DE552614C - Schaltung fuer den Betrieb elektrostatischer Lautsprecher - Google Patents
Schaltung fuer den Betrieb elektrostatischer LautsprecherInfo
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- DE552614C DE552614C DE1930552614D DE552614DD DE552614C DE 552614 C DE552614 C DE 552614C DE 1930552614 D DE1930552614 D DE 1930552614D DE 552614D D DE552614D D DE 552614DD DE 552614 C DE552614 C DE 552614C
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/1607—Supply circuits
- H04B1/1623—Supply circuits using tubes
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Description
Für den Betrieb elektrostatischer Lautsprecher ist das Vorhandensein einer elektrischen
Vorspannung erforderlich, um die Membranen so zu erregen, daß eineFrequenz-Verdopplung
vermieden wird. Die Herstellung dieser Vorspannung geschah bisher durch Batterien, seriengeschaltete Kondensatoren,
die abwechselnd einzeln aufgeladen wurden, vor allem aber durch besondere zusätzliche
ίο Entladungsgefäße, vermittels welcher aus
Wechselströmen Gleichspannungen hergestellt und den Elektroden der elektrostatischen
Lautsprecher zugeführt wurden.
Nach der vorliegenden Erfindung werden
für diese Zwecke Entladungsgefäße, vor allem sogenannte Gleichrichterröhren, benutzt,
welche außer den für ihren normalen Verwendungszweck vorgesehenen Elektroden noch
eine zusätzliche Anode besitzen, vermittels
ao welcher in Verbindung mit der gemeinsamen
Kathode die Gleichrichtung der Wechselspannung und damit die Erzeugung der Lautsprechervorspannung
erfolgt. Es sind zwar Gleichrichterröhren mit verschiedenen Anoden bekannt, beispielsweise zur Entnahme der
Heizströme einerseits und der höhervoltigen Anodenströme anderseits, jedoch diente diese
Anordnung nur für diesen Zweck, nicht aber zur Erzeugung der Vorspannung für elektrostatische
Lautsprecher.
Durch die Erfindung gelingt es, mit einem relativ geringen apparativen Aufwand, ohne
ein zusätzliches Gleichrichterrohr, die erforderliche Hochspannung durch Verwendung
von diesen an sich für andere Zwecke bekannten Gleichrichterrohren zu erzielen. Als Entladungsgefäße
für diesen Zweck kommen vor allem Hochvakuumentladungsgefäße in Frage, bei denen mangels eines ionisierbaren Gases
Rückentladungen ausgeschlossen sind. Vorteilhaft wird die zur Gleichrichtung der Hochspannung
benötigte zusätzliche Anode räumlich in genügender Entfernung von den übrigen Elektroden in das Glasgefäß eingeschmolzen,
vorzugsweise im Scheitel des Entladungsgefäßes. Die für die Erzeugung der Vorspannung
erforderliche Wechselspannung liefert eine Zusatzwicklung, die auf den üblichen Netzanschlußtransformator aufgebracht ist,
wodurch sich ein zusätzlicher Transformator erübrigt. Auch der an sich vorhandene Netzanschlußtransformator
braucht nicht stärker als üblich bemessen zu werden, da ja für die Herstellung der Vorspannung so gut wie
keine Leistung verbraucht wird.
Die-Erfindung sei an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die Abb. 1 zeigt eine normale Gleichrichterschaltung
in Verbindung mit der Endstufe eines Verstärkers und einem elektrostatischen Lautsprecher. Die Wechselspannungen des
Netzes werden der Primärwicklung p des Transformators it zugeführt, dessen Sekundärwicklung
W2 die Kathode k des Doppelweggleichrichterrohres
T1 heizt, während die Sekundärwicklung
W1 die Anodenspannungen liefert, die einerseits der Kathode k, andererseits
in der Phase abwechselnd den Anoden ax
und a2 zugeführt werden. Es entsteht so ein
pulsierender Gleichstrom, der den Kondensator C1 auflädt und den Anodenstrom für den
Verstärker liefert.
Die Vorspannung für den Lautsprecher, der aus den ruhenden Belegen P1 und· p2 und der schwingenden Membran m besteht, wird erfindungsgemäß einer an dem Transformator tt vorhandenen zusätzlichen Sekundärjo wicklung W3 entnommen, deren einer Pol mit der in dem Gleichrichterrohr r± vorgesehenen dritten Anode a3 in Verbindung steht, während der andere Pol über den Kondensator C2 mit der Kathode des Gleichrichters ru der, um Rückzündungen zu verhindern, genügend gasfrei sein muß, in Verbindung steht. Im Betrieb wird der Kondensator C2 auf den Scheitelwert der Wechselspannung aufgeladen, und die Gleichspannung über die Leitun- »o gen I1 und I2, in die zweckmäßig noch die Hochohmwiderstände /Z1 und /Z2 eingefügt sind, dem Lautsprecher zugeführt, und zwar in der Weise, daß die Leitung I2 an den Nullpunkt der Sekundären des Transformators U *5 geführt ist, deren Pole mit den Außenbelegen P1 und p2 des Lautsprechers verbunden sind, während die Leitung I1 an die Membran geführt ist. Die Wechselspannungsänderungen werden durch den Transformator t2 auf den Lautsprecher übertragen, der im Anodenkreis des Endrohres r2 einer beliebigen Verstärkeranordnung liegt.
