkraft der mitgenommenen Zahlentrommel und ihrer Verzahnung dieser vereinigte Körper leicht noch ein Stück weiter gedreht, so daß sich Fehler in der Addition einschlichen. Das Überschlagen, das man bereits bei Addierwerken anderer Bauart unterbunden hat, wird hier durch die Erfindung in einfacher Weise dadurch verhindert, daß die Sperrklinke an dem Schwenkglied unmittelbar angeordnet wird. Sie wird dabei so stark gewählt, daß sie, sobald und solange sie sich unter der bogenförmigen Führung befindet, nicht mehr nach außen zurückweichen kann.
  • Bekannt war es bereits, die Einstellscheibe in ihrer Lage während der Drehung des Antriebwerkes durch eine Verriegelungsvorrichtung zu sichern, die am Ende des jeweiligen Antriebsvorganges wieder gelöst wurde zu dem Zwecke, die Mitnahme durch Reibung zu verhindern.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung nun weiter darin, daß .die Einstellscheibe nur bis zum Beginn der Rückkehrbewegung des Schwenkgliedes gesperrt gehalten wird. Sie wird dann zur Freigabe dieser Bewegung zwangläufig in die Ausgangslage zurückgeführt, so daß auch die bogenförmige Führung außer Wirkung mit der Schaltklinke gelangt und nun erst die Rückführung des Schwenkgliedes freigibt. Die Sperrung der Einstellscheibe erfolgt dabei vorteilhaft von der Hauptantriebswelle aus, die zu diesem Zwecke mit einer Steuerungsscheibe versehen wird und einen Kniehebel beeinflußt, dessen freies Ende an einer von einer Feder stets in die Sperrlage gedrängten Stange angreift, die mit einem Sperrvorsprung hinter ein ebenfalls doppelhebelförmiges Glied greift, dessen entgegengesetztes freies Ende, wie bekannt, in die Sperrverzahnung der Einstellscheibe eingreift.
  • Damit die Einstellscheibe in die Ausgangslage zurückgedrängt werden kann, trägt sie erfindungsgemäß eine Verzahnung, die ständig mit einem Zahnsegment in Eingriff steht, welches über seinen Drehpunkt hinaus bis in den Bereich der Sperrschiene verlängert ist und dort unter dem Einfluß der von der Steuerungsscheibe erfolgenden Rückwärtsbewegung der Schaltschiene durch einen Vorsprung an dieser verschwenkt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. i bis 3 eine Seitenansicht des Addierwerkes in verschiedenen Bewegungsstellungen eines Addiervorganges und Fig. q. eine Aufsicht auf eine Addierwerksgruppe unter Weglassung aller für das Verständnis nicht erforderlichen Teile in größerem Maßstäbe.
  • Die Hauptantriebswelle i trägt eine gestrichelt dargestellte Kurbel e und außerdem zwei gegeneinander fast diametral versetzte Zahnsegmente a, b, von denen das Segment b einen größeren Krümmungsradius hat, und weiter eine Steuerungsscheibe 3. Bei der Umdrehung der Kurbel :2 verdreht das Segment a ein am Zapfen q. gelagertes Zwischenrad d und dieses ein Segment &, welches auf der Welle 5 fest angebracht ist. Infolgedessen verdreht sich diese Welle 5 und ein mit ihr fest verbundenes Schwenkglied 6 in Richtung auf die bogenförmige Führung 7 an der Seitenwand der Einstellscheibe 8, die durch einen Einstellgriff 9 um die Welle 5 verschwenkt werden kann. In der in Fig. 2 gezeichneten Endstellung wird das Schwenkglied durch eine nicht dargestellte Vorrichtung angehalten.
  • Bevor die Drehung der Kurbele erfolgte, wurde die Einstellscheibe 8 auf eine beliebige Zahl eingestellt. Dabei greift in ihre Sperrkerben io eine Rolle ii ein, die an dem doppelhebelförmigen, um eine Welle 12 schwenkbar gelagerten Sperrglied 13 angebracht ist. In diese Lage wird der Doppelhebel 13 durch eine Feder 1q. ständig gedrängt.
  • Das Schwenkglied 6 trägt unmittelbar um den Zapfen 15 schwenkbar eine Klinke 1o, die ständig durch eine Feder 17 nach außen gedrängt wird. Diese Auswärtsbewegung wird durch einen an der Seitenwandung des Schwenkgliedes 6 befestigten Stift 18 begrenzt, der in einen Langschlitz i9 der Sperrklinke 16 hineinragt. Die Sperrklinke greift über die Verzahnung 2o an einer nur in Fig. 4 dargestellten Zahlentrommel 21, und zwar dann, wenn sie entgegen ihrer Federspannung 17 dadurch einwärts gedrängt wird, daß sie unter die bogenförmige Führung 7 der Einstellscheibe 8, 9 gelangt (Fig. 2). Die Sperrklinke 16 ist so stark gehalten, daß sie, solange sie sich unter dieser bogenförmigen Führung 7 befindet, nicht aus dem Eingriff mit der Verzahnung 2o heraustreten kann.
