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DE558528C - Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE558528C
DE558528C DEP61435D DEP0061435D DE558528C DE 558528 C DE558528 C DE 558528C DE P61435 D DEP61435 D DE P61435D DE P0061435 D DEP0061435 D DE P0061435D DE 558528 C DE558528 C DE 558528C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
additional
drive
pair
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP61435D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP61435D priority Critical patent/DE558528C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE558528C publication Critical patent/DE558528C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/12Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with variable number of ground engaging wheels, e.g. with some wheels arranged higher than others, or with retractable wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/0621Tractors adapted for multi-purpose use comprising traction increasing arrangements, e.g. all-wheel traction devices, multiple-axle traction arrangements, auxiliary traction increasing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

Man hat für Kraftfahrzeuge bereits vorgeschlagen, vor und hinter den zwei üblichen gummibereiften Räderpaaren noch je ein weiteres auf der Straße aufruhendes gummibereiftes Räderpaar vorzusehen, um bei Beschädigung eines Gummireifens die Fahrt ohne Reifenwechsel fortsetzen zu können. Ferner ist es nicht mehr neu, an vierrädrigen Kraftfahrzeugen ein zusätzliches heb- und senkbares hinteres Treibräderpaar anzubringen, mittels dessen im Bedarfsfall die Antriebsadhäsion vergrößert werden kann. Auch ist bei gewöhnlichen Kraftfahrzeugen und Gleiskettenfahrzeugen die Verwendung eines vorderen, ständig angehobenen zusätzlichen Treibräderpaares bekannt, das das Hinwegfahren über erhöhte Hindernisse erleichtern soll.
Erfindungsgemäß wird nun bei -einem
so Kraftfahrzeug mit zwei üblichen gummibereiften Räderpaaren und mit je einem vor und hinter diesen befindlichen Räderpaar die Anordnung so getroffen, daß diese beiden zusätzlichen Räderpaare als Treibräder ausgebildet sind, von denen die vorderen dauernd angehoben und die hinteren auf die Fahrbahn senkbar sind. Durch diese Antriebsvorrichtung wird ein Kraftfahrzeug erhalten, das sowohl die Wendigkeit eines gewöhnlichen gummibereiften Vierräderfahrzeuges auf normaler Fahrbahn besitzt als auch durch die beiden zusätzlichen Treibräderpaare die Überwindung von sehr ungünstigem und schwierigem Gelände mit Stufen und Gräben ermöglicht.
Das hintere heb- und senkbare zusätzliche Treibräderpaar dient nach der Erfindung nicht nur dazu, in bekannter Weise die Adhäsionswirkung für den Antrieb auf normaler Straße zu vergrößern, sondern wirkt auch mit dem angehobenen vorderen zusätzlichen Treibräderpaar in vorteilhafter Weise zusammen, indem es eine verbreiterte und zuverlässigere Grundlage für das Arbeiten der vorderen Zusatzräder beim Nehmen von Stufen, Gräben und Hügeln schafft. Gleichzeitig unterstützen die vier hinteren Treibräder das ebenfalls treibend wirkende zusätzliche vordere Räderpaar beim Hinwegziehen oder Hinaufschieben des Wagens an Erhöhungen und Vertiefungen des Geländes. Die Antriebsvorrichtung nach der Erfindung vereinigt somit die Vorteile der leicht lenkbaren gummibereiften Vierradkraftfahrzeuge für normale Fahrt mit den Vorzügen der sonst für diese Fahrt schwerfälligen und unlenksamen Geleiskettenfahrzeuge für die Überwindung von Hindernissen.
Der Antrieb der beiden zusätzlichen Räderpaare kann erfindungsgemäß in der Weise erfolgen, daß zwischen dem vorderen Zusatzräderpaar und dem Antriebsmotor des Fahrzeuges ein ein- und ausschaltbares Übersetzungsgetriebe und eine Kupplung eingeschaltet ist, während das hintere zusätzliche Räderpaar von dem Wechselgetriebe des Fahr-
zeuges über ein Vorgelege und über eine Kupplung angetrieben wird. Dadurch wird es möglich, den einzelnen Zusatzräderpaaren die jeweils günstigsten Drehzahlen in Anpassung an die Geländeverhältnisse zu erteilen und so die Eignung des Fahrzeuges für die Überwindung auch schwierigster Bodengestaltung zu erhöhen. Zu diesem Zweck kann auch noch die Möglichkeit des Antriebes der ίο vorderen Zusatzräder von Wechselgetriebe aus durch eine neben dem Antriebsmotor gelagerte Zwischenwelle vorgesehen sein.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise die Antriebsvorrichtung für Kraftfahrzeuge nach der Erfindung in einer Ausführungsform. Abb. ι gibt eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht in schematischer Darstellung wieder.