Die Vorspannung für den Lautsprecher, der aus den ruhenden Belegen P1 und· p2 und der schwingenden Membran m besteht, wird erfindungsgemäß einer an dem Transformator tt vorhandenen zusätzlichen Sekundärjo wicklung W3 entnommen, deren einer Pol mit der in dem Gleichrichterrohr r± vorgesehenen dritten Anode a3 in Verbindung steht, während der andere Pol über den Kondensator C2 mit der Kathode des Gleichrichters ru der, um Rückzündungen zu verhindern, genügend gasfrei sein muß, in Verbindung steht. Im Betrieb wird der Kondensator C2 auf den Scheitelwert der Wechselspannung aufgeladen, und die Gleichspannung über die Leitun- »o gen I1 und I2, in die zweckmäßig noch die Hochohmwiderstände /Z1 und /Z2 eingefügt sind, dem Lautsprecher zugeführt, und zwar in der Weise, daß die Leitung I2 an den Nullpunkt der Sekundären des Transformators U *5 geführt ist, deren Pole mit den Außenbelegen P1 und p2 des Lautsprechers verbunden sind, während die Leitung I1 an die Membran geführt ist. Die Wechselspannungsänderungen werden durch den Transformator t2 auf den Lautsprecher übertragen, der im Anodenkreis des Endrohres r2 einer beliebigen Verstärkeranordnung liegt.
Die Anordnung nach der Erfindung könnte auch erfolgen, indem man z. B. eines der Ver-Stärkerrohre,
z. B. r2, mit der zusätzlichen Anode ra versieht, ohne daß dadurch die Wirkungsweise
des Rohres beeinträchtigt wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform eines Gleichrichterrohres nach der Erfindung
ist in den Abb. 2, 3 und 4 dargestellt.
Die Kathode k besteht in an sich bekannter
Weise aus mehreren parallelen Drähten, um welche die beiden Anoden % und a2 des Doppelweggleichrichters
z. B. aus Drahtgewebe herumgelegt sind. Um Überschläge zu vermeiden, ist erfindufigsgemäß im Scheitel des
Glasgefäßes eine dritte Anode as eingeschmolzen,
die mit einer Anschlußklemme χ versehen ist.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Schaltung elektrostatischer Lautsprecher in Verbindung mit Verstärkungs- und Gleichrichteranordnung, dadurch gekennzeichnet, daß ein normalerweise Vorhändenes Gleichrichter- oder Verstärkerrohr eine zusätzliche Anode besitzt, welche in Verbindung mit der gemeinsamen Kathode die zum Betrieb des elektrostatischen Lautsprechers erforderliche wattlose Vorspannung aus einer über diese Strecke geleiteten Wechselspannung erzeugt.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß gasfrei evakuiert ist, um Rückzündungen der Hochspannung über die Entladungsstrecke -zu vermeiden.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Erzeugung der Vorspannung vorgesehene 7<> Anode in größter Entfernung von den übrigen Elektroden, z. B. im Scheitel, in das Entladungsgefäß eingeschmolzen ist.
- 4. Schaltung nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die 7S Lautsprecherspannung erforderliche hochvoltige Wechselspannung einer zusätzlich auf den normalen Netzanschlußtransformator aufgebrachten Sekundärwicklung entnommen wird. *eHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE552614T | 1930-02-04 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE552614C true DE552614C (de) | 1932-06-16 |
Family
ID=6563454
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930552614D Expired DE552614C (de) | 1930-02-04 | 1930-02-04 | Schaltung fuer den Betrieb elektrostatischer Lautsprecher |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT128574B (de) |
CH (1) | CH155818A (de) |
DE (1) | DE552614C (de) |
DK (1) | DK48102C (de) |
-
1930
- 1930-02-04 DE DE1930552614D patent/DE552614C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-01-24 CH CH155818D patent/CH155818A/de unknown
- 1931-01-26 AT AT128574D patent/AT128574B/de active
- 1931-01-29 DK DK48102D patent/DK48102C/da active
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DK48102C (da) | 1933-12-04 |
CH155818A (de) | 1932-07-15 |
AT128574B (de) | 1932-06-10 |
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