  • Die Einstellscheibe 8, 9 trägt auch eine Verzahnung 22, die mit einem Zahnsegment 23 im Eingriff steht, welches auf einer Welle .2q. schwenkbar gelagert ist und darüber hinaus eine Verlängerung 25 trägt. Je nach der Verstellung der Einstellscheibe bewegt sich auch diese Verlängerung 25 in Richtung auf den Doppelhebel 1i, z2, 13. Dieser Doppelhebel 13 trägt an seinem der Rolle i i entgegengesetzten Ende eine Ausnehmung i3', hinter die ein Sperrvorsprung 26 einer verschiebbar gelagerten Schiene 27 tritt, wenn diese von der Feder 28 in die Sperrlage gezogen wird. Am Ende dieser Stange befindet sich ein Zapfen 29, an dem ein um eine Welle 30 schwenkender Kniehebel 3i angreift, der mit seinem freien Ende auf der Steuerungsscheibe 3 mit einer Rolle 32 ständig aufliegt. Die Sperrschiene 27 tritt im ersten Augenblick der Drehbewegung der Kurbel :2 in Tätigkeit, weil die Rolle 32 von einem Absatz auf die Fläche 33 niedergleitet. Sobald. aber die Kurbel 2 so weit gedreht worden ist, daß das Schwenkglied 6 seine Vorwärtsbewegung beendet und dadurch die Verzahnung 2o der Zahlentrommel2i verstellt hat, wird das Knie 31 ganz plötzlich ausgeschwenkt (Fig.3) und dadurch einerseits der Sperrvorsprung 26 außer Eingriff mit dem Sperrhebelli3, 13' gebracht, andererseits aber auch die Verlängerung 25 des Segmentes 23 durch einen Vorsprung 34 mitgenommen und durch das Zahnrad 22 die Einstellscheibe 8, 9 mit der bogenförmigen Führung 7 in die Ausgangslage zurückgeschwenkt, sä däß nunmehr die Sperrklinke 16 unter denn Einfluß ihrer Feder 17 außer Eingriff mit der Verzahnung 2o gelangt. Während dieses Bewegungsvorganges der Sperreinrichtung war das Segment a bereits außer Eingriff mit dem Zwischenrade a1 gekommen.
  • Die Rückwärtsbewegung des Schwenkgliedes 6 erfolgt nun beim weiteren Drehen der Welle i dadurch, daß' das Segment b mit dem Segment b1, welches ebenfalls auf der Welle 5 befestigt ist und die in Fig.3 dargestellte Lage eingenommen hatte, in Eingriff gelangt. Da ein Zwischentrieb, wie vorher a1, fehlt, erfolgt jetzt die entgegengesetzte Bewegung des Schwenkgliedes 6 in die Ausgangslage. Mit einer Verzahnung am Umfange der Einstellscheibe 8 steht im übrigen je ein Zwischenglied 35 in Verbindung, welches ein Zifferrad 36 beeinflußt, die zusammen in gerader Linie in einer Schauöffnung die jeweilige Einstellung der Einstellscheiben erkennen lassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Addierwerk mit Einstellscheiben mit je einem Griff zu ihrer Verstellung und je einem Schaltrade an der zugehörigen Zahlentrommel, über denen auf deren Achse befestigte Schwenkglieder hin und her geführt werden, deren Schaltklinken auf ihrer Bewegungsbahn unter eine an den Einstellscheiben angeordnete, kreisbogenförmige Führung gelangen und auf diesem Teile des Weges mit der Schaltradverzahnung in Eingriff gelangen, dadurch gekenzeichnet, daß die Schaltklinke (16) unmittelbar an dem Schwenkgliede (6) derart angeordnet ist, daß die beim Eintritt in die bogenförmige Führung (7) an der in bekannter Weise festgestellten Einstellscheibe (8) in das Schaltrad (2o) eingedrückte Nase der Schaltklinke (16) infolge ihres Nichtausweichenkönnens ein etwaiges Überschlagen der Zahlentrommeln verhütet.
  2. 2. Addierwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einstellscheibe (8) eine Verzahnung (22) trägt und diese mit einem um eine Welle (24) schwenkbaren Zahnsegment (23) in Eingriff steht und dieses mit seiner Verlängerung (25) über die Welle (24) hinaus in den Bereich der Verriegelungsvorrichtung für die Einstellscheibe ($) derart hineinragt, ,daß sie bei der Entriegelung mitgenommen wird.
  3. 3. Addierwerk nach Anspruch 1 und 2 mit Doppelhebeln zur Sperrung der Einstellscheiben, die in ihrer Lage während der Drehung des Antriebswerkes verriegelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung durch eine von einer Feder (28) beeinflußte, verschiebbare Stange (27) mit einem von ihr getragenen Vorsprung (26) erfolgt, der hinter den Sperrhebel (13) tritt, daß diese Stange (27) zugleich einen weiteren, nach der entgegengesetzten Seite zeigenden Vorsprung (34) trägt, der gegen die Verlängerung (25) des Segmentes (23) in Wirkung kommt, sobald diese entgegen der Federspannung (18) zurückbewegt wird, und daß diese Rückwärtsbewegung durch eine Steuerungsscheibe (3) von der Antriebswelle (i) aus unter Vermittlung eines von der Welle (30) getragenen Kniehebels (31) erfolgt, sobald die Vorwärtsschwenkung des Schwenkgliedes (6) beendet ist.
DE1930562082D 1930-09-30 1930-09-30 Addierwerk mit Einstellscheiben Expired DE562082C (de)

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