Der Fahrzeugrahmen A ist in .üblicher Weise auf vier gummibereiften Rädern a, a', b, b' gelagert, von denen die beiden Räder a, a' Treibräder und die zwei Räder b, b' Lenkräder sind. Diese beiden Räderpaare dienen zur Fahrt auf gewöhnlichen Straßen. Hinter den Treibrädern a, a' ist am Rahmen A ein zusätzliches Treibräderpaar d, d' angebracht, das mittels eines Hebels / heb- und senkbar ist und während der Fahrt auf Normalstraßen oder leicht befahrbarem Gelände in angehobener Stellung gehalten wird, während es für die Fahrt auf unregelmäßigem Boden in die Lauf ebene der Haupträder a, a', b, V niederbewegt wird, um in der gestrichelt angedeuteten Lage die Adhäsionswirkung des Fahrzeuges zu steigern. Am vorderen Ende des Rahmens A ist vor den Lenkrädern b, V in dauernd angehobener Stellung ein weiteres zusätzliches Treibräderpaar c, c' vorgesehen, das die Überwindung von Stufen, Gräben und ähnlichen Geländeschwierigkeiten ermöglicht. Das vordere Zusatzräderpaar c, c' wird vom Fahrzeugmotor M über ein ein- und ausschaltbares Übersetzungsgetriebe U, das ins Langsame übersetzt, und eine Kupplung D angetrieben. Das hintere Zusatzräderpaar d, d' erhält seinen Antrieb von dem Wechselgetriebe C des Fahrzeuges aus über eine Kupplung D' und ein Vorgelege Q. Neben dem Motor M ist eine ein- und ausschaltbare Zwischenwelle R gelagert, durch die das vordere zusätzliche Räderpaar c, c' auch von dem Wechselgetriebe ,C des Fahrzeuges aus angetrieben werden kann.
Die Räderpaare c,, c' und d, d' können mit Riffelungen ausgerüstet sein. Um die das Fahrzeug tragende Fläche noch weiter zu vergrößern, kann man zwischen den beiden Rädern d, d' auf deren Achse zwei weitere zusätzliche Räder d" anordnen, die ebenfalls gleichzeitig Treibräder sein können. Um das Überfahren von Hindernissen zu erleichtern und die Einstellung der Zusatzräder den Bodenunebenheiten anpassen zu können, kann die Achse eines oder jedes der beiden zusätzlichen Räderpaare b, b' und c, c' gegenüber dem Fahrzeugrahmen schwenkbar und einstellbar sein. Das Heben und Senken der hinteren zusätzlichen Treibräder kann mechanisch, hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch erfolgen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Antriebsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit zwei üblichen gummibereiften Räderpaaren und mit je einem vor und hinter diesen befindlichen weiteren Räderpaar, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zusätzlichen Räderpaare (c, c'\ d, d') als Treibräder ausgebildet sind, von denen die vorderen (c, c') dauernd angehoben und die hinteren (d, d') auf die Fahrbahn senkbar sind.
  2. 2.· Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorderen zusätzlichen Räderpaar (c, c') und dem Antriebsmotor (M) ein ein- und ausschaltbares Untersetzungsgetriebe (U) und eine Kupplung (D) eingeschaltet ist, während das hintere zusätzliche Räderpaar (d, d') von dem Wechselgetriebe (C) des Fahrzeuges aus über ein Vorgelege (Q) und über eine Kupplung (D') angetrieben wird.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Antriebsmotor (M) eine · Zwischenwelle (R) gelagert ist, durch die das vordere zusätzliche Räderpaar (c, c') von dem Wechselgetriebe (C) des Fahrzeuges aus angetrieben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP61435D 1929-10-15 1929-10-15 Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE558528C (de)

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DEP61435D DE558528C (de) 1929-10-15 1929-10-15 Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE558528C true DE558528C (de) 1932-09-08

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DEP61435D Expired DE558528C (de) 1929-10-15 1929-10-15 Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE558528C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924124C (de) * 1951-04-21 1955-02-24 Hubertus Josephus Van Doorne Kraftfahrzeug, insbesondere Gelaendefahrzeug
DE1025277B (de) * 1956-05-07 1958-02-27 Const Mecaniques Chenard Et Wa Schlepper, insbesondere fuer Ackerwerkzeuge
EP0221257A1 (de) * 1985-10-25 1987-05-13 JD-Technologie AG Flurförderwagen mit integrierter Entpannungsvorrichtung

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